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Pianoforte-makers in Germany
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Brand Image Info Addresses
       
KACZYNSKI L. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926  

78, Fehrbelliner Strasse N. (**1926), Berlin

 

KAERNER
| KÄRNER
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1873 32, Linienstrasse (xx1873), Berlin
KÄFERLE Carl Heinrich
| KÆFERLE

(1768 - 1854)

 

Square pianoforte ca. 1780, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

BIO

"Kaeferle (Carl Heinrich) ein blinder Mechanicus und Klavierinstrumentmacher zu Ludwigsburg, geb. zu Waiblingen im May 1768, verlor schon am vierten seiner Tage, durch Krankheit, das rechte, und 4 Jahre darauf, durch einen spitzigenn Bolzen, den einer seiner Spielkammeraden aus einem Blasrohre auf ihn schoß, auch das linke Auge. Nun entdeckte sich noch ein Schim mer vom Lichte im rechten; aber auch diesen verlor er durch eine unglückliche Operation. Im J. 1780 bezog sein Vater, ein Müller, eine größere Mühle in dem Dorfe Hoheneck, unweit Ludwigsburg. Hier fing er nun zu seiner Unterhaltung an, allerley Geräthschaften ins Haus zu schnitzen, verfertigte sich einen Drehstuhl und versah das Dorf mit Kegelspielen, Spinnrädern und Garnhaspeln. Und um seine Arbeit mehr zu sördern, verband er geschickt seinen Drehstuhl mit dem Räderwerke der Mühle, wo durch seine Arbeit immer bedeutender wurde Nach mehreren glücklich durchgesetzten mechanischen Unternehmungen, muthete man ihm endlich auch zu, die Bälge in das siger Orgel auszubessern. Dies erregte in ihm die Begierde, das Klavierspielen zu lernen. Sein Vater verschaffte ihm sogleich ein Klavier, und kaum hatte ihm der Schulmeister des Orts 4 Monate lang Unterricht gegeben, als er schon einige Choralmelodien spielen konnte. Jetzt kam er von ungefähr nach Ludwigsburg, wo er im Gasthofe einen Pantalon spielen hörte. Er gerieth darüber in Entzückung, und bat, man möchte ihm die Mechanik dieses Instruments auseinander legen. Dies geschah, und nach dem er Alles genau befühlet hatte, kehrte er mit dem kühnen Gedanken zurück, ein ähnliches Instrument zu verfertigen, welches er auch, trotz aller Schwierigkeiten, 1790 zu Stande brachte. Ein zweyter Besuch in Ludwigsburg machte ihn mit einem Spathischen Tangenten-Flügel bekannt. Er verfuhr, wie mit jenem Instrumente, bey der Untersuchung verkaufte nach seiner Zuhausekunft seinen Pantalon, und machte in kurzer Zeit zwey Tangenten Flügel, die ebenfalls ihre Liebhaber fanden. Nun rühmte man ihm die Steinschen Fortepiano's. Sein Ehrgeiz ließ ihn nicht eher rus hen, bis er Gelegenheit gefunden hatte, auch davon eins zu hören und zu untersuchen. Dies saher für die Zukunft als sein einziges Muster an. Er erfand sich nun ganz besondere zweckmäßigere Werkzeuge, zo3 1797 nach Ludwigsburg und arbeitete ununterbrochen fort, so daß er im J. 1799 schon das fünfte Fortepiano in der Arbeit hatte, wovon das vierte, mit Mahagony ausgelegt, im vorhergehenden Jahre für 16 Louis d'or verkauft worden war. Das Wunderbarste dabeiy ist, daß, nach der Versicherung des Hrn. Pf. Christmann, seine Arbeit die von manchem gelernten Instrumentmacher übertrifft. s. Mus. Zeit. 1798. S. 65." Neues historisch-biographisches Lexikon der Tonkünstler, 1813, p. 1

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1780-99

BIO
(continuation)

 "Carl Heinrich Käferle aus Hoheneck bei Ludwigsburg, geb. 1768 zu Waiblingen im Würtembergischen. Käferle war blind. Von frühester Jugend zeigte er eine besondere Neigung für Musik und mechanische Arbeiten. Sein Vater war Müller, und der blinde Sohn war so vertraut mit der Maschinerie der Mühle, dafs er kleine Schäden mit Gewandtheit ausbesserte. Der Zufall führte ihn einmal an ein Clavier, das man ihn auf seine Bitte betasten liefs, und siehe, ein Jahr später hatte er sich ein ähnliches Instrument verfertigt. Im Jahr 1797 ging Käferle nach Ludwigsburg und beschäftigte sich unausgesetzt mit dem Clavierbau." Der Flügel oder die Beschaffenheit des Piano‛s in allen Formen, 1856, p. 120

"KAEFEIRLE (CHARLES-HENRI), mécanicien et facteur de pianos, à Louisbourg, né à Waiblingen, dans le Wurtemberg, au mois de mai 1768, perdit un œil quatre jours après sa naissance, et le second à l'âge de quatre ans. Son père, qui était meunier, alla occuper, en 1780, un moulin plus vaste au village de Hoheneck, près de Louisbourg; là, le jeune Kaeferle commença à fabriquer une foule d'ustensiles pour la maison, se construisit un tour, et pourvut tout le village de jeux de quilles, de rouets et de dévidoirs. Plus tard, on le chargea de la restauration des soufflets de l'orgue : cette occupation lui inspira le désir d'apprendre à jouer du clavecin ; son père lui procura un de ces instruments, et lui fit donner des leçons par l'instituteur de l'endroit. Quelques mois de leçons le mirent en état de jouer des airs et des mélodies chorales. Le hasard lui ayant procuré l'occasion d'entendre jouer du pan talon, à Louisbourg, il en éprouva un plaisir si vif, qu'il n'eut point de repos qu'on ne lui eût expliqué le mécanisme de cet instrument. Après en avoir fait l'examen par le toucher, il retourna chez lui avec la pensée hardie d'en construire un, et malgré les diffcultés multipliées qu'il rencontra, il réalisa son projet en 1790. Une seconde visite à Louisbourg lui fit connaître un grand piano de Spaeth ; après en avoir pris les dimensions, il vendit son pantalon et fit deux pianos, qui trouvèrent promptement des acheteurs. Mais ce fut surtout après avoir entendu un piano de Stein qu'il comprit bien quelles devaient être les qualités des instruments de cette espèce, et qu'il fixa l'attention publique sur les siens. Dès lors, Stein devint son modele. En 1797, il alla se fixer à Louisbourg, et depuis lors il ne cessa de produire de bons pianos qui furent recherchés par les amateurs. M. P.-F. Christmann a donné dans la Gazette musicale de Leipsick (ann. 1798, p. 65) une notice sur les pianos de Kaeferle, où il assure que ces instruments sont supérieurs à ceux de beaucoup d'autres facteurs renommés. Kaeferle n'était pas seulement facteur de pianos, mais mécanicien fort habile. Il inventa plusieurs machines pour divers usages où le génie se manifeste par la simplicité des moyens. Cet homme industrieux est mort à Louisbourg, le 28 février 1854. Son fils, Frédérie Kaeferle, lui a succédé dans la construction des instruments. Les pianos qui sortent de sa fabrique ont été renommés par leur solidité et leur bonne qualité de son." Biographie universelle des musiciens et bibliographie générale de ..., Fétis, 1862, p. 462-463

 

Ludwigsburg, Württemberg
KÄFERLE Ferdinand
| KÆFERLE

 

MÜNCHEN - "111. (6433.) Ferd. Käferle in Ludwigsburg.
1 Tafelpiano in Palisander. 6 ¾ Octaven C. A. fl. 230.
Bevollmächtigt: Württemb. Handelégesellschaft, verten durch Ferd. Auberlen.
Der Absag der Instrumente findet nach Deutschland, Holland, der Schweiz und Amerika statt.
" Beschreibender Katalog der Württembergischen Erzeugnisse in der allgemeinen ..., 1854, p. 42

VIENNA - "70. F. Käferle Söhne (Georg und Ferdin. Käferle jun.), Ludwigsburg, Württemberg. - Pianinos und Tafelpiano. Pianofortefabrik. Gegründet im Anfange des Jahrhunderts. Spez. übersaitige Pianinos mit Eisenconstruction. Es werden jährlich 150-160 Instrumente fabricirt. Absatz hauptsächlich auf deutschen Märkten, theilweis nach Süd-Amerika. 18 Arb. [Arbeiter] Mechaniken und Claviaturen werden von ausserhalb bezogen." Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Weltausstellung 1873, Wien, p. 523

 VIENNA - "Kaeferle & Söhne, Ludwigsburg : Pianino, hohes Format, kreuzsaitig von Palissander zu 290 Thaler." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 43

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1854-74; (xx1867)

KÄFERLE Ferdinand Söhne, successors and sons are Georg and Ferdinand junior; (***1873)(**1874)

BIO

"Ferd. Käferle Söhne, Pianofortefabrik. Gegründet von Ferd. Käferle; jetzige Inhaber : dessen Söhne." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 92


(continuation)

VIENNA - "21. Aus Ludwigsburg: F. Kaeferle Söhne, ein hohes kreuzsaitiges Pianino im Palissanderholzkasten, dessen Preis 870 Rmk. im Verhältniss zur Güte des Instruments sehr billig erschien." Amtlicher Bericht uber die Wiener Weltausstellung im Jahre 1873, p. 616

 Zxhibitors list München, 1854 | Merit Medal Vienna, 1873

 

Ludwigsburg, Württemberg
KÄFERLIN
| KÄSERLIN
 

"Empfehlung von Instrumenten. Da schon mehere von mir verfertigte Instrumente , durch zweite Hand" in die Schweiz verkauft und fiets mit Beifall aufgenommen worden sind, so gebe ich mir die Ehre, mich durch diese Blätter bekannt zu machen, und mich zu geneigten Aufträgen in nachstehenden Instrumenten ergebenst zu empfehlen:
1) Tafelförmige Fortepiano in weißer oder in schwarzer Claviatur, mit sechs Oktaven und drei Veränderungen.
2) Fortepiano und Fagot, wobei die Veränderungen mit dem Fuß zu treten und durch eine Napolten-Lauer angebracht sind.
3) Flügel mit 6 ½ Oktaven und vier Veränderungen, als Fortepiano, Fagot, nebst Glockenzug. Desgleichen aufrechtstehende Flügel, genannt Gieraf.
Von vorstehenden Instrumenten können auf Verlangen Zeichnungen eingesand werden. Untadelhafter Arbeit, schneller Bedienung und möglichst billiger Preise dürfen sich meine geehrten Abnehmer stets versichert halten. Käserlin, Instrumentenmacher und Mechanikus." Der aufrichtige und wohlerfahrene Schweizer-Bote, Der Nachtläfer zum Schweizerboten, 23/07/1818, p. 240

 

'Musikalischer  Instrumentenmacher' ca. 1818 ???
KÄHLERT J. C.
| KAEHLERT
'Musikalischer  Instrumentenmacher' or 'Fortepiano-Fabrikant' ca. 1820-45 87, Zimmerstrasse (*1820), 27, Jeruzalemerstrasse (*1836)(*1837), 29, Lindenstrasse (*1838)(*1839)(*1841)(*1842), 105, Lindenstrasse S.W. (*1844)(*1845), Berlin
KÄHNT, SCHMIDT & BISCHOF  

