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Pianoforte-makers in Germany
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Brand Image Info Addresses
       
 

SÄCHSISCHE PIANOFORTE-FABRIK
| SÆCHSISCHE

 

'Pianoforte-Fabrik' ca. 1878-97 27, Pillnitzerstrasse (*1878), 15, Altmarkt (*1896)(*1897), Dresden
SÄCHS
| SÆCHS
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899 17, Waisenhausstrasse (*1899), Berlin
SACHTER & Co Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-26 113, Friedrichstrasse N. (x1913), 42, Oranienburgerstrasse N. (**1916)(**1919)(**1921)(**1926), Berlin
SAGER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1844-60  

62, Dorotheenstrasse (*1844), 95, Dorotheenstrasse (**1848)(**1849)(**1850)(**1851)(**1852)(**1855), 16, Dorotheenstrasse (**1859)(**1860), Berlin

 

SAHLBERG P. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899  

52, Richardstrasse, Rixdorff (x1899), Berlin

 

SAILER Ferdinand
| SEILER
   

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1819-35

 

Maxvorstadt (**1819), 39, Briennerstrasse (**1835), München
SAILER Gebrüder
| SAILER Luigi & Aloisio | SEILER Gebrüder

 

Grand pianoforte ca. 1820-25, Museu da Musica, Lisbon, Portugal

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1812-25

The instruments were also sold by TROST Johann Michael in Zurich, Switzerland ca. 1818

SEE ALSO ...

SAILER Luigi & Aloisio, Sicily, Italy

 

An dem neuen [Thore] oder Marthore rechts (***1812), München

Trieste, Italy

Palermo, Sicily, Italy

SAILER J.  

Grand pianoforte ca. 1800-25, Gemeentemuseum, Den Haag, Netherlands

"Im Klaviermacher Sailer'schen Hause am neuen Thore rechts ist ein mit der schönsten Aussicht versehenes, modern meublirtes und ausgemaltes Zimmer sammt einem Schlafzimmer am 27. September zu verstiften, und im benannten Hause über 3 Stiegen vorneheraus zu erfragen." Königlich-Baierischer Polizey-Anzeiger oder Kundschafts-Blatt von München, 12/09/1812, p. 501

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1800-29

1831 - "Getraute Paare. [...] Johann Dietsche, b. Drechsler-Meister, Wittwer, mit Theresia Sailer, Orgel- und Klaviermacher-Tochter von hier." Der Bayerische Volksfreund, 14/05/1831, p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de)


(continuation)

"5493. Ein Flügel von Klaviermacher Sailer mit 6 ½  Oktaven ist für 3 fl. monatlich in der Ludwigs-Vorstadt No. 4 zu vermiethen." Königlich Bayerischer Polizey-Anzeiger von München, 14/06/1829, p. 631

 

am neuen Thore rechts (**1811)(**1812), 4, Ludwigs-Vorstadt (xx1829), München

Trieste, Italy ?

Palermo, Sicily, Italy

SALOMON Konrad  

NÜRNBERG - "922. Salomon, Konrad, Instrumentenmacher zu Fürth in M. F. : Pianoforte in Flügelform." Verzeichnis aller Gegenstände, welche zu der für das Jahr 1840 in Nürnberg ..., 1840, p. 83

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1840

 Exhibitors list Nürnberg, 1840

Fürth
SAMUELSEN Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1883-99

SAMUELSEN Chr. (x1899)

34, Friedrichstrasse S.W. (**1883)(**1884), 11, Hedemannstrasse S.W. (x1899), Berlin
SANDER D. H. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856 (**1856), Hamburg
SANDER Gustav 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1893-99 20, Reichenstrasse (*1893)(*1896)(*1897)(*1899), Braunschweig (Brunswick)
SANDERHOFF Christoph  

 

"Die Christoph Sanderhoffschen Fortepianos zu Stecklenberg im Fürstenthum Halberstadt, sind in ihrer ganzen innerlichen und äusserlichen Eleganz das, wofür sie so enthusiastisch von einem gewissen - mir zwar unbekannten - herrn Dresler zu Neinstedt der höhern musikalischen Welt bekannt gemacht sind. Dieser gerechten und billigen Bekanntmachung verdanke auch ich nun ein Instrument, welches wegen seines so sangbar melodischen Einklangs aller Tonarten, ferner wegen des behaglichen Anschlags und der so viel leistenden Dämpfitur, die alle Gefühle eines guten Musikers bis zur wörtlichsten Darstellung auszudrücken vermag. Heil Dir also Ruhepunct in Deiner Kunst verstattest, und noch lange als neues Licht der höhern musikalischen Welt unter uns glänzen solltest ! Wismar, den 28sten März 1803, J. D. Räusche, Organist an der St. Marienkirche." Beylage zu No. 73. des Hamb. unvartheyischen Correspondenten, 07/05/1803, p. 2 (digipress.digitale-sammlungen.de)

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1803 Stecklenberg, Halberstadt
SANNE Johann Ludwig

 

BIO

"J. L. Sanne, Pianofortefabrik, Uhlenhorst. Vom Inhaber Joh. Ludw. Sanne gegründet." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 53

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856-74; (**1856)(xx1867) Uhlenhorst (**1874), Hamburg
SAROFF 'Klaviermacher' ca. 1835; (xxx1835) Bremen
SASSE Andr.    

'Pianoforte-Fabrikant' since 1824

Succeeded by SASSE Gebrüder (**1874)

 

Hoym
SASSE Gebrüder

VIENNA - "23. Gebr. Sasse, Hoym, Anhalt. Ein Kabinetsflügel. Errichtet 1824. Pianofortefabrication." Amtlicher katalog der ausstellung des Deutschen Reiches, 1873, p. 520

 VIENNA - "Gebrüder Sasse, Hoym : Ein Pianino mit eisernem Stimmstock und Eisenspreizen, geradsaitig, 350 Thaler." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 43
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1873-74

Successors of SASSE Andr. (°1824), here above

BIO

"Gebr. Sasse, Pianofortefabrik. Gründer (1824) : Andr. Sasse; jetzige Inhaber Gebr. Sasse." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 44

Exhibitors list Vienna, 1873

 

Hoym
SASSENHOF 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1909 (*1909), Stuttgart
SASSENHOFF Adolf Wilhelm

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856-74; (**1856)

BIO

"W. Sassenhoff, Pianofortefabrik. Im Jahre 1859 [??] vom Inhaber Adolf Wilhelm Sassenhoff gegründet." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 58

 

Bremen
SASSMANN Martin  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1955

SASSMANN & KRAMER (1987)

SASSMANN (1990)

2002 - Factory moved to Radevormwald

End : ca. 2009

 

Hückeswagen-Wiehagen
SATZCHER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1883-84 33, Schmidstrasse (**1883)(**1884), Berlin
SÄUBERLICH Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1855-59 25, Auguststrasse (**1855), 75, Invalidenstrasse (**1859), Berlin
SAUER 'Klaviermacher' ca. 1842; (xxx1842) Wasserburg
SAUER Carl Gottlob 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1893-97 15b, Lindenspürgasse (*1893)(*1896)(*1897), Stuttgart
SAUER Carl Gottlob  

Tangentenflügel+harpsichord ca. 1786, Austad Gård, Drammen Museum, Drammen, Norway

BIO

"SAUER, (Karl Gottlob) Instrumentmacher, aus dem Brandenb. gebürtig und vielleicht schon seit 16 bis 18 Jahren in Dresden, hatte sich anfänglich der Tischlerprofession gewidmet, aber auch bald nach überstandenen Lehrjahren Gelegenheit, mechanischpraktische Kenntnisse des Tasteninstrumentbanes sich eigen zu machen. Er gab sich alle Mühe und suchte es vornehmlich dahin zu bringen, dass er durch theorensche Kenntnisse, den
mancherley Unvollkommenheiten der mechanischpraktischen Behandlung des Tasteninstrumentbaues am zweckmässigsten begegnen könnte. Hr. Sauer ist wirklich der Mann, der, statt im Fiustern zu tappen, von allen neuen mechanischen Behandlungen theoretische Auskunft zu geben vermag. Seine Modells und seine zweckmäßige Mensur sind nicht abgeborgte Vortheile, sondern nach geometrisch erwägten Regeln und Gesetzen der theoretischen Klangeintheilungslehre fellgesetzt und modifizirt. Gegenwärtig beschäftigt er sich, mehrere Pianoforteinstrumente zu vollenden, wobey die ihnen eigene Schallkraft der Tangenten, ohne Nachtheil des leichten Traktements von seinem mechanischen Erfindungssinn einen neuen Beweis giebt. Sein Bestreben geht zugleich dahin, den Bezug der Saiten nach der Einschränkung zu bewirken, wornach er weniger abwechselnde Nummern bedarf, und der männliche Wohlklang dem Kontrast weniger unterworfen bleibt. Uebrigens alle Vortheile seiner, abgeänderten Temperaturftimmung hier in Erwähnung zu bringen, bedarf es weiter nicht, da sie in Dresden für gut und probehaltend befunden worden ist. Er verfertigt schon seit einigen Jahren zweckmässige Stimmungsmonokorde nach geometrischen Abtheilungen der Grade. Diese Monokorde dienen nur blos zum Temperaturschlülfel und zur Berichtigungsprobe der mechanischen Stimmungsbehandlung, so wie die Stimmgabel selbft der Tönungshauptschluffel ist. Am Schlufle darf ich nicht bergen, wie unbezweifelte Vortheile zu erwarten stehen könnten, wenn Tonkünstler und. Mechaniker genauere Gemeinschaft hielten, da sie jetzt einander kaum zu verstehen scheinen und die technische oder Kunstsprache des einen, dem andern Böhmische Dörfer find. Was hier der Sache am meisten im Wege stehe, nehme ich Anstand zu entscheiden." Neuestes gelehrtes Dresden: oder Nachrichten von jetzt lebenden Dresdner ..., 1796, p. 141-142 -
- Teutsches Künstlerlexikon oder Verzeichniss der jetztlebenden ..., 1809, p. 253

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1786

1820 - "Wohnungsveränderung. Von jetzt an wohne ich auf dem Neuen Neumarkt in der grossen Feuerkugel 3 Treppen hoch Nr. 626. und empfehle mich mit meinen Pianoforts in Tafel. und Flügelform zu den billigsten Preisen. Carl Sauer." Leipziger Zeitung, 15/04/1820, p. 832

BIO
(continuation)

"CARL GOTTLOB SAUER, Tasteninstrumentmacher, ein geb. Brandenburger und gelernter Tischler. Er baut nicht allein Claviere und Pianoforts (S. 349) sondern auch zweckmässige Stimmungsmonocorde. Gel. Dr. S. 141 f." Dresdens theils neuerlich verstorbene theils jetzt lebende Schriftsteller, 1809, p. 435

"3) Ein von Sauer in Dresden verfertigtes, noch fast neues Pianoforte in Tafelform, von Mahagoniholz und schönen Ton, steht aus freyer Hand zu verkaufen. Wo? ist im Todenschen Commissions-Comtoir zu erfahren." Dresdner Anzeigen, 16/01/1806, p. 8

23A, P.V.. Johannisgasse (***1820), 626, auf dem Neuen Neumarkt in der grossen Feuerkugel  (x1820), Dresden
SAUER J. P.  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1883

Successor of SCHNELLER & SAUER (°1863), here below

SAUER J. P. & Sohn (1900)

End : ca. 1930

 

 Stuttgart
SAUER Johann Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1877  

44, Ludwigstrasse (**1877), Stuttgart

 

SAUERWALD F. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 18?? Berlin
SAUNER E. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 18?? Berlin
SAUTER Carl

 

Upright pianoforte ca. 1996, Design Peter Maly, Sammlung Gebr. Oberlinger Collection, Windesheim, Germany

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1846; (xx1867)

Successor of Johann GRIMM (°1819)

BIO

"C. Sauter, pianofortefabrik. Gründer und Inhaber : Carl Sauter." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 94

 

Spaichingen, Wurttemberg
SAWAL J. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926 157, Invalidenstrasse N. (**1926), Berlin
SCHAAF E. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1907 68, Neue Mainzerstrasse (*1907), Frankfurt am Main
,

SCHAAF Ferdinand & Co

 

 

Adverisement in Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical, 1899, p. 978 (Gallica)

 

 

BRAND

BALDEN (1906)
BALDING
BALDUR (1906), was also the name of the factory at that
moment
BALFA
BERDUX E.M.
DEGGENDORF

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1872

SCHAAF Ferdinand (1876)

SCHAAF F. & Co (**1878)

SCHAAF & Co (*1893)(*1896)

SCHAAF Ferdinand & Eduard (1897)

SCHAAF Ferdinand & Co (*1899)

SCHAAF & Co (*1907)

Succeeded by PHILIPPS & Sohne (1929)

End : ca. 1930

 

21, Sandweg (**1878), 18, Oestl. Merianstrasse (*1893), 26, Scheidswalstrasse (*1896)(*1897), 33, Frankfurterstrasse (*1907), Frankfurt am Main
 

SCHAAF Ferdinand & Heinrich

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1923 Frankfurt am Main
SCHAAF Hermann 'Pianoforte-Fabrikant' since 1933 Frankfurt am Main
SCHACHER Paul 'Klaviermacher' ca. 1877

Husband of Mrs. Engel (7)

36, Urbansstrasse (**1877), Stuttgart
SCHAD Sebastian  

"Sebastian Schad, Klavier-Macher & Stimmer, Neumarkt, Eingang Blumenstrasse 20, empfiehlt sich im Stimmen und Repariren, sowie im Verkauf und Vermiethen von Pianos." Adreßbuch für München, 1876, p. 79

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer and pianoforte tuner ca. 1876-78 20, Blumenstrasse, Neumarkt (y1876)(xx1878), München
SCHADE A. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1896-97 Worthstrasse (*1896)(*1897), Cassel
SCHADEWALDT Gustav Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1901-26 48, Strausbergerstrasse N.O. (**1901)(x1913)(**1916)(**1919)(**1921)(**1926), Berlin
SCHADHAUSER Johannes 'Pianoforte-Fabrikant' since 1980 Altenmarkt a. d. Alz
SCHAFER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1860 50, Kommantantenstrasse (**1860), Berlin
SCHÄFER Ernst
| SCHÆFER
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1??? Bremen
SCHÄFER Johann Georg
| SCHÆFER
 

Square pianoforte ca. 1816-49, Private collection

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1800-25 Faurndau or Göppingen ?
SCHÄFFER J. Norbert
| SCHÆFFER
 

DÜSSELDORF - "178. J. Norbert Schaeffer in Cöln, Klavierfabrikant. X. Ein Pianino vertical, ein Pianino oblique." Katalog der Provinzial-Gewerbe-Ausstellung für Rheinland und Westphalen in Düsseldorf, 1852, p. 29

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1852-56; (**1856)

Exhibitors list Düsseldorf, 1852

 

Cöln (Cologne)
SCHÄFFER Maximilian
| SCHÆFFER
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1877 (x1877), Augsburg
SCHAKE H. D.

 

HANNOVER - "11. Schake, H. D., Pianoforte-Fabrik, Hannover. 1 kreuzsaitige Pianino, 1050 M., 1 Schrägsaitiges Pianino, 800 M." Officieller Katalog mit geschichtlich-statistischen Einleitungen, 1878, p. 330

MELBOURNE - "Schake, H. D., Hanover. - High cross-strung piano." Official record, Melbourne internat. exhib. 1880, p. 557

MELBOURNE - "COTTAGE PIANOS. [...] SCHAKE, Hanover. - High and large instrument. Cast-iron skeleton frame, with side uprights, to give additional support to the wrest plank; overstrung; tone, very fair in the medium. Third award." Official Record: Containing Introduction, History of Exhibition, Description ..., 1882, p. 52

  

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1878-97

Exhibitors list Hannover, 1878 | Exhibitors list Melbourne, 1880 | Silver Medal Amsterdam, 1882

 

 17, Breitestrasse (*1893), 10a, Nicolasstrasse (*1896)(*1897), Hannover
SCHALL Philipp 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 19?? Worms
SCHALOW Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1852-55 15, Adlerstrasse (**1852), 12, Neue Wilhelmsstrasse (**1855), Berlin
SCHAMBACH & MERHAUT

 

IRMLER Ernst, SCHAMBACH & MERHAUT

Square pianoforte n° 1492 ca. 1853, Deutsches Museum, München, Germany

BERLIN - "No. 1615. J. Schambach & Merhaut, Leipzig. Ein Mahag. Flügel engl. Construction und ein Tafel – Piano mit Jacaranda-Kasten, Preis 400 und 185 Thlr. Beide Instrumente zeigen bei einer fleissigen und saubern Arbeit und dem im Verhältnissmässigen Preise, sehr schätzenswerthe Eigenschaften. Die Construction scheint in beiden die von Pleyel zu sein und beide reihen sich den besten der ausgestellten würdig an. Die Claviatur spricht leicht und praecise an und der Ton verbindet mit einer edlen Qualität viel Gesang. Der Flügel scheint weniger für das Concert, berechnet zu sein, doch hat der Ton desselben bei dem kurzes Format alle die Fülle, die bei seiner Grösse zu erwarten ist." Berliner musikalische Zeitung, 12/10/1844, p. 36

BERLIN -"1615 J. Schambach u. Merhaut, Pianoforte-Fabrikanten in Leipzig. Ein engl. Stutzflügel in Mahagoni, 1 Tafel-Pianoforte, engl. Construction aus Jacaranda." Amtliches Verzeichniss der aus den Staaten des Deutschen Bundes, dem ..., 1844, p. 143

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1844

Succeeded by IRMLER, SCHAMBACH & MERHAUT. See IRMLER since 1846 ?


(continuation)

BERLIN - "21. Die gleichfalls bedeutende Fabrik von Schambach und Merhaut, in Leipzig, lieferte außer einem sehr guten tafelförmigen Piano von starkem Ton und brillanter Spielart zum Preise von 185 Rthlr. einentrefflichenFlügelmit älterem Englischen, anscheinend Pleyelschen Mechanismus, der zuden vorzüglichstender Ausstellung gerechnet werden darf; Preis 400 Rthlr. [...] 43. Der Pianos von Schambach u. Merhaut, in Leipzig, und von 44. C. H. Schröder, in Hamburg, die als die vorzüglicheren der Ausstellungerscheinen, ist bereits beim Referat über die Flügel ehrend gedacht worden." Amtlicher Bericht über die allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung ..., 1845, p. 207-209

 Exhibitors list Berlin, 1844

 

Leipzig
SCHAMBACHER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1855-79 49, Zimmerstrasse (**1855), 20, Adalbertstrasse S.O. (**1859)(**1860), 18, Junkerstrasse (**1879), Berlin
SCHAPER Ernst Ferdinand Heinrich Friedrich Heinrich
& HEINZ Carl August Hermann
 

BIO

"F. Schaper & Co., Pianofortefabrik, Alle Jacobstr. 108. Gründer und Inhaber: Ernst Ferd. Heinrich Friedr. Schaper und Carl Aug. Herrm. Heinz. Es werden nur Pianinos fabricirt und 10 Arbeiter beschäftigt." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 398 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1873-79

SCHAYER A. & Co (*1874)

SCHAPER F. & Co (**1873)(*1875)(*1876)(*1877)(xx1877)(***1878)

SCHAPER F. (**1879)

108, [Alte] Jacobstrasse (**1873)(*1874)(*1875)(*1876)(*1877)(xx1877)(***1878)(**1879), Berlin
SCHARF & HAUK 'Pianoforte-Fabrikant' since 1870

End : ca. 1940

Mannheim
SCHARFF Paul 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1889-1909

SCHARFF Paul Nachfolger : Erich BRANDES (**1901)

 

12, Mariannenplatz S.O. (*1889)(*1896)(*1897), 145, Köpenickerstrasse S.O. (*1899)(x1899)(**1901)(*1903), 24, Potsdamerstrasse W. (*1907)(*1909), Berlin

 

 

SCHARNWEBER B.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1855 7, Kleine Frankfurterstrasse (**1855), Berlin
 

SCHATT

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1883-84 53, Brandenburgstrasse (**1883)(**1884), Berlin
SCHATZ Karl 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1912 1, Tegetthoffstrasse (*1912), Hamburg
SCHAUBRUCH Gebrüder
| SCHAUBRUCK
 

 

VIENNA - "74. Schaubruch, Gebr., Mainz, Hessen. - Pianino. Errichtet 1798. Pianofabrik." Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Weltausstellung 1873, Wien, p. 523

VIENNA - "Gebrüder Schaubruck [sic], Mainz : Zwei Pianinos, beide aus Palissander, mittelhoch, geradsaitig, das eine zu 700 Gulden, das zweite zu 600 Gulden." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 43

 
 

'Pianoforte-Fabrikanten' since 1798

SCHAUBRUCH Gebrüder (***1873)

SCHAUBRUCH Johann, successor; (**1874)

SCHAUBRUCH Gebrüder (*1907)(*1909)

BIO

"Gebr. Schaubruch, Pianofortefabrik. Gründer und Alleininhaber : Johann Schaubruch." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 111

Exhibitors list Vienna, 1873

 

35, Mittlere Bleiche (*1896)(*1899)(*1903)(*1907)(*1909), Mainz, Hessen
SCHÄUFFELE Wilhelm 'Klaviermacher' ca. 1877 117, Hauptstätterstrasse (**1877), Stuttgart
SCHAUFLER Karl August 'Klaviermacher' ca. 18??

Husband of Mrs. Beringer (7)

Stuttgart
 

SCHAUMLÖFFEL E.
| SCHAUMLŒFFEL

 

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1907-09

 

3, Staendeplatz (*1907)(*1909), Cassel
SCHAUMLÖFFEL Ernst
| SCHAUMLŒFFEL
 

BIO

"Ernst Schaumlœffel, Pianinofabrik. Gründer (1870) und Inhaber: Ernst Schaumlœffel." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lthringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 450 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 
'Pianoforte-Fabrikant' since 1870 Homberg
SCHAUTZ Matthias
| SCHAUZ
 

Grand pianoforte ca. 1783, Maximilian Museum, Augsburg, Germany
Grand pianoforte ca. 1792, Schloßmuseum Blumenstein, Solothurn, Switzerland

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1783-92 Augsburg
SCHEDEL Gebrüder 'Pianoforte-Fabrikant' since 1923

End : ca. 1952

25, Petersberger Strasse (*1929), Fulda
SCHEEL Carl
| SCHELL

(1813 – 1892)

 

Upright pianoforte n° 1481 ca. 1860, Händel-Haus, Halle an der Saale, Germany

STUDENT

- Georg STECK, on this page, here below

LONDON - "Von Karl Scheel, aus Kassel, fand sich ein Piccolo vor." Amtlicher Bericht Über Die Industrie-Austellung Aller Völker Zu London Im 1851, p. 875

MÜNCHEN - "2945 Scheel, C. Kassel. - Zwei Piano-oblique von 7 Oktaven und ein Piano-droit von 6 ¾ Oktaven." Katalog der allgemeinen deutschen Industrie-Ausstellung zu München im Jahre 1854, p. 97

MÜNCHEN - "2945 C. Scheel, Kassel. - Ehrenmünze, für Verfertigung  ausgezeichneten Pianinos." Auszeichnungen bei der allgemeinen deutschen Industrie-Ausstellung zu München, 1854, p. 55

MÜNCHEN - "Die besten unter allen diesen Instrumenten [aufrechtstehend pianofortes] hatte C. Scheel in Kassel (Nr. 2945) ausgestellt; das erste zu 925 fl., das zweite zu 550 fl., das dritte zu 420 fl.; die ersten zwei zu 7 Octaven, das letzte zu 6¾ Octaven. Der Ton dieser Instrumente, die kaum 4 ½ Fuß hoch waren, war voll und rund in der Contraoctave und verhältnißmäßig durch die ganze Scala. Die Spielart leicht, die Repetition präcis, wenn auch der Fall der Tasten etwas tief genannt werden muss. Scheel erhielt die Ehrenmünze für seine Obliques." Bericht der Beurtheilungs-Commission bei der allgemeinen deutschen ..., 1855, p. 106

MÜNCHEN - "Obliques grands. - C. Scheel in Kassel (Nr. 2945) zu 7 Octaven mit sehr reicher Ornamentik 925 fl. Von demselben ein Instrument zu 6¾ Octaven, Bass etwas hölzern, 420 fl." Bericht der Beurtheilungs-Commission bei der allgemeinen deutschen ..., 1855, p. 107

MÜNCHEN - "Piccolos obliques. - C. Schell [sic] in Kassel (Nr. 2945), obwohl im kleine Raume, doch guter Ton. 550 fl." Bericht der Beurtheilungs-Commission bei der allgemeinen deutschen ..., 1855, p. 108

PARIS - "C. Scheel in Kassel für Verfertigung ausgezeichneter Pianinos." Geschichte des Claviers vom Ursprunge bis zu den modernsten Formen dieses Instruments nebst einer Uebersicht über die musikalische Abtheilung der Pariser Weltausstellung im Jahre 1867, Oscar Paul, p. 163 (archive.org)

MELBOURNE - "Scheel, K., Cassel. - Piano." Official record, Melbourne internat. exhib. 1880, p. 557

MELBOURNE - "COTTAGE PIANOS. [...] SCHEEL, Cassel. - Large instrument, of superior make, excellent quality of tone, and agreeable touch. The frame is in wrought-iron, which has an advantage over cast-iron, that it offers greater resistance to the tension of the strings, and is not so brittle. The action, both glued and screwed in all essential parts, and united to the keys, is tolerably well finished. First award." Official Record: Containing Introduction, History of Exhibition, Description ..., 1882, p. 52

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1846; (**1856)(xx1867)(*1899)

SCHEEL C. & Sohn (*1899)(*1903)

Carl SCHEEL worked for  Sébastian ÉRARD (°1775) between 1837-46.

'Fournisseur de la Cour royale de Russie' (*1903)

End : ca. 1930

BIO

"Carl Scheel, Pianofortefabrik. Vom Inhaber Carl Scheel 1846 gegründet." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lthringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 450 (opacplus.bsb-muenchen.de)

SCHEEL SPRECHER

1853 - "Der Wettkampf zwischen den Pianos der Fabriken Scheel aus Kassel und Sprecher aus Zürich hat dieser Tage stattgefunden. Der Vorzug wurde dem Scheelschen Instrumente zuerkannt , aber ebenso einstimmig äußerte man sich dahin, daß man mit Berücksichtigung des Preises eher das Sprecher'sche (830 Fr.) als das Scheelsche (1500 Fr.) kaufen würde, weil nuch jenes schr gut, und wie Einige glaubten, das Veste sei, das bis jetzt aus einer schweizerischen Fabrik hervorgegangen." St. Galler Zeitung, 24/12/1853, p. 2 (e-newspaperarchives.ch)

Exhibitors list London, 1851 | Honorary coin München, 1854 | Silver medal Paris, 1867 |  First award Melbourne, 1880

 

Coelnischestrasse (*1893)(*1896)(*1897), 33, Koelnischestrasse (*1907)(*1909), Cassel

BRANCH : 31, Potsdamer Strasse W. (x1913)(by F. MANTHEY & Co 1913), Berlin

SCHEER  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1883-93

SCHEER & Co (**1883)(**1884)

SCHEER & REKOW (*1893)

 

29, Wiener Strasse S.O. (**1883)(**1884), 11, Eisenbahnstrasse S.O. (*1893), Berlin
SCHEFE 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1893-97 9, Karolinenstrasse (*1893), 29, Wilhelmstrasse S.W. (*1896)(*1897), Hamburg
SCHEIBLE Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848-55 73, Krausenstrasse (**1848)(**1849), 100, Markgrafenstrasse (**1855),  Berlin
SCHELLENBERG B. 'Pianoforte-Fabrikant' since 1877

End : ca. 1932

 

Trier

Saarbrücken

 

SCHELLENBERG Franz 'Pianoforte-Fabrikant' since 1871  

Wiesbaden

 

SCHELLER F.  

