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Pianoforte-makers in Germany

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Brand Image Info Addresses
       
DAHLSTRÖM F. P. W.  

Upright pianoforte n° 575 ca. 1850, Scenkonstmuseet, Stockholm, Sweden

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1897 Hamburg
DAMBACH 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1873-97

DAMBACH & Co (**1876)

61, Urbansstrasse (*1873), 10, Obere Heusteige (*1893)(*1896)(*1897), Stuttgart
DAMM Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1873 81, Ammonstrasse (**1873), Dresden
DARNSTÄDT J. G.
| DARNSTÆDT
 

Square pianoforte ca. 1820, Edward Swenson, Trumansburg, N.Y., U.S.
Square pianoforte ca. 1841, Händel-Haus, Halle an der Saale, Germany

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1820-41 Leipzich
DASSEL August  

BERLIN - "Zu den Fabrikanten, welche es verstehen, ihren Instrumenten eine eigentümliche, sie von anderen unterscheidende Klangfarbe zu verleihen, gehört auch August Dassel, dessen Fabrikate mir von früher her als sehr gediegen bekannt sind. Es ist die erwähnte Eigenschaft immer ein Zeichen besonderer, gleichmässiger Sorgfalt, welche dem Bau der Instrumente gewidmet wird. Ich sah 5 Instrumente der genannten Firma, ein hohes, kreuzsaitiges Pianino in Renaissancestil von Rosen- und imitirtem Ebenholz, ein hohes Pianino von silbergrauem Ahorn und gleichfalls imitirtem Ebenholz, dessen Ausstattung einen ganz reizenden Eindruck gewährt und dessen Ton mir von allen am meisten zusagte, ein kreuzsaitiges in bulgarischem Nu6shaumholz, ein Salon-Pianino und ein ganz kleines Piano, Pianet, das trotzdem einen vollen, angenehmen Ton entwickelt, sehr dauerhaft gebaut ist und nur 330 M kostet. So geschmackvoll das Instrument von Rosenholz ausgestattet ist, so übt die viele und etwas massive Holzarbeit einen nachtheiligen Einfluss auf den Ton aus." Musikpädagogische Blatter ...: Zentralblatt fur das gesamte ..., Berlin, 01/08/1879, p. 174

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1859

'Hof-Pianoforte-Fabrikant' (*1903)(*1909)

Exhibition list Berlin, 1878 | Bronze Medal Amsterdam, 1882

36, Kopnickerstrasse S.O. (*1877)(*1893)(*1896)(*1897), 4, Engel-Ufer S.O. (*1903)(*1909), Berlin
DAUNER Fr.  

BIO

"F. Dauner, Pianofortefabrik. Gegründet 1858 von Fr. Dauner und jetzt im Besitze von dessen Wittwe." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 87

 
'Pianoforte-Fabrikant' since 1858

Succeeded by his widow. (**1874)

Stuttgart
DEESZ Julius

 

VIENNA - "18. Aus St. Johann bei Saarbrücken : J. Deesze [sic], welcher eine neue Construction ausgestellt hatte. Dieselbe bestand in einem Pianinorast mit Eisenschienen, welche in die Holzspreizen eingelegt waren. Die Brauchbarkeit erscheint sehr problematisch. Die beiden Pianinos dieser Firma, ein hohes kreuzsaitiges in Palissanderholz zu 840 Rmk., ein kleines geradsaitiges zu 690 Rmk., waren preiswürdig." Amtlicher Bericht uber die Wiener Weltausstellung im Jahre 1873, p. 616

VIENNA - "J. Deese [sic], St. Johann : Zwei Pianinos aus Palisander, das eine im hohen Format und kreuzsaitig zu 280 Thaler, das zweite im kleinen Format, geradsaitig zu 230 Thaler. Ausserdem einen Pianinorast von neuer Construction, nämlich mit in Holzspreizen eingelegten Eisenschienen. Dieser Rast dürfte wenig Nachahmer finden weil er unpraktisch ist und die Sache nur vertheuert. Ein gewöhnlicher Eisenraft thut Dieselben Dienste und kommt billiger zu stehen." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 42 

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1818

End : ca. 1927


(continuation)

VIENNA - "37. Deesze [sic] J., St. Johann bei Saarbrücken, Rheinprovinz. - 2 Pianinos, ein Pianinogestell. Errichtet 1818. Anfertigung von Pianinos; 1871 : 40 über kreuz-und 40 gradsaitig. Absatz theilweis zum Export. 10 Arb. [Arbeiters]" Amtlicher katalog der ausstellung des Deutschen Reiches, 1873, p. 521

 Merit Medal Vienna, 1873

St. Johann bei Saarbrücken
DEIß Gregor
| DEITZ
 

Giraffe pianoforte ca. 1817, Historisches Stadtmuseum, München, Germany
Grand pianoforte ca. 1820-30, Private collection
Giraffe pianoforte ca. 1825,  Musikinstrumentenmuseum im Münchner Stadtmuseum, München, Germany
Giraffe pianoforte ca. 1820-30, Stiftelsen Musikkulturens Främjande, Stockholm, Sweden