PARIS - "Mit besonderer abstufender Auszeichnung sind zu nennen die Pianinos von A. Bretschneider (225 Thlr.) und J. Feurich (260 Thlr.) aus Leipzig, A. H. Franke (Leipzig, 210 Thlr., hält trotz der ungünstigsten Aufstellung vorzügliche Stimmung), Kahnt, Schmidt u. Bischof (Zeitz, 220 Thlr.), Müller u. Comp. (Leisnig, 270 Thlr.), während die Instrumente von A. Bartholomäus (Dresden, 225 Thlr.), Hugo Liebel (Werdau, 300 Thlr., System nach Erard in Paris), Heyde (260 Thlr.), H. Metz (300 Thlr.), F. E. Vogel (180 Thlr), sämmtlich aus Dresden, und W. Förster (Leipzig, 185 Thlr.) uns nur mehr oder weniger zu befriedigen vermögen." Neue Zeitschrift für Musik: das Magazin für neue Töne : gegr ..., 1867, p. 244 - and - Deutsche Industrie-Zeitung: Organ d. Handelskammern zu Chemnitz ..., 1867, p. 257

 

'Pianoforte-Fabrikanten' ca. 1867

Exhibitors list Paris, 1867

Zeitz
KAIM Franz Anton

 

 

Advertisement in Berliner Adreßbuch, Ausgabe 1914, p. 363 (digital.nls.de)

 

KAIM Franz Anton

Square pianoforte ca. 1808, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck, Austria
Square pianoforte ca. 1830, Musikhistorische Sammlung Jehle, Schloß Lautlingen, Albstadt, Baden-Württemberg, Germany

KAIM & GÜNTHER

Square pianoforte ca. 1845, Salzburger Museum Carolino Augusteum, Salzburg, Austria
Square pianoforte ca. 1860, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

MÜNCHEN - "6428 F. Kaim & C. Günther, Fortepianofabrikanten, Kirchheim. Württemb.- Belobende Erwähnung, wegen ihrer vortrefflichen Fortepianos." Auszeichnungen bei der allgemeinen deutschen Industrie-Ausstellung zu München, 1854, p. 56

MÜNCHEN - "106. (6428.) F. Kaim & C. Günther in Kirchheim u. T.
1 Forteriano in Flügelform fl. 500.
1 Pianino fl. 350.
1 Fortepiano in Tafelform fl. 250.
Bevollmachtigt: Württemb. Handelsgesellschaft, vertreten durch Ferd. Auberlen. Die Fabrit wurde vor 35 Jahren gegründet und hat sich unter der gegenwärtigen seit 9 Jahren bestehenden Societät weiter aufgedehnt; sie beschäftigt 22 Arbeiter, und bat eine Einrichtung zum Austrocknen des Holzes mit Wärme von 60-70 Grad. Der Absaß findet außer in dem Zollvereindgebiet, nach Amerika, Rußland, der Schweiz u. 7. w. statt." Beschreibender Katalog der Württembergischen Erzeugnisse in der allgemeinen ..., 1854, p. 42

MÜNCHEN - "Cottages - F. Kaim u. C. Günther in Kirchheim (Nr. 6428) 350 fl." Bericht der Beurtheilungs-Commission bei der allgemeinen deutschen ..., 1855, p. 107

PARIS - "10. F. Kaim & Günther, Pianofortefabrik in Kirchheim u. Teck. Gegründet im Jahr 1829 von F. A. Kaim.
1. Concertflügel, gross Format, übersaitig mit Eisenrahmen, Mechanik mit Repetition von ganz neuem System eigener Erfindung Nr. 2150. f. 840.
2. Stutzflügel, übersaitig mit Eisenrahmen, 7 Octav. in Palisanderholz Nr. 2151. fl. 700.
Allgemeine deutsche Ausstellung 1854 in München Belobungs-Attest für ausgezeichnete Pianoforte." Beschreibender Katalog der Erzeugnisse des Königreichs Württemberg, Weltausstellung Paris 1867, p. 34

ULM - "N° 820. Kaim, F. & Günther, Pianofabrik, Kirchheim u/T. 1 Flügel, übersaitig, 1 Pianino ditto, 1 Tafelpiano ditto, 1 Piano, geradsaitig." Wegweiser durch die Schwäbische Industrie-Ausstellung in Ulm, zugleich ..., 1871, p. 61

VIENNA - "33. F. Kaim & Günther, Kirchheim, Württemberg. - Salon-, Stutzflügel, Pianino, Tafelpiano. Pianofortefabrik. Gegrundet 1819. Spez. übersaitige Instrumente. 1871 sind fabricirt 30 Flügel für 17,500 fl. 30 Pianinos für 14,000 fl. und 80 Pianos für 24,500 fl. Absatzgebiet hauptsächlich Deutschland. 44 Arb. [Arbeiters]" Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Weltausstellung 1873, Wien, p. 521

 VIENNA - "1. Kaim & Günther in Kirchheim, welche einen kreuzsaitigen Salonflügel mit englischer Mechanik in Palissanderkasten (Preis 1500 Rmk.), einen kreuzsaitigen Stutzflügel (Preis 1200 Rmk.) und ein kreuzsaitiges hohes Pianino (Preis 900 Rmk.) ausgestellt hatten. Diese Firma ist auch von Helmholtz an der Stelle erwähnt, wo der genannte Forscher über die Schwingungen der Claviersaiten spricht. Auch ist die eigene Mechanik der Firma in den Werken über den Pianofortebau von Sievers und Blüthner beschrieben; bei dieser Mechanik ist an der Leiste, auf welcher die Polster für die Hammerstiele angebracht sind, der Drehpunkt eines Winkelhebels befestigt, dessen horizontaler Arm durch die Drehfeder nach oben gedrückt wird; der verticale Arm stösst in Folge dessen gegen die Repetition an der Hammernuss. Durch Vermittelung der beiden Knöpfchen, von denen das eine im Hebel, das andere in der Brücke auf der Taste eingeschraubt ist, welche die Lager für die Achse der Stosszunge enthält, wird das Federsystem ausser Thätigkeit gesetzt, sobald die Taste mit ihrem hinteren Ende niederfällt, tritt aber in Thätigkeit, sobald durch den Druck des Fingers das Vorderende der Taste niedergeht.

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1819 (??); (xx1867)

KAIM F. & GÜNTHER C. (***1854)(**1856)(xx1871)(***1873), München

KAIM C. & GÜNTHER J. (**1874)(1882)

KAIM F. & Sohn, successors (1883)(*1896)(x1913)(**1914)(**1916)

KAIM PIANOFORTE (1925)

End : ca. 1935

BIO

"Kaim & Günther, Pianofortefabrik. Gründer und Inhaber : C. Kaim & J. Günther." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 97

KLÄNGE DER SAITEN

[...] Nach meinen Versuchen an einem sehr guten neuen Flügel von Kaim und Günther scheint in den mittleren und tieferen Octaven der erste schwache oder verschwindende Oberton meist der siebente zu sein, oft ist es auch der sechste oder fünfte; es zeigen sich hier Verschiedenheiten oft in dicht neben einander liegenden Tasten. Daraus folgt, dass die Zeit, während welcher der Hammer anliegt, ungefähr der halben Schwingungsdauer des zweiten Tons der Saite entsprechend ist. In den höheren Octaven dagegen scheint die genannte Zeit sich der halben Schwingungsdauer des Grundtons zu nähern, oder sie selbst zu übertreffen. Welche Stärke der einzelnen Obertöne sich hieraus berechnet, wird weiter unten angegeben werden. Der zweite Umstand, welcher auf die Zusammensetzung des Klanges Einfluss hat, ist die Anschlagsstelle. Es ist schon im vorigen Abschnitte bei der Prüfung des von Ohm für die Analyse der Klänge durch das Ohr aufgestellten Gesetzes bemerkt worden, dass sowohl im Klange gerissener als geschlagener Saiten diejenigen Obertöne fehlen, welche am Orte des Anschlags einen Knotenpunkt haben.[...]" Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die ..., 1870, p. 130-131


(continuation)

 Die Repetition ist daher auch gut ausführbar. Die Fabrik wurde von Franz Kaim in Kirchheim im Jahre 1819 gegründet und unter diesem Namen bis 1845 betrieben, von welcher Zeit an die Firma F. Kaim & Günther hiess. Nicht allein in Deutschland, sondern auch in England, Russland, Italien, Amerika zählt dieselbe nicht wenige Anhänger, so dass von ihr jährlich circa 80 Tafelpianos, 30 Pianinos und 30 Flügel verkauft werden. In neuester Zeit bedient sich die Firma bei dem Bau ihrer Instrumente hauptsächlich der amerikanischen Systeme." Amtlicher Bericht uber die Wiener Weltausstellung im Jahre 1873, p. 612

VIENNA - "Im Weiteren boten uns treffliche Leistungen die Firma Keim [sic] & Günther zu Kirchheim (Württemberg) in einem Salonflügel aus Palisander mit übersaitigem Bezug und englischer Mechanik, einen Stutzflügel von derselben Construction und aus demselben Materiale und einem übersaitigen Pianino, ebenfalls aus Palissander. An den Instrumenten ist ein zwar kleiner, aber schöner und namentlich in allen Lagen gut ausgeglichener Ton und eine äusserst solide Arbeit zu loben. Leider stellen die Flügel dem Stimmer eine sehr schwere, ja eine kaum zu lösende Aufgabe, weil die Schränkung zu steil gerathen ist. Die Preise sind gegenüber den Vorzügen der Instrumente äusserst mässig zu nennen. Der erste Flügel kostet 500 Thaler, der zweite 400 Thaler, das Pianino endlich 300 Thaler." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 39

LONDON - "Messrs. F. KAIM & Son, Stuttgart, display, at 3,613, a good carved pianoforte-case in walnut-wood. The style is Italian Renaissance, and the brackets over the legs are carved, to represent griffins. The brass candle sconces are elegant. The same firm exhibit another case in American walnut wood, with dark polished panels. The legs are turned and carved tastefully with scroll-shaped trusses above them." The Furniture Gazette, 01/07/1885, p. 310

LONDON - "KAIM & SOHN, KIRCHEIM & TECK (Agents, STANLEY LUCAS, WEBER & CO. - Pianofortes." The Musical Standard: A Newspaper for Musicians, Professional and Amateur, 22/08/1885, p. 121

MELBOURNE - "348 Kaim, F., & Sohn, vorm. F. Kaim & Gunther, Kirchheim u. Teck - Concert grand, saloon grand, and upright pianos." Official Record of the Centennial International Exhibition Melbourne: 1888-1889, p. 412

 Honorable mention München, 1854 | Bronze medal Paris, 1867 | Exhibitors list Ulm, 1871 | Progress Medal Vienna, 1873 | Gold Medal Amsterdam, 1882 | Exhibitors list London, 1885 | Exhibitors list Melbourne, 1888

(**1856), Kirchheim und Teck in Württen, near Stuttgart

(*1909), Stuttgart, Baden-Württemberg (1845)

17, Promenadeplatz (*1896)(*1897), München (Munich)

1, Ansbacher Strasse W. (x1913) (by KRAUSE Conrad Nachflg, see here below), 109, Potsdamerstrasse W. (**1914)(**1916)(by Georg HÖLZER (1916), Berlin

KAIM Gander Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1900 Stuttgart
KAIM & Sohn 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1899-1909; (*1899)(*1903) 100a, Obstmark (*1909), Augsburg
KAINDL Anton
| KEINDLE

(ca. 1814 - 1871)

 

OBITUARY

1858 - "Begräbnisse, Freitag den 16. Juli vom Leichenhause aus : 2 Uhr : [...] Walburga Kaindl, Klaviermachers-Kind v. h. (gest. d. 14., 11 M. a.)" Münchener Tages-Anzeiger, 16/07/1858, p. 2 (digipress.digitale-sammlungen.de)

1871 - "Gestorbene in München [...] A. [Anton] Kaindl, Klaviermacher 57 J." Neueste Nachrichten aus dem Gebiete der Politik, 26/05/1871, p. 640 - and - Münchener Bote, 26/05/1871, p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de) - and - Der Bayerische Vaterland, 27/06/1871, p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de)