HANNOVER - "F. Scheller, Instrumentenmacher in Celle. 547 Ein tafelförmiges Fortepiano von F bis f Diskant dreichörig mit selbsterdachter Vorrichtung zum Stimmen und angewandter Methodeeigener Art in der Belederung der Hämmer." Verzeichnis der bei der von dem Gewerbeverein für das Königreich ..., 1840, p. 31

HANNOVER - "Tafelförmige Instrumente hatten außer den, bereits beiläufig erwähnten, die Instrumentenmacher Bleyert aus Hannover, Pöhner zu Münden, Scheller zu Celle, Sohlriede zu Hannover eingesandt. Das Scheller'sche war ein ganz besonders lobenswerthes, sich sowohl durch den sehr wohlklingenden, vollen und gleichförmigen Ton, als durch die sehr gute Spielart auszeichnendes Instrument. Die daran angebrachte, vom Erbaue erfundene Vorrichtung zum leichteren, ganz reinen Stimmen ist als äußerst bequem und praktisch zu empfehlen. Diese Vorzüge, sowie dersehr angemessene Preis, veranlaßten die Beurtheilungs-Kommission, Hrn. Scheller die Silberne Medaille zuzuerkennen." Mittheilungen des Gewerbevereins für das Königreich Hannover, 1841, p. 193

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1840

Silver Medal Hannover, 1840

 

Celle

 

SCHEMELLI R. & Co  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1900

Successor of MORENZ & SCHEMELLI (ca. 1897)

SCHEMELLI & EBERLEIN (*1903)(*1909)

End : ca. 1951

 

 

Zeitz

 

SCHEMMEL  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848-60

SCHEMMEL Wittwe (**1859)(**1860)

 

 

41, Zimmerstrasse (**1848), 45, Rosenthalerstrasse C. (**1849)(**1850)(**1851)(**1852)(**1855), 5, Moltenmarkt (**1859)(**1860), Berlin

 

SCHENCK Johann Georg
| SCHENK

(1760 - ?)

 

Square pianoforte ca. 1800, Ibach Museum, Germany
Pianoforte n° 24 ca. 1802, Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Bremen, Germany
Square pianoforte n° 38 ca. 1817, Bachhaus, Eisenach, Germany

"Der Hof-Orgel- und Instrumentenmacher, Joh. Georg Schenk, zu Weimar, verfertiget folgende muskalische Instrumente für die beigesezten Preise, und sucht alle Bestellungen in der versprochenen Zeit nach Möglichkeit zu erpediren.
1. Fortepiano, im Flügelformat, welche eine ganz eigenthümliche Pianissimo allein in der Gewalt der Finger liegt, und für den Ausdruf des Smorzando und Crescendo gar keinen Wunsch mehr übrig läßt. Das Touchement ist leicht und prompt, und die Dämpfung vortreflich. Mit einem simpeln Körper kosten solche 18 Karolin, wenn derselbe aber fournirt wird 24 Karolin mit einem besondern scharfen Ton vermehrt, 25, Karolin, und mit einem vorzüglich schönen Flügelton, der vermittelst eines elastischen Leders erhalten wird, das sehr dauerhaft ist 23 Karolin.
2. Fortepiano, in Klavierformat, mit einem überaus anges nehmen und süssen Ton, nach dem besten Geschmak von Nußbaumen Holz gearbeitet, kosten 6 Karolin, von Mahoganiholz aber 8 Karolin
3. Simple bundfreie Klaviere mit einem hellen singende Ton, uns sehr fleitzig und fein gearbeitet von von Nußbaumen Holz 8 Karolin." Musikalische Real-Zeitung: für das Jahr 1788, 05/11/1788, p. 151

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1788-1817

BIO

"Georg Schenk, Hofinstrumentenmacher in Weimar, geb. 1760, ein Schüler von And. Stein, brachte am Tafelpiano eine Schwebung an, durch die sich ein Echo bewirken liefs." Der Flügel oder die Beschaffenheit des Piano‛s in allen Formen, 1856, p. 116

 

Weimar, Thuringia
SCHENK
| SCHENCK
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1851-55 77, Neue Friedrichstrasse N.W. (**1851), 34, Chausseestrasse N. (**1852), 16, Gartenstrasse (**1855),  Berlin
SCHENK C. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1907-09 1, Grosse Rosenstrasse (*1907)(*1909), Cassel
SCHERER A. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-26 105, Chausseestrasse N. (x1913)(**1916)(**1919)(**1921)(**1926), Berlin
SCHERER J. 'Pianoforte-Fabrik' ca. 1867; (xx1867) Fribourg
SCHERPE Wold.  

BIO

"W. Scherpe, Pianofortefabrik. Gründer und Inhaber : Wold. Scherpe." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 82

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1874

Successors of REUSS Friedrich (°1863), in 1874

Kissingen
SCHEWELIES E. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1933 78, Frankfurter Allee O. (**1933), Berlin
SCHIEDMAYER Adam Achatius  

Grand pianoforte ca. 1797, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1791-99

1791 - "Am berühmtesten machte machte sich unter allen hiesigen Künstlern, der Hofinstrumentenmacher, Schiedmayer, dessen Fortepiano schon in die entferntesten Gegenden von Norden und Süden verkauft und da, wo sie hingekommen, bewundert worden sind." Gegenwärtiger Zustand der Friedrich Alexanders Universität zu Erlangen, 1791, p. 137

1799 - "Erlangen [...] Ein musikalischer Instrumentmacher Schiedmayer ist in der dortigen Gegend wegen seinen Fortepiano berühmt." Geographie für Kaufleute, Manufakturisten und Fabrikanten, 1799, p. 192

 

Erlangen
SCHIEDMAYER Hermann Theodor 'Klavierfabrikant' ca. 18??

Husband of Mrs. Heller (7)

Stuttgart
SCHIEDMAYER Johann Erhard  


Grand pianoforte ca. 1817, Sammlung Gebr. Oberlinger Collection, Windesheim, Germany
Square pianoforte ca. 1818, Present owner unknown

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1817-18 Neustadt - Aisch

Erlangen

SCHIEDMAYER Johann David

(1753 - 1805)

 

made in Nürnberg

Grand pianoforte ca. 1797-1805, Present owner unknown
Grand pianoforte ca. 1798, Universität Musikwissenschaftliches Seminar, Erlangen, Germany
Grand pianoforte ca. 1801, Museum für Kunst und Gewerbe, Beurmann Collection, Hamburg, Germany

made in Erlangen

Grand pianoforte n° 7 ca. 1783, Georg Ott claviersammlung, Würzburg, Germany
Grand pianoforte ca. 1785, Bayerisches Nationalmuseum,
München, Germany
Square pianoforte ca. 1785-97, Württembergisches Landesgewerbemuseum, Stuttgart, Germany
Grand pianoforte ca. 1794, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

Grand pianoforte ca. 1775-99, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

BIO

"SCHIEDMAYER (Johann David) Instrumentenmacher zu Erlangen: geb. daselbst im April 1753. Lernte bey Stein in Augsburg: gieng aber durch eigenes Nachdenken weiter, und vervollkommnete auf mehr als eine Art des Fortepiano." Teutsches Künstlerlexikon oder Verzeichniss der jetztlebenden ..., 1789, p. 196

"Schiedmayer, Johann David, geb. 1753 zu Erlangen, war ein zu seiner Zeit sehr berühmter Klavierinstrumentenmacher, der am 20. März 1805 zu Nürnberg starb." Musikalisches Conversations-Handlexikon: enthaltend die ..., 1842, p. 402

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1775-1801; (**1789)

1789 - "Kunst- und Musikliebhabern wird es sehr angenehm sein, zu wissen, daß unser unvergleichlicher Künstler, der Herr Hofinstrumentenmacher Schiedmayer zu Erlangen, mit rastlosem Eifer fortfährt, seinen Fortepiano's den möglichsten Grad von Vollkommenheit zu geben. Ein Bau dessen Genauigkeit und Fleiß dem Körper die Politur eines fugenlosen Marmors giebt eine Tastatur, deren Anschauen eutzükt, und deren unüber treflicher Mechanismus für das letseste Fingerspiel empfänglich ist, ein Ton der im Discant mit dem reinsten, süßesten Flötenton, und im Baß mit dem Fagotte wetteifert, der vom sanstesten Hauche des Pianissimo bis zum schmetternden Fortissimo erhoben werden kann. Dieß sind ganz kurz die Eigenschaften des Schiedmayerschen Fortepiano's, die für vierzig Louisd'or nicht bezahlt, nur erkauft werden können. O daß doch Schubart sie kennen mögte -- wie gern würde er sein Urtheil zurüknehmen, daß die Steinischen Instrumente die ersten in der Welt seien ! [Unser Schirmer starb am 21. März 1790 noch in seinen besten Jahren an der Schwindsucht.]" Musikalische Real-Zeitung: für das Jahr, 1789, p. 135 - and - Historischliterarisches Handbuch berühmter und denkwürdigen ..., 1808, p. 126

1791 - "Kunstsachen. - Erlangen. Unten den vielen Meisterschen, die unser vortreftcher Hof-Instrumentenmacher Schiedmayer für Kenner im Inn und Auslande verfertigt hat, behauptet ein vor einigen Monaten vollendetes, für einen reichen liefändischen Grasen bestimmtes Piano-Forto einen vorzüglichen Rang. Schon die äußere Gestalt des Körpers, der mit dem ausdaurendesten Fleise aus dem schönsten Nußbaummarmor ganz fugenlos zusammen: gesetzt, dann mit seidenem Ahorn und dem feinsten ausländischen Edelholz auf das geschmakvollste ausgeziert ist, müßte der verwöhntesten Anglomanie Bewunderung abnöthigen. Aber bei weitem übertraf noch diese Schönheit der feste innere Bau, der sanfte Flötenton des Diskants, der volle Fagott des Basses, der unübertrefliche Mechanismus der Tastatur, die für den leisesten Hauch des Fingerspiels empfänglich ist, und das richtige Verhältnis der beyden Züge, durch die das Pianissimo mit einem Druck des Kniees in dem schönsten Crescendo bis zum schmetternden Fortissimo erhoben werden konnte. Der Zug fiel - und mit einemmale war der bezaubernde Ton ganz ohne Nachhall abgeschnitten. Und nun freue sich der Kenner der hochberühmten englischen und der Steinischen, aber auch der Schiedmaierischen Instrumente: er vergleiche nicht – er wähle !" Allgemeiner anzeiger und nationalzeitung der Deutschen, 26/02/1791, p. 187

 

Erlangen

Nürnberg

SCHIEDMAYER Johann Lorenz

(1786 - ?)

 

Upright pianoforte on the Exhibition 1851 in London

 

SCHIEDMAYER Lorenz & DIEUDONNÉ Carl

Square pianoforte ca. 1809-25, Private collection, Switzerland
Square pianoforte ca. 1809-25, Museum der Stadt Ulm, Ulm, Germany
Square pianoforte ca. 1809-25, Historisches Museum Sammlung alter Musikinstrumente, Basel, Switzerland
Square pianoforte ca. 1809-25, Deutsches Museum, München, Germany
Square pianoforte ca. 1809-25, Private collection
Square pianoforte n° 30 ca. 1809-25, Schiedmayer Pianofortefabrik, Stuttgart, Germany
Square pianoforte n° 235 ca. 1809-25, Musée Curtius, Liège, Belgium
Grand pianoforte ca. 1815, Musikhistorische Sammlung Jehle, Schloß Lautlingen, Albstadt, Baden-Württemberg, Germany
Square pianoforte ca. 1815, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Square pianoforte ca. 1820, Mrs. Wendy Burger, Inverness, C.A., U.S.
Grand pianoforte ca. 1820, Present owner unknown-Galerie des Chevau-Légers, Versailles (26 Apr. 1997)
Grand pianoforte ca. 1820, Württembergisches Landesgewerbenmuseum, Stuttgart, Germany
Square pianoforte ca. 1825, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

SCHIEDMAYER & Söhne

Grand pianoforte n° ca. 1840, Württembergisches Landesgewerbemuseum, Stuttgart, Germany
Small upright Schiedmayer & Söhne ca. 1845, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany
Square pianoforte n° 4018 ca. 1855, Musée des Instruments de Musique, Brussels, Belgium, Brussels, Belgium
Grand pianoforte n° 5773 ca. 1860, Deutsches Museum, München, Germany
Square pianoforte n° 6714 ca. 1860, Grainger Museum, Parkville, Victoria, Australia

Square pianoforte ca. 18??, Stiftung Lebensfarben, Berlin, Germany

SCHIEDMAYER Johann Lorenz

Square pianoforte ca. 1850, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Square pianoforte n° 2292 ca. 1855, Pokrajinski muzej Ptuj (National Museum Ptuj), Ptuj, Slovenia

SCHIEDMAYER Johann Lorenz & Sohn

Square pianoforte ca. 1850, Period Piano Co. (David Winston), Cranbrook, Kent, England, U.K.

SCHIEDMAYER & Söhne
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EXPOSITIONS

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'Pianoforte-Fabrikant' since 1809

Husband of Mrs. Riess (7)

SCHIEDMAYER Lorenz & DIEUDONNÉ Carl (1809-25), see also DIEUDONNÉ

1864 - "Stuttgart. Um den häufigen Verwechslungen mit der Firma „J. & P. Schiedmayer, Harmonium-Fabrik“ zu begegnen, welche in neuester Zeit noch die weitere Firma „Schiedmayer, Pianofabrik„ angenommen haben, bitten wir unsere werthen Geschäfts-Freunde, sich immer genau unserer Firma zu bedienen. Schiedmayer & Söhne, Piano-Forte-Fabrik. 14. Nekar-Strasse." Allgemeine musikalische Zeitung, 15/06/1864, p. 423

SCHIEDMAYER & Söhne since 1860, (***1873)(**1874)(**1876)(**1877)(*1893)(*1896)(*1897)(x1899)(**1901)(x1913), or Adolph & Hermann SCHIEDMAYER

BIO

"Schiedmayer, Johann Lorenz, (sohn von Schiedmayer Johann David), unstreitig einer der besten jetzt lebenden Klavierinstrumentenmacher, dessen Fortepiano's namentlich einen sehr bedeutenden Ruf erlangt haben. er ward 1786 zu Erlangen geboren und bildete sich unter der Leitung seines Vaters. Im Jahr 1809 kam er nach Stuttgart, wo er in Gemeinschaft mit Carl Friedrich Dieudonné seine jetzt so blühende Fabrik gründete." Musikalisches Conversations-Handlexikon: enthaltend die ..., 1842, p. 402

"Schiedmayer & Söhne, Pianofortefabrrik. Dieses Etablissement ist 1809 von J. L. Schiedmayer gegründet worden und ging 1860 nach dessen Tode auf seine Söhne Adolph und Herm. Schiedmayer über. Es werden ca. 70 Arbeiter beschäftigt und järlich gegen 350 Instrumente gebaut." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 90

 Prize Medal London, 1851 | Grosse Denkmünze München, 1854 | Silver medal Paris, 1855 | Exhibitors list London, 1862 | Golden medal Paris, 1867 | Diploma of Honor Vienna, 1873 | Golden medal Melbourne, 1880 | Diploma of Honor Amsterdam, 1882 | Diplôme d'honneur Antwerp, 1885

 

Erlangen

14-[16], Neckarstrasse (x1855)(**1864)(***1871)(xx1875)(**1876)(**1877)(*1893)(*1896)(*1897)(*1899)(*1903)(*1907)(*1909), Stuttgart, Baden-Württemberg

BRANCH : 235, Friedrichstrasse N.W. (x1899)(**1901)(*1903)(*1907), 106, Bülowstrasse W. (x1913), Berlin

SCHIEDMAYER Julius & Paul

 

 

 

 

 

 

 

Grand pianoforte ca. 1908, Collezioni comunali d'Arte, Bologna, Italy

LONDON - "Tafelförmige Piano's hatten ausgestellt, wie schon erwähnt: J. B. Schiedmayer, aus Stuttgart, für 300 Fl. Er erhielt auch eine Preismedaille." Amtlicher Bericht Über Die Industrie-Austellung Aller Völker Zu London Im 1851, p. 875

LONDON - "Schiedmayer und Sohn, aus Stuttgart, erhielten eine Preismedaille für ihren neu privilegierten repetierenden Mechanismus – einen abgeänderten Broadwoodschen." Amtlicher Bericht Über Die Industrie-Austellung Aller Völker Zu London Im 1851, p. 875

LONDON - "2751. Schiedmayer, J. & P., Harmonium-Fabrikanten, Stuttgart. München 1854 grosse Denkm.; Paris 1855 bronz. Med. Agt. Sevin, Chinery & Co., 155 Fenchurch-street.
Harmonicorde, 5 Oktaven, 18 Registerzüge, Rosenholz, 662 fl.; Harmonium, 5 Oktaven, 8 Registerzüge, Pcrkussions-Vorrichtung, Rosenholz, 252 fl.; Harmonium, 5 ½ Oktaven, 3 Registerzüge, Perkussions-Vorrichtung, Rosenholz, 168 fl.; 1 Tableau mit 3 Registern fur Kirchenorgeln: Clarinette, 4 ½ Oktaven; Hautbois, 4 ½ desgl.; Seraphine, 4 ½ desgl.; à 54 fl." Special-Catalog der gewerblichen Ausstellung des Zollvereins, hrsg. von den ..., London, 1862, p. 171

PARIS - "3. J. & P. Schiedmayer in Stuttgart. Fabrik von Pianos, Harmoniums und Orgelzungenregister.
1. 1 Pianino, aufrechtstehend 7 Octaven mit senkrecht laufenden Saiten grosses Format frs. 925.
2. 1 Pianino dto. dto. kleines Format frs. 970.
3. 1 Tafelpiano, 7 Octaven mit geschnitten Füssen frs. 820.
4. 1 Harmonium, 5 Octaven 17 Registerzüge, zwei Manuale mit Percussion frs. 1180.
5. 1 Harmonium, 5 Octaven 16 Registerzüge, ein Manual mit Percussion frs. 1030.
6. 1 Harmonium, 5 ½ Octaven 5 Registerzüge, ein Manual mit Percussion frs. 386.
7. 1 Harmonium,4 ½ Octaven3 Registerzüge. frs. 205.
8. 1 Orgelregister Serpan, 27 Noten 16 Fuss Ton für Pedale mit Stimmstock etc. frs. 250.
9. 1 Orgelregister Euphone, 54 Noten 8 Fuss Ton mit Stimmstock etc. frs. 165.
1 Tableau enthaltend durchschlagende Orgelzungenregister [...][...]. Das Geschäft wurde gegründet 1853; es beschäftigt 120 Arbeiter, liefert jährlich 600 Instrumente und 150 Orgelzungenregister. Die Aussteller erhielten 2 Erfindungspatente auf eine neue Art Metallzungen und eine Vorrichting zum Stimmen mittelst einer Schraube; ferner Preismedaillen 1. Classe in München, Stettin, Paris, London." Beschreibender Katalog der Erzeugnisse des Königreichs Württemberg, Weltausstellung Paris 1867, p. 32

VIENNA - "30. Hauber, Jul., Stuttgart. - 6 Pianinos, Flügel u. Tafelpiano. Errichtet 1864. Fabrication von Pianinos etc. Spez. kreuzsaitige Instrumente mit Eisenconstruction. 1871 : 250 Pianinos für 62,000 fl. Absatz zur Hälfte in Deutschland. 60-70 Arb. [Arbeiters] Dampfm. von 10 Pf.Stärk." Amtlicher katalog der ausstellung des Deutschen Reiches, 1873, p. 521

 

'Pianoforte-Fabrikanten' and 'Harmonium-Fabrikanten' since 1853 (or 1864)

SCHIEDMAYER PIANOFORTEFABRIK (*1893)(*1896)(*1897)(*1899)(*1903)

SCHIEDMAYER Julius, husband of Mrs. Güns (7)

Succeeded by SCHIEDMAYER & Söhne in 1969, here above

More then 45000 instruments made in 1913; (x1913)

BIO

"J. & P. Schiedmayer, Pianofortefabrik. Gegründet von dem Inhabern Julius und Paul Schiedmayer." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 89


(continuation)

VIENNA - "Schiedmayer bekleidete nämlich das Amt eines Jurors und konnte sich aus diesem Grunde an der Preisbewerbung nicht betheiligen. Seine Fabrik, deren bereits bei Gelegenheit der Harmoniums gedacht wurde, hat einen Concert- und einen Salonflügel, beide mit kreuzsaitigem Bezug, Repetitionsmechanik und massiven, gusseisernen Rahmen geliefert, beide höchst preiswürdige Instrumente von solider Bauart und schönem Klangcharakter. Besonders sympathisch muthet der Salonflügel in kleinem Format mit seinem weichen, fein egalisirten, gesangvollen Ton und seiner überaus angenehmen Spielart an. Ausserdem fesselt er das Interesse noch in anderer Beziehung; an ihm stellt sich nämlich die neue, bereits erwähnte Erfindung, das sogenannte Kunstpedal des Herrn Zachariä in Stuttgart vor, welches der Erfinder mit diesem Instrument in Verbindung gesetzt hat. Die beiden Flügel kosten, der erste, der Concertflügel im mittelgrossen Format gehalten und 7 1/4 Octaven umfassend, 1750 fl., der kleinere 1200 fl. Im Weiteren hat Schiedmayer noch ausgestellt ein Pianino, dreichörig, mit halboblique laufenden Saiten und überliegenden Basssaiten, massiver Vorderplatte zu 900 fl.; ein Pianino, dreichorig mit dreichörig, mit halboblique laufenden Saitenund überliegenden Basssaiten, massivem eisernen Gussstock und zusammenhängender Rückenwand zu 900 fl.; ein Pianino, dreichörig mit senkrecht laufenden Saiten, eisernem Gussstock und zusammenhängendem Rücken, Vorderplatte mit Compression, zu 1000 fl. österreichischer Währung. Auch diese Instrumente gereichen der Firma sowohl nach Bauart, wie nach Ton zur grossen Ehre. Wenn Herr Schiedmayer aus angeführten Gründen vom Wettkampf um den Preis abstehen musste, so hat ihn dafür Herr Blüthner, ebenfalls eine im deutschen Reiche oben anstehende Firma, muthig und siegesbewusst angenommen." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 36

PHILADELPHIA - "611 Schiedmayer, Piano Manufactory, Stuttgart. - Table and upright pianos, harmoniums, harmoniphon, concertina. Agent : Schmidt & Grüninger. Established 1853. Manufacture of pianos and harmoniums. Premiums : L. '51, '62; P. '55, '67; Vienna '73" Amtlicher Katalog: Weltausstellung in Philadelphia 1876, Deutsche Abteilung, p. 89

   "J. & P. Schiedmayer - STUTTGARD. Médailles à Londres, Paris, Munich et Stuttgard. Nous avons établi le seul Dépôt de nos instruments pour la Suisse chez Monsieur G. A. Riehm, successeur du Dépôt d'Harmoniums C. Detloff, rue Franche, 40, à Bâle, où il y aura toujours un assortiment de nos différentes sortes de piano, et où l'on trouvera nos Prix-Courants, contenant les Prix nets, franco Bâle, sans autre frais quelconque. Ce sont surtout nos Pianos carrés qui se distinguent par leurs sons doux et par  leur solidité dans la conservation de l'accord et qui par la se sont acquis une réputation justement méritée. Il y en a de très-beaux sous tous les rapports du prix de 760 fr. et au-dessus. Dans le même Dépôt on trouve un bel assortiment de musique pour piano et harmonium, méthodes de piano, d'harmonium, d'orgue, une belle édition des sonates de Beethoven, Clementi, Haydn, Mozart, etc. des envois seront faits au choix si on le demande." Le Chroniqueur, 24/12/1867, p. 4 (e-newspaperarchives.ch)

Exhibitors list London, 1851 | Grosse Denkmünze München, 1854 | Bronze Medal Paris, 1855 | Exhibitors list London, 1862 | Exhibitors list Paris, 1867 | 'Hors concours' Vienna, 1873 | Exhibitors list Philadelphia, 1876 | Diploma of Honor Amsterdam, 1882 | Grand Prize Paris | 1900 Exhibition list St. Louis, 1904

 

Factory : 12b, Neckarstrasse (***1871)(**1877), Factory : 1, Ulrichstrasse (xx1875)(**1876)(**1877), Store : 12a-b, Neckarstrasse (***1871)(xx1875)(**1876)(**1877)(*1893)(*1896)(*1897)(*1899)(*1903)(*1907)(*1909)(**1932), Stuttgart

BRANCH : 63, Aleterwall (*1903)(*1907)(*1909), Hamburg

11, Wilhelmstrasse S.W. (*1899), 27b, Potsdamerstrasse W. (x1913)(**1916)(**1919)(**1921)(**1926), Berlin

SCHIEDMAYER Maximilian Christian 'Instrumentmacher' ca. 18??

Husband of Mrs. Kiefer (7)

Stuttgart
SCHIEDMAYER Paul Emil Eugen 'Klavierfabrikant' ca. 18??

Husband of Mrs. Haag (7)

Stuttgart
SCHIEDMAYER Wilhelm Adolf 'Klavierfabrikant' ca. 18??