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1820-42 München (Munich)
DEIß Johann Baptist
| DEITZ
  'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1842 30, Amalienstrasse (**1842), München (Munich)
DENGLER A. 'Pianoforte-Fabrikant' since 1946

End : ca. 1972

Hockenheim
DESSENROTH
| DELFENROTH
 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848-49

 

 

43, Königstrasse (**1848), 94, Alte Jakobstrasse (**1849), 67, Grosse Frankfurterstrasse (**1851),  Berlin

DEUSSEN & Co  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1921

Cooperation with ADALBERT in 1926

End : ca. 1931

 

Berlin
DIEHL 'Pianoforte-Fabrikanten' ca. 1909 6, Fuchentwiete (*1909), Hamburg
DIENST E. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1893-1909 40, Langestrasse (*1893)(*1895)(*1896)(*1897), 39, Eisenacherstrasse (*1909), Leipzich
DIERINGER Otto 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1903-09; (*1903) 24, Carolinenstrasse C. (*1909), Augsburg
DIESTEL  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848-59

DIESTEL Ww. (**1859)

 

54, Französchenstrasse (**1848)(**1849)(**1851)(**1859), 12, Puttkammerstrasse (**1851), Berlin
DIETRICH Franz  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1899

Succeeded by Wilhelm DIETRICH

End : ca. 1921

 

Leipzich
DIETRICH Heinrich Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1893 1, Inselstrasse (*1893), Baden-Baden
DIETRICH Th. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1896 8, Galeriestrasse (*1896), Dresden
DIETRICH Wilhelm  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1899

Successor of Franz DIETRICH, see here above

End : ca. 1921

 

Leipzich
DIETZ F. Senior 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856 (**1856), Berlin
DIETZMANN F. A. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856 (**1856), Altenburg
DIEUDONNÉ G.  

LEIPZICH - "Wenden wir uns zu dem Innern des Saales, das von zwei Reihen – die eine aus Flügelinstrumenten, die andere aus verschiedenen Möbeln bestehend – [...] daneben ein ausgezeichnetes Instrument, ein Concertflügel mit Repetitionsmechanismus von Dieudonné und Blädel in Stuttgart. Es folgen nun einige sogenannte Cabinetsflügel, ein dreichöriger von Jacarandenholz mit Repetition, sehr geschmückt, aber mit schlechtem Anspruch und nicht von ausgezeichnetem Ton; ein weniger geschmückter, aber besser gebauter Cabinetflügel von Dieudonn[é], [...]" Die deutsche Industrie-Ausstellung in der Central-Halle zu Leipzig, 1850, p. 16

LONDON - "20 Dieudonne & Blaedel, Stuttgart—Manufacturers. Grand pianoforte with double action; cottage pianoforte." Official descriptive and illustrated catalogue of the Great Exhibition, London, 1851, p. 1115

MÜNCHEN - "Unter den Meistern, welche Sachen eingeliefert, ragt zunächst die Firma Dieudonne und Blädel aus Stuttgart hervor. Ihr schließen sich Kühnhauser und Schiedmayer aus Stuttgart, Haegele und Lutze aus Aalen, Raim und Günther aus Kirchheim an." Didaskalia, 1854, p. 734

MÜNCHEN - "6424 Dieudonné & Blädel, Stuttgart, Württemb. - Ehrenmünze, wegen Verfertigung eines vortrefflich ausgeführten flügelförmigen Pianos von gleichem, gutem Tone." Auszeichnungen bei der allgemeinen deutschen Industrie-Ausstellung zu München, 1854, p. 55

MÜNCHEN - "Dieudonné und Blädel in Stuttgart (Nr. 6424): Ein tafelförmiges Piano von Palisander zu 7 Octaven zu 240 fl. Auch Dieudonné hatte die Saiten des Basses über den übrigen Bezug gelegt, so daß sich die Saiten kreuzten und der schon oben besprochene Erfolg nicht ausblieb. Der Uebergang von einer Saitenreihe zur andern war etwas eisern, schreiend, und überhaupt der Ton, namentlich von der kleinen Octave angefangen, in Beziehung auf Contra und große Octave sehr contrastirend; Diskant etwas dünn abersingend." Bericht der Beurtheilungs-Commission bei der allgemeinen deutschen ..., 1855, p. 104

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1851-56

DIEUDONNÉ G. (x1855)

DIEUDONNÉ & BLÄDEL (1855)(**1856), see also BLÄDEL Carl, Stuttgart


(continuation)

MÜNCHEN - "Semi-Cottages und Piccolos mit senkrechten Bezügen. - Dieudonné und Blädel aus Stuttgart (Nr. 6424) 6¾ Octaven 290 fl." Bericht der Beurtheilungs-Commission bei der allgemeinen deutschen ..., 1855, p. 107

LONDON - "[...] Dieudonné und Blädel aus Stuttgart, erhielten von der Jury ehrenvolle Erwähnung für ihren Flügel; [...] Alle diese Instrumente waren nach früheren Erardschen Instrumenten und in ihren Theilen nicht in den gegenwärtig üblichen größern Dimensionen ausgeführt, auch war der Anschlag und die Repetition höchst wahrscheinlich wegen der so emfindlichen und zusammengesetzten Erardischen Mechanik, die in einem andern Klima sich selbst überlassen war, nichts weniger als vollkommen befunden worden." Amtlicher Bericht Über Die Industrie-Austellung Aller Völker Zu London Im 1851, p. 875

Honorable mention London, 1851 | Honorary coin München, 1854

 

16, Charlottenstrasse (x1855), Stuttgart
DIONISIUS 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1893 Schauteufelstrasse (*1893), Hildesheim
DIONYSIUS Rob.  