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1858-71 München
KAISER A. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921-24  

117, Kantstrasse (**1921)(**1924), Charlottenburg, Berlin

 

KAISER Elise Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926  

72, Moss Strasse W. (**1926), Berlin

 

KAISER F. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899 10, Kaiserstrasse (*1899), Freiburg im Breisgau
 

'KAISER' -PIANOFORTE MANUFAKTUR KG

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 2001  Siegen
KALBE Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1859-86 13, Gipsstrasse (**1859)(**1860)(**1886), 33, Rotsstrasse (**1886),  Berlin
KÄLBERER G.
| KÆLBERER | KÄLBER
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1874-99

KÄLBERER G. (*1874)

KÄLBERER & PÖSCHEL (*1876)(*1877)(xx1877)(***1878)(**1879), see PÖSCHEL

KÄLBERER G. (**1880)(**1881)(**1883)(**1884)(*1889)(*1893)(*1896)(*1897)(*1899)

 

 

66, Louisenstrasse (*1874), 3a, Kottbuferstrasse (*1876), 4, Kottbuferstrasse S.O. (*1875)(*1877)(xx1877)(**1879)(**1880), 5, Kottbuferstrasse S.O. (***1878), 101, Skalitzererstrasse S.O. (**1881)(**1883)(**1884)(*1889)(*1893)(*1896)(*1897), 6, Buckowerstrasse S. (*1899), Berlin

 

KÄLBERER J. M.
| KÆLBERER
 

MÜNCHEN - "Cabinet - J. M. Kälberer in Stuttgart (Nr. 6432) 250 fl." Bericht der Beurtheilungs-Commission bei der allgemeinen deutschen ..., 1855, p. 107

MÜNCHEN - "110. (6432.) J. M. Kälberer in Stuttgart.
1 Pianino in Palisanderholz. fl. 250.
1 Fortepiano, ditto fl. 210.
Bevollmachtigt: Clavierstimmer B. de Proß in München." Beschreibender Katalog der Württembergischen Erzeugnisse in der allgemeinen ..., 1854, p. 42

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1854-97 - see also KRAFFT Wolfgang André in Stuttgart, here below

KÄLBERER Wilhelm (xx1867)(*1896)(*1897)

Exhibitors list München, 1854

 

22, Ludwigstrasse (*1896)(*1897), Stuttgart
KÄLBERER Karl Friedrich
| KÆLBERER
'Klaviermacher' ca. 18??

Husband of Mrs. Kufnle (7)

Stuttgart
KÄLBERER O.
| KÆLBERER
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899 139, Köpenickerstrasse S.O. (x1899), Berlin
KALBITZ K.  

Pianoforte ca. 1850, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1850

 

Jena
KALIR  

"Musikalische Instrumente von aller Art werden in großer Menge und Vollkommenheit verfertiget; als 1) Flügel, Fortepiano und Klaviere, [...] Kalir (in der Kurstraße auf dem Werde auf dem Werder im goldnen Hirsch), welcher auch Klaviersaitendrath macht, [...]" Beschreibung der Königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam und ..., 1779, p. 412 - and -  Beschreibung der Koniglichen Residenzstadte Berlin und Potsdam, 1786, p. 586

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1779-86

in der Kurstraße auf dem Werde auf dem Werder im goldnen Hirsch (**1779)(**1786), Berlin
KALLBERGER A.  

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19?? Berlin
KALLSCHMIDT P. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926  

43, Rheinsbergerstrasse N. (**1926), Berlin

 

KALTENBACHER & HEITZMANN Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19?? ???
KALTWASSER R. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1924-30  

400, Kiefholzstrasse S.O. (**1924)(**1926)(**1930), Berlin

 

KALZER Wilhelm

 

 

Pub in Tag- und Anzeigeblatt für Kempten und das Allgäu, 15/09/1878, p. 12

 

"Abonnement auf Quer-Piano's und Pianino's betreffend, aus der Pianoforte-Fabrik von Kalzer & Schramm. Allenfallsige weitere Theilnehmer am Abonnement werden freundlichst ersucht, binnen längstens 14 Tagen sich zu melden, da nach diesem Zeitraum die fernere Einzeichnung geschlossen wird." Augsburger Tagblatt, 07/01/1865, p. 58

"Vorläufige Anzeige. Unterzeichneter zeigt hiemit den verehrlichen Klavier-Instrumentenbesitzern zu Neuburg ergebenst an, daß derselbe in längstens 8 Tagen zum Klavierstimmen
eintreffen wird. Wilhelm Kalzer, Klavier-Instrumentenmacher in Augsburg." Neuburger Wochenblatt, zugleich Amts- und Anzeigeblatt für das königliche Bezirksamt und Magistrat der k. Stadt Neuburg, 1866, p. 93

"Pianoforte-Fabrik von Kalzer & Co in Augsburg, C.57 am Frauenthor, empfiehlt ihre selbstgefertigten Flügel, Pianinos und Pianofortes und ladet die verehrlichen Musikfreunde zu gefälligem Besuche ein." Augsburger Tagblatt, 01/09/1867, p. 2104 (bavarikon.de)

"Unterzeichneter beehrt sich, die verehelichen Instrumentenbesitzer in Kempten zu benachrichten, dass derselbe leider durch den Tad des Sohnes seines Associe's für einige Zeit verhindert ist, vom GescHäfte länger weg zubleiben, und empfiehlt desshalb herren Horb, Pianoforte-Fabrikantes-Sohn aus Konstanz, einen sehr gewandten Klavierstimmer und Klaviermacher, welcher so gefällig ist, einstweilen unsere auswärtigen Klavierstimmungen zu besorgen. Derselbe wird im Laufe dieses Monats eintreffen und sind die beiden Herren Chorregenteb so freundlich, inzwischen Bestellungen zu notiren. Wilhem Kalzer, Pianoforte-Fabrikant in Augsburg." Tag- & Anzeigeblatt, 08/06/1871, p. 7 (digipress.digitale-sammlungen.de) - Kemptner Zeitung, 08/06/1871, p. 552

"Kalzer & Co., Pianoforte-Fabrik in Augsburg, zeigen hiemit an, daß die Ankunft Herrn Schäffer's leider durch Todesfall in dessen Familie etwas verzögert wird." Tag- und Anzeigeblatt für Kempten und das Allgäu, 26/09/1878, p. 8

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1863-1909

KALZER & SCHRAMM (**1863)(**1865), see also SCHRAMM

1863 - "Bayern. Augsburg. Neue Firmen. Kalzer & Schramm, Pianoforte-Fabrik, zu Augsburg (H.-Ges.). Inh.: Wilhelm Kalzer, Max Schramm (24 April)." Sammlung der deutschen Handels-Register, 1863, p. 81

KALZER Wilhelm, WALDECK Leopold
& THANNER Georg
(since 1866)

KALZER & SCHRAMM (xx1867)

KALZER & Co (**1868)(**1878)(*1893)(*1896)(*1897)(*1896)(*1899)(*1903)

1874 - "Pianos. Die Pianofortefabrikation ist in Augsburg durch einige Etablissements von mittlerem Umfang vertreten. Die seit dem Jahre 1866 bestehende Pianofortefabrik von Kalzer & Comp. stellt jährlich zwichen 60 und 80 Instrumente, sowohl Flügel als Pianoforte's und Pianino's, her und beschäftigt durchschnittlich 12 bis 15 Arbeiter. Ihren Absatz finden die Instrumnte, die sich eines guten Rufes erfreuen, vornehmlich in Bayern, ausnahmsweise auch nach Italien." Jahresbericht der Handels- und Gewerbekammer für Schwaben und Neuburg, 1872, p. 127

KALZER & SCHAEFFER (*1909)

BIO

"Kalzer u. Comp., Pianofortefabrik, Frauenthorstr., gegrdt. 1866, fabr. Instrumente vom grössten englischen Concertflügel bis zum kleinsten Piano u. Pianino, auch die sog. Stutzflügel. Die Instrumente sind wegen ihrer Güte und ihres Wohlklangs renommirt." Reisehandbuch für das Königreich Bayern und die angrenzenden Länderstriche ..., 1868, p. 242

"Kalzer & Cie, Pianofortefabrik. Von den Inhaber Wilhelm Kalzer, Leopold Waldeck und Georg Thanner 1866 gegründet." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 70


(continuation)

"Kalzer & Co, Pianoforte-Fabrik in Augsburg, zeigen hiemit an dass Herr Schäffer den nächst zum klavierstimmen in Kempten eintrifft; Bestellungen hiezu wollen freundlichst in Schriftlichen Adressen im Gasthof zum 'Hasen' hinterlegt werden." Tag- und Anzeigeblatt für Kempten und das Allgäu, 15/09/1878, p. 12

 

[57], Frauenthorstrasse (y1867)(**1868), 112, Mauerberg C. (xx1879)(*1893)(*1896)(*1897)(*1899), 17, Kalzstrasse D. (*1896)(*1899)(*1903), 77, Carlsstrasse D. (*1909), Augsburg
KAMEYER 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1896-97 5, Papenstrasse (*1896)(*1897), Bremen
KAMIN & Co  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1886-1901

KAMIN (**1886)

KAMIN & Co (x1899)(**1901)

 

113, Wilhelmsstrasse (**1886), 98, Wilhemstrasse W. (x1899)(**1901), Berlin
KAMMER & SCHOTT 'Pianoforte-Fabrikant' since 1920

End : ca. 1927

64, Friedrich Wilhelmsstrasse Tempelhof (**1924), 1, General Pape Strasse an Ringbahnhof, Schöneberg (**1926), Berlin
KÄMMERER Gebrüder Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1930-33 14, Waldemarkt (**1930)(**1933), Berlin
KÄMMERER H. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926-30 110, Scharnweberstrasse, Friedrichshag. (**1926)(**1930), Berlin
KAMOSSA Ferdinand F. junior  

Grand pianoforte ca. 1840-50, Private collection, Warszawa (Warsaw), Poland

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1840-75

KÖNIGSBERG - "6. Kamossa, F. F., jun, Pianofortefabrikant. Königberg. Pianino." Katalog der Provinzial-Gewerbe-Ausstellung zu Königsberg i. Pr., 1875, p. 65

 Exhibitors list Königsberg, 1875

 

Königsberg (now Russia : Kaliningrad)
KAMPE E. Pianoforte-maker and/or pianoforte ca. 1928 1, Liebigstrasse (x1928), Leipzig
KAMPMÜLLER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19?? ???
KANAU    

'Klaviermacher' ca. 1858; (xxx1858)

 

Lübeck
KANEMAYER Gebrüder  

Square pianoforte ca. 1792, Sammlung Fritz Neumeyer, Bad Krozingen, Germany
Square pianoforte n° 70 ca. 1794, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1792-94

 

Mannheim
KANERT A. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1924 1, Engelufer S.O. (**1924), Berlin
KANHÄUSER Georg & Karl Eugen junior
| KANHÆUSER | KANHÆUSER | KANHÄUSER
 

VIENNA - "72. Kanhaeser, G. & E. (G. Kanhaeser Wwe. und E. Kanhaeser), Stuttgart. - Piano. Gegründet 1844; früher Matthäs & Kanhaeser. Fabrication von Pianinos und Tafelpianos. 10-15 Arb. [Arbeiter]." Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Weltausstellung 1873, Wien, p. 523

  VIENNA - "30. Aus Stuttgart : G. & E. Kanhäuser, ein mittleres geradsaitiges Pianino in schwarzem Holze mit Eisenrahmen zu 300 Gulden. Gute Arbeit." Amtlicher Bericht uber die Wiener Weltausstellung im Jahre 1873, p. 617