Husband of Mrs. Lang (7)

Stuttgart
SCHIEMANN C.  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1875-1909

SCHIEMANN & MADSEN (*1909)

 

 

34, Ritterstrasse (*1875), 28-29, Waldemarstrasse S. O. (**1883)(**1884), 29, Waldemarstrasse (*1889), 28-29, Waldemarstrasse S. O. (*1893)(*1896)(*1897), 29, Waldemarstrasse S.O. (*1899)(x1899)(**1901), 28, Schlesicherstrasse (*1909), Berlin

 

SCHIFFER Wilhelm Constantin  

Square pianoforte ca. 1779, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany
Square pianoforte ca. 1783, Kölnisches Stadtmuseum, Köln, Germany
Square pianoforte ca. 1793, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany
Square pianoforte ca. 1795, Kölnisches Stadtmuseum, Köln, Germany
Square pianoforte ca. 1796, Musikwissenschaftliches Institut der Universität zu Köln, Köln, Germany

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1797 Köln
SCHIFFNER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1859-60 54, Potsdamerstrasse W. (**1859), 62, Leipzigerstrasse W. (**1860), Berlin
SCHILLER E. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926 24, Veteranenstrasse N. (**1926), Berlin
SCHILLER Johannes

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1884

SCHILLER J. (**1901)

SCHILLER S. (*1899)(*1903)(*1909)

SCHILLER J. Pianofabrik (x1913)(**1916)(**1919)(**1921)(**1933)

1977 - prod. by VEB PIANOFORTEFABRIK SANGERHAUSEN

Now prod. by IRMLER, Leizch

 

11, Joachimstrasse C. (*1899)(x1899)(**1901)(*1903)(*1907)(*1909)(x1913)(**1916)(**1919)(**1921)(**1926)(**1933), 5, Rosenthaler Strasse (**1926)(**1933), Berlin
SCHILLING Friedrich Philipp  

 

MELBOURNE - "Schilling, F., Stuttgart. - Cross-strung piano, with whole iron frame." Official record, Melbourne internat. exhib. 1880, p. 557

MELBOURNE - "COTTAGE PIANOS. [...] SCHILLING, Stuttgart. - Overstrung piano, of full tone and good construction. Second award." Official Record: Containing Introduction, History of Exhibition, Description ..., 1882, p. 52

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1871

Husband of Mrs. Oppenländer (7)

End : ca. 1937

BIO

"Fr. Schilling, Pianofortefabrik. Gründer und Inhaber : Friedr. Schilling." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 90

Silver Medal Melbourne, 1880 | Silver Medal Amsterdam, 1882

 

117-119, Hauptstätterstrasse (xx1875), 53, Forststrasse (**1877)(*1893), 37, Schwabstrasse (*1896)(*1897), Stuttgart
SCHIMMEL R. Max Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-21 155, KurFürstenstrasse W. (x1913)(**1916)(**1919)(**1921), Berlin
 

SCHIMMEL Wilhelm

 

 

 

Upright pianoforte ca. 1999, Design Luigi Colani, Sammlung Gebr. Oberlinger Collection, Windesheim, Germany

1954 - "Der gläserne Flügel Im Schaufenster des Pianohauses Jecklin am Pfauen ist seit einiger Zeit ein Flügel ausgestellt , der größte Aufmerksamkeit erregt . Das ganze Gehäuse ist gläsern , freilich nicht aus richtigem Glas , sondern aus Plexiglas, so daß man dem Instrument in sein Innerstes hineinschauen kann. Es handelt sich um eine in jahrelanger Arbeit entwickelte Neukonstruktion der Pianofortefabrik Schimmel in Braunschweig, die mit diesem Modell den kleinsten Flügel der Welt geschaffen hat. Mit normaler Breite, aber nur 117 cm lang, ist er den Raumverhältnissen einer modernen Wohnung angepaßt. Daß aber diese Verringerung der Größe nicht auf Kosten des Klanges geht, wurde durch eine ganz originelle Lösung erreicht. Der Stimmstock ist im unteren Drittel gekröpft, so daß die Baßsaiten fast parallel zur Tastatur verlaufen. Durch diese Anordnung konnten die Klangsaiten die normale Länge behalten wie bei einem 180 cm Flügel; der Klang ist wesentlich besser als bei den früheren sogenannten Stutzflügeln. Die Einbuchtung ist infolge der starken Kreuzung der Saiten nicht mehr rechts, sondern links. Alle Einzelheiten der sinnreichen Konstruktion sind an dem durchsichtigen Plexiglasmodell deutlich zu sehen, das in seiner Extravaganz in moderne Wohnungen, in Hotels und Bars vorzüglich hineinpaßt. Selbstverständlich wird aber dieser Flügel auch in dem üblichen Holzgehäuse geliefert und bietet dem Musikfreund, der sich bei geringem Raum doch nicht mit einem Klavier zufrieden geben will, ein wirklich befriedigendes, brauchbares Instrument (siehe auch Bildseite)." Die Tat, 25/01/1954, p. 5 (e-newspaperarchives.ch)

'Pianoforte-Fabrikant' since 1885

SCHIMMEL W. L. R. & Co (*1896)(*1897)(*1899)

SCHIMMEL W. & Co (*1907)(*1909)

INFO EXTRA

 'Hundertjähriges Bestehen der Pianofortefabrik Schimmel, Braunschweig' in Engadiner Post, 11/01/1986, p. 2 (e-newspaperarchives.ch)

3, Louisenstrasse (*1896)(*1897)(*1899)(*1903), Stotteritz (*1907)(*1909), Leipzig
SCHINKÖTH Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1855-78

SCHINKÖTH W. (xx1877)

82, Friedrichstrasse S.W. (**1855), 59, Kronenstrasse (**1860), 36, Oranienstrasse S. (*1875)(*1876)(xx1877)(***1878), Berlin
SCHINKÖTH  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1883-99

SCHINKÖTH & Co (**1883)(**1884)

SCHINKÖTH Alwine (*1889)

SCHINKÖTH Max (*1896)(*1897)(*1899)

 

2a, Luisen Ufer (**1883)(**1884), 50, Naunynstrasse (*1889), 56, Naunynstrasse S.O. (*1896)(*1897)(*1899), Berlin
SCHIRMER Johann Georg

(? - 1790)

 

BIO

"Schirmer, Johann Georg, Fürstlich Schwarzburg - Son dershäusischer, Instrumentmacher zu Sondershausen, berühmt, wie der Markgräflich. Brandenburgische Hof Instrumentmacher Johann David Schiedmayer, und wie Friederici in Gera, dessen Schüler er war. Er ward zu Hauroden im Schwarzburgischen geboren, und arbeitete lange Zeit bey dem genannten Friederici welchem er an Güte und Schönheit seiner Arbeit im Geringsten nicht nachstand. Er verfertigte alle Arten von Clavier Instrumenten, am so: Meisten aber Clavier - Fortepianos mit Zügen und englische Fortepiano's, und sie machten alle ihrem Meister Ehre. Ein vorzügliches Meisterwerk, ein grosses Fortepiano; in Form eines Flügels, besitzt der Fürstlich Schwarzburgische Hof- organist (Ernst Ludwig) Gerber, dessen Lexicon der Tonkünstler - in dem Fache der Musik unsere Hauptquelle ist. Man wird, spricht er wenig Instrumente in der Welt finden, die diesem an Pracht, Stärke und Nachdruck, sowohl im Discant, als im Bässe, gleich kommen. Selbst Rellstab's Instrument in Berlin nimmt er davon nicht aus. Ihm ist auch dieses Instrument um keine Summe seil. Aber jedem braven Director eines grossen Orchesters wünschte er ein Aehnliches : er wird, drückt er sich aus, Wunder damit thun, indem es nur auf seine Hand ankommt, ob er ein entferntes Säuseln, oder die vereinte Stärke von drey und mehrerern der grösten Contraflügel horen lassen will.

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1780-90

BIO
(continuation)

 Seine Instrumente hatten auch das Lob der Wohlfeilheit Wir fügen hier an zur Vergleichung, was von der Schiedmayer, schen Arbeit in einem öffentlichen Blatte gerühmt wurde, zumahl da der so würdige Schiedmayer geboren im April 1753 zu Erlangen, und gestorben in unserem Werke noch fehlt: „Ein Bau dessen Genauigkeit und Fleiß dem Körper die Politur eines fugen. losen Marmors giebt eine Tastatur, deren Anschauten entzückt und deren unübertrefflicher Mechanismus für das leiseste Finger spiel empfänglich ist, ein Ton, der im Discant mit dem reinste süssesten Flötenton, und im Baß mit dem Fagotte wetteifert, der vom sanftesten Hauche des Pianissimo bis zum schmetternden Fortissimo erhoben werden kann. Dies sind ganz kurz die Eigenschaften des Schiedmayerschen Fortepiano's, die für vierzig Louisd'or nicht bezahlt, nur erkauft werden können.„ Unser Schirmer strab am 21. März 1790 noch in seinem  besteb Jahren an der Schwinsucht." Historisch-literarisches Handbuch berühmter und denkwürdiger Personen welche ..., 1808, p. 132

 

Sondershausen, Schwarzburg
SCHIROP Willy Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1916-19 27, Mirbachstrasse O. (**1916), 112, Mirbachstrasse O. (**1919), Berlin
SCHLACHT Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1919 39, Wasserthorstrasse (**1884), Berlin
SCHLEGEL Elias

(1750 - 1805)

 

BIO

"Schlegel (Elias) Instrumentmacher zu Altenburg, dessen Fortepiano's schon im J. 1793 vom Hrn. Organisten H. M. Klauer in Schwerin gerühmt wurden, machte im folgenden Jahre eine neue Erfindung von Instrumenten bekannt, welche er Fortepiano-Klaviere nannte. Dies Instrument kann nach Belieben als Klavier, oder vermittelst eines Kniedrucks, eines Händezugs oder Fußtritts als Fortepiano gebraucht werden: Zwar kommt es im Tone den gewöhnlichen Fortepiano's an Stärke nicht gleich; dagegen übertrifft es, vermöge seines schwebenden Klavierausdrucks, alle Fortepiano's am Ausdrucke: Außer diesem hat es auch den gewöhnlichen Harfen und Lautenzug. Nach dessen Avertissem. im Hamb. Corresp. 1794, Beylage zu P o. 10." Neues historisch-biographisches Lexikon der Tonkünstler: Th. S-Z. Anhang, 1814, p. 75

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' and Harp-maker ca. 1793-94

BIO
(continuation)

"Schlegel, Elias, ein zu Ende des vorigen in Altenburg blühender Klavierinstrumentenmacher, der um 1794 eine neue Art von Instrumenten baute." Musikalisches Conversations-Handlexikon: enthaltend die ..., 1842, p. 402

"Elias Schlegel in Altenburg verfertigte um 1794 Fortepiano-Claviere. Diese Instrument eben konnten nämlich vermittelst eines Trittes beliebig als Fortepiano und als Clavichord gespielt werden." Der Flügel oder die Beschaffenheit des Piano‛s in allen Formen, 1856, p. 116

 

Altenburg
SCHLEIFER & MENZEL W.  

"Schleifer & W. Menzel. (Inhaber : W. Menzel.) Pianoforte-Fabrik. S.O. Köpenickerstr. 154a (T.VII.1410). Jährliche Production ca. 2000 Instrumente. Muster-Lager in 30-35 modernen Modellen. Engros-Export. Pianofactory. Production : ca. 2000 Pianos yearly. Show-rooms with 30 to 35 different stylish models. Engros - export. Fabrique de Pianos. Grand assortiment. 30-35 modèles. Engros - Export." Adressbuch für Berlin und seine Vororte, 1901, p. 222 (digital.zlb.de)

 

'Pianoforte-Fabrik' ca. 1899-1901

SCHLEIFER & Co (*1899)

SCHLEIFER & MENZEL W. (x1899)(**1901), owner : W. MENZEL

"ca. 2000 Pianos yearly" (**1901)

154[a], Köpenickerstrasse S.O. (*1899)(x1899)(**1901), Berlin
SCHLEIP Benedictus

 

 

Advertisement in Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, 1856, p. 30 (digital.zlb.de)

 

BERLIN - "J. C. Schleip, akademischer Künstler, Wallstr. 72. 1620. - Ein Lyraförmiges Pianoforte, von 6 ¾ Octaven Umfang, von eigener Erfindung." Kunst-ausstellung der Königlichen Akademie der Künste, 1844, p. 151 (digishelf.de)

VIENNA - "46. Schleip, B., Berlin. - Pianinos verschidener Grösse und Bauart. Gegründet 1816. Früher J. C. Schleip, akadem. Künstler; seit 1821 der Sohn jetziger Inhaber. Fabrication von Pianos." Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Weltausstellung 1873, Wien, p. 522

VIENNA - "B. Schleip & Uerlein : Drei Pianino von Palissander, das eine im hohen Format mit kreuzsaitigem Bezug zu 500 Thaler, das zweite mittelhoch und geradseitig zu 325 Thaler, das dritte klein und geradsaitig zu 260 Thaler." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 43

  VIENNA - "Die Claviere auf der Weltausstellung. - Die Firma B. Schleip in Berlin hat drei Pianinos in Polisanderholz ausgestellt. Zwei Piano in kleiner Form mit senkrecht gradlaufendem Bezug, und ein grosses Piano mit überseitigem Bezug. Der Ton ist in allen edel und gleichmässig, die Arbeit gut; der bei kreuzseitigen Pianos Sonst so störende Uebergang der Bässe zu den Tönen der kleinen Octave ist durch die neue Methode des Herrn Schleip, den Wechsel der Saiten mitten zwischen die übersponnenen Saiten zu verlegen, so vollständig ausgeglichen, dass derselbe selbst geübten Ohren nicht leicht vernehmbar ist; weshalb dieses System bei allen kreuzseitigen Pianos in Anwendung kommen sollte. Schon im vorigen Jahrhunderte baute der Grossvater des jetzigen Besitzers, Johann Georg Schleip, in Thüringen Pianofortes. Obwohl dies seinem Vergeschah, so zeigen jene Instrumente, wovon noch ein Exemplar in der Familie ist, eine Ausführung der Arbeit, die staunenswerth ist, wenn man bedenkt, über wie wenig technische Mittel zur Herstellung der Verfertiger damals zu verfügen hatte, der als einfacher Landmann und Orgelspieler, ohne es gelernt zu haben, rein aus sich selbst derartige Werke herstellen konnte. Er war der Pionier, denn sein ältester Sohn, Johann Christoph Schleip, geboren in Tungeda, fand an dieser Beschäftigung solchen Geschmack, dass er sie zu seiner Lebensaufgabe machte und bereits im Anfange dieses Jahrhunderts in seinem Orte eine eigens zum Pianobau eingerichtete Werkstatt besass. Die Pianos wurden damals mehrentheils von ihm gleich aufrecht gebaut, und fanden ihren guten Absatz in den umliegenden Orten und den der thüring'schen Fürstenthümer. Bald aber genügte Schleip sein beschränkter Wirkungskreis nicht mehr. Er suchte nach grösserer Ausdehnung, ging deshalb nach Frankfurt a. M., von dort nach Hamburg, und fand endlich in Berlin ein ihm zusagendes Domicil. Im December des Jahres 1816 wurde hier das erste Piano fertig, natürlich aufrecht, denn seine ganze Denkkraft war auf diese Bauart gerichtet. Dann ging der Bau rastlos weiter, obgleich die politischen Verhältnisse damals nicht zu günstig für die Fabrikation waren. Es gebaut, 6 Octaven Manual und 2 Octaven wurden Pedal-Piano's Pedal, wo nach seiner eigenen Art beides in einem Körper vereinigt war. Die Form war die der Lyra, und der damalige bekannte Professor Zeller stellte ihm hierüber das günstigste Urtheil aus und veranlasste seinen Schüler, den jungen Mendelssohn Bartholdy, sich dieser neuen Piano's zum Einüben der Fugen u. s. w. zu bedienen. Vielerlei Verbesserungen, namentlich an dem Resonanzboden wurden vorgenommen. So war nach alter Auffassung zum guten Ton nöthig, dass der Resonanzboden seine volle Grösse haben musste, d. h. den ganzen leeren Raum des übrigen Piano's bedecken musste. Schleip erkannte bald, dass es hieraus nicht ankam, vielmehr nur die Theile zum Tönen wesentlich sind die zu beiden Seiten des Steges möglichst gleichweit entfernt lie gen. Er baute des halb seine Böden alle nur in dieser Weise und erreichte dadurch einen ausgezeichne schönen und vollen Ton. Das erste der artige Piano datirtvom 17. November 1817. Im Jahre 1821 machte ihn diekönig preussische Academie wegen vieler gemachten Verbesserungen
an den Piano's zu ihrem academischen Künstler. Vielerlei Verschönerungen an der Form der alten Lyra wurden nun vorgenommen, wovon eine Reihe von Ausstellungen in der königl. Academie der Künste Zeugniss geben. Bis dahin wurde die Mechanik an den Piano's nach Wiene Art gebaut.

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1821

SCHEIP J. C. (x1844)

SCHLEIP J. C. B. (**1849)

SCHLEIP B. & UERLEIN (1873)

SCHLEIP B. (**1901)

"Hoflieferant Ihr. Kgl. Hoh. d. Fr. Prinz. Friedr. Karl." (*1899)(**1901)(*1903)

Son and successor of Johann Christian SCHLEIP (°1816), here below


(continuation)

Da jedoch diese Methode bei aufrechtstehende Instrumenten Wegen der damit verbundenen Winkelclaviatur vielerlei Schattenseiten hatte, so legte Herr Schleip der Academie am 24. November 1832 ein Modell zu einem aufrechtstehenden Piano vor, an welchem der Clavis gerade war und am hinteren Ende durch eine Abschragung zum Dämpferheben eingerichtet war. Auf dem Clavis stand der hoch und niedrig stellbare Stösser (damals etwas Neues), welcher unter die Hammernase griff und die Auslösung beförderte. Der Fang war ebenfalls zweckmässig angebracht, so das die königl. Preusische Academie der Künste dem Schleip in einem Patent vom 24. November 1832 diese
bisher noch nicht vorgekommene verbesserde Einrichtung als eine Erfindung anerkannt hat. Von dieser neuen Art wurden hundert Stück zugleich in Arbeit genommen, und es erfolgten überaus zahlreiche Aufträge auf diese aufrechten Piano's, welche durch Stärke des Tones und leichte angenehme Spielart den Vorzug hatten. So war Herr Schleip mit seinen lyraförmigen aufrechtstehenden Piano's in Berlin gewissermassen einer der Vorarbeiter der neuen Bauarten, wir meinen die der Pianinoform, welche wegen dergefälligeren Gestalt der Liebling der heutigen Clavierspielerwelt geworden; und seit dem Jahre 1849 wurde denn auch der Uebergang auf dieses neue Instrument vollzogen, erst langsam, dann in grösserer Ausdehnung, doch leider erlebte Herr Schleip nicht mehr dieneue Aera und den jetzigen Geschäftsumfang seines Sohnes und Nachfolgers Benedictus Schleip. Ein schneller Tod machte seinem wirkungsreichen Leben ein Ende. Lyraförmige Piano's wurden nun nicht mehr gebaut; dahingegen wurde im Jahre 1855 zum ertstenmale versucht, die Roste an der Piano's aus Eisen herzustellen, und war der Erfolg kein ungünstiger, namentlich ist das Stimmhalten bei dieser Einrichtung von langer Dauer; jedach das schwere Gewicht ist der Praxis entgegen. Die Pianino's vervollkommten sich nun von Jahr immer mehr, und sind der Fabrik vielerlei Anerkennungen zuge
gangen. Die Aufträge nehmen so zu, dass Herr Schleip sich zum Neubau der jetzigen grossartigen Fabrik gezwungen sah, welche durch ihre solide Bauart und helle Arbeitsräume, verbunden mit den zweckmässig angelegten Heizungs- und Leimapparaten, sowie der Trockenzimmer, worin die Hölzer einen Temperaturgrad von 80-85° Réamur durchzumachen haben, die derart in Berlin ist. Ausserdem besitzt die Fabrik noch im Mittelpunkte der Stadt, in der Behrenstrasse, ein Gebäude, worin sich das Lager für den Detailverkauf befindet. Der Umsatz sowohl, als die Reisen, welche ie Piano's zu machen haben, sindwohl die weitsten, die von Berlin aus gemacht werden. Denn nicht nur nach hohem Norden, Norwegen und Schweden, sondern auch nach Nord- und Südrussland, Mexico, San Francisco und selbst nach dem Cap der guten Hoffnung sind neuerdings Aufträge eingegangen. Die Zahl der bisher gefertigten Piano's rechnet nach Tausenden." Allgemeine Illustrierte Weltausstellungs-Zeitung, 1873, p. 54-55

 Exhibitors list Vienna, 1873

72, Wallstrasse (*1844)(x1844)(**1848)(**1849)(**1850)(**1851)(**1852), 21, Behrenstrasse W. (**1855)(*1856)(**1859)(**1860)(*1874)(*1875)(*1876)(*1877)(***1877)(xx1877)(***1878)(**1879)(**1883)(**1884)(*1889)(*1893)(*1903)(*1896)(*1897)(*1899)(x1899)(**1901), Berlin
SCHLEIP Johann Christian

 

 

Lyraflügel ca. 1820-30, Gallica

 

Lyraflügel ca. ??, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany
Lyraflügel ca. ??, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany
Lyraflügel ca. ??, Heimatmuseem (Heritage Museum), Genthin, Germany
Lyraflügel ca. ??, Museum, Gotha, Thuringia, Germany
Lyraflügel ca. ??, Museum, Havelberg, Saxony-Anhalt, Germany
Lyraflügel ca. ??,  Heimatmuseum, Mühlhausen, Thuringia, Germany
Lyraflügel ca. ??, Poznań, Poland
Lyraflügel ca. ??, Heimatmuseum, Senftenberg, Germany
Lyraflügel ca. ??, Kulturhistorisches Museum, Stralsund, Germany
Lyraflügel ca. ??, Priegnitz-Museum Havelberg, Havelberg, Germany
Lyraflügel ca. 1815, Museo Cristofori (Jörg Demus Collection), Weyregg am Attersee, Austria
Lyraflügel ca. 1820-44, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany
Lyraflügel ca. 1820-44, Metropolitan Museum of Art, New York, N.Y., U.S.
Lyraflügel ca. 1820, Händel-Haus, Halle an der Saale, Germany
Lyraflügel ca. 1820, Sammlung Otto Heuss, Oberlinger Collection, Windesheim, Germany
Lyraflügel ca. 1822-30, Musikinstrumenten-Museum, Markneukirchen, Germany
Lyraflügel ca. 1822-30, Musikhistorische Sammlung Jehle, Schloß Lautlingen, Albstadt, Baden-Württemberg, Germany
Lyraflügel ca. 1822-30, Cincinnati Art Museum, Cincinnati, O.H., U.S.
Lyraflügel ca. 1824, Stiftung Lebensfarben, Berlin, Germany
Lyraflügel ca. 1825, Present owner unknown: formerly Richard Burnett Collection, Finchcocks Musical Museum
Lyraflügel ca. 1825, Stiftelsen Musikkulturens Främjande, Stockholm, Sweden
Lyraflügel ca. 1825, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Lyraflügel ca. 1825-30, Colt Clavier Collection, Bethersden, Kent, England, U.K.
Lyraflügel ca. 1825, Cummer Gallery of Art, Jacksonville, F.L, U.S.
Lyraflügel ca. 1825, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Lyraflügel ca. 1825, National Music Museum, Vermillion, S.D., U.S.
Lyraflügel ca. 1820-44, Metropolitan Museum of Art, New York, N.Y., U.S.
Lyraflügel ca. 1825, Marlowe A. Sigal Collection, Newton Centre, M.A., U.S.
Lyraflügel of 1827, Stiftung Lebensfarben, Berlin, Germany
Lyraflügel ca. 1830, Present owner unknown
Lyraflügel ca. 1830, Württembergisches Landesgewerbemuseum, Stuttgart, Germany
Lyraflügel ca. 1830, Museum Viadrina, Reka-Sammlung, Frankfurt an der Oder, Germany
Lyraflügel ca. 1830, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, Germany
Lyraflügel ca. 1830, National Music Centre, Calgary, Alberta, Canada
Lyraflügel ca. 1830, Schloß Pillnitz, Dresden, Germany
Lyraflügel ca. 1830, Private collection, Lakeland, F.L., U.S.
Lyraflügel ca. 1830, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Lyraflügel ca. 1830, Händel-Haus, Halle an der Saale, Germany
Lyraflügel ca. 1830, Present owner unknown - Sotheby's (7 Apr. 1982)
Lyraflügel ca. 1830-35, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany
Lyraflügel ca. 1830, Museum Viadrina, Reka-Sammlung, Frankfurt an der Oder, Germany
Lyraflügel ca. 1830, Musikinstrumentenmuseum im Münchner Stadtmuseum, München, Germany
Lyraflügel ca. 1835, Museum of Fine Arts, Boston, Boston, M.A., U.S.
Lyraflügel ca. 1835-40, Händel-Haus, Halle an der Saale, Germany
Lyraflügel ca. 1835, Sammlung Fritz Neumeyer, Bad Krozingen, Germany
Lyraflügel ca. 1836-48, Musikhistorisk Museum & Carl Claudius' Samling (Claudius Collection), Copenhagen, Denmark
Lyraflügel ca. 1840, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Lyraflügel ca. 1840, Ringve Museum, Trondheim, Norway
Lyraflügel ca. 1840, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, Germany
Lyraflügel ca. 1840, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany
Lyraflügel n° 57 ca.n 1840-50, Fondazione Cassa di Risparmio in Bologna, Bologna, Italy

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1816

Probably successor of SYLIG in Berlin since 1822 (1)

Succeeded by his grandson Benedictus SCHLEIP in 1821, here above

BERLIN - "Das dritte Instrument, bei welchem eine Verbesserung angebracht, ist ein aufrechtstehendes Flügel-Pianoforte mit Pedal, verfertigt von Herrn J. C. Schleip, akademischem Künstler. Die Idee, durch ein Pedal den Bass zu verstärken, ist nicht neu, denn man hat schon früher, ohne der Orgel zu gedenken, an Klavieren ein Pedal angebracht; doch ist Herr S. in Berlin der erste, welcher ein Pianoforte mit Pedal gebaut hat. In Wien hat man dergleichen schon seit beinahe 10 Jahren in Gebrauch. Ein ähnliches von Herrn S. war schon vor 4 oder 6 J. auf der Kunstausstellung; das in diesem Jahre ausgestellte verdient in jeder Art Lob; der Ton des Pedals ist kräftig und schön, doch sprechen einige Töne nicht genau an, was vielleicht durch eine Kleinigkeit abgeholfen wäre. Sehr zweckmässig würde es sein, wenn die Pedaltasten mit Leder überzogen wären, weil beim Spielen der Stiefel zu sehr auf der Taste klappt, und durch dies Geräusch zu sehr stört. Bei dem Orgel-Pedal hört man dies nicht, weil die Tonfülle weit stärker ist. Der Ton und die Spielart in dem Manual ist schön und lobenswerth, doch scheint Ref, als wenn die höhern Oktaven des Manuals gegen den sonoren Bass ein wenig zu spitz wären. Im Aeussern ist das Instrument sehr einfach aber sehr geschmackvoll gearbeitet, und Ref wünscht nur dem Herrn S. einen guten Käufer, der ihn für seine viele Mühe und Arbeit entschädigt. Hiermit wären denn leider schon alle Pianoforte's mit neuen Veränderungen besprochen, es wäre nur noch übrig über die andern zu reden. " Berliner allgemeine musikalische Zeitung, 05/11/1828, p. 434

BERLIN - "Le troisième instrument dans lequel on avait introduit des perfectionnemens est un piano vertical avec pédale, par M. Schleip. L'idée d'adapter un jeu de pédale au clavier n'est pas nouvelle; mais M. Schleip est le premier qui l'ait employé à Berlin pour le piano-forte. Il y a déjà dix ans qu'on se sert de pareils instrumens à Vienne. M. Schleip en avait exposé un il y a quatre ou six ans ; mais celui de cette année mérite toute espèce d'éloges. Le son de la pédale est beau et puissant, mais il y a quelques notes qui ne répondent pas d'une manière suffisante, ce qui tient probablement à peu de chose. Une autre amélioration très -facile consisterait à garnir de cuir les touches de la pédale, pour obvier au bruit que produit le pied au moment de la pression, bruit qu'on ne peut entendre dans l'orgue, parce que l'intensité du son y est bien plus grande. Le son et le jeu du clavier sont dignes d'éloges; mais il nous a paru que les octaves supérieures produisaient un effet un peu pointu, comparativement à la basse sonore. L'extérieur de l'instrument est simple, quoique travaillé avec goût." Revue Musicale 1829, p. 95 (Extrait de la Gazette musicale de Berlin, nos 45 à 48, 1828). (archive.org)

"Pedale mit dem Fortepiano - Ton, eine neue Erfindung. Da schon verschiedene Musikfreunde bey mir nachgefragt haben, ob man nicht Pedale mit dem Tone eines Fortepiano bey mir haben könnte, so zeige ich hierdurch an, dass Fortepiano - Pedale von ausserordentlich gutem Tone, bis jetzt ejnzig ihrer Art, von mir erfunden worden sind, welche sich sehr bequem hinter jedes tafelförmige Fortepiano oder Clavier stellen lassen, beständig vorräthig, und nach Verhältniß ihrer Güte und Eleganz um die billigsten Preise bey mir zu haben sind. Jedoch muss ich noch bemerken, dass diejenigen auswärtigen Liebhaber, welche Pedale zu haben wünschen, aber schon eigene Fortepianos besitzen, mir die Breite ihres Instruments anzeigen, damit ich demselben eine passende-Tastatur anlegen kann. Andere Liebhaber hingegen, welche noch nicht mit Fortepianos versehen sind, könnenauch dies« Instrumente, sowohl mit englischem als wiener Mechanismus; wozu schon die Pedale eingerichtet sind, bey mir haben. Tüngeda, bey Gotha, den 18 August 1813. Joh. Chr. Schleip, Instrumentenmacher. Zur Empfehlung dieser Pedale, die mir Herr Schleip, um mich mit seiner Erfindung bekannt zu machen, gezeigt hat, kann ich mich nicht enthalten, hiermit öffentlich zu bezeugen, dass sich nicht nur das, was in obiger Anzeige von dieser Erfindung gesagt ist, wirklich so verhält, sondern dass auch die von diesem talentvollen Künstler gearbeiteten Instrumente meine Erwartung übertroffen haben. Karl Gottlieb Umbreit, Organist zu Sonneborn." Allgemeiner anzeiger und nationalzeitung der Deutschen, 31/08/1813, p. 2165

Exhibitors list Berlin, 1828

 

 Berlin
SCHLESINGER A. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1919 73, Prinzenstrasse S. (**1919), Berlin
SCHLESINGER Adolf Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1916-26 4, Gleditschestrasse W. (**1916), 10a, Goebenstrasse (**1919)(**1921), 7, Ludwigkirchstrasse W. (**1926), Berlin
SCHLICHTHALER Wilhelm  

Square pianoforte of 1830, Stiftung Lebensfarben, Berlin, Germany

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1830 Pr. Minden
SCHLIMBACH Johann Kaspar  

Grand pianoforte ca. 1803, Ibach Museum, Germany
Grand transverse Querflügel ca. 1810, Händel-Haus, Halle an der Saale, Germany
Grand transverse Querflügel ca. 1820-33, Musikinstrumentenmuseum im Münchner Stadtmuseum, München, Germany
Pyramid pianoforte ca. 1820, Deutsches Museum, München, Germany
Giraffe pianoforte-organ ca. 1820-30, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Pyramid pianoforte-organ-Aeolian ca. 1830, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Pyramid pianoforte ca. 1833, Händel-Haus, Halle an der Saale, Germany
Pyramid pianoforte ca. 1835, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany
Pyramid pianoforte-reed organ ca. 1835, Deutsches Museum, München, Germany
Pyramid pianoforte-organ ca. 1840-50, Händel-Haus, Halle an der Saale, Germany

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1803-50 Königshofen im Grabfeld (now Bad Königshofen)
SCHLOGEL Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1920 ???
SCHLOTT Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1838 93, Leipzigerstrasse W. (*1838), Berlin
SCHLOTTER Robert  

MÜNCHEN - "6311 Schlotter, Robert, Frankenhausen. - Fortepiano in Tafelform." Katalog der Allgemeinen deutschen industrie-ausstellung zu München im jahre 1854, p. 212

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1854

 Exhibitors list München, 1854

 

Frankenhausen
SCHLOWSECK Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1877 20 Luisen Ufer (*1877), Berlin
SCHLÜTER C. E. L.  