HANNOVER - "1. Dionysius, Rob., Pianoforte Fabrik, Hannover. 2 Pianinos, à 900 M. Gegründet: 1834. 8–12 Arbeiter. Jahresproduktion: 50 Stück." Officieller Katalog mit geschichtlich-statistischen Einleitungen, 1878, p. 329

 
'Pianoforte-Fabrikant' since 1834

Exhibitors list Hannover, 1873

Hannover
DIONYSIUS Rudolph  

BIO

"Rud. Dionysius, Pianofortofabrik. Gründer (1861) und Inhaber: Rudolph Dionysius." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lthringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 460 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 
'Pianoforte-Fabrikant' since 1861; (**1873) 10, Theaterstrasse (*1893), Koenigstrasse (*1896)(*1897), Hannover
DITTMAR Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848 6, Wallstrasse (**1848), Berlin
DOBROWOLSKY & BARSCH 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1896-1909 13, Manteuffelstrasse S. O.  (*1893)(*1896)(*1897), 30, Melchiorstrasse (*1909), Berlin
DÖHLER
| DŒHLER
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 18?? ???
DÖHNERT Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1871-78 14, Zöpfergasse (**1871)(*1873)(**1875)(*1878), Dresden
DÖHNERT Gebrüder
| DŒHNERT
'Pianoforte-Fabrikant' since 1876

End : ca. 1946

 Dresden
DÖHNERT F. E.
| DŒHNERT
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1896 15, Töpfergasse [Zöpfergasse ?](*1896), Dresden
DOLGE Christian August
& DOLGE Alfred
 

Alfred DOLGE & Co

Small upright pianoforte ca. 1870-80, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1850-74

DOLGE A. & Co (**1874)

BIO

"A. Dolge & Co, Pianofortefabrik. Von den Inhabern Chr. Aug. Dolge in Leipzig und Alfred Dolge in New-York gegründet." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 13

 

Leipzich
DOLL J. & KAMPRATH  

LONDON - "J. Doll u. Kamprath (43) : ein geschmacklos ausgestattetes Pianino mit einer grob gemalten Fronte der Ton desselben kurz und ohne Gesang." Amtlicher Bericht Uber Die Industrie Und Kunst-Ausstellung Zu London Im 1862, p. 83

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1862

Exhibitors list London, 1862

 

Hamburg
 

DONADONI Cesare
& POHL

 

''Pianoforte-Fabrikanten' since 1880 18, Landsbergerallee N. O. (*1893)(*1896)(*1897)(*1909), Berlin
DONATH Max  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1902

Successor of FLEMMING & MELZNER (°1882)

MELZNER & DONATH (1889)

DONATH Max (1902)

End : ca. 1940

 

Zittau
DORFFMAN Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 18?? ???
DORGE H. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19?? Augsburg
DÖRNER Friedrich
| DŒRNER
 

Square pianoforte ca. 1827,  Colt Calvier Collection, Bethersden, Kent, England, U.K.
Square pianoforte ca. 1827,  Colt Calvier Collection, Bethersden, Kent, England, U.K.
Square pianoforte n° 1731 ca. 1830, Museu da Musica, Lisbon, Portugal
Square pianoforte ca. 1860, Württembergisches Landesgewerbemuseum,  Stuttgart, Germany
Square pianoforte n° 1813 ca. 1855, Deutsches Museum,
München, Germany
Upright pianoforte ca. 1880, Powerhouse Museum, Museum of Applied Arts and Sciences, Sydney, Australia

LONDON - "21 Doerner, F., Stuttgart—Manufacturer. Grand pianoforte in rosewood; square pianoforte." Official descriptive and illustrated catalogue of the Great Exhibition, London, 1851, p. 1115

LONDON - "Fr. Dörner, aus Stuttgart, ein Querpiano von Polisanderholz zu 360 Fl." Amtlicher Bericht Über Die Industrie-Austellung Aller Völker Zu London Im 1851, p. 875

MÜNCHEN - "6430 Frdr. Dörner, Stuttgart, Württemb. - Ehrenmünze, wegen Verfertigung guter flügel und Tafelförmiger Pianofortes in großem Maßstabe." Auszeichnungen bei der allgemeinen deutschen Industrie-Ausstellung zu München, 1854, p. 55

MÜNCHEN - "Cabinet - F. Dörner in Stuttgart (Nr. 6430) in Palisander 300 fl." Bericht der Beurtheilungs-Commission bei der allgemeinen deutschen ..., 1855, p. 107