VIENNA - "G. E. Kanhäuser, Stuttgart : Pianino von schwarzem Holz, mittelhoch, geradsaitig, Eisenrahmen, zu 300 Gulden." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 43

MELBOURNE - "Kanhauser, G. und E., Stuttgart. - Cross-strung piano, with iron frame." Official record, Melbourne internat. exhib. 1880, p. 557

MELBOURNE - "COTTAGE PIANOS. [...] KANHAUSER, Stuttgart. — Iron piano of the ordinary average kind. Third award." Official Record: Containing Introduction, History of Exhibition, Description ..., 1882, p. 51

MELBOURNE - "350 Kanhauser, G. & E., Stuttgart - Upright pianos, in black and walnut." Official Record of the Centennial International Exhibition Melbourne: 1888-1889, p. 412

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1865

Successors of MATTHÄS & KANNHÄUSER (°1844)

KANNHÄUSER Georg & Eugen junior since 1865; (***1871)(**1874)(xx1875)(**1876)(**1877)(***1880)

Karl Eugen KANNHÄUSER, husband of Mrs. Herkommer (7)

KANNHÄUSER G. Wwe & Eugen junior (***1873)

End : ca. 1904

BIO

"G. & E. Kannhäuser, Pianofortefabrik. Im Jahre 1844 von Matthäs und Kannhäuser gegrundet und seit 1865 von Georg Kannhäuser und Eugen Kannhäuser jun." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 88

 Merit Medal Vienna, 1873 | Third award Melbourne, 1880 | Silver Medal Amsterdam, 1882 | Exhibitors list Melbourne, 1888

 

16, Kasernenstrasse (***1871)(xx1875)(**1876)(**1877)(*1893)(*1896)(*1897), Stuttgart
KANN Georg 'Pianoforte-Fabrikant' since 1863

End : ca. 1936

Rumpenheim
KANNEGIESSER 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1893 1, Steinplatz (*1893), Dresden
KANNEIDER J. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1870; (*1870) St. Nikoma (*1870), Spannau
KAPPEL Franz Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-19  156, Berliner Strasse (x1913)(**1914)(**1916), 153, Berliner Strasse (**1919), Charlottenburg, Berlin
KANNEN Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1873-86 17a, Neue Hochstrasse (xx1873), 67, Blücherstrasse (**1886), Berlin
KAPPLER  

BRAND

1907 - prod. by RHEINISCHE PIANOFORTE-FABRIK, brand of managing board Paul KAPPLER

End : ca. 1930

 

Coblenz
KAPPLER Jacob  

Square pianoforte ca. 1830-40, Eric Feller Early Keyboard Collection, Hamburg, Bad Harzburg, Germany

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1830-40

SEE ALSO ...

HEUNISCH in Ansbach

Ansbach
 

KAPS Ernst Christian Wilhelm

(1826 - 1887)

 

 

Advertisement in Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 1177

 

 

Image of an grand pianoforte in a publicity, Neue Zeitschrift für Musik, 21/06/1878, p. 278

 

 

Advertisement in Berliner Adreßbuch, Ausgabe 1914, p. 363 (digital.nls.de)

 

 

KAPS
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EXPOSITIONS

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"Ernst Kaps, Königl. Sächs. Hof-Pianoforte-Fabrikant, Dresden, empfiehlt seine neuesten Patentirten kleinen Flügel mit 3 maliger saitenkreuzeung, die mit der jetzt anerkannt besten und solidesten Repetitiemechanik von Steinway versehen, im Ton und Gesang fast einem Concertflügel gleichkommen." Signale für die musikalische Welt, 04/1877, p. 463

"KAPS (E.), fournisseur de 28 Souverains. Maisons à Londres, Dresde, Rome, St- Pétersbourg, Irkoutsk, Constantinople; représentant à Paris, Ernest Lehnig, r. de Châteaudun, 9." Annuaire-almanach du commerce, de l'industrie, de la magistrature et de l'administration, 1907, p. 2494 (Gallica) - see LEHNIG (°1903), in Paris, France

"Kaps Ernst, Dresden-A., Flügel- und Pianino-fabrik, Kunstspielflügel, Kunstspielpianinos. Seit Jahrzehnten weltbekanntes, altbewährtes Fabrikat von Namen und Rang. General-vertrieb für Gross-Berlin : Estenhaus, W35, Potsdamer Strasse 109 T. lzw. 4592 (Inh. G. Hölzer). Kaps-Nipp-Flügel." Berliner Adreßbuch, 1916, p. 1338 (didgital.zlb.de)

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1859 [or 1861]

'Kronprinzl. Hof-Pianofortefabrkt.' (*1873)(**1875)

1877 - "Herr Ernst Kaps, Pianoforte-Fabrikant in Dresden, hat vom König von Schweden in Anerkennung seiner Verdienste um Erfindungen und Ausführungen im Pianofortebau die grosse goldene Medaille «literis et artibus» erhalten." Signale für die musikalische Welt, 11/1877, p. 1032

1878 - "Die Hof-Pianoforte-Fabrik von Ernst Kaps wurde im Jahre 1861 vom jetzigen Inhaber gegründet und beschäftigt sich namentlich mit Fabrikation sogenannter Stutzflügel, die bei gesangreichem und dabei starkem Ton, sowie bei guter Stimmhaltung gesucht wurden. Seit 1875 wandte der Inhaber der Fabrik eine dreimalige Kreuzung der Saiten an und adoptirte die Steinway'sche Repetitionsmechanik. Jeder Flügel hat 7 Octaven und ist dreichörig." Die Bauten, technischen und industriellen Anlagen von Dresden, 1878, p. 571

1922 - Colaboration with KUHSE Johann, here below

1925 - KAPS-KUHSE PIANOFORTE AG

End : ca. 1930

BIO

"Ernst Kaps, Pianofortefabrik. Vom Inhaber Ernst Chr. Wilh. Kaps gegründet." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 5

"Kaps, Ernst, fabricant de pianos estimé, né à Dobeln le 6 dec. 1826, m. à Dresde le 11 févr. 1887, fournisseur de la Cour et conseiller royal de commerce. Il construisait plus particulièrement de petits pianos à queue, à triple croisement de cordes." Riemann Humbert Dictionnaire de musique 1899, p. 403 (Archive.org)

"ERNST KAPS' PIANOFORTES - Awarded Highest Honours at all the World's Exhibitions - - LARGE GOLD MEDAL, MOSCOW, 1872.
Member of the Jury Exposition at Chemnitz, 1867.
Member of the Jury Exposition at Dusseldorf, 1880.
Honorary Diploma, Graz, 1880.
First Prize, Melbourne, 1881.
Large Gold medal, Brussels, 1880.
ALBRECHTS-ORDEN to E. KAPS.

Expressions of Highest Approval from Liszt, Rubenstein, Mary Krebs, Schuloff, and others. ERNST KAPS directs the attention of Merchants and Shipping Houses in Great Britain, and Importing Houses in India, Australasia, the Cape, &c., to his High-class Pianofortes, and their adaptability to all temperatures. They are uniformly of the highest quality, the materials used in their construction being of the best class, and with my patented improvements I am enabled to supply an instrument unequalled for brilliancy of tone, touch, and excellency of finish, by any maker in the world.
The Home and Foreign demand is now equal to 1,000 Pianos annually, and it continues to increase. Foreign and Colonial Buyers are requested to send their Orders through
established Shipping Houses. REQUESTS FOR ILLUSTRATED LISTS AND PRICES RECEIVE EVERY ATTENTION. - ERNST KAPS, Dresden, GERMANY, Pianoforte Manufacturer to the Royal Court of Saxony; Fellow of the Royal Academy of Music at Stockholm; Large Gold Medal litteris et artibus by the King of Sweden and Norway; Member of the Academie Nationale of Paris." The British Trade Journal and Export World, 01/01/1882, p. 58

Exhibitors list London, 1862 | First prize Moscow, 1872 | Hors concours Vienna, 1873 | Exhibitors list Dresden, 1875 | Large gold medal Brussels, 1880 | Honorary Diploma, Graz, 1880 | Member of the Jury Exposition Dusseldorf, 1880 | Golden medal Melbourne, 1881 | Out of competition Amsterdam, 1882 | Exhibitors list Melbourne, 1888

 

34, Scheffelgasse (x1861)(*1868)(**1871), 10, Seminarstrasse (*1873)(***1874), 16, Seminarstrasse (**1875)(x1876)(*1878), 14-16, Seminarstrasse (*1893), 15, Seminarstrasse (*1896)(*1897), 20-22, Seminarstrasse (*1899)(*1903)(*1907)(*1909), 20, Seminarstrasse (xx1906), Dresden

 BRANCH : 12, ABC Strasse (*1899), 7, Colonnaden (*1912), Hamburg

BRANCH : 20, Potsdamerstrasse W. (*1889), 26, Alexandrinenstrasse S.W. (**1883)(**1884)(*1889)(*1899)(x1899), 1, Lutzowplatz (by Carl KUBE)(**1901)(*1903)(*1907), 1, Ansbacher Strasse W. (x1913)(by Conrad KRAUSE Nchflg., see here below), 109, Potsdamer Strasse (by G. HÖLZER)(**1916)(**1919), Berlin

Sweden

 

KARN D. W. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1907-12 57, Neuerwall (*1907)(*1909), 31, Theaterstrasse (*1912), Hamburg
KARSTOL L. Pianoforte-maker and/or pianoforte ca. 1924-30 58, Prinzenstrasse S. (**1924), 52, Prinzenstrasse S. (**1926), 41, Prinzenstrasse S. (**1930), Berlin
KASELITZ A. C.
| KAESELITZ
 

BERLIN - "Herr Kaselitz, der Sohn des zu seiner Zeit so ausgezeichneten Sängers und Schauspielers, hat ein Flügel-Pianoforte zur Ansicht hingestellt. Dies gehört gewiss zu den besten der usgestellten, eine präzise Spielart, ein durchweg gleicher Ton und ein angemessenes Aeussere berechtigen es dazu. Er hatte die Absicht, noch ein andres Pianoforte, bei welchem die Hämmer und der ganze Mechanismus über den Saiten liegen, zur Ansicht hinzustellen, doch ist es nicht fertig geworden. Ref. behält sich daher vor, zu einer andern Zeit etwas darüber zu berichten." Berliner allgemeine musikalische Zeitung, 05/11/1828, p. 434

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1828-60; (**1856)

KASELITZ C. F. (*1836)


(continuation)

BERLIN - "M. Kaeselitz, fils du chanteur si distingué dans son temps, a mis à l'exposition un piano à queue qui est un des meilleurs, et qui se recommande par un jeu très-précis, un son égal dans toutes les octaves, et un bel extérieur. Il avait l'intention d'en exposer un autre, dans lequel les marteaux et tout le mécanisme sont placés au-dessus des cordes; mais, comme il n'était pas encore fini, nous nous réservons d'en parler plus tard." Revue Musicale 1829, p. 109 (Extrait de la Gazette musicale de Berlin, nos 45 à 48, 1828). (archive.org)

Exhibitors list Berlin, 1828

 

 

29, Schützenstrasse (*1836)(*1837)(*1838), 5, Dorotheenstrasse (*1842)(*1844)(*1845), 8, Dorotheenstrasse (**1848)(**1849)(**1850)(**1851)(**1852)(**1855)(*1857), 53-55, Prenzlauerstrasse (*1858)(**1859)(**1860), Berlin

 

KÄSER Emil  

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1900  

Stuttgart

München

 

KÄSER Johann Heinrich Adolf Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1871

Husband of Mrs. Stambach (7)

 17, Rothestrasse (***1871), Stuttgart
KASPAR Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19?? ???
KASPER C. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19??  Berlin
'KASTNER'-AUTOPIANO

 

Automatic pianoforte n° 11/578 ca. 1920, Museum für Musikinstrumente der Universität, Leipzig, Germany

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1920

Also distributed by RACHALS, Hamburg

KÄSTNER & Co (**1929)

End : ca. 1930

SEE ALSO ...