LONDON - "C. E. L. Schlüter (52): Pianino's (geradsaitig); mangelhaft." Amtlicher Bericht Uber Die Industrie Und Kunst-Ausstellung Zu London Im 1862, p. 83

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1862-67; (xx1867)

Exhibitors list London, 1862

 

Hamburg
SCHMAHL Christoph Friedrich I  

Tangentenflügel ca. 1790, University of Michigan, Frederick Stearns Collection, Ann Arbor, M.I., U.S.
Tangentenflügel ca. 1790
, Bachhaus, Eisenach, Germany
Tangentenflügel ca. 1790, Georg Ott Claviersammlung, Würzburg, Germany
Tangentenflügel ca. 1791, Gemeentemuseum, Den Haag, Netherlands
Tangentenflügel ca. 1792, Technisches Museum in Wien, Vienna, Austria
Tangentenflügel-ex-harpsichord ca. 1793, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany
Square pianoforte ca. 1794, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Tangentenflügel ca. 1794, Grafen von Hundt, Weikertshofen bei Dachau, Germany
Tangentenflügel ca. 1794, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Tangentenflügel ca. 1797, Private collection, Switzerland
Tangentenflügel ca. 1798, Kunsthistorisches Museum, Sammlung alter Musikinstrumente, Vienna, Austria
Tangentenflügel ca. 1800, Deutsches Museum, München, Germany
Square-tangent-organ ca. 1800-13, Bachhaus, Eisenach, Germany
Tangentenflügel ca. 1801, Universität Musikwissenschaft Institut, Freiburg in Breisgau, Germany
Grand pianoforte ca. 1804, Händel-Haus, Halle an der Saale, Germany
Grand pianoforte ca. 1809, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Tangentenflügel ca. 1810, Sibeliusmuseet, Turku (Åbo), Finland

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1790-1814 78 (and 79 Wohnhaus), Wildwercher-Wacht (**1808), Regensburg

Italy

SCHMAHL Georg Friedrich

(1748 - ?)

 

BIO

"Schmal (Georg Friedrich). Orgel- und Instrumentenmacher zu Ulm : geb. daselbst am 10ten December 1748. Lernte bey seinem, im J. 1775 verstorbenen Vater gleichen Namens. Die Orgeln zu Altenstadt, Femmenhausen und Finningen, und noch einige andere, wie auch Flügel und Klaviere, - Vergl. Weyermann's Nachrichten von Gelehrten undd Künstlern. Ulm S. 470. - Gerber a. a. O. nennt auch einen geschickten Klavier-Instrumentmacher dieses Zunamens zu Regensburg, ohne Vornamen. Ob der hier aufgeführte mit ihm eine und dieselbe Person sey, oder nicht, lässt sich auf der Stelle nicht entscheiden." Teutsches Künstlerlexikon: oder, Verzeichniss der jetztlebenden ..., 1809, p. 281

 

'Orgel & Instrumentenmacher' ca. 1780

1787 - "In Ulm hab ich am jungen Schmal einen Instrumentenmacher aufgefunden, der grose Aufmerksamkeit und Ermunterung verdient. Ich spielte von ihm einen Flügel, in Steins Manier gebaut, volltönig, rein, gut mensurirt, dauerhaft und von ungemein leichtem Traktamente. Bei diesen entschiedenen innern Werthe sind diese Fortepiano wohlfeiler, als anderswo, zu erhalten. Wer sich eines von diesen Instrumenten anzuschaffen gedenkt, der wende sich an Schmal selber - oder auch an Herrn Gerichtschreiber und Musikdirector Martin, einen Mann von tiefen musikalischen Kenntnissen und dem offensten Herzen für die Menschkeit." Schubarts Vaterländische Chronik, 11/1787, p. 284

Ulm
SCHMAHL Jacob Friedrich & Christian Carl  

Grand pianoforte ca. 1814, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1814

Sons of SCHMAHL Christoph Friedrich I, here above

Regensburg
SCHMAHL Johann Matthäus

 

Square pianoforte ca. ??, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Square pianoforte ca. 1760-90, Goethehaus, Stützerbach, Germany
Square pianoforte ca. 1770, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770, Württembergisches Landesgewerbemuseum, Stuttgart, Germany
Square pianoforte ca. 1770, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Square pianoforte ca. 1770, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany
Square-transposing pianoforte ca. 1770, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck, Austria
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770-90, Metropolitan Museum of Art, New York, N.Y., U.S.
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770, Deutsches Museum, München, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770, Michael Günther, Triefenstein, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770-80, Michael Günther, Triefenstein, Germany
Square pianoforte ca. 1770, Deutsches Museum, München, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1770-80, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Grand pianoforte ca. 1775, Musikhistorische Sammlung Jehle, Schloß Lautlingen, Albstadt, Baden-Württemberg, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1775, Musashino Academia Musicae, Museum of Musical Instruments, Tokyo, Japan
Square pianoforte ca. 1780, Händel-Haus, Halle an der Saale, Germany
Harp-shaped square pianoforte ca. 1780, Marlowe A. Sigal Collection, Newton Centre, M.A., U.S.
Harp-shaped square pianoforte ca. 1780, Museum d'Engiadina bassa, Schuls, Scuol, Switzerland
Harp-shaped square pianoforte ca. 1785, Musée des Instruments de Musique, Brussels, Belgium
Square pianoforte ca. 1790, Muziekconservatorium (on loan to Museum Vleeshuis), Antwerp, Belgium
Harp-shaped square-transposing pianoforte ca. 1792, Schweizerisches Landesmuseum, Zürich, Switzerland

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1760-92

 

1776 - "Nachricht. Künftigen Mittwoch und den drauf folgenden Sonntag werd' ich allhier im Baumstark Koncert geben, und auf einem ganz neuen von Herrn Schmahl verfertigten Fortepiano einige der neusten Klavier koncerte und Sonaten spielen, so gut 's Herz, Kopf und Finger vermögen. [...]" Teutsche Chronik, 12/02/1776, p. 104

Ulm, Baden-Württemburg
SCHMAUSER Joseph

(ca. 1788 - 1834)

 

Grand pianoforte ca. 1825, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1825-34

1834 - "Gestorbene. [...] Jos. Schmauser, b. Klaviermacher, 46 J. a." Müncher Tagsblatt, 18/09/1834, p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de)

Patent of 1830 : "Gewerbsprivilegien erhielten : Der b. Klaviermacher J. Schmauser in München, auf eine eigenthümliche Verbesserung an der Mechanik der Clavier-Instrumente;[...]" Münchner Tagblatt, 09/08/1830, p. 1 (digipress.digitale-sammlungen.de)

Patent of 1833 : "1) über die Beschreibung der dem Klaviermacher Schmauser privilegirten verbesserten Mechanik an Klavieren." Kunst- und Gewerbe- Blatt, 1833, p. 643

 

18, Schützenstrasse (**1835), München
SCHMECKEL & Co
| SCHMEKEL
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1896-1909 86, Grosse Frankfurterstrasse N.O. (*1896)(*1897)(*1899)(x1899)(**1901)(*1909), Berlin
SCHMEY Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1889-99

SCHMEY J. (x1899)

117, Ritterstrasse (**1889), 12, Puttkamerstrasse S.W. (x1899), Berlin
SCHMID Johann Friedrich  

"Ein schön geformter und gut konditionirter Stubenosen von starkem Eisenblech; mit Laubwerk und Blumen verziert, und ein Forte-piano sind den Johann Friedrich Schmid in der Rose auf der Zeil zu verkaufen. Ein schönes Forte-piano ist zu verkaufen." Intelligenz-Blatt der freien Stadt Frankfurt, 29/10/1799, p. 971

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1799 Frankfurt am Main
SCHMIDT  

"Neue Pianoforts, Tafelform, in Mahagonigehäuse, stark im Ton, Stehen gegen mehrjährige Garantie billig zum Verkauf bei Instrumentenmacher Schmidt in Wachwitz bei Dresden. Auch wird daselbst ein Lehrling gesucht, welcher Lust hat, die Pianofortbaukunst zu erlernen." Der Dampfwagen, 07/06/1850, p. 184

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1850 Wachwitz, Dresden
SCHMIDT Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1859-60 25, Lindenstrasse S.W. (**1859)(**1860), Berlin
 

SCHMIDT

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1860 17, Puttkammerstrasse (**1860), Berlin
SCHMIDT Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1875 89, Prinzenstrasse S. (*1875), Berlin
SCHMIDT  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1834-39; (**1839)

See also BERGER DE LA RIVOIR in Damme vor Peine

 

Lüneburg
SCHMIDT Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1900 Berlin
SCHMIDT C. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899-1901 34, Oranienstrasse S. (x1899)(**1901), Berlin
SCHMIDT C. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1883-84 56, Naunynstrasse (**1883)(**1884), Berlin
 

SCHMIDT C.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1874-77 3a, Krausnickstrasse N.  (*1874)(*1875)(*1876)(*1877)(xx1877), Berlin
 

SCHMIDT C.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1874-77 65, Wasserthorstrasse (*1874)(*1875), 63, Wasserthorstrasse (*1876)(xx1877), Berlin
 

SCHMIDT C.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913 88, Kastanien Allee N. (x1913), Berlin
 

SCHMIDT C.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1879 16, Grosse Hamburgerstrasse (**1879), Berlin
SCHMIDT C.  

BERLIN - "Es mangelt der Raum, um über alle ausgestellten Instrumente ausführlich zu berichten, ich mache noch einige namhaft, deren Eigenschaften mich besonders erfreuten, muss aber hervorheben, dass fast bei allen, auch hier nicht genannten, auf Ton, Bauart und geschmackvolle Form grosse Sorgfalt verwendet worden ist.[...], und ein einfaches, aber gediegenes und klangvolles C. Schmidt, Friedrichstr. 216." Musikpädagogische Blatter ...: Zentralblatt fur das gesamte ..., Berlin, 01/08/1879, p. 174

BERLIN - "C. Schmidt, Friedrichstr. 216. [1341]. Hohes Pianino, kleines kreuzsaitiges Pianino." Officieller Katalog zur Berliner Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1879, p. 1314-1320 (digishelf.de)

MELBOURNE - "Schmidt, C., Berlin. - High piano, with iron frame, in walnut case." Official record, Melbourne internat. exhib. 1880, p. 557

MELBOURNE - "COTTAGE PIANOS. [...] SCHMIDT, Berlin. — Overstrung iron piano. The action by Hermann is good; the tone and touch are fair. Third award." Official Record: Containing Introduction, History of Exhibition, Description ..., 1882, p. 52

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1878-96

 Exhibitors list Berlin, 1878 | Exhibitors list Berlin, 1879 | Third award Melbourne, 1880

216, Friedrichstrasse S.W. (***1878)(xxx1878)(**1879)(***1879)(**1883)(**1884), 43-44, Zimmerstrasse S.W. (*1889)(*1893), 183, Friedrichstrasse N.W. (*1896), Berlin
SCHMIDT Carl 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 18?? Stuttgart
SCHMIDT Carl Joseph  

BIO

"Carl Jos. Schmidt, Pianofortefabrik. Gründer (1861) und Inhaber : Carl Joseph Schmidt." Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen, 1875, p. 14

 
'Pianoforte-Fabrikant' since 1861 11, Victoriastrasse (*1897), Köln
SCHMIDT Carl 'Pianoforte-Fabrikant' since 1893

SCHMIDT Fr[iedrich senior] & Co (*1899)(x1899)

1, Mariannenplatz S.O. (*1893), 13, Mariannenplatz S.O. (*1889)(*1896)(*1897)(*1899)(x1899), Berlin
 

SCHMIDT F.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1874-84 15, Luckauerstrasse (*1874)(*1875)(*1876)(xx1877), 130, Friedrichstrasse S.W. (*1877)(***1878)(**1879), 10, Skalitzerstrasse (**1884), Berlin
 

SCHMIDT Ferdinand

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1900 ? Berlin
SCHMIDT François 'Pianoforte-Fabrikant' since 1883

End : ca. 1920

10, Skalitzerstrasse S.O. (*1893), 28, Manteuffelstrasse S.O. (*1889)(*1896)(*1897), Berlin
SCHMIDT Franz Joseph
| SCHMID
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1842-56; (**1856) 23, Lerchenstrasse (**1842), München
 

SCHMIDT Fritz

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1883-84 25, Müllererstrasse (**1883)(**1884), Berlin
 

SCHMIDT G.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913 104, Frankfurter Allee O. (x1913), Berlin
SCHMIDT H. H. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1912 6, Danzigerstrasse (*1912), Hamburg
 

SCHMIDT J.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1876-77 15, Luckauerstrasse (*1876)(*1877), Berlin
SCHMIDT Johann Conrad Wilhelm  

BIO

"J. C. W. Schmidt, Pianofortefabrik, neust. Fuhlentwiete 65. Gründer und Inhaber : Joh. Conr. Wilh. Schmidt." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 53

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1867-74; (xx1867) 65, neust. Fuhlentwiete (**1874), Hamburg
SCHMIDT & JOHN Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-26 5, Maybachufer S. (x1913)(**1916)(**1919)(**1921)(**1926), Berlin
SCHMIDT Joseph
| SCHMID | SCHMITT
 

"Ein gut reparirter Wiener Flügel und ein Fortepiano, beide mit 6 Octaven, von schönem Aeussern und sehr gutem Ton sind billig zu verkaufen bei Joseph Schmidt, b. Klaviermacher am Karlsplatz Nro. 5 über 1 Stiege." Bayerische Landbötin, 24/11/1838, p. 1190

"Der gehorsamst Unterzeichnete empfiehlt sich ganz ergebenst einem hohen Adel und verehrlichen Publikum mit seinen Forte-Piano-Instrumenten. Dieselben sind sowohl im Aeussern als auch an der innern Bauart nach der neuesten Wiener-Verbesserung construirt, und lassen in der reichen Tonart, besonders in der Stimmhaltung, wie bereits schon bekannt ist, nichts zu wünschen übrig. Auch werden Reparaturen von Clavieren angenommen, welche durch fleisige Bearbeitung in besten Zustand gesetzt werden. Da derselbe bei jedem Verkauf seiner neuen Claviere sichere Garantie leistet, und zu den solidesten Preisen abgibt, so sieht einer gefälligen Abnahme entgegen. Joseph Schmitt, Klaviermacher am Karlsplatz Nro. 5/2." Münchner Tagblatt, 21/02/1839, p. 3 (digipress.digitale-sammlungen.de)

 

'Klaviermacher' ca. 1835-58

1835 - "Getraute. In der Metropolitan- und Pfarrkirche zu U. L. Frau. [...] Den 3.: Hr. Joseph Schmid, priv. Klaviermacher dahier, mit Eva Karolina Marsch, verplichteten Hebanine dahier." Münchner Tagblatt, 13/08/1835, p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de)


(continuation)

"Unterzeichneter empfiehlt sich hiemit allen verehrlichen Klavier-Inhabern als Klavierstimmer und Reparateur aller Arten Klavier-Instrumente. Auch hat derselbe die vortheilhafte Einrichtung getroffen, alte lange Flügels abzukürzen und dieselben nach seinen neuen kurzen Flügels (Stutz-Flügel) zu Arbeiten. Da derselbe nun ein sehr gelegenes Geschäftslokal bezogen hat, so sieht er recht vielen Aufträgen entgegen und verspricht de beste Bedienung. Joseph Schmidt, bürgl. Klaviermacher, am Rindermarkt Nro. 4 Parterre rüchwärts." Münchner Tagblatt, 09/11/1842, p. 3 (digipress.digitale-sammlungen.de)

5, am Karlsplatz (**1838)(xx1839), 23, Sonnenstrasse (xx1840), 4, Rindermarkt, Parterre rückwärts (xxx1842), 5, Pfandhausstrasse (x1856)(**1858), München (Munich)
SCHMIDT Karl Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1??? Dassau
SCHMIDT L.  

BERLIN - "L. Schmidt, Pianoforte-Fabrikant, Oranienstr. 154. [1342). Hohes kreuzsaitiges Pianino in Nussbaum, mittelhohes kreuzsaitiges Pianino in schwarz." Officieller Katalog zur Berliner Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1879, p. 1314-1320 (digishelf.de)

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1865

Worked with RANDLOW Peter (**1925)(**1928)

1925-28 - "L. SCHMIDT, Piano- u. Flügelfbrk., Königsberger Str. 33. [...] Inh[aber] Max Schmidt u. Peter Randlow." Berliner Adreßbuch Ausgabe, 1925, p. 2847(digital.zlb.de)  -  Berliner Adreßbuch Ausgabe, 1928, p. 3076 (digital.zlb.de)

End : ca. 1929

Exhibitors list Berlin, 1879 | Silver Medal Amsterdam, 1882

 

72, Sebastianstrasse (*1874), 26, Prinzessinnenstrasse (*1875), 73, Sebastianstrasse (*1876)(*1877)(xx1877)(***1878), 154, Oranienstrasse S. (**1879)(***1879)(**1883)(**1884)(*1889)(*1893), 33, Königsbergerstrasse O. (*1899)(x1899)(**1901)(*1909)(x1913)(**1916)(**1919)(**1921)(**1925)(**1926)(**1928), Berlin
SCHMIDT Martin  

"Fortepianos-Verkauf. Martin Schmidt in Hrn. Reichels Garten, empfiehlt sich diese Messe mit seinen Fortepianos in Flügel- und Tafelform, sämmtlich 3 und 4saitig. Kauflustige, die demselben ihr Zutrauen schenken wollen, werden in Allem Ihre Zufriedenheit finden." Leipziger Zeitung, 07/10/1820, p. 11

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1820 Leipzig
SCHMIDT Max  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1925-28

Worked with RANDLOW Peter (**1925)(**1928) for the mark L. SCHMIDT, here above

1925-28 - "L. SCHMIDT, Piano- u. Flügelfbrk., Königsberger Str. 33. [...] Inh[aber] Max Schmidt u. Peter Randlow." Berliner Adreßbuch Ausgabe, 1925, p. 2847(digital.zlb.de) -  Berliner Adreßbuch Ausgabe, 1928, p. 3076 (digital.zlb.de)

End : ca. 1929

 

33, Königsbergerstrasse O. (**1925)(**1928), Berlin
SCHMIDT P.  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1876

SCHMIDT P. & Sohn (?)

End : ca. 1978

 

Zeitz
SCHMIDT Paul  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. ?

 

Spandau
SCHMIDT Rudolph 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1899-1913

SCHMIDT Rudolph & Sohn (x1913)

11, Brunnenstrasse N. (x1899)(**1901), 77, Provinzstrasse S.W. (*1909), 184, Brunnenstrasse N. (x1913), Berlin
SCHMIDT & SUPPE  

VIENNA - "39. Schmidt & Suppe (Frau Paul Schmidt & Suppe's Erben), Zeitz, Prov. Sachsen. - 3 Pianinos.
Gegründet 1870. Pianofortefabrik. 1871 300 Pianinos für 45,000 thlr. Absatz grösstentheils in Deutschand, theilweis auch nach Oesterreich und das überseeische Ausland. 52 Arb. [Arbeiters] Es werden Mechaniken von Isermann aus Hamburg und Clavieren aus Leipzig und Rudolstadt verwendet."
Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Weltausstellung 1873, Wien, p. 521

VIENNA - "Schmidt & Suppe, Zeitz: Pianino im hohen Format, übersaitig, mit Metall-Stimmstock und Eisenspreizen zu 375 Thaler; Pianino von Palissander im kleinen Format, geradsaitig zu 25o Thaler, ein zweites im mittelhohen Format von derselben Construction zu 325 Thaler. Das Aeussere des Instrumentes, namentlich die Consoln des kleineren beweisen, dass wir gewöhnliche Fabriksarbeit vor uns haben." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 43

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1870

SCHMIDT & SUPPE (***1873), or Frau Paul SCHMIDT & SUPPE's Erben

SCHMIDT & Sohn (*1893)(*1897)(*1909)

 Exhibitors list Vienna, 1873

 2, Langerstrasse (*1893)(*1897)(*1903)(*1909), Zeitz
 

SCHMIDT W.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1877 19b, Adalbertstrasse (*1877), Berlin
SCHMIEDMAIER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1??? Stuttgart
 

SCHMITT & PFEIFFER

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1883-84 20, Palissadenstrasse (**1883)(**1884), Berlin
SCHMITTBAUER 'Musik-Instrumentenmacher' ca. ??; (**1789) ??
SCHMITZ Jos. 'Pianoforte-Fabrik' ca. 1867; (xx1867) Crefeld
SCHMÖTZER Joh. B.  

'Klaviermacher-Gesell' ca. 1838

1838 - "Getraute. [...] Joh. B. Schmötzer, Klaviermacher-Gesell, mit Karol. Andrä, Malzaussehers-Tochter v. h." Neues Tagblatt für München und Bayern, 15/11/1838, p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de)

 

München
SCHMÖTZER Joseph 'Klaviermacher-Gehilfe' ca. 1856-66 2, Herzogmargasse (x1856), 19, Gehli Althammereck (xx1866), München
SCHNARCHENDORF Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1852-55 5, Alte Schützenstrasse (**1852)(**1855), Berlin
SCHNEIDER Friedrich  

NÜRNBERG - "Heunisch von Ansbach und Schneider in Uffenheim hatten jeder ein tafelförmiges Pianoforte, Zech zu Höchstädt an der an der Donau ein Aeolodikon aufgestellt, Hartmann in Nürnberg aber ein Campaneon als ersten Versuch eines sich nie verstimmenden Instrumentes, an welchem das Nichtgestimmtseyn allgemein auffiel." Erinnerungen an das Volksfest, das Übungslager und an den Aufenthalt der ..., Nürnberg, 1840, p. 27

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1840


(continuation)

NÜRNBERG - "485. Schneider, Friedr., Instrumentenmacher und Schreinermeister zu Uffenheim, L. G. gl. in M. F.: 1 Pianoforte in Tafelform." Verzeichnis aller Gegenstände, welche zu der für das Jahr 1840 in Nürnberg ..., 1840, p. 43

Exhibitors list Nürnberg, 1840

 

Uffenheim
SCHNEIDER Gustav & Sohn  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1905

Successors of PABST & SCHNEIDER

End : ca. 1943

 

Luckenwalde
SCHNEIDER Heinrich Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1877  

3, Becherstrasse (**1877), Stuttgart

 

SCHNEIDER Johann Friedrich Julius  

Square pianoforte ca. 1785-99, National Museum of American History, Smithsonian Institution, Washington, D.C., U.S.
Square pianoforte ca. 1800, Yale Collection of Musical Instruments, New Haven, C.T., U.S.