PARIS - "6. F. Dörner, Pianoforte-Fabrik in Stuttgart.
1. 1 Flügel 7 Oct. in Palisander f. 650.
2. 1 Pianino 7 Oct. desgl. f. 350.
3. 1 Tafelpiano 6¾, Octav. in Nussholz gewöhnlichster Art. fl. 250.
Die Instrumente sind nicht besonders für die Ausstellung gefertigt, sondern dem laufenden Erzeugniss entnommen worden. Das Geschäft besteht seit 1831, hat nahezu an 3000 Stück sowohl Flügel-Pianinos als Tafelpianos gefertigt, die nach allen Richtungen Verbreitung gefunden. Erhielt eine Medaille zu Berlin 1844. Die allgemeine Medaille mit ehrenvoller Erwähnung zu London 1851. Medaille zu München 1854." Beschreibender Katalog der Erzeugnisse des Königreichs Württemberg, Weltausstellung Paris 1867, p. 33

VIENNA - "29. Doerner, Fr., Pianofortefabrikant, Stuttgart. - Flügel und zwei Pianinos. Errichtet 1831. Es wurden 1971 160 Stück Flügel, Pianinos und Tafelpianos im Werthe von 50,000 fl. fabricirt. Absatz grössentheils in Deutschland. 30 Arb. [Arbeiters] Claviaturen, Mechanieken, Eisenarbeiten werden theils aus Stuttgart, theils aus Hamburg bezogen." Amtlicher katalog der ausstellung des Deutschen Reiches, 1873, p. 521

VIENNA - "25. Aus Stuttgart : Fr. Dörner, dessen kreuzsaitiger Flügel im Palissanderholzkasten mit Stosszungenmechanik und Auslösungsverbesserung zu 2880 Rmk., dessen kreuzsaitiges Pianino im Palissanderholzkasten zu 960 Rmk. und dessen kleineres kreuzsaitiges Pianino zu 855 Rmk. sich als solide, tüchtige Fabrikate erwiesen." Amtlicher Bericht uber die Wiener Weltausstellung im Jahre 1873, p. 617

VIENNA - "Fr. Doerner in Stuttgart : 1. Flügel aus Palissander mit kreuzsaitigem Bezug, die Mechanik ist die gewöhnliche Stosszungen-Mechanik mit einer kleinen Nachhilfe für die Auslösung, Preis 900 Thaler; 2. Pianino von Palisander im hohen Format mit übersaitigem Bezug. 320 Thaler; 3. Pianino von Palissander, mittehoch, übersaitig. 285 Thaler." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 41

"Nachricht für Musikfreunde. Es ist in der letzten Zeit vorgekommen, daß Klaviere mit meinem Namen verkauft wurden, die nicht aus meiner Fabrik hervorgegangen sind, was mich zu der Erklärung veranlaßt, daß meine Instrumente nur durch Herrn Lützel in Zweibrücken für die Pfalz bezogen werden können. Stuttgart, den 20. Juli 1858. Friedrich Dörner, Pianoforte-Fabrikant." Zweibrücker Wochenblatt, 01/08/1858, p. 439

 

 

''Pianoforte-Fabrikant' since 1831

DÖRNER Friedrich (x1855)(**1858)(**1874)(xx1875)(**1876)

DÖRNER F. & Sohn (*1893)(*1896)(*1897)(*1903)(*1909)

Succeeded by Carl MATTHÆS K.G. in 1935

End : ca. 1950

BIO

"Fr. Dörner, Pianofortefabrik. Im Jahre 1831 vom Inhaber Friedrich Dörner gegründet. Derselben beschäftigen 30 Arbeiter." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 87

Patent of 1866 : "Einige Worte über Tonerzeugung bei Saiten-Instrumenten von F. Dörner, Fortepiano-Fabrikanten in Stuttgart. Ein zu Ende des vergangenen Jahres in der allgemeinen Zeitung erschienener Aufsatz über 'Eine wichtige Erfindung im Clavierton' veranlaßt mich, Einiges zu dessen Berichtigung zu entgegnen, d. h. nicht etwa, daß ich die darin berührten, Steinwey [sic] und Sons in New-york erfundene neue Construction seiner Flügel erfundene neue Construction seiner Flügel, die allerdings auch ihre Schattenseiten hat, in ein schiefes Licht stellen wollte, sondern lediglich, um die von dem Verfasser obbenannten Aufsatzes vertretene Ansicht, als ob dem, bei der bedingten Saitenlage sich ergebenden Hammerschlag eine der Tonentwicklung besonders günstige Wirkung zuzuschreiben sei, zu widerlegen und zu berichtigen. Eine Saite für sich allein, d. h. ohne Verbindung mit einem sogenannten Resonanzboden, gibt keinen Ton; wird dieselbe z. E. auf eine feste Mauer aufgespannt, so läßt sich beim Anschlag ein kaum vernehmbares Geräusch, aber kein Ton erzielen. Die an einem Instrument angeschlagene Saite theilt ihre Schwingungen als Ursache dem Resonanzboden mit, welcher die Wirkung mit einem ihrer Lage, Stärke und Spannung entsprechenden Tone beantwortet, der sich um so intensiver erweisen wird, je mehr alle Theile, einschließlich der dem Ganzen nothwendigen Festigkeit, sich in ihren gegenseitigen Verhältnissen accommodiren. Daß eine Saite durch die Totalschwingungen der Saiten als Ganzes den Ton allein nicht hervorzubringen im Stande ist, ist durch längst bekannte Erfahrungen nachgewiesen, denn sonst müßte dieser am stärksten erscheinen, wenn die Saite die größten Excursionen macht. Man beobachte nur eine durch den Hammerschlag zum Tönen gebrachte Saite, so wird man die Schwingungen kaum bemerken, den Ton aber gleichwohl sehr stark finden. Je weniger eine Saite durch den Anschlag aus ihrer Lage gerissen, desto bestimmter, lebhafter und reiner wird der Ton erscheinen, was deutlich auf den Fundamentalgrundsatz hinweist, daß nicht durch Rotirung der Saite, sondern lediglich durch die Erzitterung der kleinsten Theile, durch die Momentanschwingungen derselben ein bestimmter Ton erzielt wird, was schon Pellisov in seiner »Berichtigung eines Fundamentalsatzes der Acustik“, Halle, bei Ed. Anton 1833, mit vielen erläuternden Beispielen zur Genüge nachgewiesen hat." Oesterreichische Signale für Theater, Kunst, Literatur, Musik, geselliges ..., 01/01/1866, p. 4