KÄSTNER in London, England, U.K.

 

11-13, Moskauerstrasse (x1928)(**1929), Leipzig

London, England (since 1903)

 

KATTE Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1845-49 209, Friedrichstrasse N.W. (*1845)(**1848)(**1849),, Berlin
KATTERFELD Johann Bernhard  

Square pianoforte n° 229 ca. 1799, Braunschweigisches Landesmuseum, Braunschweig, Germany

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1799

 

Braunschweig (Brunswick)
KATZ Alwin Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921-26 103, Schöneberg, Hauptstrasse (**1921), 118, Schöneberg, Hauptstrasse (**1924)(**1926), Berlin
KATZMAREK Mivo  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1914

KATZMAREK Mivo & Co was the successor of MUSIKINDUSTRIE VOGTLAND since 1914

End : ca. 1930

 

Plauen
KATZORKE Johann Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1896 7, Egudienmarkt (*1896), Braunschweig (Brunswick)
KAUER Johann Eg. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1876 36, Schlotsegergasse (***1876), Nürnberg
KAUERAUF Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1886 103, Prinzenstrasse (**1886), Berlin
KAUFMANN
| KAUFFMANN
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848-60  

18, Schönebergerstrasse (**1848), 6, Kochstrasse S.W. (**1849), 68, Kochstrasse (**1850), 109a, Leipzigerstrasse W. (**1851)(**1852), 1, Zimmerstrasse (**1855)(*1857)(*1858)(**1859), 109-110, Wilhelmsstrasse S.W. (**1860), Berlin

 

KAUFMANN F. & Sohn  

1878 - "Das Akustische Cabinet von F. Kaufmann & Sohn ist 1855 von Friedrich Kaufmannn und Theodor Friedrich Kaufmann gegründet, und wurde als eine permanente Ausstellung eingerichtet. Durch frühere grosse Kunstreisen mit den Instrumenten (die Erfindung und Anfertigung derselben datirt in der Familie seit 1775) sind dieselben im In- und Auslande bekannt geworden und erfreut sich deshalb die Ausstellung des Besuches Tausender von Einheimischen und Fremden." Die Bauten, technischen und industriellen Anlagen von Dresden, 1878, p. 571

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1878 Dresden
KAUFMANN H.
| KAUFFMANN
'Instrumentenmacher' ca. 1880  

16, Neanderstrasse (**1880), Berlin

 

KAUFMANN H.
| KAUFFMANN
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899  

58, Ringstrasse (x1899), Berlin

 

KAUFMANN J. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926 13-14, Alsenstrasse, Steglitz (**1926), Berlin
KAUFMANN J. S. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1933 37-38, Kreuzbergstrasse (**1933), Berlin
KAUFFMANN M.
| KAUFMANN
'Instrumentenmacher und Stimmer'  ca. 1880-86  

9, Alexandrinenstrasse S.W. (**1880)(**1881)(**1886), Berlin

 

KAULBARS A. 'Instrumentenmacher' ca. 1870-73 29, Sophienstrasse (x1870), 28-29, Sophienstrasse (xx1873), Berlin
KAUN G. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-14 27, Waldemarstrasse S.O. (x1913)(**1914), Berlin
KAUSCH A. 'Instrumenten-Fabrikant' ca. 1870 1a, Alte Jakobstrasse (x1870), Berlin
KAYSER C. & L.  

PUB

Advertisement in Berliner Adreßbuch, Ausgabe 1914, p. 363 (digital.nls.de)

 

Pianoforte-makers and/or pianoforte dealers ca. 1901-14

Representive of SCHIEDMAYER PIANOFORTE-FABRIK, Stuttgart (**1901)

32, Kötheuerstrasse (**1901), 31, Lützowstrasse (x1913)(**1914), Berlin
KAYSER Friedrich Traugott   'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1820 505, S.B. Neuegasse (**1820), Dresden
KECK M.   'Bildhauer u. Instrumentenmacher' ca. 1832 8, Martenstrasse (**1832), Berlin
KEGEL H. 'Instrumentenmacher' ca. 1870 59, Louisenstrasse (x1870), Berlin
KEIL Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1873 96, Friedrichstrasse (xx1873), Berlin
KEIL Bernhard  

  "Von fortepianos in Flügel- und Clavier-Form, sowohl von den ersten meistern Wiens, als aud von den vorzüglichsten inländischen Arbeitern finden Liebhaber bey mir jederzeit einen Borrath gur Auswahl zu den billigsten Preisen. Die Namen der wiener Künstler : Bertsche, Brodmann, Katholnig, Müller, Seuffert, Wachtl u. l. m. búrgen wol für die Vollkommenheit ihrer Meisterwerke, wovon sich Kenner bep mir überzeugen kennen. Liebhaber, die reel bedient zu seyn wünschen, belieben sich ohne Unterhåndler unmittelbar an mich zu wenden. Bernhard Keil in Gotha." Allgemeiner anzeiger und nationalzeitung der Deutschen, 25/07/1814, p. 1779

"Magazin von Fortepianos. Bey Unterzeichnetem finden Musikfreunde jeder zeit einen nicht unbedeutenden Vorrath von Wiener und inländischen Fortepianos um die biligsten Preise zur Auswahl. Die Wiener Instrumente sind die Kunstwerke der dortigen berühmtesten Meister, die inländischen gefertige von den mir dürch vieljährige Erfahrung bekannt gewordenen geschicktesten Arbeitern. Auswärtige Liebhaber, die mir die Auswähl anvertrauen, werden reel bedient. Gotha, im Januar 1820, Bernhard Keil." Allgemeiner Anzeiger der Deutschen, 18/01/1820, p. 184 (digipress.digitale-sammlungen.de)

"Magazin von Fortepianos. Bey Unterzeichneten finden Musikfreunde jeder zeit einen nicht unbedeutenden Vorrath der besten Wiener und inländischen Fortepianos in jeder Form um die biligsten Preise zur Auswahl. Diese Instrumente empfehlen sich solchen Liebhabern, die unter einem Fortepiano das Kunstwerk eines Meisters verstehen, und einen Werth darauf legen, etwas Vollkommenes zu erhalten. Auswärtige Liebhaber, die mir die Auswähl anvertrauen, werden reel bedient. Gotha, im October 1821, Bernhard Keil." Allgemeiner Anzeiger der Deutschen, 05/10/1821, p. 2923 (digipress.digitale-sammlungen.de)

  "Fortepianos von Holz gefertigt, das durch die heissesten Dämpfe ausgelaugt worden, von Meisterhand ausgeurbeitet, sind jeder zeit bey Unterzeichnetem zu haben. Sie eignen sich für solche Liebhaber, die ein vollkommenes dauerhaftes Werk suchen und die Ueberzeugung fassen können, dass das was Künstlerhand in dieser Art hervorbringt in jeder Hinsicht in hohem Grade vollkommener und besser sey, als das von allen Seiten her Angepriesene des gewöhnlichen Arbeiters. Flügelfortepianos der geschicktesten sächsischen Meister sind vorräthig zu 100 Rthlr. bis 150 Rthlr. Conv, inclusive der Emballage. Gotha, im September 1822. Bernhard Keil." Allgemeiner anzeiger und nationalzeitung der Deutschen, 13/09/1822, p. 2675

 

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1814-23


(continuation)

" "Magazin von Fortepianos. Fortepianos von Holz gefertigt das durch die heissesten Dämpfe ausgelaugt worden, von Meisterhand ausgearbeitet, sind jederzeit bey Unterzeichnetem su haben. Sie eignen sich für solche Liebhaber, die ein wirklich vollkommenes dauerhaftes Werk suchen und die Ueberzeugung fassen können, dass musikalische Instrumente dieser Art, welche Deutschlands erste Künstler hervorbrachten, in jeder Hinsicht in hohem Grade vollkommener sind und einen für immer bleibenden Werth behalten, als die von allen Seiten her als vollkommen angepriesenen von gewöhnlicher Arbeit, deren Ankauf, sollte ich meinen, schon so mancher Musikliebhaber zu bereuen Ursache gehabt hat. Zugleich empfehle ich Fortepianos der geschicktesten sächsischen Meister, die ich aus vieljäbriger Erfahrung, als die vorzüglichsten; empfehlungswerthesten Arbeiter kennen gelernt habe; Flügel zu 100 Rthlr. bis 150 Rthlr. Conv.; Tafelförmige zu 50 Rthlr., 60 Rthlr.,
70 Rthlr. bis 100 Rthlr. Conv.; Sehr gute Klaviers zu 36 bis 50 Rthlr. Cnv. inclusive der Emballage. Kauflustige, die reell und billig bedient zu seyn wünschen muss ich jedoch bitten, sich ohne Unterhändler direct an mich selbst zu wenden und sich der rechtlichsten Bedienung versichert zu halten, Gotha, im May 1823. Bernhard Keil." Allgemeiner anzeiger und nationalzeitung der Deutschen, 03/05/1823, p. 1347

  "Fortepianos. - Flügel von Streicher, Tafelförmige Fortepianos der vorzüglichsten Künstler unserer Zeit sind vorrätig und werden solchen Musikfreunden emphohlen, die von diesem Artikel das Meisterhafte zu erhalten wünschen. Man beliebe sich direct zu wenden an Bernard Keil in Gotha." Allgemeiner Anzeiger der Deutschen, 02/01/1826, p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de)

 

Gotha
KELLE Franz Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1878 10, Grosse Freiheitstrasse (xxx1878), Altona
KELLER J. 'Instrumentenmacher' ca. 1870-73 10, Landsbergerstrasse (x1870)(xx1873), Berlin
KELLER Carl  

1842 - "Montag, den 25. Juli nächsthin, Nachmittags um 2 Uhr, in der Behausung des verlebten Schreinermeisters und Instrumentenmachers Herrn Karl Keller zu Zweibrücken, werden sechszehn tafelförmige Klaviere und ein aufrecht stehender Flügel, gegen baare Zahlung, öffentlich versteigert werden. Von den Klavieren sind vier ganz neu, die übrigen sind theils mehr, theils weniger gebraucht, und sechs davon sind mit Metallplatten versehen. An demselben Tage nach der Versteigerung dieser Instrumente, und an den darauf folgenden Tagen werden die zu der, zwischen obgenanntem Herrn Carl Keller und seiner hinterlassenen Wittwe Frau Louisa geborne Kallenbach bestandenen ehelichen Gütergemeinschast gehörenden Werkzeuge für Schreiner und Instrumentenmacher, sowie Hausmobilien aller Art, zur Versteigerung kommen. Zweibrücken, den 25. Juni 1842. Schmolze, Königl. Notär." Königlich bayerisches Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz, 1842, p. 598 - and p. 517

 

'Pianoforte-Fabrikant' before 1842 Zweibrücken
KELLER Jacob  

BIO

"Jac. Keller, Pianofortefabrik. Vom Inhaber Jacob Keller 1861 gegründet. Der selbe beschäftigt 4 Arbeiter." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 401 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1861 Creuznach
KELLNER Th. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-26 91-91a, Landsbergerstrasse N.O. (x1913), 91, Landsbergerstrasse N.O. (**1914)(**1916)(**1919)(**1921)(**1924)(**1926), Berlin
KEMMLER C. & Co 'Pianoforte-Fabrikant' since 1906

End : ca. 1914

Osnabrück
KEMMLER G. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926 3, Gubenerstrasse O. (**1926), Berlin
KEMPEL Heinrich 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1??? Frankurt am Main
KEMPERMANN G. 'Instrumentenmacher und Pianoforte-Fabrikant' ca. 1848-67; (**1856)(xx1867)  