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1785-1800 Nürnberg
SCHNEIDER Johann  

Square pianoforte ca. 1835-38, Bachhaus, Eisenach, Germany
Square pianoforte ca. ??, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany
Square pianoforte ca. 18??, Private collection

BERLIN - "Die in diesem Monat geschlossene Ausstellung der Kunstwerke der königl. Akademie der Künste hatte in musikal. Hinsicht folgende Instrumente, die von Seiten des Aessern und Innern den Beyfall der Kenner ergielten. [...] und Hr. Joh. Schneider [hat] ein Fortepiano in Tafelform nach einer neuen Idee gearbeitet." Allgemeine musikalische Zeitung, 16/12/1818, p. 6 (digipress.digitale-sammlungen.de)

BERLIN - "Das erste Instrument der Art ist demnach ein Flügel-Pianoforte in Birnenform von dem akademischen Künstler Herrn J. Schneider. Herr S. hat sämmtliche Saiten mit Silber platt iren lassen, um das Rosten derselben zu vermeiden; der Stahl ist hart, das Silber hingegen sehr weich, deshalb verbindet sich das Silber mit dem Stahl nicht so genau, wie es sich mit Messing oaer Kupfer verbindet; und wenn es sich auch eben so genau verbände, so ist die Saite innen hart und aussen weich; daher kommt es, dass der Ton (eigentlich die Klangfarbe) etwas belegt klingt, ungefähr so, wie die Stimme eines Sängers, die etwas belegt ist. Im vorigen Jahre hatte Herr S. einen andern Versuch gemacht; er wandte nämlich zu den Saiten der beiden tiefsten Oktaven Neusilber (statt wie gewöhnlich Messing) an. Doch bewährte sich dieser Versuch leider nicht, denn die Beitöne klangen zu sehr mit, dadurch wurde der Bass zu unklar; Stahl und Messing (oder statt Messing vielleicht ein etwas hartes Silber) bleiben immer zu Saiten die besten Metalle.  Es ist sehr lobenswerth und rühmlich von Herrn S., dass er dergleichen Versuche macht; er lasse sich nicht das öftre Misslingen abhalten, darin fortzufahrnn. Eine andre Veränderung, die Herr S. bei seinem Flügel-Pianoforte vorgenommen hat, ist diese, dass er die Untertasten gewölbt hat; Herr S. will durch diese Wölbung bezwecken, dass man Oktavengänge, wie sie z. B. sehr oft in den Kalkbrennerschen u. Moscheles'schen Konzerten vorkommen, leichter und richtiger ausführen kann; dies ist auch wirklich der Fall; doch so wie eine jede Sache zwei Seiten hat, so auch diese: bei Sprüngen, die eine Dezime überschreiten, gleitet der Finger leicht von der Taste ab und berührt die danebenliegende Taste, wodurch diese mit angeschlagen wird, und mithin diese Sprünge sehr unsicher werden; aus diesem Grunde wäre wohl eine Klaviatur, deren Tasten, wie gewöhnlich horizontal sind, vorzuziehen. Sonst ist das Instrument sehr gut und schön gebaut, und hat auch eine sehr gute Spielart; doch würde, wie schon oben bemert ist, der Ton noch sehr gewinnen, wenn Herr S. sich entschlösse, Messing-Saiten aufzuziehen. [...] Jetzt sind noch die tafelförmigen Pianoforte's zu besprechen. Von denen steht oben an das von Herrn Schneider verfertigte. Dies ist von Palisander Holz und ein Prachtstück sowohl im Aeussern als im Innern. Ton und Spielart sind ausgezeichnet. Ref kann dies Instrument jedem empfehlen." Berliner allgemeine musikalische Zeitung, 05/11/1828, p. 433-434

 (See )

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1828-38


(continuation)

 BERLIN - "Le premier instrument que nous examinerons est le piano à queue fabriqué par M. Schneider. Cet artiste a fait plaquer en argent toutes ses cordes, pour éviter qu'elles ne se rouillent; mais comme l'acier est dur, et l'argent, au contraire, fort tendre, il ne résulte pas entre ces deux métaux une adhérence aussi exacte qu'elle le serait, s'il eût employé le laiton ou le cuivre au lieu de l'argent; et d'ailleurs, en supposant cette dernière matière aussi dure que les deux autres, la corde n'en resterait pas moins dure au dedans et tendre à l'extérieur. Il en résulte que la nature du son est couverte à peu près comme celle de la voix d'un chanteur qui est légèrement voilée. L'année dernière, M. Schneider avait fait un autre essai. Il avait employé, pour les cordes des deux dernières octaves graves, le nouvel argent (neusilber), au lieu du laiton dont on se sert ordinairement: cet essai ne put réussir. Ces cordes voisines ( beitone ) se heurtaient et faisaient une résonnance prolongée, et la basse était étouffée. L'acier et le laiton restent toujours les meilleurs métaux pour les cordes de pianos. M. Schneider n'en mérite pas moins des éloges pour ces essais, et ne doit pas se laisser décourager dans la voie des perfectionnemens. Il a en outre tenté une autre amélioration qui consiste à arrondir les bords des touches blanches (unter tasten), pour faciliter les gammes d'octaves, si fréquentes dans la nouvelle musique de piano. L'avantage est réel sous ce rapport; mais, comme toute chose a une double face, on doit dire aussi que lorsqu'il s'agit de sauts d'intervalles plus éloignés, d'une dixième, par exemple, la même facilité qui fait glisser le doigt sur la touche arrondie qu'il cherche, peut fréquemment le faire glisser sur celle d'à côté, ou entre les deux, et les faire résonner ensemble. C'est pourquoi nous préférons toujours un clavier à touches horizontales. Du reste, l'instrument de M. Schneider est bien construit, et d'un excellent jeu; mais la nature du son gagnerait, si, comme nous l'avons remarqué, il remplaçait ses cordes plaquées par d'autres en acier et en laiton. [...] Passant aux pianos carrés, nous trouvons que celui fabriqué par M. Schneider mérite la première place. C'est un chef-d'œuvre à l'extérieur comme à l'intérieur. Le son et le jeu sont remarquables." Revue Musicale 1829, p. 93+110 (Extrait de la Gazette musicale de Berlin, nos 45 à 48, 1828). (archive.org)

BERLIN - "Gehen wir jetzt zu den einzelnen Klavier Instrumenten über, - Der Schneidersche Flügel in Birnenform ist mit Wiener Mechanismus und durchgängig dreichörig gebaut; es ist allgemein anerkannt, dass in den Flügeln der Wiener Mechanismus dem englischen vorzuziehen ist, und zwar aus zwei Gründen; 1) beim englischen Mechanismus muss der Hammer sehr hoch tragen, ehe er die Saite berührt, weil er fest auf dem Hammerklotze liegt. Dadurch entsteht eine tiefe Spielart, und der Hammer verliert durch den weiten Weg den er von seinem Ruhepunkte bis zur Saite macht, an Kraft, mithin ist der Ton nie so stark und schön, als beim Wiener Mechanismus. Denn da bei dem letztern der Hammer auf der Taste liegt, und mit derselben beim Anschlage gehoben wird, so wird dadurch der Weg, den der Hammer bis zur Saite zu machen hat, bedeutend verkürzt. Ein zweiter Grund ist der, dass die Spielart des Wiener Mechanismus weit leichter ist, als die des englischen, weil, wie oben gesagt ist, der Hammer zu tief unter der Saite liegt. Zurück also zu dem Schneiderschen Instrumente; der Mechanismus ist gut gearbeitet, und die Spielart sehr gleichmässig, doch ein wenig zu schwer; im Tone sind sich die Oktaven sehr ungleich; die Mitte ist sehr schön, doch der Bass und die höhern Oktaven sind dem Herrn Schneider bei diesem Instrumente nicht so gelungen, als bei frühern, die Dämpfung ist sehr präzise, und das ganze Instrument sehr empfehlenswerth." Berliner allgemeine musikalische Zeitung, 12/12/1827, p. 406

Exhibitors list Berlin, 1818 | Exhibitors list Berlin, 1827

 

Berlin
SCHNEIDER Matthias

(ca. 1773 - 1838)

 

NECROLOGY

1838 - "Matthias Schneider, Orgel- und Clavierbauer, 65 J. a.; er verdient um so mehr ein rühmliches Andenken, als er sich fast allein aus sich selbst zum trefflichen Künstler bildete; [...]"Allgemeine Zeitung München, 14/11/1838, p. 2544

 

 

'Orgel- und Clavierbauer' ca. 1838

 

 

München

 

SCHNELL H.  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1893-1912

'Hof-pianoforte-fabrikant' (*1912)

 

 

58, Neustadt Fuhlentwiete (*1893), 27, Gurlittstrasse (*1897), 46, Gurlitzstrasse (*1907)(*1909)(*1912), Hamburg

 

SCHNELL Johann Christoph  

"Die Herren Clavierliebhaber habe ich die Ehre Hiemit zu benachrichtigen, daß es mir durch Hafe des hiesigen Knaben Präceptor, Herrn Dickes, gelungen ist, Fortepiano Claviere zu verfertigen, welche die Ausmessung und Ausrechnung der Temperatur würklich enthalten. Sie sind mit drey Veränderungen versehen, welche man unter dem Spielen mit dem Daumen schiesdet, ohne im Spielen dadurch gestöhrt zu werden. Gedachter mein Associé schmeichelt sich mit mir, daß dieselbe alle bisher gemachte Claviere an Güte, Schönheit und vortreflicher Einrichtung weit übertreffen; wie durch Herren Musik-Verständige bezeuget wird. Besonders verdienet angemerkt zu werden. Gedachter mein Associé schmeichelt sich mit mir, daß man solche, wegen der Mathematischen Einrichtung, über den Kammerton, wo wenige hinzubringen sind, stimmen kann. Denen Herren Liebhabern, welche ein solches Clavier bestellen, solle auch mit einer deutlichen Erklärung der mathematischen Stimmung gedienet werden, so, daß ein jeder, der nur ein wenig Musik verstehet, sein Clavier selbst stimmen kann. Sollte aber jemand glauben mitder Stim: mung nicht fortkommen zu können, so kann derselbe ein für einen französischen großen Thlr. bey uns zu habendes Monochord zu Hülfe nehmen, wo er alle Töne auf das genaueste ausgemessen findet. Wir erlassen ein solches mit Nußbaumen- und die Claves mit Schwarzebenholz und Elfenbein fournirtes Clavier um Sechs neue Louisd'or, den Verschlag und übrige Emballage aber vor einen Conventions: Thaler. Für dessen Güte wir garantiren mit dem Anhang, daß, daferne man damit nach Probirung nicht zufrieden seyn sollte, wir solches, jedoch unter Vorbehalt des Frachtersatzes, wieder zurück zu nehmen erböthig sind. Briefe und Gelder erbitten wir uns postfrey. Zweybrücken den Iten Febr. 1784. Joh. Christoph Schnell, Claviermacher, dahier. - Joh. Niclaus Dickes, Knaben-Praeceptor dahier." Der teutsche Merkur, 04/1784, p. 4

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1784-88


(continuation)

"Hr. Johann Christoph Schnell in Zweibrüken, - geschikter Instrumentenmacher, verfertiget recht gute Forte-Piano Klaviere mit schön eingelegten Kästen um 6 neue Louisd'or, und garantirt allezeit für deren Güte." Musikalische Real-Zeitung: für das Jahr 1788, p. 10

Zweibrücken
SCHNELL R. A.  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1989

 

Kronach
SCHNELL & SCHRACK 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1867; (xx1867) Stuttgart
SCHNELLER Gottlieb  

BIO

"Schneller & Sauer, Pianofortefabrik. Gründer und Inhaber : Gottlieb Schneller und Joh. Sauer." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 90

 
'Pianoforte-Fabrikanten' ca. 1871-77

SCHNELMER Gottlieb (***1871)

SCHNELLER Gottlieb
& SAUER Johann
(1874)
(xx1875)(**1876)(**1877),

28, Guttenbergstrasse (***1871), 15, Lindenspürstrasse (xx1875)(**1876)(**1877), Stuttgart
SCHNERT Paul  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1856-57; (***1856)

 

München (Munich)
SCHNETZLER 1773 - "Schnetzler, hält sich in England auf. Orgelbauer; sehr berühmt." Tagebuch seiner Musikalischen Reisen Durch Böhmen, Sachsen ..., 1773, p. 14 'Musik-Instrumentenmacher' ca. 1773; (**1789)  

??

England

 

SCHNURR Theodor  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19??

 

Leipzig
SCHOLZ Friedrich  

BIO

"F. Scholz, Pianofortefabrikant, Commandantenstr. 53. Gründer (1860) und Inhaber: Fríedr. Scholz, welcher 10 Arbeiter beschäftigt." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 399 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 
'Pianoforte-Fabrikant' since 1860 53, Commandantenstrasse (**1873), 32, Wasserthornstrasse (*1874)(*1875), 27, Neuenburgerstrasse S.W. (*1876)(*1877)(xx1877)(***1878)(**1879)(**1883)(**1884)(*1893), Berlin
SCHOLZ & GNADT Pianoforte-makers and/or pianoforte dealers ca. 1913 16, Landsbergerstrasse N.O. (x1913), Berlin
SCHOLZ Paul Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer since 1899 267, Frankfurter Allee O. (**1921), Lichtenberg, Berlin
SCHÖN & GROSS 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1867; (xx1867) Stuttgart
SCHÖN W. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899-1933 18, Matthiaskirchstrasse W. (x1899)(**1901)(x1913), 100, Lützowstrasse (**1916), 33, Anklamer Strasse (**1933), Berlin
SCHÖNE L. J.  

Square pianoforte of 1830, Stiftung Lebensfarben, Berlin, Germany

DRESDEN - "[...], das aufrecht stehende Pianio [pianino] von L. J. Schöne in Leipzig (Nr. 409.), [...]" Bericht über die Ausstellung sächsischer Gewerb-Erzeugnisse in Dresden im Jahre 1845, 1846, p. 151

DRESDEN -  "409 L. J. Schöne, Piano fortefabrikant in Leipzig. Ein aufrechtstehendes Piano." Katalog der Sächsischen Gewerbe-Ausstellung zu Dresden 1845, p. 77 

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1830-67; (xx1867)

"Die Pianoforte-Fabrik von L. J. Schoene, Königplatz Nr. 14, empfiehlt sich mit Instrumenten in Flügel- und Tafelform und Pianinos." Leipziger Zeitung: Amtsblatt des Königlichen Landgerichts und des ..., 14/09/1846, p. 4762

"Pianofortes in Flügel- und Tafelform und Pianinos von starkem Ton und Bauart empfiehlt zu billigsten Preisen die Pianoforte-Fabrik von L. J. Schoene in Leipzig, Königsplatz Nr. 14." Leipziger Zeitung, 20/04/1847, p. 1845

 

Exhibitors list Dresden, 1845

14, Königplatz (x1846)(xx1847), Leipzig
SCHÖNEMANN Joseph Carl  

Pianoforte ca. 1825-50, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany

BERLIN - "423. C. Schönemann, Pianoforte-Fabrikant, Taubenstr. Nr. 23. Zwei Conzert-Flügel in Mahag. Kasten und ein Pianino in Mahagoniholz mit Polisanderstäben." Amtliches Verzeichniss der aus den Staaten des Deutschen Bundes, dem ..., 1844, p. 47

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1825-51

SCHÖNEMANN C. (**1844)

SCHÖNEMANN C. J. (**1849)


(continuation)

BERLIN - "3. Der Instrumentenmacher C. Schönemann, in Berlin, hatte zwei Flügel, einen jeden zu 300 Rthlr.; [...] 35. C. Schönemann, daselbst [in Berlin], [upright piano]Preis 225 Rthlr." Amtlicher Bericht über die allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung ..., 1845, p. 205-208

Exhibitors list Berlin, 1844

23, Taubenstrasse (*1844)(**1844), 42, Kommandantenstrasse (**1848)(**1849)(**1850)(**1851), Berlin
SCHÖNEWOLF J. H. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926 16, Schlossstrasse, Steglitz (**1926), Berlin
SCHÖNFELD Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1877-84 18, Prinzenstrasse S. (*1877), 15, Ritterstrasse (**1879), 50, Naunynstrasse (**1883)(**1884), Berlin
SCHÖNFELDER & Co
| SCHŒNFELDER
 

BRAND

ARTEON

 
'Pianoforte-Fabrikant' since 1926

End : ca. 1930

Hamburg
SCHÖNIAN J. H. C.
| SCHŒNIAN
 

BIO

"J. H. C. Schönian, Pianofortefabrik, Teilfeld 13. Gründer und Inhaber : J. H. C. Schönian." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 53

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1867-74; (xx1867) 13, Teilfeld (**1874), Hamburg)
SCHÖNLEBER Friedrich    

'Pianoforte-Fabrikant' and pianoforte tuner ca. 1855-76

SCHÖNLEBER Friedrich (x1855)(***1871)(xx1875)(**1876)

 

-19, Rothebühlstrasse (x1855), 32, Ludwigstrasse (***1871), 30, Ludwigstrasse (xx1875)(**1876), Stuttgart
SCHÖNLEBER Wilhelm Gottlieb, KEPPLER Jacob & Co
| SCHŒNLEBER
 

 

WITTENBERG - "Schönleber, Keppler u. Co. saselbst dessgleichen im Gebiete der Fabrikation von Musikalischen Instrumenten (Fortepiano's, Piano's ec)" Dr. v. Mayer's kalorischer Kraftmesser, 17/10/1869, p. 418

VIENNA - "64. Schoenleber, Keppler & Co. (Schoenleber, Keppler & Entemann), Stuttgart. - Div. Pianofortes. Errichtet 1858. Fabrication verschiedener Pianofortes; 1871 wurden 175 für 60,000 fl. gefertigt. Absatz grösstentheils auf deutschem Markte. 30-40 Arb. [Arbeiter] Dampfm. von 12 Pf.Stärk." Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Weltausstellung 1873, Wien, p. 522

VIENNA - "29. Aus Stuttgart: Schönleber, Keppler & Co., zwei preiswürdige Instrumente; a. ein kleines gerädseitiges Pianino im Palissanderholzkasten (1080 Rmk.), b. ein tafelförmiges Pianoforte (780 Rmk.)." Amtlicher Bericht uber die Wiener Weltausstellung im Jahre 1873, p. 617 

VIENNA - "In der österreichischen Abtheilung war uns eine gewisse Armuth an Pianinos aufgefallen. Hier im deutschen Reich entfaltete an solchen sich ein so grosser Reichthum, dass man daraus auf eine ungemeine Verbreitung dieses Instrumentes im Auslande schliessen darf. Die Räumlichkeitsverhältnisse der meisten bürgerlichen Wohnungen machen diese allerdings begreiflich. Das Pianino verlangt weniger Platz als der Flügel und auf diesem Umstande beruht sein eigentlicher Werth. In künstlerischer Beziehung hat das Pianino nur als Surrogat des Flügels eine Geltung und ein Surrogat wird es stets bleiben, trotz aller Bestrebungen, sein Klangvermögen bis zur Höhe seines Vorbildes zu steigern. Dadurch, dass es sich den Forderungen jeder Räumlichkeit leicht anbequemt, hat es das Tafelpiano bis zu dem Grade verdrängt, dass die deutsche Abtheilung von diesem nicht mehr als zwei Exemplare, das eine aus der Fabrik Schönleber, Keppler & Comp. in Stuttgart, das andere von Heinrich Hägele in Aalen in Württemberg aufwiefs. [...] Schönleber, Keppler & Comp., Stuttgart : 1. pianino von Palisander, im kleinen Format, geradsaitig, Preis 360 Thaler bis 280 Thaler oder 500 Gulden; 2. Pianino in Tafeform von Palissander, mit Eisenrahmen. Preis 260 Thaler bis 240 Thaler oder 420 Gulden." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 41

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1868 (or 1858 foundation of MÄDLER, SCHÖNLEBER & Co)

SCHÖNLEBER, KEPPLER & Co (**1869)(***1871)

SCHÖNLEBER, KEPPLER, ENTEMANN & Co (***1873)(**1877)

SCHÖNLEBER, KEPPLER & Cie (xx1875)(**1876)(**1877)(*1893)(*1896)(*1897)(*1899)(*1903)(*1907)(*1909)

End : ca. 1908

BIO

"Schönleber, Keppler & Co, Pianofortefabrik. Im Jahre 1868 von dem Inhabern Wilh. Schönleber Gottlieb und Jacob Entenmann Keppler gegründet. Dieselben beschäftigen 25 Arbeiter." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 90

 Golden Medal Wittenberg, 1869 | Merit Medal Vienna, 1873

SEE ALSO ...

MÄDLER (°1858), in Stuttgart

 

36, Alexanderstrasse (***1871), 13, Friedhofstrasse (xx1875)(**1876)(**1877), 13, Mozartstrasse (*1893)(*1896)(*1897)(*1899)(*1903)(*1907)(*1909), Stuttgart
SCHÖNLEIN C. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926  9, Wiener Strasse S.O. (**1926), Berlin
SCHÖNLEIN E. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926 75, Steinmetzstrasse, Neukölln (**1926), Berlin
SCHÖNLEIN Ernst Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899-1933

"Spec. Patent-Transponir-Pianos" (**1901)(x1913)

6, Skalitzerstrasse S.O. (x1899)(**1901), 9, Wiener Strasse S.O. (x1913)(**1916)(**1919)(**1921)(**1933), Berlin

SCHÖNLEIN W., senior
| SCHŒNLEIN

 

BIO

"W. Schœnlein, Pianofortefabrik, Alte Jacobstr. 94. Gründer (1864) und Inhaber: W. Schœnlein." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 399 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 
'Pianoforte-Fabrikant' since 1864

"Transponir-Einrichtungen" (*1899)

SCHONLEIN Ernst (*1909), see above

94, Alte Jakobstrasse (**1873)(*1874)(*1875), 11, Simeonstrasse S.W. (*1876)(*1877)(xx1877)(***1878)(**1879)(**1883)(**1884)(*1893), 73, Kochstrasse S.W. (*1889)(*1896)(*1897), 34, Prinzenstrasse S. (*1899)(x1899), 41, Prinzenstrasse S. (**1901), 36, Oranienstrasse S. (*1909), Berlin
SCHÖPS Johann Gottfreid  

BIO

"Mozartsche Flügel Fortepianos in Schlesien. Wir sind in Schlesien, (wie in ganz Deutschland) gewohnt und geneigt, das Gute auswärts zu zuchen; und das günstige Vorurtheil für das Auswärtige verursacht uns dann oft größre Ausgaben, als wir zumachen genöthigt wären, wenn wir das Gute dazu finden wüßten, wo es ist. Indessen hat dies doch die gute Folge, – obgleich nicht zu leugnen ist, daß mancher unsrer Künstler sehr darunter leidet, - daß unsre inländischen Künstler genöthigt werden, ihre Arbeit recht gut zu machen, um das Vorurtheil zu besiegen. Auf diese Art kommen wir auch zu guten Flügelfortepianos. Herr Johann Gottfir. Schöps, Instrumentmacher zu Quirl, einem Dorfe bei Schmiedeberg, Sohn eines Zimmermeisters daselbst, lernte anfangs das Tischlerhandwerk, ging aber, da er schon Geselle war, nochmals in die Lehre bey dem Instrumentmacher Buchart in Rudolstadt, wanderte als Geselle nach Wien, arbeitete daselbst anderthalb Jahre bei dem Instrumentmacher Franz Xaver Christoph und etablirte sich hierauf 1789 in seinem Geburtsdorfe. Hier fing er gleich an, kleinere und Grössere Fortepianos in Klavierform, Klaviere und auch Mozartsche Flügel zu verfertigen, die alle, wenn Sie auch noch nicht Meisterstücke waren, doch so gerriethen, daß es ihm nie an Abnehmern, noch weniger an Arbeit fehlte.

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1789

BIO
(continuation)

Besonders gut geriethen einige Clavecin-Royal's, die er für 60 bis 70 Rthlr verliess, besonders gut aber in dieser Zeit mehrere Mozartsche Flügelfortepiano's, die er anfangs im Diskant schörig machte. Unablässige Bemühung, diesen Instrumenten im neu mehr Vollkommenheit zu geben, sah man das Stufenweise Wachsthum gleichsam von Instrument zu Instrum, so dass Neuste imer wieder einen Vorzug vor dem Vorhergegangnen hatte. Endlich gelang es ihm, dass seine 3 letzten in J. 1798 verfertigten Instrumente, alles Vorurtheil beslegten, da sie sich wirklich mit den Wiener Instrumenten messen konnten, und von unparthenischen kennern gelobt, empfohlen, und daher aufgesucht wurden, so dass er jezt schon mit 2 Gesellen arbeiten muste, um die Bestellungen zu liefern. Diese Instrumente sind äusserlich von rothem Ahorn; die Claviatur von Ebenholz, die Obertasten von Knochen. Sie spiele, sich so leicht, dass man, ohne Veränderung durch Züge, blos mit der Hand, in der Tiefe wie in der Höhe, vom Fortissimo bis zum Pianissimo gehen kann. Das Forte hat bei [?] Stärte doch auch viele Annehmlichkeit. Das Piano möchte an Sanftheit (nicht Schwäche) wohl nicht leicht übertroffen werden. Dieser Zug wird durch den Druck des Kniees hervorgebracht. Der Harfenzug, welcher gezogen wird, und in einer auf die Saiten fallende betuchte Leiste besteht, klingt der wahren Harfe sehr ähnlich. Die Dämpfer für alle Töne werden durch den Druck des Knives abgezogen und dämpfen sehr gut. [...][...]" Ruebezahlider Schlesische Provinzialblaetter, 1799, p. 22-24

 

Quirl, Schmiedeberg
SCHOTT & CO Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1878 59, Zeil  (**1878), Frankfurt am Main
SCHOTT B.  

Grand pianoforte ca. 1827, Schotthaus, Mainz, Germany
Grand pianoforte ca. 1840, Edrie Holloway, Galiano Island, British Columbia, Canada
Grand pianoforte ca. 1840, Schloss Villa Ludwigshöhe, Edenkoben, Germany

SCHOTT B.
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EXPOSITIONS

SEE ALSO ...

  SCHOTT in Antwerp, Belgium and SCHOTT (°1818) in Paris, France


 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1825-99

SCHOTT B. (***1844)

SCHOTT B. Söhne (**1825)(1839)(**1844)(**1854)

SCHOTT B. (*1899)

"Flügelpianoforte's und in Tafelform. - Flügelpianofortes von Nanette Streicher in Wien, von 6 Octaven, in Nussbaum-, und Maser-Eschenholl, sind fortwährend in hinlänglicher Anzahl zur Auswahl, zu finden in der Hofmusikhandtung von B. Schott's Söhnen in Mainz. Auch von anderen berühmten Meistern sind Flügel und tafelförmige Pianoforte stets in Vorrath." Caecilia, 11/1825, p. 25

Exhibitors list Mainz, 1837 | Silver medal Mainz, 1842 | Exhibitors list Berlin, 1844 | Honorable mention München, 1854 | Bronze medal Paris, 1867

 

Mainz
SCHOTT Fils  

Upright pianoforte ca. 1827-42, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1827-51

LONDON - "Von Schott, in Mainz, fand sich gleichfalls ein Stutzflügel aus Zebraholz für 400 Fl. von sehr dünnem Tone." Amtlicher Bericht Über Die Industrie-Austellung Aller Völker Zu London Im 1851, p. 875

Exhibitors list London, 1851

 

Mainz
SCHOTT Josef 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1847; (**1847) Kronporitschen, Klattau
SCHRADER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1855 2a, Chausseestrasse N. (**1855), Berlin
SCHRAMM  

Giraffe Pianoforte ca. 1907-17, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany

 

  "Einladung zum Abonnement auf Quer-Piano's und Pianino's - aus der Piano-Forte-Fabrik von M. J. Schramm in Augsburg. z. Um vielseitigen Wünschen zu entsprechen, ein Instrument auf mehrjährige Abzahlung zu erhalten, beabsichtige ich, das schon begonnene Abonnement auf Piano-Forte und Pianino's fortzusetzen. Weitere Theilnehmer wollen sich gefälligs an die Firma wenden, worauf die Bedingungen übersandt werden. Erst die Unterschrift des betreffenden Planes bindet zum Abonnement. – Sobald die noch nöthigen Abonnenten vorhanden, wird die Verloosung nach vorhergehender Bekanntmachung im Fabrik-Lokale stattfinden."  Augsburger Tagblatt, 17/11/1865, p. 24

  "Abonnement auf Pianoforte und Pianino's betreffend. Die Ziehung findet am Sonntag den 24. Dezember Nachmittags 2 Uhr im Fabriklokale statt. Weitere Theilnehmer wollen sich gefälligst noch vor Ablauf dieses Termines melden. M. J. Schramm, Pianoforte-Fabrikant." Augsburger Tagblatt, 22/12/1865, p. 40

 

 

'Hof-Pianoforte-Fabrikant' and Harmonium-maker since 1860

KALZER & SCHRAMM (**1863), see also KALZER

SCHRAMM Jos. Max (**1865)

SCHRAMM Valentin (*1868)

SCHRAMM Max Josef (xx1879)

BIO

 "Valentin Schramm, Clavier- und Harmoniumfabrik, gegrdt. 1860, fabr. hauptsächlich Piano's, Pianino's von allen Grössen, und werden vorzugsweisse Pianino's mit Harmonium’s verbunden, im Preise von 400–1000 fl., je nach der Zahl der Register. Sie zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie nur einen sehr kleinen Raum in Anspruch nehmen, ebenso durch ihre Billigkeit und solilde Ausführung. Preis der Harmonium's von 25–800 fl." Reisehandbuch für das Königreich Bayern und die angrenzenden Länderstriche ..., 1868, p. 242

"M. Jos. Schramm, Pianofortefabrik. Gegründet vom Inhaber Max Jos. Schramm." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 67

 

30, Schellingstrasse (x1873)(x1875), 1, Schommerstrasse (xx1879),  München

Augsburg

SCHRAMM B.