Medal Berlin, 1844 | Honorable mention London, 1851 | Honorary coin München, 1854 | Exhibitors list Paris, 1867 | Merit Medal Vienna, 1873

 

13a, Wilhelmplatz (x1855), 13b, Wilhelmplatz (xx1875)(**1876)(**1877)(*1893)(*1896)(*1897)(*1903)(*1909), Stuttgart, Baden-Württemberg
DORNHEIM F. W. & Sohn  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1882

Bronze Medal Amsterdam, 1882

 

Eichfeldt b. Rudolstadt
DOSE A. G. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1893-97 26, Bergerstrasse (*1893), 25, Kibbelstrasse (*1896)(*1897), Altona, Hamburg
DOSS Robert  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1906

Succeeded by SCHULZE & Sohn in 1928

End : ca. 1933

 

Zwickau
DOSSER Virus Georgius  

Grand pianoforte ca. 1800, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1800 Regensburg
DRACHE Joh. Ad.  

DRESDEN - "Drache, Instrumentmacher in Budissin.
289 Ein Fortepiano." Verzeichniss der zu der diessjährigen Ausstellung eingesendeten ..., Dresden, 1840, p. 47

BERLIN - "1560. Joh. Ad. Drache, Pianoforte-Fabrikant. Ein tafelförmiges Pianoforte mit Elfenbein-Klaviatur und doppelter Dämpfung." Amtliches Verzeichniss der aus den Staaten des Deutschen Bundes, dem ..., 1844, p. 138

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1840-44

Exhibitors list Dresden, 1840 | Exhibitors list Berlin, 1844

Budissin (Bautzen)
DRECKER Eduard  

BIO

"Ed. Drecker, Pianofortefabrik. Gründer und Inhaber: Eduard Drecker." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 433 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1873 Essen
DREHER Alexander  

BIO

"Alexander Dreher, Pianoforte-Fabrikant, Mark grafenstrasse 69. Gründer (1860) und Inhaber: F. А. Dreher, welcher 5 Arbeiter beschäftigt." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 385 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1860 [1859 ?]

DREHER Sen (*1896)(*1897)

97, Wilhelmstrasse (**1859), 69, Mark grafenstrasse (**1873), 37, Waldemarstrasse S.O. (*1896)(*1897), Berlin
DREHMANN Erich 'Pianoforte-Fabrikant' since 1919

End : ca. 1934

Berlin
DREINHÖFER Wilhelm 'Pianoforte-Fabrikant' ca. ???

Cooperation with ZEITTER & WINKELMANN in 1953

Braunschweig
 

DRESDENER PIANOFORTE-FABRIK

 

'Pianoforte-Fabrik' ca. 1875

by STAUDENRAUS F. & Co (**1875)

6, Elisenstrasse (**1875), Dresden
DREYER Max & Co 'Pianoforte-Fabrikant' since 1896

End : ca. 1938

33, Diefenbacherstrasse (*1909), Berlin
DRONYSIUS R. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 18?? Hannover
DUHNDRACK J. F. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1896-97 10, Toepferbohmstrasse (*1896)(*1897), Bremen
DUHNE Jacob  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1845

 

1181, Hinter der alten Waage (**1845), Braunschweig
DULCKEN Johann Ludwig
| Jean Louis

(1761 - ?)