5, Französischestrasse (**1848)(**1849)(**1850), 2, Enkeplatz (**1851), 12, Besselstrasse (**1852), 73, Schlitzenstrasse (**1855)(*1857)(*1858)(**1859)(**1860), Berlin

 

KEPPLER Gottlieb  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1869-1909

Husband of Mrs. Gaiser (7)

Voir SCHÖNLEBER

 

13, Friedhofstrasse (**1877), Berlin
KERN H. 'Instrumentenmacher' ca. 1870 6, Wilhelmsstrasse (x1870), Berlin
KERN Wilhelm 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1900 Höchst a. M.
KERSTING C. M. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856; (**1856) Münster
KERTSCHER K. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921-26 22, Adalbertstrasse S.O. (**1921)(**1924)(**1926), Berlin
KESSLER
 | KEẞLER
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1886 35, Linkstrasse (**1886), Berlin
KESSLER
 | KEẞLER
 

'Pianoforte-Fabrikanten und Pianokastenmacher' ca. 1880-99

KESSLER & HEINKE (**1880)(**1881)(**1883)(**1884)(*1889)(*1896)(*1897), Inhaber C. KESSLER & C. HEINKE

KESSLER C. (x1899)

 

9, Alexandrinenrstrasse S.W. (**1880)(**1881)(**1883)(**1884)(*1889)(*1896)(*1897), 48, Kochstrasse N. (x1899), Berlin
KESSLER Justus
 | KEẞLER

 

BERLIN - "Justus Keßler in Bockenheim bei Frankfurt a. M.: Ein Flügel, 6 ½ Octave, von Mahagoni und mit deutscher Mechanik, in Ton, Arbeit und in der Spielart ein ausgezeichnetes Instrument." Pamphlets, Industries, 1842, p. 57

MAINZ - "Justus Keßler, Instrumentenmacher in Bockenheim bei Frankfurt a. M. (Kurfürstenthum Hessen.) Ein Flügel mit 6½ Octaven von Mahagony und mit deutscher Mechanik.
Die Instrumente des Hrn. Keßler stehen im Allgemeinen in Bezug auf Ton, Arbeit und Spielart in aner kannt gutem Rufe." Ausführlicher bericht über die von dem Gewerbverein für das grossherzogthum ..., 1843, p. 122

  BERLIN - "22. Justus Keßler, in Frankfurt a. M., bekundet ein einem Flügel zum Preise von 250 Rthlr. eine verdienstliche Leistung." Amtlicher Bericht über die allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung ..., 1845, p. 207

BERLIN - "1753. Justus Keßler, Instrumentenmacher daselbst. Ein FLügel-Fortepiano." Amtliches Verzeichniss der aus den Staaten des Deutschen Bundes, dem ..., 1844, p. 157

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1842

End : ca. 1890

"Pianinos von C. Bechstein in Berlin. Hoflieferant Sr. Maj. des Königs. Bestellungen auf Concert- und Salonflügel - letztere 6' lang - dieser ausgezeichneten Fabrik werden nach dem bechstein'ischen Preis- Courant ausgeführtv im Pianoforte-Magazin von Justus Kessler, gr. Eschenheimerstrasse 43. Mehrjährige Garantie." Intelligenz-Blatt der freien Stadt Frankfurt, 21/10/1862, p. 400

 Exhibitors list Mainz, 1842 | Exhibitors list Mainz, 1842 | Exhibitors list Berlin, 1844

43, Eschenheimerstrasse (xx1862), 8, Liebigstrasse (**1878), Frankfurt am Main
KESSLER J. & MAYR M.
 
| KEẞLER
 

BIO

"Kessler & Mayr, Pianofortefabrik. Von den Inhabern J. Kessler und M. Mayr gegründet." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 106

 
'Pianoforte-Fabrikanten' ca. 1874 Constanz
KETNATH & Söhne  

VIENNA - "60. Ketnath & Söhne, Weiden, Bayern. - Pianino. Gegründet 1835. Fortepiano- und Pianinofabrik. 1871 wurden 10 Fortepianos und 8 Pianinos für 5,400 fl. gefertigt. 6 Arb. [Arbeiters]" Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Weltausstellung 1873, Wien, p. 522

VIENNA - "Ketnath & Söhne, Weiden in Baiern : Ein Pianino, hohes Format, geradsaitig, zu 200 Thaler." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 43

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1835

 Exhibitors list Vienna, 1873

 

Weiden, Bayern
KETZ F. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-21 74, Bornholmer Strasse N. (x1913)(**1914)(**1916)(**1919), 113, Bornholmer Strasse N. (**1921), Berlin
KEWITZCH Johann(es)
 | KEWITSCH

 

 

Advertisement in Biographisches Bühnen-lexikon der deutschen Theater: von beginn ..., 1892, p. 7

 

 

"Johannes Kewitsch Pianoforte-Fabrikant - Stimmer an der Königl. Hochschule für Musik, Abteilung für ausübende Tonkunst, zu Berlin. - Berlin SW., Wilhelmstr. 2 empfiehlt billigst Flügel, Pianinos und Harmoniums eigener Fabrik und auswärtiger vorzüglicher Fabrikanten zu Kauf und Miethe, auch werden gebrauchte Instrumente in Zahlung genommen, auf Wunsch auch wieder in gut brauchbaren Zustand hergestellt." Berliner Adreßbuch, 1884, p. 50 (digital.zlb.de)

"Johannes Kewitsch - Pianoforte- und Harmonium-Fabrikant Berlin W., Potsdamer Strasse 27b - gegenüber der Königl. akademischen Hochschule für Musik empfiehlt die vorzüglichsten Flügel, Pianinos und Harmoniums System Johannes Kewitsch, D. B. Patent No. 58850 für reine Stimmung. Besondere Vorzüge dieser Instrumente sind: Gesangreicher, grosser Ton, allen Anforderungen der Neuzeit entsprechend auf das Sorgfältigste ausgeführt. Massige Preise, unbeschränkte Garantie. Reichste Auswahl, coulanteste Bedingungen. Preis-Verzeichnisse umsonst. — Alte Instrumente werden in Umtausch genommen und zum höchsten Preise angerechnet. Alleiniger Vertreter für Europa der vorzüglichsten Amerikan. Haus-Orgel-Fabrik Farrand & Votey Organ Co., Detroit, Mich., U. S. A. - Reparaturen und Stimmen an Flügeln, Pianinos, Harmoniums und Orgeln werden, mit besten Fachkenntnissen auf das Sorgfältigste ausgeführt." Berliner Adreßbuch, 1892, p. 68 (digital.zlb.de)

 

 

'Pianoforte & harmonium Fabrikant' since 1878

End : ca. 1932

1889 - "A young Japanese scientist, Dr. Tannaka, has read a paper before the Tonkünstler Verein, of Berlin, on a new system of “perfect mathematical tuning," which he claims to have elaborated. It is said to be founded on the discoveries of Helmholtz and Engel, and to exhibit these in a practical form. Papendieck gave a practical illustration of the system on a harmonium specially constructed by Johannes Kewitsch. - "Musical World." Musical Courier, 11/12/1889, p. 498 - and - Musikpädagogische Blatter ...: Zentralblatt fur das gesamte ..., 1890, p. 110 - and - The Musical Herald and Tonic Sol-fa Reporter, 01/09/1892, p. 266

2, Wilhelmsstrasse S.W. (**1881)(**1883)(**1884), 27b, Potsdamerstrasse W. (*1889)(***1892)(*1896)(*1897)(*1899)(x1899)(**1901)(*1903)(*1907)(*1909)(x1913)(**1914)(**1916)(**1919)(**1921)(**1924)(**1926)(**1930), 8, Lützowplatz (**1933), Berlin
KIEFER 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 19?? ??
KIELING & ZERUHN Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926 25, Rüdersdorferstrasse O. (**1926), Berlin
KIESELSTEIN Julius Christian Heinrich
| KISSELSTEIN

 

Square pianoforte ca. 1830, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Square pianoforte ca. 1835, Universität Musikwissenschaftliches Seminar, Erlangen, Germany

ARTICLE

1827 - "Künste, Manufacturen und fabriken. Pianoforte. Unter der nicht geringen Anzahl geschicks ter Künstler aller Art, welche gegenwärtig in Nürnberg leben und wirken, behauptet auch Kieselstein, als Pianoverfertiger, einen ehrenvollen Platz. Sein neuestes Instrument ist ein Flügelpianoforte, nach Streicherscher Idee mit dem Hammerschlag von oben. Er hat aber mehere wesentliche Verbesserungen und Vereinfachungen des Mechanismus, hauptsächlich hinsichtlich der Dämpfer und der Anbringung der Stimm-Nägel, um das Stimmen zu erleichtern, dabei angebracht. Auch bildet bei diesem Instrumente die Tastatur keine besondere Erhöhung im Bau desselben, wie bey den Streicherschen der Fall ist, weil diese Erhöhung dem Ganzen immer ein ungefälliges Aeußeres gibt, sondern ist in den Kasten des Instruments selbst eingesenkt, und dadurch die ge, wöhnliche Form des Flügelpianoforte erhalten worden. Anschlag und Behandlung sind kräftig, ohne schwer zu seyn, der Ton ist angenehm und wohlklingend, und vorzüglich haben, wie auch in den Streicher'schen, die obern Oktaven viel gewonnen. Gegenwärtig hat Herr Kieselstein zur Ausführung der zweiten neuen Streicher'schen Idee – der aufrechtstehenden Patent-Pianoforte mit Abstracten – ein Modell hergestellt, und bereitet sich, demnächst ein solches Instrument, jedoch mit einigen ihm nothwendig dünkenden Veränderungen in der Ausführung, zu bauen, Umterzeichnete bekennen mit Vergnügen, dass sie der Vollendung dieses Werke, so wie auch des auf Bestellung übernommenen Baues eines doppelten Pianoforte's, mit Ungeduld entgegen sehen, da beide gewiß eben so den Forderungen der Kunstverständigen genügen werden, als es das oben geschilderte neue Flügel-pianoforte, und die übrigen, gegenwärtig fertig dastehenden, Instrumente des Hrn. Kieselstein, sowohl mit deutschem als englischem Mechanismus, wegen ihres fleissigen, soliden und eleganten Baues, nicht minder aber auch wegen ihrer guten Behandlung und wegen ihres schönen Tons im Stande sind. Nürnberg, den 6. Jul. 1827. Kuppler. Mainberger. Dr. Preu. v. Tucher." Allgemeiner Anzeiger der Deutschen: der öffentlichen Unterhaltung über ..., 07/08/1827, p. 2360-2361 - and - Intelligenzblatt zur allgemeinen musikalischen Zeitung, 08/1827, p. 607-608

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1827-28

ARTICLE
(continuation)

1827 - "Der geschikte Künstler herr Kieselstein in Nürnberg verfertigt gegenwärtig zwei neue Pianoforte, und zwar ein Flügel-Pianoforte nach Sctreicherscher Idee mit dem hammerschlag von oben, und ein Doppel-Pianoforte worauf die Musikfreunde Nürnbergs sehr neugierig und auf deren Vollendung mit Ungeduld warten, weil sie sich sehr viel von selben versprechen." Unterhaltungen und Mittheilungen von und für Bayern in ..., 28/07/1827, p. 185