MÜNCHEN - "135. Schramm, B., Pianofortefabrkt. 1 Pianino-Melodicon, 1 Salon-Pianino." Catalog der Lokal-Industrie-Ausstellung in München, 1869, p. 19

 

'Hof-Pianoforte-Fabrikant' ca. 1869

Exhibitors list München, 1869

 

München (Munich)
SCHRAMM Carl Ludwig  

Upright-half pyramid pianoforte ca. 1800-15, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany

BERLIN - "Bey der diesjährigen Ausstellung der Kunstwerke der königl. Akademie der bildenden Künste und mechanischen Wissenschaften sind auch einige Arbeilen hiesiger musikal. Instrumentenmacher.  [...] endlich Hr. Schramm ein Klavier und ein aufrechtstehendes Fortepiano. [...]" Allgemaine Musikalische Zeitung, 10/1804, p 57

BERLIN - "Seit den 22sten Sept. kann man die Kunstwerke sehen, die von der königl. Akademie der bildende Künste u. mechanischen Wissenschaften in den Salen der Akademie öffentlich ausgestellt sind. Ich nenne Ihnen nur die musikalischen Instrumente, die insgesammt von vielem Fleiss und Geschmack ihrer Verfertiger zeugen. Von Hrn. Schramm : ein Doppel-Fortepiano mit zwey Klaviaturen, nach eigener Idee; [...]" Allemeine Musikalische Zeitung, 22/10/1806, p. 61 (digipress.digitale-sammlungen.de)

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1773-1815

1773 - "Schramm, der Sohn, aus Dresden, hält sich in Berlin auf und verfertigt sehr gute Flügel und Claviere." Tagebuch seiner Musikalischen Reisen Durch Böhmen, Sachsen ..., 1773, p. 14

"Musikalische Instrumente von aller Art werden in großer Menge und Vollkommenheit verfertiget; als 1) Flügel, Fortepiano und Klaviere, [...] Schramm (am Jerusalemmer Platze), [...]" Beschreibung der Königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam und ..., 1779, p. 412 - and -  Beschreibung der Koniglichen Residenzstadte Berlin und Potsdam, 1786, p. 586

 Exhibitors list Berlin, 1804 | Exhibitors list Berlin, 1806

 

Jerausalemmer Platze (**1786), 44, Kurstrasse (**1806), Berlin
SCHRAMM Carl Ludwig  

Upright-half pyramid pianoforte ca. 1800-15, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany

"Musikalische Instrumente von aller Art werden in großer Menge und Vollkommenheit verfertiget; als 1) Flügel, Fortepiano und Klaviere, [...] Schramm (am Jerusalemmer Platze), [...]" Beschreibung der Koniglichen Residenzstadte Berlin und Potsdam, 1786, p. 586

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1786-1815; (**1789)

BERLIN - "Bey der diesjährigen Ausstellung der Kunstwerke der königl. Akademie der bildenden Künste und mechanischen Wissenschaften sind auch einige Arbeilen hiesiger musikal. Instrumentenmacher.  [...] endlich Hr. Schramm ein Klavier und ein aufrechtstehendes Fortepiano. [...]" Allgemaine Musikalische Zeitung, 10/1804, p 57

 Exhibitors list Berlin, 1804

 

Jerausalemmer Platze (**1779)(**1786), Berlin
SCHRAPEL Max Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1912 5, Tresckowstrasse (*1912), Hamburg
SCHRAPEL M. J. W. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1912 30, Grindelallee (*1912), Hamburg
SCHREIBER   'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1899 5, Kehrwieder (*1899), Hamburg
SCHREIBER Johann Benjamin   'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1820 176, P.V. Neuergasse (***1820), Dresden
SCHREIBER Joh. Martin Christian Jos. Kasp.  

'Pianoforte-Fabrikant' and carpenter ca. 1856-79

1856 - "Getraute Paare [...] Hr. Joh. Mart. Christ. Jos. Kasp. Schreiber, Bürger, Hausbesitzer und Klaviermacher dah., mit Ursula Bosch, Oekonomenstochter von Leipheim." Münchener Bote für Stadt und Land, 17/04/1856, p. 400

 

15, Damenstiftsgasse (xx1866)(*1870), 10, Glockengasse (x1873), 67, Sendlingerstrasse (x1875)(xx1878)(xx1879), München
SCHREIBER Richard 'Pianoforte-Fabrikant' since 1926

End : ca. 1931

Castrop-Rauxel
SCHREINER Phil.

MÜNCHEN - "103. (6427.) Ph. Schreiner in Heilbronn.
1 Clavier in Tafelform in Palisanderholz mit Elfenbeinclaviatur von 6 ¾ Oktaven, Tonumfang son contra c bis a vier gestr.; mit gestochenen Füßen und Pedal und durch gehendem Neustiber-Charniere nebst Leuchter fl. 400.
Bevollmächtigt: Württemb. Handelsgesellschaft, vertreten durch Ferd. Auberlen. Die Fabrik besteht seit 10 Jahren; von ben jährlich verfertigten Instrumenten wird ter größere Theil außerhalb des Landes versendet." Beschreibender Katalog der Württembergischen Erzeugnisse in der allgemeinen ..., 1854, p. 42

HEILBRONN - "Nro. 87. Phil. Schreiner, Pianofortefabrikant in Heilbronn, – Sorgfältige Herstellung sehr guter Pianoforte's und Pianino's." Gewerbeblatt aus Württemberg, 13/02/1870, p. 67

 

 

'Pianoforte-fabrikant' ca. 1858-70; (xx1867)

1870 - "Nro. 87. Phil. Schreiner, Pianofortefabrikant in Heilbronn. - Sorgfältige Herstellung sehr guter Pianoforte's un Pianino's." Gewerbeblatt aus Württemberg, 1870, p. 67

"Heilbronn. Arbeiter-Gesuch. Ein tüchtiger Zusammensezer und ein Schreiner finden bei mir gegen ganz guten Lohn und solide Behandlung eine bleibende Stelle. Ph. Schreiner, - Pianofortefabrikant." Schwäbischer Merkur, 26/09/1858, p. 19

Exhibitors list München, 1854 | 'Fortschrittsmedaille' Heilbronn, 1870

 

Heilbronn
SCHREYER Hermann 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1899; (*1899) Crefeld
SCHRICKEL Otto 'Pianoforte-Fabrikant' ca. ?? Leipzig
SCHRÖDER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848 28, Oranienstrasse S. (**1848), Berlin
SCHRÖDER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1883 23, Britzerstrasse (**1883), Berlin
SCHRÖDER
| SCHRŒDER
 

Dog kennel pianoforte n° 2079 ca. 1856, Present owner unknown

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856 Warren
SCHRÖDER Christian Heinrich
| SCHRŒDER

 

 

Square pianoforte of 1835, Stiftung Lebensfarben, Berlin, Germany
Upright pianoforte ca. 1845, Stiftung Lebensfarben, Berlin, Germany

Square pianoforte n° 1251 ca. 1847-48, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, Germany
Pianino ca. 1857, Beurmann Collection, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, Germany
Square pianoforte of 1860, (presumably Schröder), Stiftung Lebensfarben, Berlin, Germany

BERLIN - "1865. C. H. Schröder, Pianofortefabrikant daselbst. Ein Jaccaranda-Flügel, ein Tafel-Fortepiano von Mahagoniholz und ein Pianino." Amtliches Verzeichniss der aus den Staaten des Deutschen Bundes, dem ..., 1844, p. 169

BERLIN - "27. hatte E. H. Schröder, in Hamburg, der seit etwa 5 Jahren seine Werkstatt, jetzt bereits eine der ersten in Hamburg, einrichtete, einen Flügel zum Preise von 500 Rthlrn. und ein tafelförmiges Piano mit Englischer Mechanik zum Preise von 200 Rthlrn. eingesendet, welche sich den vorzüglichsten Instrumenten der Ausstellung ehrenwerth anreiheten." Amtlicher Bericht über die allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung ..., 1845, p. 208

BERLIN - "43. Der Pianos von Schambach u. Merhaut, in Leipzig, und von 44. C. H. Schröder, in Hamburg, die als die vorzüglicheren der Ausstellungerscheinen, ist bereits beim Referat über die Flügel ehrend gedacht worden." Amtlicher Bericht über die allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung ..., 1845, p. 209

BERLIN - "No. 1865. C. H. Schröder, Pianofortefabrikant in Hanuburg. Ein Jacaranda Flügel, ein tafelförmiges und ein Pianino. Preis 500, 200 und 225 Thlr. – Der Flügel, eine Combination der eiglischen und französischen Errdischen Construction, zeichnet sich durch eine leichte Claviatur, schönen, kräftigen Ton, sehr korrekte Arbeit und ein sehr elegantes Aeussere aus, und reiht sich mit den beiden übrigen den besten Instrumenten der Ausstellung auch an. Nur die Qualität des Tones in dem Pianino erscheint uns nicht so schön und edel, als in den andern beiden. " Berliner musikalische Zeitung, 19/10/1844, p. 38

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1842

SCHRÖDER C. H. (1851)(**1856)(xx1867)(**1874)

End : ca. 1883

BIO

"C. H. Schröder, Pianofortefabrik, Katherinenstr. 37. Im Jahre 1863 [??] vom Inhaber Chr. Heinr. Schröder gegründet." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 53


(continuation)

LONDON - "Aus Hamburg lieferte C. H. Schröder ein flügelförmiges Piano in Erard's letzter Manier. Nach der Ausführung und den Verhältniffen war es wohl die beste Nachahmmng der Erardischen Instrumente. Allein die Mechanik, so sorgfältig sie auch gearbeitet war, repetierte nicht gut, eben so war der Anschlag rauh und unficher. Es hätte auch hier nur wieder des Meisters bedurft, der die einzelnen Theile der Mechanik durchgegangen hätte; so aber blieb das Instrument ohne Preis, erhielt jedoch eine Ehrenerwähnung." Amtlicher Bericht Über Die Industrie-Austellung Aller Völker Zu London Im 1851, p. 875

MÜNCHEN - "2702 Schröder, C. H., Hamburg. - Pianoforte." Katalog der allgemeinen deutschen Industrie-Ausstellung zu München im Jahre 1854, p. 88

MÜNCHEN - "2702 C. H. Schröder, Hamburg. - Ehrenmünze, für Verfertigung eines ausgezeichneten Pianino." Auszeichnungen bei der allgemeinen deutschen Industrie-Ausstellung zu München, 1854, p. 55

MÜNCHEN - "An Scheel reiht sich C. H. Schröder aus Hamburg (Nr. 2702). Er hatte ein Cabinetpianoforte eingesandt zu dem sehr niedern Preis von 455 fl. Der Ton war sehr gleichförmig, frei und singend; der Anschlag vortrefflich, die Contra-Oktave, wasfreilich wegen der großen Höhe des Instrumentes leichter auszuführen war, voll und rund. Auch dieser Aussteller erhielt die Ehrenmünze." Bericht der Beurtheilungs-Commission bei der allgemeinen deutschen ..., 1855, p. 106

MÜNCHEN - "Cabinet - C. H. Schröder in Hamburg (Nr. 2702) Ehrenmünze. 455 fl." Bericht der Beurtheilungs-Commission bei der allgemeinen deutschen ..., 1855, p. 107

LONDON - " C. H. Schröder (53): ein 3chöriges halbschrägsaitiges Pianino eigener Mechanik, sehr sorgfältig und sauber gearbeitet. Sonst immer mit Preisen ausgezeichnet, konnte diesmal wegen gänzlichen Mangels an Stimmung das Instrument sich keine Anerkennung verschaffen." Amtlicher Bericht Uber Die Industrie Und Kunst-Ausstellung Zu London Im 1862, p. 83

PARIS - "C. H. Schröder in Hamburg für Verfertigung eines ausgezeichneten Pianinos." Geschichte des Claviers vom Ursprunge bis zu den modernsten Formen dieses Instruments nebst einer Uebersicht über die musikalische Abtheilung der Pariser Weltausstellung im Jahre 1867, Oscar Paul, p. 162 (archive.org)

Exhibitors list Berlin, 1844 | Honorable mention London, 1851 | Honorary coin München, 1854 | Exhibitors list London, 1862 | Ehremünze Paris, 1867

 

37, Katherinenstrasse (**1874), Hamburg
SCHRÖDER K. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1919-26 134, Linienstrasse N. (**1919)(**1926), Berlin
SCHRÖER Wilhelm
| SCHRŒER
 

BERLIN - "Es mangelt der Raum, um über alle ausgestellten Instrumente ausführlich zu berichten, ich mache noch einige namhaft, deren Eigenschaften mich besonders erfreuten, muss aber hervorheben, dass fast bei allen, auch hier nicht genannten, auf Ton, Bauart und geschmackvolle Form grosse Sorgfalt verwendet worden ist. [...] der kreuzsaitige von Liedcke hat einen französisch hellen nicht unangenehmen Harfenton, [...]. Ganz von Eisen, wie die vorigen, Liedcke und Wilb. Schröer, hat T. Malachet ein Instrument geliefert; [...]" Musikpädagogische Blatter ...: Zentralblatt fur das gesamte ..., Berlin, 01/08/1879, p. 174

BERLIN - "Wilhelm Schröer, Pianoforte-Fabrik, Moritzstr. 14/15. [1343). Pianino (kreuzsaitig)." Officieller Katalog zur Berliner Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1879, p. 1314-1320 (digishelf.de)

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1874-93

SCHROER E. (*1889)

 Exhibitors list Berlin, 1878 | Exhibitors list Berlin, 1879

 

51, Adalbertstrasse (*1874)(*1875)(*1876)(*1877)(xx1877), 14/15, Moritzstrasse (***1878)(**1879)(***1879), 16, Moritzstrasse (**1883), 22, Barminstrasse (**1884), 109, Landbergerstrasse (*1889), 22, Barnimstrasse N.O. (*1893), Berlin
SCHRÖER & NORDMANN Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1883-84 88, Dorotheenstrasse (**1883)(**1884), Berlin
SCHRÖR Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1889 20, Lichtenbergerstrasse (*1889), Berlin
SCHRÖFL Sebastian  

'Klaviermacher' ca. 1860

1860 - "In der St. Ludwigs-Pfarrkirche. Getraut : [...] Den 4. Juni: Sebastian Schröfl, Klaviermacher und hausbes. dah., mit Maria Russ, Zimmermeisterstochter v. Colln, Lbg. München." Königlich Bayerischer Polizey-Anzeiger von München, 13/06/1860, p. 574

 

München
SCHRÖTER Christoph Gottlieb
| SCHRŒTER | SCHRÖDER

(1699 - 1782)

 

 

BIO

"Die Clavicymbeln und Clavicorde waren schon im eilsten Jahrhundert den Italienern, Franzosen und Teutschen bekannt. Sie wurden nach immer mehr vervollkommnet. Das Fortepiano erfand im 1717 Christian Gottlieb Schröder aus Hohenstein in Sachsen obgleich." Geschichte der Technologie seit der Wiederherstellung der ..., 1810, p. 294

"Das beliebte Fortepiano ward von Christoph Gottlieb Schroder, geb. 1699 zu Hohenstein in Sachsen, auf folgende Weise erfunden. Schröder bemerkte, daß durch die starken und schwachen Schsläge der Klöppel auf dem Pantalon starke und schwache Töne hervorgebracht werden, und bei Bekielung und Beziehung der Clavicymbeln, womit er sich bei seinen Schülern beschäftigte, hatte er sich von der mangelhaften Einrichtung dieses Instruments vollkommen überzeugt. Er beschloß deshalb, die unbeständigen Federkiele des Clavicymbels mit leichten Hämmern oder auch Springern, und den dazu nöthigen Dämpfern zu vertauschen, und gab einem jungen Tischler zur Verfertigung eines solchen Modells den Auftrag. Dieser machte ihm nach seiner Anweisung, zwei Modelle, vier Fuß lang, sechs Zoll breit. Vorn und hinten hatte jedes Modell drei Tasten. In der einen Gegend desselben schlug man an die Saiten von unten, in der andern von oben, und es wurden auf beiden Modellen nach Belieben starke und schwache Töne in verschiedenen Graden hervorgebracht. Im J. 1717 wurden diese Modelle fertig, und im Februar 1721 überreichte Schröder seine Erfindung dem Könige in Dresden. Bald darnach begab er sich auf Reisen. Als er im J. 1724 aus England zuruckkam, so hörte er daß man in Dresden eine neue Art von Instrument, auf welchem man starke und schwache Töne hervorbringen könne, d. i. fortepiano's erfunden habe. Dieses Instrument war aber nichts anders, als die Ausführung seines Modells im Grossen, und Schröder bewies, daß er der Erfinder des Fortepiano's sey. In der Folgezeit ward das Fortepiano von Bartolo Cristofoli (Merkwürdig ist, daß Bartolo Cristofort, zwei Jahre später, als Schröder, gleichfaus das fortepiano erfand.), Jakob Spath, Friedrich Silbermann, David Schiedmayer u. a. m. verbessert." Neue Jugend-Zeitung, 03/03/1814, p. 206-207

"The claimant advanced by the Germans, Cristoph Gottlieb Schroter, deserves more than passing notice; for, although he cannot be considered the inventor of the piano, his improvements upon Cristofali's invention were very great. Schroter, the son of an organist, was born at Hohenstein, on the borders of Bohemia, August 10, 1699, so that he was only eleven or twelve years old when Cristofali invented the piano. He was a pupil of Schmitt [SCHMIDT ?], chapelmaster at Dresden. When only eighteen years of age, and a pupil at the school of the Holy Cross, in Dresden, he constructed a model of a pianoforte, which was afterwards exhibited to the Court at Dresden, and received the Elector of Saxony's approval; but no reward was given to the inventor and maker. 'In 1717,' he says, 'I constructed at Dresden, after much consideration, the model of a new clavier, with hammers, upon which one could play loudly or softly. This invention of Schroter's was not, however, lost, for Silbermann of Strasbourg, Spaett of Dresden, and Stein of Augsburg, copied it, but without giving Schroter any benefit for using his invention without his consent." The history of the pianoforte, 1870, p. 42

 

'Pianoforte-Fabrikant', composter and organist ca. 1720-?

"The remaining claimant to the invention of the pianoforte is Christopher Gottlieb Schroter. This eminent artist was born August 10, 1699, at Hohenstein, on the iron tiers of Bohemia. His father, an organist and professor of music, taught him the rudiments of the science, in which he progressed so rapidly, that at the age of seven he was admitted into the Chapel Royal of Dresden. Under the able tuition of Schmidt the Chapel Master, and Behnisch the theorist, he completed his musical education. According to the wish of his mother, young Schroter next studied theology at Leipzig; but this not suiting the bent of his inclination, he took advantage of her death and returned to the study of music. Once more visiting Dresden, he became acquainted with the celebrated composer, Antonio Lotti, in whose service he accepted the post of secretary. In transcribing and studying the works of the most celebrated Italian composers, Schroter greatly improved his style and knowledge of music. Lotti returned to Italy in 1719, when the subject of our notice received the offer to accompany a German nobleman to England; this opened new fields of observation to our young aspirant, and he accordingly accepted it, returning to Dresden in 1724. He now determined to continue his researches into the science of music, which he had commenced under the able direction of Schmidt and Behnisch; and accordingly entered the University of Jena, where he completed his first work on the theory of music, which was well received by his professional brethren. After remaining about two years in that city, he obtained, without solicitation, the post of organist to the principal church at Minden; which appointment he resigned, in 1732, for that of " chief organist " at Nordhausen in Saxony. He died in the latter city, November, 1782, at the age of eighty-three.
"Whilst a pupil of the School at the Holy Cross at Dresden, in 1717, Schroter is said to have constructed a model of a pianoforte, which was afterwards exhibited to the Court at Dresden. Although the Elector of Saxony then testified his approbation of the invention, Schroter received neither honour nor reward, and the new instrument remained in abeyance. Many years afterwards, in a letter, dated "Nordhausen, 22 September, 1738," printed in Lorenzo Mizler's Musikalische Bibliothek, vol. iii, p. 464, Leipzig, 1752, writing upon the mathematics of music, and laying down "rules on temperament for the use of organ builders and instrument makers who are ignorant of mathematics," he thus alludes to his invention: "Indeed some of these artists, who for several years have understood one of my inventions, have given it out as their own. In 1717, I constructed, at Dresden, after much consideration, the model of a new clavier with hammers, partly with, partly without springs, upon which one at pleasure might play loudly or softly. According to the late Professor Fischoff, the mechanism of Schroter's invention was simple. The hammer consisted of a lever of about three inches and a half in length, moving on a pivot with a leather head; the lever rested near the pivot on a pin with a leather head, screwed into the further end of the finger key; and the pin was of such a length that, when the key was slowly pressed down, the face of the hammer came within about a quarter of an inch of the string; but, when the key was smartly struck, the hammer, by the rapid motion communicated, was thrown up to give the string a blow, and, instantly recoiling, fell on the leather head of the pin and left the string free to vibrate. In another plan of Schroter's for it seems he constructed two models—the hammers were placed over the strings; but the inventor himself considered this device impracticable, because the metal springs which should bring back the hammer after striking, did not promise to be durable. It is singular that these three ingenious men, Cristofali, Marius, and Schroter, should have conceived the same idea, within a few years of each other, and without any apparent communication or collision. But the priority of invention is certainly due to the Italian maker, whose claims are now fully established." The Pianoforte, its origin, progress, and construction, Rimbault, 1860, p. 108-110

 

Hohenstein, Sachsen

Dresden
SCHRÖTER G. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1916-21 13, Weisenburgerstrasse (**1916)(**1919)(**1921), Berlin
SCHRÖTHER R. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1919-33  

9, Knobelsdorfstrasse, Charlottenburg (**1919)(**1921), 88, Chaussee Strasse N. (**1926), 65, Chaussee Strasse N. (**1933), Berlin

 

SCHRÖTER Reinhold
| SCHRŒTER
 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1930 (or 1914 ?)

Successor of Wilhelm BIESE (°1851)

End : ca. 1931

 

Berlin
SCHUBERT
 

Square pianoforte ca. 1775-1800, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1775-1800 Bautzen
SCHUBERT Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1876-84 117a, Alexandrinenstrasse (*1876)(xx1877), 45, Köpenickerstrasse S.O. (***1878)(**1879)(**1884), Berlin
SCHUBERT A. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-21 124, Frankfurter Allee O. (x1913), 24, Frankfurter Allee O. (**1919), 20, Frankfurter Allee O. (**1921), Berlin
SCHUBERT & Co Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926 32, Berliner Strasse S.W. (**1926), Berlin
SCHUBERT H. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856-67; (**1856)(xx1867) Hamburg
SCHUBERT J. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899 26, Schönebergerstrasse S.W. (x1899), Berlin
SCHUH Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1844 5, Alte Jakobstrasse (*1844), Berlin
SCHUH 'Klaviermacher' ca. 1858; (xxx1858) Memmingen
SCHUHBE & Co 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1909 34, Bergstrasse (*1909), Berlin
SCHUHMACHER Karl Friedrich Johannes 'Klavierfabrikant' ca. 18??

Husband of Mrs. Harsch (7)

Stuttgart
SCHULLER Sebastian 'Klaviermacher' ca. 1879 44, Dachauerstrasse (xx1879), München
SCHULTE Caspar Heinrich

 

BIO

"Casp. Heinr. Schulte, Pianofortefabrik. Gegründet 1871 vom Inhaber Caspar Heinr. Schulte." Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen, 1875, p. 14

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856-71; (**1856)(xx1867) Köln
SCHULTES Johann Michael
| SCHULTHEß
 

Grand pianoforte ca. 1815, Württembergisches Landesgewerbemuseum, Stuttgart, Germany

"Ellwangen. (Anzeige und Emphelung.) Der Unterzeichnete erlaubt sich hiermit die ergebene Anzeige zu machen, daß er sich nun - mehr auf hiesigem Platze etablirt habe, und empfiehlt sich daher in seinem Geschäfte als Orgelbauer und Instrumentenmacher seinen hochverehrten Gönnern und Freunden und sonstigem hochverehrten Publikum sowohl in neuen Arbeiten als auch in Reparaturen aller Art, mit der Zusicherung, daß es seine angelegentlichste Sorge seyn wird, durch gute. Schnelle und billige Bedienung das Vertrauwen gegen ihn zu rechtfertigen und deselben in der Folge werth zu bleiben, und bittet also hier noch besonders um recht viele gütige Aufträge. Den 29. April 1839. Joh. Michael Schultheß, Orgelbauer und Instrumentenmacher, - wohnhaft bei Herrn Schneider-Meister Wörner auf dem Schönen Graben." Königlich Württembergisches allgemeines Amts- und Intelligenz-Blatt für den ..., 11/05/1839, p. 325

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' and organ- builder ca. 1813-15

"Unterzeichneter verkauft sein Reitpferd, eine hellbraune Stutte, seine ein und zweyspännig brauchbare Chaise; seinen von dem Instrumentenmacher Schultes in Neresheim gefertigten Klavierflügel, und macht solches mit dem Beisaße, daß genannte Gegenstände hier täglich bis zum 19. l. M. besichtigt werden können. Bissingen, am 8. Jul. 1813. - Haller." Nördlingisches Intelligenz- und Wochenblatt, 09/07/1813, p. 171

 

Schloss Neresheim

Ellwangen

 

SCHULTZ

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1855 2, Louisenstrasse (*1855), Berlin
SCHULTZ Johann Georg  

Square pianoforte of 1835-40, Stiftung Lebensfarben, Berlin, Germany
Square pianoforte n° 1190 ca. 1845, Altonaer Museum, Hamburg, Germany

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1835-67; (xx1867) Hamburg
SCHULTZ H. L. T. W.  

BIO

"H. L. T. W. Schultz, Pianofortefabrik, Ellernthorsbr. 12. Gründer und Inhaber : H. L. T. W. Schultz." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 53

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1874 12, Ellernthorstrasse (**1874), Hamburg
SCHULTZE Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1844-73 66, Markgrafenstrasse S.W. (**1848)(**1850) (**1873), Berlin
 

SCHULTZE

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1859-60 4, An der Schleuse (*1859)(**1860), Berlin
 

SCHULTZE C. F. F.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848 13, Landwehrstrasse (**1848), Berlin
SCHULTZE F. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1844-55 5, Adlerstrasse (*1844)(**1848)(**1849)(**1852)(**1855), Berlin
SCHULTZE Friedrich Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926

Inhaber : Arthur Friedländer (**1926)

114, Potsdamerstrasse W. (**1926), Berlin
 

SCHULTZE G. A.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1933 61, Berliner Allee, Weitzensee (**1933), Berlin
 

SCHULTZE J. C.