 

Grand pianoforte ca. 1816,  Städtische Instrumenten-sammlung der Stadt München, München, Germany
Grand pianoforte ca. 1825-30, Musikinstrumenten-museum im Münchner Stadtmuseum, München, Germany

Grand pianoforte ca. 1830,  Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Grand pianoforte ca. 1830, Colt Clavier Collection, Bethersden, Kent, England, U.K.
Grand pianoforte ca. 1840, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany

MÜNCHEN - "Bei der disjährigen, durch den polytechnischen Verein für : Baiern zu München veranstalteten Industrie- und Gewerbsausstellung, haben folgende Konkurrenten die von dem Verein gestiftete Medaille erhalten: [...] Der Instrumentenmacher Dülken zu München, für die Vorzüglichkeit seiner Fortepianos." Allgemeine Zeitung München, 06/01/1820, p. 23

MÜNCHEN - "Von musikalischen Instrumenten hatte die Kunst-Ausstellung einen Flügel von 6 Octaven und mit 5 Veränderungen, von Hrn. Instrumentenmachet Dülken in München, aufzuweisen. Die Instrumente dieses Künstlers haben bereits einen so ausgebreiteten wohlverdienten Ruf, dass es unnöthig wäre, hier noch zu ihrem Lobe etwas hinzufügen zu wollen. Sie sind im Ausland wie im Inland geachtet und machen einen bedeutenden Handels-Artikel aus (Die verstorbene Kaiserin Josephine von Frankreich kaufte bey ihrer Anwesenheit zu München zwey Fortepiano's von hrn. Dülken, und bestellte kurz darauf noch ein drittes, mit welchem man in Paris so sehr zufrieden war, dass es daselbst längere Zeit öffentlich ausgestellt wurde. Auch nach St. Petersburg ist vor kurzem ein Dülkisches Instrument gegangen, das vort allgemeines Beyfall erhielt.)" Kunst- und Gewerbeblatt des Polytechnischen Vereins für das ..., 15/01/1820, p. 35

MÜNCHEN - "Die sochergestalt nach dem Ausspruche der Commission und nach Decret der Central-Ausschutz Versammlung vom 22 Dezemb., ernannten Preiseträger für die Auststellung des Jahres 1819 sind nun folgende : [...] 3) herr Instrumentenmacher Dülken in München, wegen der Vorzuglichkeit seiner musikalischen Instrumente." Kunst- und Gewerbeblatt des Polytechnischen Vereins für das ..., 26/01/1820, p. 59

"Bei Unterzeichneten steht ein sehr gut ausgespielter Flügel, gefertiget von den berühmten Hof: Instrumentenmacher Dülken in München, um sehr billigen Preis zu verkaufen, so wie wie auch ein neues Piano Forte mit 6 Octaven nebst einigen guten Clavieren." Königlich Bayerisches Intelligenzblatt für den Rezat-Kreis, 27/08/1823, p. 1969

"Ein sehr gutes Forte- Piano von 6 Oktaven und ein Dülkenscher Flügel, ebenfalls von 6 Oktaven, stehen in der Burggasse beym Bäcker No. 169 über 3 Stiegen rückwarts für billigen Preis zu verkaufen oder zu vermiethen." Königlich Bayerischer Polizey-Anzeiger von München, 08/08/1824, p. 627

"2718. Ein sehr guter Dülkenscher Flügel mit 6 Oktaven und 4 Pedalen, dann ein ganz gutes Forte-Piano von 5 ½ Oktaven sind in der Burggasse No. 169 beym Bäcker über 3 Stiegen rückwarts um billigen Preis zu verkaufen oder für 2fl. monatlich zu vermithen." Königlich Bayerischer Polizey-Anzeiger von München, 13/06/1824, p. 476

 

'Pianoforte-Fabrikant'  since 1781

"Mechanischer Klavezinmacher : Hr. Johann Ludwig Dulken." Churfürstlich-Pfalzbaierischer Hof- und Staatskalender: auf das Jahr 1800, p. 29 Churfürstlich-Pfalzbaierischer Hof- und Staatskalender: auf das Jahr 1802, p. 20

DULKEN Louis & Sohn (?)

BIO

"Dulken, (Johann Ludwig), wurde zu Amsterdam den 5. August 1761 geboren, lernte in seiner Vaterstadt, und dann in Paris von seinem Vater Klaviere, Fortepiano und dergleichen Instrumente bauen, und wurde vom Churfürsten Karl Theodor als mechanischer Klaviermacher an seinem Hofe zu München 1781 angestellt, in welcher Eigenschaft er sich noch befindet, und daselbst den 18. April 1799 die berühmte Klavierspielerinn Sophie Le Brün heirathete. Dieser Künstler erwarb sich durch seine vortreffliche Fortepiano, die einen reinen, sonoren Ton haben, eine andauernde Stimmung halten, und durch einen geschickten angebrachten Mechanismus Fagote, Harfe, Harmonika etc. nachahmen, die vom Friederici in Gera erfundene Bebung vortrefflich enhalten, u. s. w. auch sich durch eleganten und geschmackvollen Bau auszeichnen, große Celebrität, seine Instrumente sind sehr gesucht und willkommen, und finden zahlreichen Abgang nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch in Frankreich, in der Schweiz, Italien, Rußland u. s. w." Baierisches Musik-Lexikon, 1811, p. 70