1828 - "Wind-Fortepiano. - Der Instrumentenmacher Hr. Kieselstein in Nürnberg (der nicht die Gabe bestyt, seine Arbeiten durch Worte zu empfehlen) hat gegenwärtig, unter dec Mitwirkung des Hrn. Schwarz, ein Wind-Fortepiano verfertigt, das der Anerkennung werth ist. Das Aeußere ist einer Kommode mit 3 Schubladen an Form und Größe ähnlich. An der untersten befinden sich zwei Tritte, den Veränderungen eines tafelförmigen Fortepiano's vergleichbar. Die obere und untere Schublade sind nur scheinbar, und ein zum Ganzen gehöriges Getriebe verdeckend; die mittlere ist eine wirkliche verschließbare Schublade, bequem zur Aufbewahrung der Mustkalien. Bei Oeffnung des Deckels zeigt sich ein sechs-oktaviges Tastenwerk, das leicht zu spielen ist. Der Ton selbst wird durch messingene, unter dem Tastenwerke über einer Windlade liegende Munde bewirkt, in deren Oeffnung eine sehr zarte Stahlfeder von dem Winde zittert, welcher vermittelst der beiden Tritte durch die drei Bälge eintritt. Nach des Künstlers Versicherung sind die Töne selbst unverstimmbar, wenn die Munde vor Nässe bewahrt bleiben, und das Ganze könnte sehr leicht auch mir einem Flügel oder tafelförmigen Fortepiano verbunden werden. Das Wachsen und Abnehmen der Töne wird durch den vermehrten oder verminderten Druck der Tritte bewirkt, und kann vom pianissimo dis zum Fortissimo in langer Anschwellung verstärkt werden. Der Ton dieses Instrumentes gleicht dem von Blasinstrumenten, und ist vorzüglich zum Vertrage des Rührenden und Erhabenen geeignet." Wochenblatt für die vier löblichen Kantone Ury, Schwytz, Unterwalden und Zug, 27/06/1828, p. 112 (e-newspaperarchives.ch)

 

Nürnberg
 

KIETZLING

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848 14, Linksstrasse (**1848), Berlin
KIFFEL W. 'Instrumentenmacher' ca. 1820 83, Mauerstrasse (*1820), Berlin
KIHLHOLZ J. 'Instrumentenmacher' ca. 1870-73 55, Brandenburgerstrasse (x1870)(xx1873), Berlin
 

KINDSHÜBER Emil

 

 

"J. Kindshuber in Ansbach und Filiale in Ingolstadt a/D. empfiehlt sein großes Lager von Tafelpianos und Pianinos, gerad- und kreuzsaitig und ganz in Eisen gebaut, aus den renommittesten Fabriken Deutschlands, als : Bechstein, Biese, Blüthner, Dörner, Kaim & Günther, Förster, Lägele, Lipp, Meistereck, Neupert, Oehler, Pfeiffer, Schönleber, Rosenkranz, Schiedmayer, Hansen u. f. w. Alleiniges Depot für Mittelfranken der rühmlichst bekannten Pianofabrik von Steingräber in Bayreuth, welchem auf der Wiener Weltausstellung die höchiste Auszeichnung zu Theil ward. Gebrauchte Instrumente werden im Tausch angenommen. Fabrikpreise, Fabrikpreise, Ratenzahlungen, 5 jährige Garantie.
NB. Den Herren Lehrern bewillige Vorzugspreise und bei Vermittlung von Verkäufen an Private hohe Provision." Bayerische Lehrerzeitung, 12/07/1878, p. 318

 

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1878

1878 - "Ort der Niederlasung : Ingolstadt (Zweigniederl.) - Firma : Emil Kindshüber - Firmen-Inhaber : Emil Kindshüber, Claviergeschäft. - Gericht und Zeit der Veröffentlichung : Ansbach, 31. Dezember 1877. - Bemerkungen : -" Handelsregister-Einträge, 1878, Quartal 1-3, p. 2

 

Ansbach

Branch : Ingolstadt

 

KINDSHÜBER J.

 

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1878

1878 - "Ort der Niederlasung : Ingolstadt (Zweigniederl.) - Firma : J. Kindshüber - Firmen-Inhaber : Emil Kindshüber, Clavierhandlung. - Gericht und Zeit der Veröffentlichung : München, 1/1., 7. März 1878. - Bemerkungen : -" Handelsregister-Einträge, 1878, Quartal 1-3, p. 2

Succeeded by WILHELM Carl in München

 

München

Branch : Ingolstadt

 
 

KINDSHÜBER J.

 

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1893-97

KINDSHÜBER & SCHMIDT (*1893), 'Hoflieferant'

 

36, Carollinenstrasse (*1893), 24, Carollinenstrasse (*1895)(*1896)(*1897), Augsburg
KINTZINGER 'Musik-Instrumentenmacher' ca. ??; (**1789) ??
KIRCHMANN 'Musik-Instrumentenmacher' ca. ??; (**1789) ??
KIRCHNER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1876-78 3, Seidnitzerstrasse (x1876), 13, Seidnitzerstrasse (*1878), Dresden
KIRCHNER A. Pianoforte-maker and/or pianoforte ca. 1928 2, Beuschaerstrasse (x1928), Leipzig
KIRSCH  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1925

Succeeded by RATHKE Robert in 1934

 

Berlin
KIRSCH A. B. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1876 16, Schmiedgasse (***1876), Nürnberg
 

KIRSCH & WELK

 

Advertisement in Berliner Adreßbuch, 1924, p. 457 (digital.zlb.de)

 

 

'Pianoforte-Fabrik' since 1922

KIRSCH, WELK & Co (**1924)

KIRSCH & Co (**1926)(**1930)(**1933)

 

31, Hannemanstrasse, Neukölln (**1924)(**1926), 11, Romintenerstrasse O. (**1930), 137, Grosse Frankfurter Strasse (**1933), Berlin
KISSEL W. 'Fortepiano- und [Musikalischer] Instrumentenmacher' ca. 1820-41 83, Mauerstrasse (*1820)(*1837)(*1838)(*1839)(*1841), Berlin
KISTING Franz Christian Heinrich

(1769 – 1853)

 

KISTING Franz Heinrich Christoph & Sohn

Grand pianoforte ca. 1825-37, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany
Grand pianoforte ca. 1828-32, National Museum of American History, Smithsonian Institution, Washington, D.C., U.S.
Grand pianoforte n° 496 ca. 1830, Stiftelsen Musikkulturens Främjande, Stockholm, Sweden
Grand pianoforte n° 667 ca. 1832-35, The Schubert Club, St Paul, M.N., U.S.
Grand pianoforte n° 2002 ca. 1833, Deutsches Museum, München, Germany
Grand pianoforte ca. 1835, Sammlung Fritz Neumeyer, Bad Krozingen, Germany
Grand pianoforte ca. 1835, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Square pianoforte ca. 1845, Private collection, Marysville, W.A., U.S.
Grand pianoforte n° 421 ca. 1845-50, Scenkonstmuseet, Stockholm, Sweden

BERLIN - "Unter den Flügeln dürfte ein Kisting'scher aus Berlin den strengsten Anforderungen heutiger Zeit, sowohl in Hinsicht seines überaus schönen, edlen Tones, als auch in Bezug auf treffliche Spielart und musterhafte Arbeit am meisten genügt haben. Die Kisting'sche Firma erfreut sich eines langbegründeten Rufes. Hr. Kisting versäumt aber auch nicht ihn zu erhalten, was bei der gesteigerten Concurrenz keine kleine Aufgabe ist. Wiederholte Anschauungen der berühmtesten englischen und französischen Pianoforte-Fabriken ließen ihn, im Vereine seiner eigenen Erfahrungen, Resultate erlangen, von deren Vorzüglichkeit der ausgestellte Flügel das schönste Zeugniß gab. Die wohlverdienteste Anerkennung wurde dem geschickten Verfertiger dafür zum Lohne." Allgemeine Wiener Musik-Zeitung, 14/11/1844, p. 546

BERLIN - "425. Eduard Kisting, musikalischer Instrumentenmacher, Friedrichstr. Nr. 134. Ein Flügel-Fortepiano von Polisanderholz." Amtliches Verzeichniss der aus den Staaten des Deutschen Bundes, dem ..., 1844, p. 47

BERLIN - "1. Die Kistingsche Pianofortefabrik, zu Berlin, hat zu Anfangdes Jahrhunderts klein begonnen; seit 1828 ist die Firma Heinr. Kisting u. Sohn angenommen und seit 1832 hat der ältere Sohn, Eduard Kisting, die Leitungdes Geschäfts. Der Vater erhielt 1815 das Prädikatals Hof-Instrumentenmacher. Die Fabrik beschäftigt 18–20 Arbeiter im Hause,während eine Menge von Arbeiten außer dem Hause beschafft werden. Man liefert jährlich 35 bis 40 Fortepianos im Preise von 300–500 Rthlr. E. Kisting hatte auf der Ausstellung einen Flügel mit Englischem Mechanismus ausgestellt, dessen edle Fülle, seelen voller Klang und durchaus gleiche Tonrundung wohl von keinem der ausgestellten Instrumente besiegt werden möchte. Zu diesen Vorzügen gesellen sich noch die, vortrefflicher und gewissen hafter Arbeit, so wie einer musterhaften Spielart, die auch schwächeren Kräften zugänglich ist, wenn gleich sie zu voller Wirkung die geübtestenerfordert. Ein Verein so vieler schätzenswerther Eigenschaften läßt dieses Instrument, dem sich das Interesse der Beschauenden stets lebhaft zugewendet hat, zugleich als ein sehr preiswürdiges erscheinen,(100Frdor.) Der Verfertiger, dessen Instrumente mit Deutschem Mechanismus sich längst eines wohlverdienten Rufs erfreuten, hat durch die Anwendung einer glücklich kombinirten Englischen Bauart bei seinen neueren Fabrikaten jedenfalls eine sehr vortheilhafte Bahn eingeschlagen." Amtlicher Bericht über die allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung ..., 1845, p. 204-205

"Musikalische Instrumente. Wir haben sehr ansehnliche Instrumenten-Handlungen, in welchen man nicht allein einheimische, sondern auch außerhalb Landes verfertigte Instrumente immer vorräthig findet, eben so auch sehr geschickte Instrumentenmacher, deren Arbeiten sich mit denen der berühmten auswärtigen Meister gewiß messen können. Jahr 1802 zahlte man 49 Instrumentenmacher mit 6 Gesellen. Wer irgend ein Instrument nöthig hat, kann sich an einen der folgenden wenden: [...] 6) Kisting, Charlottenstraße No. 63, verfertigt Fortepianos und auch Harfen. [...]" Lexicon von Berlin und der umliegenden Gegend ..., 1806, p. 405

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' and harpfabrikant since 1799

KISTING H. & Sohn (1828)(*1836)(*1837)(*1838)(*1839)(*1841)(*1842)(*1844)(*1845)(**1848)(**1849)(**1850)(**1851)(**1852)(**1855)(*1857)(*1858)

KISTING Eduard (**1844)

'Königl. Hof-Instrumentenmacher' (*1842)(*1844)(**1849)