 

'Pianoforte-Fabrik' ca. 1867; (xx1867) Stade by Hannover
SCHULTZE Johann Ludwig Ferdinand
| SCHULTZ | SCHULZE


 

Lyraflügel ca. 1840, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1840-1921

SCHULTZE Friedrich (*1874)(xx1877), successor

SCHULTZE Ww. (*1877)(***1878)

'SCHULTZE Friedrich'  - Owner : FRIEDLÄNDER Gustav (*1889)(x1899)(**1901)(x1913)(**1916)(**1919)(**1921)

 

74, Charlottenstrasse S.W. (**1855)(**1859)(**1860), 10, Besselstrasse S.W. (*1874)(*1875)(*1876)(*1877)(xx1877)(***1878)(**1884)(*1889)(x1899)(**1901), 106, Potsdamer Strasse W. (x1913), 114, Potsdamerstrasse W. (**1916)(**1919)(**1921), Berlin
 

SCHULTZE N.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848-49  7, Neue Wilhelmsstrasse (**1848)(**1849), Berlin
SCHULTZE Nachfolger Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921

"ZIMMERMANN & EICHENBERG Heinrich, pianofabrik TREPTOW" (**1921)

21, Heidekamweg (**1921), Berlin
SCHULTZE P. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926 18, Eberstrasse, Schöneberg (**1926), Berlin
SCHULZ Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1851-52 14, Sparwaldsbrücke (**1851)(**1852), Berlin
SCHULZ A. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1912 38-39, Eimsbüttelerstrasse (*1912), Hamburg
SCHULZ Carl Wilhelm  

BIO

"C. W. Schulz, vorm. Kursch, Pianofortefabrik, Markgrafenstr. 66. Im Jahre 1827 von C. Kursch gegründet und seit 1837 im Alleinbesitz des Carl Wilh. Schulz; dieser beschäftigt in seiner Fabrik 10 Arbeiter." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 399 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 
'Pianoforte-Fabrikant' since 1837

Successor of KURSCH C. (°1827)

SCHÜLTZE A. (**1852)

66, Jeruzalemstrasse (**1849)(**1850)(**1851)(**1852), Berlin
 

SCHULZ F.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1933 97, Schönstrasse, Weitzensee (**1933), Berlin
SCHULZ Gebrüder 'Pianoforte-Fabrikant' since 1888 Düsseldorf
SCHULZ Hermann  

BIO

"Weiss & Co, Pianofortefabrik. Von L. Weiss gegründet, befindet sich die Fabrik gegenwärtig im Besitze von Herm. Schulz." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 8

 
 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1874

Successor of WEISS & Co (**1874)

Dresden
 

SCHULZ J. C.

 

'Pianoforte-Fabrik' ca. 1867; (xx1867) Hamburg
 

SCHULZ L.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1874 30, Naunynstrasse (*1874), Berlin
 

SCHULZ R.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1901-26 13, Eisenbahnstrasse S.O. (**1901), 104, Reichenbergerstrasse S.O. (**1926), Berlin
SCHULZ W. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921 42, Friedenstrasse (**1921), Berlin
SCHULZ W. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926 6, Berliner Allee, Weitzensee (**1926), Berlin
SCHULZ W. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926 97, Schönstrasse, Weitzensee (**1926), Berlin
SCHULZ Wilhelm  

BIO

"W. Schulz Pianofortekastenfabrik, Dresdenerstr. 79. Gegründet 1862 vom Inhaber Wilh. Schulz. Derselbe liefert Kasten für Pianinos, Pianofortes, Flügelcorpus und Flügel und beschäftigt 8 Arbeiter." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 399 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 
 

'Pianoforte-case-maker' since 1862

SCHULZ D. (xx1877)

"Schulz Wilh., O Grüner Weg 2. Speciell Kreuzsaitige Pianinos in verschiedenen Grössen. gegr. 1862." Adressbuch für Berlin und seine Vororte, 1901, p. 222 (digital.zlb.de)

 

79, Dresdenerstrasse S.O. (**1873)(*1874)(*1875)(*1876)(*1877)(***1878)(**1879), 105, Grüner Weg O. (**1883)(**1884), 2, Grüner Weg O. (*1889)(*1896)(*1897)(x1899)(**1901), 93, Grüner Weg O. (x1913), Berlin
SCHULZE  

BERLIN - "Ein zweiter Flügel von derselben Art ist von Schulze ausgestellt, dieser hat noch Vorzüge vor dem obigen; die Spielart ist leichter und der Ton im Ganzen gleichmässiger; [...]" Berliner allgemeine musikalische Zeitung, 12/12/1827, p. 406

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1827

Exhibitors list Berlin, 1827

 

Berlin ??
SCHULZE F. G.  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1794

 

Leipzig
SCHULZE & Sohn  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1928

Successors of DOSS Robert in 1928

End : ca. 1933 ?

 

Zwickau
SCHULZENDORFF H. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926 9, Memeler Strasse O. (**1926), Berlin
SCHUMANN Carl Ehregott  

Upright pianoforte ca. 1870-80, Museum für Musikinstrumente der Universität, Leipzig, Germany

BIO

"Carl Schumann, Pianofortefabrik. Von den Inhabern Carl Ehregott Schumann 1858 gegründet." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 16

 
'Pianoforte-Fabrikant' since 1858 (or 1857); (xx1867)

End : ca. 1915

17, Haertelstrasse (*1893)(*1896)(*1897)(*1899), Leipzig
SCHUMANN J. Chr. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856 (**1856), Grimma
 

SCHUPPE J. P.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1844-60 32, Heiligegeiststrasse (*1844), 32-33, Heiligegeiststrasse (**1848)(**1849), 16, Papenstrasse (**1859)(**1860), Berlin
 

SCHÜRMANN H.

 

'Pianoforte-Fabrik' ca. 1867; (xx1867) Emmerich
SCHUSTER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1851 79, Leipzigerstrasse W. (**1851), Berlin
SCHUSTER F. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1851-55 73, Charlottenstrasse S.W. (**1851)(**1852)(**1855), Berlin
SCHUSTER M. Junior  

Square pianoforte ca. 1825, Present owner unknown
Square pianoforte ca. 1830, Marlowe A. Sigal Collection, Newton Centre, M.A., U.S.

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1825-30 Neukirchen (now Markneukirchen), Saxony
SCHUSTERIUS G. A.  

KÖNIGSBERG - "10. Schusterins, C. A., Pianofortefabrik. Königsberg. Salonpianino 750 M." Katalog der Provinzial-Gewerbe-Ausstellung zu Königsberg i. Pr., 1875, p. 66

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1875-97

 Exhibitors list Königsberg, 1875

 

22, Rossgarten (*1893), 2, Schlossteicherstrasse (*1896)(*1897), Königsberg (now Russia : Kaliningrad)
SCHÜTTMAIER 'Pianoforte-maker' ca. 1789

See also HAUG

Neustadt an der Aisch
SCHUTTER 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1903-09; (*1903)(*1907)(*1909) Darmstadt
SCHÜTZ  

HANNOVER - "N° 2015 ein Pianoforte in Tafelformat von Herrn Schütz in Hannover (125 «j Gold), hat zwar den beim Irmlerschen Mechanismus leicht vorkommenden Fehler, daß bei schnell wiederholtem Anschlagen einer Taste die benachbarte Saite mitklingt, nicht; ist jedoch nur mittelmäßig gearbeitet." Mittheilungen des Gewerbevereins für das Königreich Hannover, 1835, p. 455

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1834

Exhibitors list Hannover, 1834

Hannover
SCHÜTZ P. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921 32, Andreasstrasse O. (**1921), Berlin
SCHÜTZE A. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1884-97

'Hoflieferant' (**1884)

82, Grüner Weg O. (**1884)(*1893), Berlin
SCHÜTZE Charlotte Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1901-21 31, Koppenstrasse O. (**1901), 131, Oranienstrasse S. (**1921), Berlin
SCHÜTZE & FREUND 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 19?? Berlin
SCHÜTZE Gebrüder  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1919

1958 - prod. by GRAND, Berlin

1974 - prod. by MANTHEY, Berlin

 

37, Dieffenbacher Strasse S. (**1926), 32, Berliner Strasse (**1933), Neukölln, Berlin
SCHÜTZE H. Nachfolger 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1926

ZIMMERMANN & EICHENBURG

176, Prenzlauer Promenade, Pankow (**1926), Berlin
SCHÜTZE Heinrich 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1889-1926

'Hoflieferant' (*1889)

79, Grüner Weg O. (*1889)(*1896)(*1897), 187, Oranienstrasse S.O. (*1899)(x1899)(**1901), 37, Dieffenbachstrasse S. (*1909)(x1913)(**1916)(**1919), 27, Dresdener Strasse S. (**1926), Berlin
SCHÜTZE M. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1901 5, Thaerstrasse O. (**1901), Berlin
SCHÜTZE O. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921 83, Palisadenstrasse (**1921), Berlin
SCHUTZE W.
| SCHULTZ
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1896-1901

SCHULTZ [P.] Hermann (*1899)(x1899)(**1901)

70, Blumenstrasse O. (*1896)(*1897)(*1899)(x1899)(**1901), Berlin
SCHÜZE 'Pianoforte-maker' ca. 1789

See also HAUG

Gotbaischen
SCHWABE 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1877-89 206, Linienstrasse (*1877)(***1877), 75, Linienstrasse (***1878)(**1879)(**1883)(**1884)(*1889), Berlin
SCHWALBACH C. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1891 24, Reichsstrasse (**1891), Leipzig
SCHWALM Oscar  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-26

SCHWALM Oscar (x1913)

SCHWALM, FEURICH & Co (**1926)

 

76, Lützowstrasse W. (x1913)(**1926), Berlin
SCHWARK J. H.  

BIO

"J. H. Schwark, Pianofortefabrik, Katherinenstr. 3. Gründer und Inhaber : J. H. Schwark." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 53

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1867-74; (xx1867) 3, Katherinenstrasse (**1874), 6, Katherinenstrasse (*1893)(*1896)(*1897)(*191), Hamburg
SCHWARZ Nikolaus  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1878

 

19, Neuhauserstrasse (xx1878), München (Munich)
SCHWARZBAUER Julius 'Pianoforte-Fabrikant' since 1896

End : ca. 1927

Mindelheim
SCHWARZBAUM A.  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926

 

15, Prinzenstrasse S. (x1913)(**1926), Berlin
SCHWARZE & Co  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926

 

88, Nannynstrasse S.O. (x1913)(**1926), Berlin
SCHWARZE Robert
| SCHWARZ
 

BERLIN - "Robert Schwarze, Hof-Piano-Fabrikant, Grüner Weg 82. [1344). Hohes antik. Nussbaum-Concertpianino, mittelhohe Pianinos in Polisander u. Nussbaum." Officieller Katalog zur Berliner Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1879, p. 1314-1320 (digishelf.de)

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1874-1901

'Hoflieferant' (***1878)(**1879)(**1883)

Exhibitors list Berlin, 1879

82, Grüner Weg O. (*1874)(*1875)(*1876)(*1877)(xx1877)(***1878)(**1879)(***1879), 26, Naunynstrasse (**1883)(**1884), 197, Oranienstrasse S.O. (*1893), 16, Wienerstrasse S.W. (*1899), 1-6, Wiener Strasse S.W. (x1899)(**1901), Berlin
SCHWARZKOPF  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1893-1907

SCHWARZKOPF & Söhne (*1899)(*1903)(*1907)

 

43, Kanalstrasse (*1893)(*1896)(*1897)(*1899), Altenburg
SCHWARZLOSE Joachim Friedrich  

Giraffe pianoforte ca. 1815, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Giraffe pianoforte ca. 1810-29, Present owner unknown
Giraffe pianoforte ca. 1820-46, Musikwissenschaftliches Institut der Universität zu Köln, Köln, Germany
Giraffe pianoforte ca. 1835, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, Germany
Lyraflügel ca. 1840, movie studio, Los Angeles, C.A., U.S.

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1815-40 Berlin
SCHWECHT
| SCHWECHTEN
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1851-52 32, Wilhelmstrasse S.W. (**1851)(**1852)(**1855), Berlin
SCHWECHTEN Friedrich Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-16 118, Wilhelmstrasse S.W. (x1913), 78, Lützowstrasse (**1916), 71, Graefestrasse (**1916), Berlin
SCHWECHTEN Georg  

Upright pianoforte n° 10451 ca. 1860-70, Museum für Musikinstrumente der Universität, Leipzig, Germany

LONDON - "1469 SCHWECHTEN, G. 40, Linden-str. Berlin. — Grand polysander pianoforte, polysander pianino." Official Catalogue: Industrial department, 1862, p. 273

LONDON - "1469. Schwechten, G., pianoforte-manu., Berlin, Lindenstr. 40. Agts. s. No. 1458. Polixander-pianino 400 Th. (60 £)." Special Catalogue of the Zollverein-Department, 1862, p. 83

LONDON - "G. Schwechten (1469), Berlin: ein Pianino, von welchem wir unbedingt nur Lobenswerthes berichten können." Amtlicher Bericht Uber Die Industrie Und Kunst-Ausstellung Zu London Im 1862, p. 81

LONDON - "1469. Schwechten, G., Pianoforte-Fabrikant, Berlin. Lindenstrasse 40.. London 1862 Ehrenv. Erw. Agt. s. No. 1459. Polysander-Pianino 400 Th. (60 £)." Special-Catalog der gewerblichen Ausstellung des Zollvereins, hrsg. von den ..., London, 1862, p. 87

PARIS - "Die Schwechten'sche Fabrik besteht seit 1854, beschäftigt 100 Gehülfen und liefert gegen 800 Pianinos in allen möglichen Formen und inneren Einrichtungen; 1867 Bronzemedaille." Statistik des zollvereinten und nördlichen Deutschlands, 1868, p. 1052

PARIS - "29. (S. 10.) Schwechten, Georg, Pianoforte-Fabrikant, Berlin, Kochstr. 61. Ehrenv. Erw. London 1862. Ein hohes kreuzsaitiges Pianino von Eichenholz. - Die Fabrik besteht seit 12 Jahren, beschäftigt etwa 100 Gehülfen und fertigt fast ausschliesslich Pianinos in allen mögliohon Formen und innern Einrichtungen. Es wird nur selbstgefertigtes Fabrikat abgeliefert, und beläuft sich der Absatz auf 7 — 800 Stück jährlich. Das Absatzgebiet ist besondere Berlin und ganz Deutschland, doch auch Amerika, Russland, Frankreich, Schweden, Italien und die Schweiz." Amtlicher Special-Catalog der Ausstellung Preussens und der Norddeutschen ..., 1867, p. 42

VIENNA - "4. Schwechten G., Berlin. - Flügel und Pianino, beide kreuzsaitig. Gegründet 1854. Anfertigung von Pianinos und Flügeln. 1871 : 950 Pianinos. Absatz grösstentheils in Deutschland, theilwais auch zur überseeischen Ausfuhr (200 in 1871). 130 Arb. [Arbeiters] in der Fabrik, 20 ausserhalb." Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Weltausstellung 1873, Wien, p. 519-520

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1853 (or 1854 or 1858)

1866 - "Herr Pianoforte-Fabrikant Georg Schwechten in Berlin ist mittelst Patent vom 17. Juni d. J. von Ihrer königl. Hoheit der Frau Prinzessin Karl v. Preußen zum Hof-Pianoforte-Fabrikanten ernannt worden. Diese wohl verdiente Auszeihnung des berühmten Chefs der großartigen Pianofortefabrik war ein angenehmes Vorspiel zu der kurz darauf erfolgenden Vermählung Sch. mit einer eben so liebenswürdigen als geist- und gemüthvollen trefflichen Dame. Herzlihen Glückwunfch !" Urania: Musik-Zeitschrift für Orgelbau, Orgel- und Harmoniumspiel, 1868, p. 144

'Hof-pianoforte-Fabrikant' (*1875)(*1876)(***1877)(*1899)(*1903)(*1907)(*1909)

'Hoflieferant Sr. Königlichen Hoheit des Grossherzoge von Sachsen' (**1916)

"Hoflieferant, Sr. Königlichen Hoheit des Grossherzogs von Sachsen" (**1921)

BIO

"G. Schwechten, Pianofortefabrik, Kochstr. 61. Gegründet 1858 von dem Inhaber, Hoflieferanten G. Schwechten, werden in dieser Anstalt ca. 100 Arbeiter beschäftigt." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 400 (opacplus.bsb-muenchen.de)


(continuation)

VIENNA - "3. G. Schwechten in Berlin, zwei hohe kreuzsaitige Pianinos mit eiserner Raste. Schöner grosser Ton, vorzügliche Spielart und grösste Solidität im Bau. Die Firma Schwechten in Berlin ist jedenfalls eine der bedeutendsten Pianinofabriken der Welt. Gegründet im Jahre 1854 hat der Besitzer durch ausdauernden Fleiss und höchst beachtenswerthe Intelligenz das Geschäft so emporgehoben, dass in demselben jetzt mehr als 130 Arbeiter beschäftigt sind." Amtlicher Bericht uber die Wiener Weltausstellung im Jahre 1873, p. 612-613

VIENNA - "Unter den Fabrikanten, die sich vorwiegend auf das Pianino als ihre Specialität beschränken, steht Georg Schwechten im Vordergrund. Die Firma datirt von 1854. Schwechten besitzt eine der grössten Fabriken in Berlin, beschäftigt in derselben ein Personal von 130, ausserhalb 20 Arbeiter und liefert nur Pianinos. Die Firma war durch zwei Pianinos vertreten, das eine von Nussbaumholz, das zweite von schwarzem Holz, beide im hohen Format mit übersaitigem Bezug und Eisenconstruction. Sie zeichnen sich durch einen schönen, vollen, fein ausgeglichenen Ton aus und sind äusserst solid gebaut; der Preis für jedes Instrument 500 Thaler." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 41

PHILADELPHIA - "612 G. Schwechten, Berlin. - Short stringed  upright piano. Agent : Schmidt & Grüninger. Established 1853. Manufacture of pianos. Premiums : L. '62; P. '67; Vienna '73." Amtlicher Katalog: Weltausstellung in Philadelphia 1876, Deutsche Abteilung, p. 90

MELBOURNE - "Schwechten G., Berlin. - High cross-strung piano, of walnut." Official record, Melbourne internat. exhib. 1880, p. 557

MELBOURNE - "COTTAGE PIANOS. [...] SCHWECHTEN, Berlin. — This firm exhibits a piano which is solidly and well constructed. The tone is clear and sweet in the uppers, and the bass very powerful. The action, by Isermann, of Hamburg, is a very fast repeater, and of great flexibility. First award." Official Record: Containing Introduction, History of Exhibition, Description ..., 1882, p. 52

Honorable mention London, 1862 | Bronze Medal Paris, 1867 | Progress Medal Vienna, 1873 | Exhibitors list Philadelphia, 1876 | First award Melbourne, 1880

 

40, Lindenstrasse S.W. (**1855)(**1859)(**1860)(**1862), 57, Kochstrasse S.W. (**1868), 61, Kochstrasse S.W. (**1867)(**1873)(*1874)(*1875)(*1876)(*1877)(***1877)(xx1877)(***1878)(**1879)(**1883)(**1884)(*1889)(*1893)(*1896)(*1897)(*1899)(x1899)(**1901)(*1903)(*1907)(*1909), Factory : 135, Kochstrasse S.W. (x1913), Showroom : 62, Kochstrasse S.W. (x1913)(**1916)(**1919), Showroom : 60-61, Kochstrasse S.W. (**1921)(**1926), Factory : 32, Frankfurter Allee O. (**1916)(**1919)(**1921)(**1933), Berlin
SCHWECHTEN Gebrüder  

BIO

"Gebr. Schwechten, Pianofortefabrik, Friedrichstr. 24. Gründer und jetziger alleiniger Inhaber : H. Schwechten. Derselbe beschäftigt 30 Arbeiter." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 400 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1873 24, Friedrichstrasse N.W. (**1873), Berlin
SCHWECHTEN H.  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1844-60

Succeeded by SCHWECHTEN Gebrüder, here above

 

106, Wilhelmsstrasse (*1844)(**1848)(**1849)(**1850), 32, Wilhelmstrasse S.W. (**1859)(**1860), Berlin
 

SCHWEICKARDT

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1844-59 81, Linienstrasse (*1844), 79, Linienstrasse (**1852)(**1859), Berlin
 

SCHWEIFERT

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1855 12, Schadowstrasse (**1855), Berlin
SCHWEINFLEISCH 1773 - "Schweinfleisch, in Leipzig, macht gute Claviere." Tagebuch seiner Musikalischen Reisen Durch Böhmen, Sachsen ..., 1773, p. 14 'Musik-Instrumentenmacher' ca. ??; (**1789) Leipzig
SCHWEISGUT Ludwig 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1903-09; (*1903)(*1907)(*1909) 31, Herrenstrasse (?), Karlsruhe
SCHWELLNER Georg Sigmund
| SCHWELLER

(1812 - 1870)

"Bei Unterzeichnetem sind ältere und neuere Pianoforte zu verkaufen. Sig. Schwellner, Klaviermacher, Sonnenstrasse Nr. 12/2." Bayerischer Kurier, 17/02/1859, p. 320

"Der ergebenst Unterzeichnete empfiehlt seine neuen Pianos. Auch Reparaturen und Klavierstimmungen werden solid und pünktlich besorgt.
Geneigte Aufträge im Betreff der Stimmungen am Plaße sowohl, als auswärts, können auch in der Expedition dieses Blattes hinterlegt werden. Sigmund Schwellner, Klaviermacher Müllerstrasse Nr. 53/1 links." Süddeutscher Telegraph: Münchner Abendzeitung, 17/08/1868, p. 4

 

'Pianoforte-Fabrikant' and Organ builder ca. 1849-70; (**1856)(xx1867)

1849 - "Getraute: [...] In der protestantischen Pfarrkirche. [...] In Feuchtwangen : Georg Sigmund Schwellner, b. Klaviermacher dah., mit Maria Marg.[aretha] Kar.[olina] Hütter, zimmergesellenstochter v. Feuchtwangen."Die Volksbötin, 02/11/1849, p. 632 - and  - Neue Münchener Zeitung, 06/11/1849, p. 5

1852 - "In den Protestantischen Pfarrei. Gestorben: [...] Den 9 Juni : [...] Christian Schwellner, bgl. Klaviermacherssihn, 1 J.2 M. a." Königlich Bayerischer Polizey-Anzeiger von München, 13/06/1852, p. 471

1866 - "Gestorben: [...] (Den 6.) [...] Karol. [Karoline] Schwellner, bgl. Klavier u. Orgelmachers-Gattin v. h., 40 J. a." Münchener Amtsblatt, 10/01/1866, p. 29 - and - Münchener Bote für Stadt und Land, 08/01/1866, p. 30

1869 - "Todes-Anzeig - Dem Herrn hat es gefallen, meinen Schwager, Georg Hütter, Klaviermacher-Gehilfen aus Feuchtwangen, nach längeren Leiden zu sich in sie ewige Heimath abzurufen. Freunden u. Bekannten bringt diese Trauerkunde Sigmund Schwellner, Klaviermacher, im Namen der übrigen Verwandten. Die Beerdigung findet Montag, den 8. ds. Rahmittags 3 Uhr vom Leichenhause des üdlichen (alten) Gottesackers aus statt." Neueste Nachrichten aus dem Gebiete der Politik, 08/03/1869, p. 12

1870 - "6. Januar 1870. [...] Sigmund Schwellner, Klavuermacher, 57 1/2 J." Auszug aus den Kirchen-Büchern der protestantischen Stadtpfarrei München ..., 1870, p. 4 - and - "Begräbniss-Anzeigen. Südlicher-Friedhof. Den 8. Jan. [...] Sigmund Schweller [sic], Klaviermacher v. h., 57 Jahre alt, um halb 4 Uhr." Bayerischer Kurier: 08/01/1870, p. 79

 

 12, Sonnenstrasse (x1856)(**1858)(xxx1859), Atelier : 6, Elisenstrasse (xx1866), Showroom : 53/I, Mûllerstrasse (xx1866)(xxx1868)(*1870), München
 

SCHWENGHAGEN

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1859-60 10, Viktoriastrasse (**1859), 104, Potsdamerstrasse W. (**1860), Berlin
SCHWER Karl Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1876 9, Schildgasse (***1876), Nürnberg
SCHWESTER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19?? Berlin
 

SCHWINGSTEIN Johann Michael

 

 

"Schwingstein, Johann Michael, war ein Clavier-instrumentenmacher um 1799 in Heutingsheim in Schwaben." Handlexikon der Tonkunst, 1873, p. 424

 

 

'Clavier-Instrumentenmacher' ca. 1799

1799 - "Unter der seegensreichen Anzahl solcher Leute in unserm schwäbischen Distrikte, die Reichsstädte mit eingeschlossen, die in demselben liegen, sind eigentlich nicht mehr, als zwey, welche die grossen Fortepiano's nicht nur nach Steiner Art, sondern auch mit der Einsicht, mit dem Kunstfleisse und zugleich mit dem Ehrgefühle eines Steins arbeiten. Einer von ihnen ist Herr Joh. Mich. Schwingstein; ein Mann, den seine eigene Vorliebe zur Kunst bewog, aus der Werkstätte des herühmten Herrn Röntgen in Neuwied auszutreten, um unter Stein in Augsburg sich mit dem Mechanism gedachter Instrumente bekannt zu machen. Er arbeitete bey demselben drittehalb Jahre: Stein F selbst schätzte ihn vor vielen, und vielleicht in war er der einige, dem dieser berühmte Künstler im Gedränge seiner Geschäfte die Verfertigung ganzer Instrumente manchmal allein überliess. Schwingsteins eigener Scharfblick und sein unermüdeter, mit eigenem Nachdenken verbundener Fleiss leitete ihn auf manche Resultate seiner Kunst, zu welchen sein Lehrer gewohnlich nur dunkle Fingerzeige zu geben pflegte, und durch fortdauernde Uebung hat es nun Herr Schwingstein zu einer solchen Vollkommenheit gebracht, dass seine Instrumente an prachtvoller Intonation, in der Höhe und Tiefe, an Fļüchtigkeit des Anschlags, am pünktlichsten Fleisse in ihrer äussern und innern Beschaffenheit, an solider Dauer der Mechanik und architektonischen Schönheit der äussern Form mit den Steinschen Instrumenten gleichen Rang und Werth haben. Ungewiss, wo er sein forum domicilii künstig aufschlagen wolle, arbeitet er indessen in meinem Hause, wo er Gelegenheit hat, die Aufmerksamkeit mancher Kunstfreunde auf sich zu ziehen, und um mein obiges Urtheil durch das Zeugniss eines kompetenten Richters zu unterstützen, so will ich von denselben nur den Herrn Konzertmeister Zumsteeg nennen, der ein neues von diesem Meister verfertigtes Instrument bey mir spielte, dasselbe aufs genaueste prüfte, und über seine vorzügliche Eigenschaften ganz entzückt war. Da ich mir es immer zur Pflicht mache, verdienstvolle Künstler nach Kräften zu unterstützen: so werde ich vielleicht in wenigen Monaten ein grosses Fortepiano von Herrn Schwingstein in Leipzig aufstellen lassen. Sollte aber indessen ein Liebhaber eine Bestellung bey ihm machen wollen, so müsste solches unter meiner Addresse geschehen. Der Preis seiner gewöhnlichen Flügel-Instrumente, bey welchen der Körper mit Kirschbaumholz fournirt, und die untere Tastatur von Ebenholz verfertiget ist, belauft sich ohne die Emballage auf 30 Louisd'or, die von Mahagoniholz mit Messing und einer Klaviatur von Elfenbein kosten 600 Gulden, und ohne die letzte 50 Louisd'or." Allgemeine musikalische Zeitung, 11/1799, p. 141-142

 

Heutingsheim in Schwaben
SCHWOHLS C. & Co 'Pianoforte-Fabrikant' since 1888

End : ca. 1937

1, Engelufer S.O. (**1926)(**1933), Berlin
SCORRA 'Hof-Pianoforte-maker' ca. 1852-60

'Hoflieferant' (**1860)

2, Schützenstrasse (***1852), 16, Krausenstrasse (**1855), 41, Dresdenerstrasse (**1860), Berlin
SEBIGER Johann Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1876 1, Ottostrasse (***1876), Nürnberg
SEE August Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1877  

202, Untere Neckarstrasse (**1877), Stuttgart

 

SEEHUSEN & WIESE Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1859-60 14, Petristrasse (**1859)(**1860), Berlin
SEELIG & Co.  