"Dulken (Johann Ludwig), seit 1781 hofklaviermacher zu München; geb. zu Amsterdam am 5. Aug. 1761, ist wahrscheinlich ein Sohn von Joh. Daniel (s. d. neue Ler.). Er hat seine Kunst bey seinem Vater erlernt, und soll an seinen Fortepiano's alle nur möglichen neuen Veränderungen und Verschönerungen mit vielem Glück und Beyfall einheimischer und auswärtiger Liefhaber anzubringen wissen. Seine Gattin, eine grosse Klavier-spielerin, ist eine Tochter des berühmten hoboisten Le Brun." Neues historisch-biographisches Lexikon der Tonkünstler, 1814, p. 790-791

 Exhibitors list München, 1819

 

Amsterdam, Netherlands

39, Vor dem Kostthore (*1803), München (Munich)
DULCKEN Ludwig or Louis the younger  

Grand pianoforte ca. 1775,  Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany
Grand pianoforte ca. 1782, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany
Grand pianoforte ca. 1785-90, National Museum of American History, Smithsonian Institution, Washington, D.C., U.S.
Grand pianoforte ca. 1789, Kürpfalziches Museum, Heidelberg, Germany
Grand pianoforte ca. 1791,  National Music Centre, Calgary, Alberta, Canada
Grand pianoforte ca. 1792,  Bayerisches Nationalmuseum, München, Germany 
Grand pianoforte ca. 1793, Westdeutscher Rundfunk, Köln, Germany
Grand ex-harpsichord pianoforte ca. 1794, Steve Barrell, Durham, N.C., U.S.
Grand pianoforte ca. 1804, Unknown; formerly Andreas Beurmann Collection, Hamburg, Germany
Grand pianoforte ca. 1800-15, Württembergisches Landesgewerbemuseum, Stuttgart, Germany
Grand pianoforte ca. 1805-06, Sammlung Fritz Neumeyer, Bad Krozingen, Germany
Grand pianoforte ca. 1808,  Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Grand pianoforte ca. 1810, Unknown : offered at auction, Sotheby's (2003)
Grand pianoforte ca. 1815, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Grand pianoforte ca. 1815-20, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1775-1820 

 

Augsburg (1775)

München (Munich)

DUYSEN J. L.

 

Grand pianoforte n° 728, hammerfluegel.info
Grand pianoforte n° 8952, hammerfluegel.info
Grand pianoforte ca. 1870,
hammerfluegel.info

PARIS - "2. (S. 8) Duysen, J., Berlin, Leipzigerstr. 39. Concertflügel; — Pianino." Amtlicher Special-Catalog der Ausstellung Preussens und der Norddeutschen ..., 1867, p. 40

VIENNA - "22. Duysen, J. L., Berlin. - 2 Flügel und 2 Pianinos, erstere übersaitig. Pianofortefabrication." Amtlicher katalog der ausstellung des Deutschen Reiches, 1873, p. 520

VIENNA - "7. Duysen in Berlin, einen kreuzsaitigen Concertflügel in Palissander mit Erard'scher Mechanik. Der edle singende Ton, die Schattirungsfähigkeit, der solide Bau und die präcise Spielart sicherten dem Instrumente die lebhaftesten Sympathien. Duysen gründete seine Fabrik im Jahre 1859 und erzielte bald grosse Erfolge. Gegenwärtig liefert dieser strebsame, kenntnissreiche und einsichtsvolle Fabrikant jährlich gegen 120 Flügel und 270 Pianinos. 100 Mann arbeiten direct für die Fabrik. Claviaturen werden ausser dem Hause gefertigt, Mechaniken für Pianinos aus Hamburg bezogen, Flügelmechaniken zum Theil in der Fabrik hergestellt, zum Theil aus Paris bezogen. Nicht allein in Deutschland sondern auch in Amerika sind Duysen’s Instrumente gesucht." Amtlicher Bericht uber die Wiener Weltausstellung im Jahre 1873, p. 613

BERLIN - "Viel kollegialischer und besser gesittet zeigen sich die Instrumente, welche in dem durch die Korbmöbel von diesem Räume getrennten Rundsaal aufgestellt sind. Hier befindet man sich in wirklich guter Gesellschaft, in der wirres Durcheinander, als nicht wffl guten Ton gehörig, verpönt ist. Wenn Duysen oder Hartmann oder Westermeyer sprechen, schweigt Sträube, und umgekehrt. Von dea Hageln, die sich hier befinden, müssen die von Duysen — (Bechstein hat nicht ausgestellt) — zuerst genannt werden.

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1858-1909

'Hof-pianoforte-Fabrikant' (*1877)(*1909)

BIO

"J. L. Duysen, Pianoforte-Fabrik, Friedrichstr. 219. Gegründet 1858 von dem Inhaber J. L.Duysen, welcher 20 Arbeiter beschäftigt." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 386 (opacplus.bsb-muenchen.de)


(continuation)

Der grosse Konzertflügel zeichnet sich dnrrt mächtigen, edlen, vollen Ton, durch vollendete Gleichheit in allen Oktaven und eine ausgezeichnete Arbeit, zu der nur das beste Material verwendet wird, vor allen anderen aus. Meiner Individualität entspricht am meisten der zweitgrösste, mit Rosenholz ausgelegte, der zwar nicht einen so grossen Ton wie sein grösserer Bruder entwickelt, dafür aber durch anmuthende Weichheit und Lieblichkeit fesselt. Zugleich ist der Anschlag so präcis, dass es nur des geringsten Fingerdrnckes bedarf um den Ton zu erzeugen. Ich will hier beiläufig erwähnen, dass die leichte Anschlagsart, wie sie die meisten der neueren Instrumente und auch aller der auf der Ausstellung befindlichen zeigen, als eine hochwillkommene Errungenschaft unserer Zeit zu betrachten ist Vor noch nicht allzu langer Zeit glaubte man die schwere Spielart als einen Vorzug des Instrumentes betrachten zu müssen, beachtete aber nicht, dass sich der Spieler dadurch leicht einen harten, rauhen Anschlag angewöhnte, während die leichte Spielart der neueren Instrumente eine seelenvollere Tongebung, leichtere Beweglichkeit der Finger begünstigt." Musikpädagogische Blatter ...: Zentralblatt fur das gesamte ..., Berlin, 01/08/1879, p. 172-173

 Exhibitors list Paris, 1867 | Progress Medal Vienna, 1873 | Exhibitors list Berlin, 1878

39, Leipzigerstrasse (**1868), 219, Friedrichstrasse S.W. (**1873)(*1877)(*1893)(*1896)(*1897)(*1903)(*1909), Berlin

Braunschweig (1928)

 

 

(**1800): 'Churfürstlich-Pfalzbaierischer Hof- und Staatskalender: auf das Jahr 1800', p. 29

(**1802): 'Churfürstlich-Pfalzbaierischer Hof- und Staatskalender: auf das Jahr 1802', p. 20

(*1803): 'Verzeichniß der sämmtlichen Hausbesitzer der Stadt (München) und ihres ...', 1803, 16+92

(**1842): 'Adreßbuch von München und der Vorstadt', 1842, p. 119

(**1845): 'Braunschweigisches Adress-Buch', 1845

(**1848): 'Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen', 1848, p. 726

(**1849): 'Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen', 1849, p. 189-190

(**1851): 'Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen. Ausgabe 1851', p. 204-205

(**1854): 'Auszeichnungen bei der allgemeinen deutschen Industrie-Ausstellung, München, 1854, p. 54-56

(x1855): 'Gewerbe- und Handels-Adressbuch des Königreichs Württemberg ...', 1855, p. 89

(**1856): 'Adressbuch des deutschen Grosshandels und Fabrikstandes', 1856

(**1858): 'Zweibrücker Wochenblatt', 01/08/1858, p. 439

(**1859): 'Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adress-und Geschäftshandbuch für Berlin', 1859, p. 188

(**1867): 'Amtlicher Special-Catalog der Ausstellung Preussens und der Norddeutschen ..., 1867, p. 40-43

(**1868): 'Signale für die musikalische Welt, Berlin', 1868, p. 257-259

(**1871): 'Adreß- und Geschäfts-Handbuch der königlichen Residenz- und Hauptstadt Dresden', 1871, p. 187

(*1873), 'Adreß- und Geschäftshandbuch der königlichen Haupt- und Residenzstadt ...', 1873, p. 184

(**1873): 'Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873 (opacplus.bsb-muenchen.de)

(***1873): 'Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Weltausstellung 1873', Wien, p. 519-523

(**1874): 'Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leizig', 1874

(*1875): 'Berliner Adreßbuch für d. Jahr 1875'

(**1875): 'Adreß- und Geschäfts-Handbuch der königlichen Residenz- und Hauptstadt Dresden', 1875, p. 185-196

(xx1875): 'Adreß- und Geschäftshandbuch der königlichen Haupt- und Residenzstadt Stuttgart, 1875, p. 367-368

(**1876), 'Adreß- und Geschäftshandbuch der königlichen Haupt- und Residenzstadt Stuttgart', 1876, p. 369

(*1877): 'Musiker-Kalender', 1877, p. 12-13

(**1877): 'Adreß- und Geschäftshandbuch der königlichen Haupt- und Residenzstadt', 1877, p. 319

(*1878): 'Adreß- und Geschäfts-Handbuch der königlichen Residenz- und Hauptstadt Dresden, 1878', p. 203

(**1882): 'Musikpädagogische Blatter', 1882, p. 514 (Archive.org)

(*1893): 'Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1893, p. 615-643 (Gallica)

(*1896): 'Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1896, p. 678-702 (Gallica)

(*1897): 'Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1897, p. 801-829 (Gallica)

 

 

 

(*1903): 'Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1903, p. 1061-1085 (Gallica)

(*1906): 'Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1906, p. 1053-1073 (Gallica)

(*1909): 'Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1909, p. 1062-1085

(*1910): 'Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1910, p. 1144-1153 (Gallica)

(*1912): 'Dritter Abschnitt. Handel, Schiffart, Industrie und Gewerbe', 1912, p. 323-324 (agora.sub.uni-hamburg.de)

(1): 'Histoire de piano de 1700 à 1950', Mario Pizzi, 1983

(2): 'Makers of the Piano 1700-1820' and 'Makers of the Piano 1820-1860', Martha Novak Clinkscale, 1993

 


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