BRAND

ARION

 
'Pianoforte-Fabrikant' since 1919

End : ca. 1940

32, Andreasstrasse (**1926), Berlin
SEELIG H. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913 71, Koppenstrasse (x1913), Berlin
SEGERT F. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1919 44, Russkauerstrasse (**1919), Berlin
SEIBT Fr. W.  

"Fr. W. Seibt, ZITTAU, Webergasse 220. Lager von allen Gattungen Uhren, besonders Schwarzwälder Wand-Uhren en gros & en detail.
Fr. W. Seibt, ZITTAU, Webergasse 220. Pianoforte-Magazin. Pianinos und Flügel engl. und deutsche Mechanik, mit gutem Ton und präciser Spielart sind unter mehrjähriger Garantie zu möglichst billigen Preisen stets vorräthig." Adreß- und Geschäftshandbuch der königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden, 1864, p. 66

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1864; (x1864) 220, Webergasse (x1864), Zittau
SEIDEL Robert

 

BERLIN - "Seidel & Schmidt, Naunynstr. 56. [1345] Pianinos." Officieller Katalog zur Berliner Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1879, p. 1314-1320 (digishelf.de)

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1872

SEIDEL (*1874)(*1875)(*1876)(xx1877)

SEIDEL & SCHMIDT (***1878)(***1879)

SEIDEL Rob. (x1899)

SEIDEL H. Nachfolger, GARN Robert (**1901)

SEIDEL & GARN (1903)

SEIDEL Robert Nachf. by GARN, successor since 1903 (*1909)

End : ca. 1946

Exhibitors list Berlin, 1879

 

93, Charlottenstrasse S.W. (*1874), 8, Fürstenstrasse (*1875), 7, Fürstenstrasse (*1876)(xx1877), 56, Naunynstrasse (***1878)(***1879), 15, Prinzessinnenstrasse (**1883)(**1884), 65, Reichenbergerstrasse S.O. (*1889)(*1896)(*1897)(x1899)(**1901)(*1909), 5, Glogauer Strasse (**1926)(**1933), Berlin
SEIDLER A. & Co Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1???  

Leipzig

 

SEIDLER R. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-16  

39, Dieffenbachstrasse S. (x1913), 1, Dresdener Strasse S.O. (**1916), Berlin

 

SEIDLER A. & Co Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1???  

Leipzig

 

, SEIFERT B. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1933  

3, Repaler Strasse (**1933),

 

SEIFERT & Co  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926-29

 

30, Adalbertstrasse S.O. (**1926)(*1929), Berlin
SEIFERT Johann  

Patent of 1873 : "N. 2653. Seifert Johann, Pianoforte-Fabrikant in Böhmisch-Leipa. – Verbesserung, Claviere (Maschinen- Stutzflügel) mit doppeltem Resonnanzboden herzustellen. – Ertheilt am 17. December 1873, auf 1 Jahr. Geheim. - Cl. IX/147. N." Katalog der von dem Kais. Kön. Privilegien-Archive im Monate ..., 1873, p. 24-25

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1873  

Böhmisch-Leipa

 

SEILER  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1883-84

'Hoflieferant' (**1883)

 

34, Markgrafenstrasse (**1883), 33-34, Markgrafenstrasse (**1884), Berlin
SEILER Ed. 'Pianoforte-Fabrikant' since 1850 (or 1849)

See Poland !

1963 - prod. ZEITTER & WINKELMANN

 

Liegnitz (now Legnica in Poland)

BRANCH : 9, Schillstrasse W. (*1899)(x1899)(**1901)(*1903)(*1907)(x1913)(**1916)(**1926), Berlin

Kitzingen, Main (since 1956)

Copenhagen, Denmark

 

SEILER E. & M.  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921-33

SEILER E. & M. (**1921)

SEILER M. & Co (**1933)

 

4-7, Gertraudenstrasse (**1921), 10-12, Gertraudenstrasse (**1933), Berlin
SEILER Ferdinand
| SAILER
| SAILLER
 

Grand pianoforte ca. 1800, Musikinstrumentenmuseum im Münchner Stadtmuseum, München, Germany
Grand pianoforte ca. 1820, Present owner unknown- Sotheby's, London (Nov. 2004)
Square pianoforte ca. 1825, Musikinstrumentenmuseum im Münchner Stadtmuseum, München, Germany

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1800-25

1822 - "Müncher Fortepianos und Flügel. Wien hat sich schon seit längerer Zeit durch besonders gute Fortepianos ausgezeichnet, die man dort vornämlich von feinem Ebenholz mit Stahl eingelegt, von Mahagony mit Bronze, von seinem Nussbaumholz, von rothem Eibenholz, von dem schönen ungarischen Eichenholz und andern inn- und ausländischen feinen hölzrn machte. Seit kurzem haben die in München verfertigten Fortepianos, Flügel etc. einen Ruf erhalten, der sie den Wienern gleich sehr und wirklich zeichnen sie sich durch Ton, schöne und geschmakvolle Fassung, so wie durch billige Preise sehr vortheilhaft aus. Einer der vorzüglichsten Verfertiger derselben, ist Herr Ferdinand Seiler, bei dem man auch gewöhnlich mehrere vorräthig findet, und daher freie Auswahl hat. Da bey diesem Fabrikationszweig alles so zu sagen persönlich ist, indem die Urstoffe zu dem selben überall zu haben sind, und nur die Geschicklichkeit des Verfertigers über die Güte des Instruments entscheidet, da ferner der grösste Theil des Preises Arbeitslohn ist, so muss man sich zu dieser Verplanzung um so mehr Glück wünschen, da dadurch nicht allein ein neuer Gewerbszweig im vervollkommneten Zustande eingeführt, sondern auch das durch den zunehmenden Geschmack für Musik immer steigende Bedürfniss guter Instrumente, im füdlichen Deutschland, weit leichter zu befriedigen ist." Allgemeine Handlungs-Zeitung, 15/03/1822, p. 1-2 (digipress.digitale-sammlungen.de)

 

München (Munich)
SEILER Franz 'Hof-Pianoforte-maker' ca. 1876-79

'Hoflieferant' (*1876)(***1878)(**1879)

71, Friedrichstrasse S.W. (*1875)(*1876)(xx1877), 25, Leipzigerstrasse W. (*1877)(***1878)(**1879), Berlin
SEILER Max 'Pianoforte-Fabrikant' since 1923

SEILER Max & Co (**1926)(*1929)(**1933)

 

4-7, Getraudsenstrasse S.W. (**1926), 40, Greifswalder Strasse (*1929)(**1933), Berlin

 

SEITZ Robert 'Pianoforte-Fabrikant' since 1869

Pianofortemagazin in Weimar (**1872)

End : ca. 1886

 

Leipzig

91A, Kaufstrasse (**1872), Weimar

 

SELENKEN E. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1920  

Berlin

 

SELINKE Gustav 'Pianoforte-Fabrikant' since 1866

See Poland !

 

Liegnitz (now Legnica in Poland)

 

SELLE Gebrüder 'Pianoforte-Fabrikant' since 1828

End : ca. 1931

 

1, Scherzengasse (*1929), Mülhausen

 

SELLIN H. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899-1901 16, Neue Königstrasse N.O. (x1899)(**1901), Berlin
SEMMLER Robert
| SEMLER
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899 102, Urbanstrasse S. (*1899), 116, Urbanstrasse S. (x1899), Berlin
SEMPERT Carl  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1830; (**1845)

Succeeded by SEMPERT G. & H. since 1856, here below

 

Rudolstadt
SEMPERT Gebrüder  

BIO

"Gebr. Sempert, Pianofortefabrik. Gegründet 1830 von Carl Sempert; jetzige Inhaber (seit 1856) : G. und H. Sempert. Dieselben beschäftigen 20 Arbeiter." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 40

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856-74

SEMPERT G. & H. (**1874), successors of Carl SEMPERT, here above

Rudolstadt
SENDLER R. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1933 46-49, Alexandrinenstrasse S.W. (**1933), Berlin
SENFF Bartholf  

"Aufträge auf Musikalien jeder Art werden prompt aus. geführt durch die Masikalienhandlung von Bartholf Senff in Leipzig. Petersstrasse 10. Verlag von Bartholf Senfs in Leipzig." Signale für die musikalische Welt, 14/02/1861, p. 136

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1861 10, Petersstrasse (***1861), Leipzig
SENFF Paul Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-19 128, Oranienstrasse S. (x1913)(**1916), 129, Oranienstrasse S. (**1919), Berlin
SENFT Ignace Joseph  

Grand pianoforte ca. 1780, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Square pianoforte ca. 1790, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany
Square pianoforte ca. 1804, Metropolitan Museum of Art, New York, N.Y., U.S.

INSCRIPTION PIANOFORTE 1780

"Ignace | Joseph Senft | Faiseur d'Orgues | de Clavecins | de Piano-forte | grands et petits | de Piano-forte | Vis-à-vis | à Augsbourg"

SENFT STEIN

 10/1792 - "Joseph Senft, Sohn des hiesigen Hoforgelmachers kündiget hiedurch an, daß er sich dahier zu Koblenz niedergelassen habe. Als Zögling und nachheriger Gehülfe des berühmten Stein, Verfertigers der Pianoforte, bietet er im Vertrauwen auf seine Geschicklichkeit, die das Resultat langjähriger Bemühungen unter den Augen dieses großen Künstlers ist, seine Kunstarbeiten, seyen es Orgeln, Claviere, pianoforte ec. den Liebhabern der Tonkunst an. Da er nicht allein in dem letzten Lebensjahre des berühmte Stein alle Instrumente in dessen Namen allein gemacht hat, die nach dem Ausspruche der Kenner, die sie zu Gesicht bekommen haben, die Vergleichung mit den besten von Stein selbst so wenig zu scheuen hatten; daß man sie nicht einmal davon unterscheiden konnte; da er selbst hier schon verschiedene Proben seiner Kunstarbeiten an Tag gelegt hat, die nicht allein den ungerheilten Beyfall der hiesigen, sondern auch den vieler hier gewesenen fremden Kenner erhalten haben; so schmeichelt er sich, daß man ihn mit Aufträgen beehren werde, deren Fortsetzung er sich durch den möglichsten Fleiß und die vollendeste Arbeit immer würdiger zu machen suchen wird." Allgemeiner anzeiger und nationalzeitung der Deutschen, 12/10/1792, p. 705

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1780-1804

1804 - "Auch die Stelle unsers Andreas Stein, des berühmten Instrumentenmachers, dessen Reichard in seinen vertrauten Briefen aus Paris noch mit Ehren denkt, ist durch seinen Schüler, Joseph Ignaz Senft, ersezt, dessen Pianoforte gewiß zu den sehr guten gezählt werden müssen." Kaiserlich- und Kurpfalzbairisch privilegirte allgemeine Zeitung, 22/02/1804, p. 210

1817 - "Die musikalischen Instrumente eines Steins und Streichers, die sich später von hier nach Wien verpflanzten, sind rühmlicht durch Deutschland bekannt. Der leider zu früh verstorbene Senft lieferte Pianos und Guitarren, die von allen Kennern geschätzt und häusig nach Frankreich und Holland verführt wurden." Morgenblatt für gebildete Stände, 1817, p. 82

SENFT STEIN
(continuation)

11/1792 - "Widerlegung einer unverschämten Lüge. - Gerechte Wahrheitsliebe fordert uns auf, einem verehrungswürdigen Publikum den Wahn zu be nehmen, den ihm in dem Blatt: der Anzeiger Nr. 87. S. 706. 2 B. a. c. ein gewisser Instrut mentenmacher, Namens Senft aus Coblenz, mit einer lügnerischen Arroganz aufzudringen sucht, Er behauptet hierinne: Er sey ein Zögling unsers verewigten unvergeßlichen Vaters, und habe in dessen letztem Lebensjahre alle Instrumente in seinem Namen allein gemacht. Dieß ist eine derbe Lüge, weil er nie eine andre Arbeit unter die Hände bekam, als jeder andere gewöhnliche Geselle, wo von sich auf diese Weise ein jeder derselben als Zögling unsers Vaters angeben könnte. Er behauptet ferner: seine Geschicklichkeit wäre das Resultat langjähriger Bamühungen unter den Augen unsers Paes, und stund doch kein volles Jahr bey uns in Arbeit. Welch ein Widerspruch! Was das Beleben oder eigentliche Seeleinhauchen der Stein'schen Forte Piano betrift; so vertraute unser Vater diese Arbeit niemand anderm an, als uns, seinen Kindern, die er schon seit dem 8ten Jahre dazu ein weihte, und die auch das schmeichelhafte Bewußtseyn genießen: ihre Arbeit bis diese Stunde mit dem Beyfall wahrer Musikkenner beehrt zu sehen. Die Dankbarkeit und Achtung gegen ein verehrungswürdiges Publikum heischt es, daß wir die obige Unwahrheit rügen. Augsburg, den 7. Nov. 1792. Andreas und Nanette Stein." Allgemeiner anzeiger und nationalzeitung der Deutschen, 17/11/1792, p. 953 - See Andreas & Nanette STEIN in Vienna, Austria (°1794)

 

Augsburg

Coblenz (from 1792)

SENGEWITZ Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1875-76  

30, Wilsdrufferstrasse (**1875)(x1876), Dresden

 

 

SENTZ

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1844-55 88, Alte Jakobstrasse (*1844)(**1848)(**1849)(**1850)(**1851)(**1852), 102, Alte Jakobstrasse (**1855), Berlin
SERFER E. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1919 9, Scillstrasse (**1919), Berlin
SERBSER & Co

 

Upright pianoforte ca. 1886-95, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1893-97  239, Moltkestrasse (*1893), 26, Alexanderstrasse C. (*1896), 6, Alexanderstrasse C. (*1897), Leipzig
SEUFF Paul Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1901 141a, Stalitzerstrasse S.O. (**1901), Berlin
SEUFFERT Franz Ignatz  

Square pianoforte ca. 1761-64, Schloss Benrath, Dusseldorf, Germany

 

'Organ-Fabrikant' and 'Instrument-Fabrikant' ca. 1760-65  

Würzburg

 

SEUFFERT Friedrich  

DRESDEN - "Friedrich Seuffert, Instrumentmacher in Dresden.
290 Ein Pianoforte in Tafelform von Mahagoniholz, die Stimmung hinten mit deutschen Mechanismus und metallenem Saitenhalter." Verzeichniss der zu der diessjährigen Ausstellung eingesendeten ..., Dresden, 1840, p. 4
9

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1840

Exhibitors list Dresden, 1840

 

Dresden

 

SEYDEL Bernhard  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1896

Successor of BREYER Gustav (°1895)

 

Gera
SEYDEL Franz Ferdinand Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921-26 18, Spandauerstrasse (**1921)(**1926), Berlin
SEYDEL & SCHMIDT Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1879 56, Naunynstrasse (**1879), Berlin
SEYDLER Rudolf 'Pianoforte & harmonium-Fabrik' ca. 1919-26 21, Dresdenerstrasse S.O. (**1921)(**1926), Berlin
SEYFARTH Friedrich
| SEIFARTH

VIENNA - "34. Seifarth, F., Mannheim, Baden. - Flügel, Pianino, Tafelpiano. Pianofortefabrik. Errichtet 1860. Anfertigung von Pianofortes und Holzschneiderei. (In neuer Anlage begriffen)." Amtlicher katalog der ausstellung des Deutschen Reiches, 1873, p. 521

VIENNA - "F. Seifarth [sic], Mannheim : Ein Pianino, hohe Form, schwarzes Holz, übersaitig 350 Thaler." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 43

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1857 (or 1860 or 1867 ?)

1867 - Second house in Mannheim

BIO

"F. Seyfarth, Pianofortefabrik. Vom Inhaber Fr. Seyfarth 1857 gegründet." - "F. Seifarth, Pianofortefabrik. Im Jahre 1867 vom Inhaber F. Seifarth gegrundet. Derselbe besitz ein zweiten Geschäft in Ladenburg (s. d.)." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 99

 Exhibitors list Vienna, 1873

 

Ladenburg

Mannheim, Baden

SEYFERT  In Leipziger Zeitung, 04/11/1830, p. 3066 there is a mention in an announcement of a certain Carl Ernst Heinrich, Auctioner, about the sale of a collection of pianos made by Pianomakers in Dresden,  including SEYFERT. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1830 Dresden
SEYFERT Friedrich Wilhelm  

LONDON - "Fried. Wilhelm Seyfert (2350) in Chemnitz : ein »von Julius Gräbner in Dresden gebautes Pianino«, ein fleißig gearbeitetes Instrument." Amtlicher Bericht Uber Die Industrie Und Kunst-Ausstellung Zu London Im 1862, p. 82

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1862-64; (x1864)

 Exhibitors list London, 1862

 

Chemnitz
SEYFFARTH & DEHILSCHLAGER  

Pianoforte-makers and/or pianoforte dealers ca. 1926

 

319, Frankfurter Allee O. (**1926), Berlin
SHELL Carl  

Upright pianoforte ca. 1846, Present owner unknown: photo in Michel's Historical Pianos

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1846 Kassel
SHIMA-JEHLE 'Pianoforte-Fabrikant' since 1982  

Allensbach

 

SICKER Adolph Gottlob Wilhelm

 

"Leipzig. Bey Endesgenannten stehen derz malen ganz neue Pianoforte von contra f bis ins 3 gestrichne g, mit 8 Veränderungen, von Mao hagony Holze, welche ganz und gar nicht, wie es sonst gewöhnlich, stocken, auch sehr leicht in alle Gegenden, sogar übers Wasser, ohne Gefahr versendet werden können, und für deren Güte jederzeit gehaftet wird, um die billigsten Preiße zu verkaufen. Desgleichen fertige ich auf Bestellung dergleichen Instrumente, so wie auch alle Sorten Claviere, für deren Güte ich ebenfalls auf jede Art stehe. Auch ist mir ein alter Flügel mit zwey Clavieren zum Verkauf in Commißion gegeben worden. Adolph Gottlob Wilhelm Sicker, in der Fleischergasse in Hrn. Hauptmann Winklers Hause, 1 Treppe hoch." Leipziger Intelligenz-Blatt auf das Jahr, 31/12/1790, p. 457 - and - Allgemeiner anzeiger und nationalzeitung der Deutschen, 11/01/1791, p. 39

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1791 1, Fleischergasse in Hrn. Hauptmann Winklers Hause (**1790)(**1791), Leipzig
SIEDE-LANGERHAGEN 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1893  (*1893), Hildesheim
SIEGEL Frederick Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1912 66, Alterwall (*1912), Hamburg
SIEGEL Rudolf 'Pianoforte-Fabrikant' since 1849

End : ca. 1931

1, Breitestrasse (*1929), Stade
SIEGMUND A. F.
| SIEGMUNDT
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1848-60; (**1856) 31, Wallstasse (**1848)(**1849)(**1850)(**1851)(**1852)(**1855)(**1859)(**1860), Berlin
SIEMON Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1844 26, Getraudtenstrasse (*1844), Berlin
SIEMSEN Claus 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856 (**1856), Hamburg
SIER 'Klaviermacher' ca. 1797; (xx1797) Offenbach am Main
SIEVERS C.  

HANNOVER - "Sievers, Instrumentenmacher in Hannover : 1258, ein Tafelpianoforte von Jacarandaholz, mit englischem Mechanismus, von contra C bis g''''; Preis 135 Rthlr. Gold. – Welcher, nicht kräftiger, aber sehr gesangvoller Ton; präciser Anschlag; gleichmäßige und angenehme Spielart, nur darf das Instrument nicht stark angegriffen werden; zur Gesang - Begleitung ist es sehr behaglich. Schade, daß der Meister auf Gleichheit der Töne nicht noch mehr Sorgfalt verwendet hat: b, fis', gis' hätten leicht geändert werden können. Die Dämpfung könnte besser schließen. An der Arbeit ist nichts auszusetzen, sie darf sogar ausgezeichnet genannt werden; nur bemerkte man, daß in der großen Oktave die Tasten leicht auf den KlaviaturRahmen schlagen, was leicht verbessert werden kann. Der Preis ist billig. - Bronzene Medaille." Expo 1843 -  Mittheilungen des Gewerbevereins für das Königreich Hannover: 1844/45, p. 453

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1843-56

SIEVERS C. & Comp. (**1856)


(continuation)

HANNOVER - "Sievers, Instrumentenmacher in Hannover.
1258 Eine Pianoforte von Jacarandaholz mit englischem Mechanismus, Elfenbein-Tastatur, von Contra C bis g“". 27 Louis d'or.
" Expo 1843 - Verzeichnis der bei der von dem Gewerbeverein für das Königreich Hannover, 1844, p. 5
8

Bronze Medal Hannover, 1843

 

Hannover
SIEWERT C. 'Pianoforte-Fabrikant' since 1872

End : ca. 1913

 

30, Wasserthorstrasse (***1878)(**1879), 72, Adalbertstrasse (*1889), 3, Luisen-Ufer S. (**1883)(**1884)(*1893), 102, Urbanstrasse S. (*1896)(*1897)(x1899)(**1901), 34, Reuterstrasse, Rixdorf [Neukölln]  (*1909)(x1913), 7, Urbanstrasse S. (**1916), 93, Kremmener Strasse (**1916), Berlin

 

SIGLE Wilhelm 'Klaviermacher' ca. 1877 78, Augustenstrasse (**1877), Stuttgart
SILBER 1850 - "Ook ontbrak het Erfurt aan geene Piano-fabrijken. Van de vijf noemenswaardige werden die van Sondhaus, Silber en Bennari als de beste genoemd." Caecilia: algemeen muzikaal tijdschrift van Nederland, 1850, p. 160  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1801-34

 

 

Erfurt

SILBER G. F.  

BERLIN -"2285. G. F. Silber, Pianoforte-Fabrikant daselbst. Ein Piano von Polisanderholz mit sechs Octaven und einer Transpositio, von zwei Tönen." Amtliches Verzeichniss der aus den Staaten des Deutschen Bundes, dem ..., 1844, p. 202

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1844

Exhibitors list Berlin, 1844

Thüringen
SILBERMAN Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1920 ???
SILBERMANN Gottfried

 

SILBERMANN Gottfried

Grand pianoforte ca. 1746, Stiftung Preußische Schlösser und Garten, Potsdam, Germany
Grand pianoforte ca. 1746, Stiftung Preußische Schlösser und Garten, Potsdam, Germany
Grand pianoforte ca. 1749, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Square Silbermann, Gottfried Germany 1750, Present owner unknown

SILBERMANN Gottfried ??

Square pianoforte ca. 1749, Rijksmuseum, Amsterdam, Netherlands

School of SILBERMANN

Square pianoforte ca. 1735, Western Australian Academy of Performing Arts, Edith Cowan University, Perth, W.A., Australia
Square pianoforte ca. 1770, Dr. Helmut Perl, Verden, Germany

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1735-70; (**1789) Freiberg, Saxony
SILLAC Max Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1916 7, Kremmenerstrasse (**1916), Berlin
SILLER G. F.  

Square pianoforte ca. 1840, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

BERLIN - "29. G. F. Siller, in Coburg, Preis 225 Rthlr., das sich durch eine Vorrichtung zum Transponiren um zwei halbe Töne auszeichnet." Amtlicher Bericht über die allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung ..., 1845, p. 208

BERLIN - "No. 2285. G. F. Siller in Coburg. Ein Pianino von Polysander, 6 Octaven und Transposition von 2 Tönen, Preis 225 Thlr. Ebenfalls eine ganz befriedigende Leistung, wobei die Einrichtung zur Transposition eine ganz angenehme Zugabe ist." Berliner musikalische Zeitung, 02/11/1844, p. 42

MÜNCHEN - "6182 Siller, Instrumentenfbr. Coburg. - Pianoforte." Katalog der Allgemeinen deutschen industrie-ausstellung zu München im jahre 1854, p. 206

MÜNCHEN - "Cottages - Siller aus Coburg (Nr. 182) 290 fl. Besitzt einen singenden aber überaus schwachen Ton." Bericht der Beurtheilungs-Commission bei der allgemeinen deutschen ..., 1855, p. 107

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1840-54

Exhibitors list Berlin, 1844 | Exhibitors list München, 1854

 

Coburg
SILLER Georg Friedrich PUB

Adressbuch der Kreishauptstadt Regensburg, 1876, p. 32

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1870-76; (*1870)(xx1876)

BIO

"G. F. Siller, pianofortefabrik. Gründer und Inhaber : Georg Friedrich Siller." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 70

 

11, Drei Mohrenstrasse (xx1876), Regensburg
 

SIMON

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1889  

21, Markgrafenstrasse (*1889), Berlin

 

 

SIMON C. F.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1850-55  

15, Junkerstrasse (**1850)(**1852), 34, Kochstrasse (**1855), Berlin

 

SIMON Gottfried 'Pianoforte-Fabrikant' since 1874

End : ca. 1896

37, Neckarstrasse (**1877), 50, Stockachstrasse (*1893)(*1896)(*1897), Stuttgart
SIMON Ludwig 'Pianoforte-Fabrikant' since 1880

End : ca. 1913

Ulm
 

SIMON R.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848-77  

79, Charlottenstrasse S.W. (**1848), 16, Junkerstrasse (**1848), 74, Charlottenstrasse S.W. (**1849)(**1850)(**1851)(**1852), 15, Junkerstrasse (**1849)(**1851), 66, Schützenstrasse (**1859)(**1860), 58, Friedrichstrasse S.W. (*1874)(*1875)(*1876)(xx1877), Berlin

 

SIMROCK  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1874-79

SIMROCKSCHE MUSIKHÄNDLUNG (*1874)(*1876)(*1877)(***1878)(**1879)

See BARTH

 

18, Jägerstrasse (*1874)(*1875), 34, Taubenstrasse (*1876)(xx1877), 179, Friedrichstrasse S.W. (*1877)(***1878)(**1879), Berlin
SIMROCK N. 'Pianoforte & harmonium-Fabrik' ca. 1919-26 7b, Tauentzienstrasse (**1921)(**1926), Berlin
SIMROCK Peter Joseph  

Square pianoforte ca. 1820-50, Muziekconservatorium (on loan to Museum Vleeshuis), Antwerp, Belgium

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1820-50 Köln (Cologne)
SIPPE Friedrich 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 19?? Weimar