End : ca. 1856

1811 - "Kistings Flügel-Fortepiano's. - Es ist eine tausendfach wiederholte und ausgesprochene Erfahrung, daß das von der Mode oder bem Eigensinn befohlene Verlangen nach den Erzeugnissen der Fremde den Blick auf das Nahe und Bessere besängt und verdunkelt, und daß selbst das Urtheil sich durch irgend einen ausländischen Namen, der im Kurs ist, bestechen läßt. Daher mag es immer ein kleines Verdienst seyn, der verstoßenen Wahrheit die Thür zu öffnen, zumal bei einem Gegenstand, der fast allgemein zur Haus freundschaft gehört, und, welchen zu würdigen, fast nur ein gesundes Ohr erfordert wird.
Unter den Fortepiano's behaupten die in Flügelform die erste Stelle; das ist entschieden, und warum? weil in ihnen die für diese Instrumentenart möglich größte Wirksamkeit enthalten ist.
Diese aber kann nur vorhanden seyn, wenn der Spieler (nicht etwa der sogenannte Virtuose oder Klimperer, sondern der Spieler, welcher das Instrument zu behandeln versteht) die Stufenfolge der Nüancen vom Fortissimo bis zum Pianissimo hervorzubringen und auszudrücken im Stande ist.
Das Instrument muß seinen Fingern und dem Genius, der ihn beseelt, gehorchen, und beiden die ausgedehntesten Grenzen zu berühren erlauben: sein Spiel muß nicht durch die Mittelmäßigkeit des Instr»ments beengt und bedingt werden.
Diese Hauptforderung erfüllt selten oder gar nicht ein Engländisches oder Wienerisches :c. Flügel-Fortepiano. Jene hemmen durch den schwerer zu bewältigenden Mechanismus, durch das liefe Einsinken der Claviatur und durch das zu hörbare Mitsprechen des Holzes die Gewalt der Töne, und diese genügen nur den feinen Damenfingern, so daß einem zu fragen vergönnt ist: wozu die große. Masse, aus der nur Pygmäe'n hervor zwitschern?
Fülle der Töne, reines Ausklingen der Saiten, leises Echopiano, festes Durchdringen nach stärkerem Angriff, rasche, elastische Beweglichkeit der Tasten, Ansprache bei der leisesten Berührung, Gleichheit zwischen Tiefe, Mitte und Höhe, Deutlichkeit und Singen der Nachklänge beim Anhalten der Accorde, Festigkeit der Stimmung, eine Einrichtung des Mechanismus, die das Abhelfen einer zufälligen Stockung erleichtert, und beliebige Veränderung in der Stellung der Hämmer zuläßt, Solidität des Kastenbau's, schnelles Abdämpfen der nicht gehaltenen Töne, Gefügig, keil beim Gebrauch der Register, in Summa Bereitwilligkeit der todten Masse unter den Fingern, die ihr Leben mittheilen: das alles sind Forderungen, die man an ein Flügel-Fortepiano zu machen berechtiget ist.
Und alle diese hat die Kunst unsers Mitbürgers, des Herrn Kisting, in seinen Werken zu befriedigen gewußt. Man stelle, wenn es gefällig ist unbefangen zu urtheilen, die besten Engländischen, Wiener, hiesige und andere Flügel-Fortepiano's neben ein Kisting'sches, und bitte einen Wilhelm Schneider nach der Reihe ihnen allen einen lebendigen Odem einzuhauchen; dann wird es un zweifelhaft werden, daß das letzte das erste ist, und keiner, der die Mühsamkeit des Baues eines solchen Kunstwerks zu berechnen versteht, wird den Preis von 60 Friedrichsd'or zu hoch finden, jeder sich vielmehr, wie ein dem Schreiber dieses bekannter höchstgeschickter Spieler im Auslande, verwundern, daß man eben so viel und noch weit mehr giebt, um ein schlechteres Instrument sich aus England oder Wien, oder sonst woher zu verschaffen. Wer Gelegenheit hat, den Mann, der durch unausgesetztes Studium fick auf dem Wege der Fortschreitung erhält, unsern Kisting, näher kennen zu lernen, wird sich überzeugen, daß er, bei fast zu weit getriebener Bescheidenheit, nicht allein ein sehr rechtlicher, sondern auch höchst gefälliger und in seinem Fach mit theoretischen Kenntnissen begleiteter Künstler ist, der alle Aufmunterung verdient, ihn an sein zweites Vaterland (er ist ein geborner Hannoveraner) zu fesseln. — Es war endlich einmal Zeit, von ihm öffentlich zu reden, da er selbst durch gewöhnliche Avertissements und Selbst-Recensionen Aufmerksamkeit zu erregen verschmäht, und das Vorurtheil eingenommener Kenner und Nichtkenner nur zu oft nicht die Ueberwindung erringen kann, die Wahrheit laut und ohne Beeinträchtigung anderer Verdienste zu verkündigen. Wer Ohren hat zu hören, der höre! — Berlin, den 23sten Januar 1811." Der Freimüthige oder Berlinisches Unterhaltungsblatt für gebildete, unbefangene Leser, by Kuhn Friedrich, 08/1811, p. 66-67 (digital.zlb.de)

1822 - "Herr Greulich spielte ein tüchtiges Fortepiano von neuer Erfindung unsers geschickten Kisting, in doppelt ausgeschweifter Flügelform, welche den Vorzug der grössern Dauer haben soll." Allgemeine Musikalische Zeitung: mit besonderer Rücksicht auf den ..., 1822, p. 757

Exhibitors list Berlin, 1844

 

Potsdam (1799-1806)

63, Charlottenstrasse (**1806), 52, Schützenstrasse (**1813), 134, Friedrichstrasse N.W. (*1820)(*1836)(*1837)(*1838)(*1839)(*1841)(*1842)(*1844)(**1844)(*1845)(**1848)(**1849)(**1850)(**1851)(**1852)(**1855)(*1857), 5, Friedrichsfelde (*1841), 60-61, Oranienburgerstrasse (*1858), Berlin (1806-56)

KISTNER 1813 - "Fremden-Anzeige. [...] Im Goldenen Stern. Den 30. Mai. Hr Kistner, Klaviermacher von Heidelberg." Königl. Baierisches Salzach-Kreis-Blatt, 07/06/1813, p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de) 'Klaviermacher' ca. 1813 Heidelberg
RÜHE R.  

Patent of 1880 : "Cl. 4. Nr. 14243. R. Rühe in Landsberg a. W.: Verstellbare Reflector an Lampen für Pianinos, vom 13. Novbr. 1880." Deutsche Industrie-Zeitung, 1881, p. 155

 
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer and/or 'Inventor' ca. 1881  

Landsberg a. W.

 

KLAUKE Oskar Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1924-26 38, Grunewaldstrasse, Schöneberg (**1924)(**1926), Berlin
KLAUS Johanna Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1924-26 321a, Seestrasse, Friedrichshag. (**1924)(**1926), Berlin
KLATT 'Orgelbauer' ca. 1836 54, Landsbergerstrasse (**1836), Berlin
KLAVINS David 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1954 Bonn
 

KLEEMANN Theodor

 

 

Advertisement in Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 878

 

 

BIO

"Theodor Kleemann, Pianofortefabrik, Dresdener Strasse 100. Gründer (1868) und Inhaber; Theodor KIeemann, Derselbe liefert besonders Pianinos und beschäftigt 35 Arbeiter." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 392 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 
'Pianoforte-Fabrikant' since 1868 100, Dresdener Strasse (**1873), Berlin
KLEIN & ADAM  

PUB

Advertisement in Berliner Adreßbuch, 1924, p. 457 (digital.zlb.de)

 

'Pianoforte-Fabrikanten' since 1922

End : ca. 1926

Ockstadt, Hesse

BRANCH : 81, Steglitzerstrasse W. (**1924), Berlin

KLEIN C. 'Instrumentenmacher' ca. 1870-73 107, Lindenstrasse (x1870)(xx1873), Berlin
KLEIN F. A.

 

Lyraflügel ca. 1825, University of Michigan, Frederick Stearns Collection, Ann Arbor, M.I., U.S.
Lyraflügel ca. 1825, Western Australian Academy of Performing Arts, Edith Cowan University, Perth, W.A., Australia
Lyraflügel ca. 1830,  Deutsches Museum, München Germany
Lyraflügel ca. 1850,  Regional Museum, Gotha, Germany
Lyraflügel ca. 1850, Dresden: Schloß Pillnitz, Germany
Lyraflügel n° 14 ca. 1855, Helen Lewyn, Los Angeles, C.A., U.S.
Lyraflügel ca. 1855, Private collection, Penn, Buckinghamshire, U.K.
Lyraflügel ca. 1855-60, Owner unknown: offered at auction, Sotheby's, London (4 Dec. 1991)
Lyraflügel n° 47 ca. 1858, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany
Lyraflügel n° 63 ca. 1860, Steinway & Sons, Germany

  

'Pianoforte-Fabrikant und Verleiher' ca. 1825-83

KLEIN F. A. (x1870)(xx1873)

13, Sparwaldsbrücke (**1851)(**1852)(**1855)(*1857), 13, Spaarwalbehof (*1858)(**1859)(**1860), 13, Sparwaldebrücke (x1870), 48-49, Stallschreiberstrasse S. (xx1873)(*1875)(*1876)(*1877)(xx1877)(***1878)(**1879), 102, Köpenickerstrasse S.O. (**1881)(**1883), Berlin
KLEIN Georg Joseph 'Klavierinstrumentenmacher' ca. 1852-72 220, Untere Wöllergasse (xx1852), 289, Fleischbankgasse (xx1865), 6, Reibeltgasse (xx1868), 8, Reibeltsgasse (xx1872), Würzburg
KLEIN J. Konrad Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1876 1, am Grätzlein (***1876), Nürnberg
KLEIN W. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856 (**1856), Aachen
KLEINERT Robert  

Pianoforte-harmonium n° 13316 ca. 1890-1920, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1890-1920 Quakenbrück
KLEINERT W. 'Instrumentenmacher' ca. 1870 116, Wilhelmsstrasse (x1870), Berlin
 

KLEINFELDT J.

 

'Pianoforte-Fabrik' ca. 1867; (xx1867) Schwerin
KLEINSTUEBER F. A.  

Square pianoforte of 1835, Stiftung Lebensfarben, Berlin, Germany

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1830 Tambach near Gotha
KLEMM C. A. Pianoforte-maker and/or pianoforte ca. 1928 26, Neumarkt (x1928), Leipzig
KLEMM C. A. Pianoforte-maker and/or pianoforte ca. 1906 2, Auguststrasse Ecke Töpferstrasse (x1906), Dresden
KLEMM Raymund   'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1877 8, Schrötergaschen (1877), Leipzig
KLEMS Johann Bernard

 

 

Pub in Die Tonhalle, Organ für Musikfreunde, 10/08/1870, p. 516

 

Square pianoforte ca. 18??, Schumann Haus, Düsseldorf, Germany
Square pianoforte ca. 1850, Collection M. Toussaint, Pepinster, Belgium
Upright pianoforte ca. 1880, Pianomuseum Haus Eller, Bergheim, Germany

LONDON - "An diesen reihen sich an: J. B. Klemms aus Düffeldorf; Dieudonné und Blädel aus Stuttgart, erhielten von der Jury ehrenvolle Erwähnung für ihren Flügel; [...] Alle diese Instrumente waren nach früheren Erardschen Instrumenten und in ihren Theilen nicht in den gegenwärtig üblichen größern Dimensionen ausgeführt, auch war der Anschlag und die Repetition höchst wahrscheinlich wegen der so emfindlichen und zusammengesetzten Erardischen Mechanik, die in einem andern Klima sich selbst überlassen war, nichts weniger als vollkommen befunden worden." Amtlicher Bericht Über Die Industrie-Austellung Aller Völker Zu London Im 1851, p. 875

DÜSSELDORF - "271. J. B. Klems in Düsseldorf, Hof-Pianoforte-Fabrik. X. Ein Piano-Forte in Flügelform nach Erard." Katalog der Provinzial-Gewerbe-Ausstellung für Rheinland und Westphalen in Düsseldorf, 1852, p. 37

MÜNCHEN - "5414 Klems J. B., Düsseldorf. - Pianoforte in Flügelform." Katalog der allgemeinen deutschen Industrie-Ausstellung zu München im Jahre 1854, p. 180

MÜNCHEN - "5414 J. B. Klems, Düsseldorf. Preussen. - Ehrenmünze, für Verfertigung eines vortrefflich ausgeführten flügelförmigen Piano von ganz gleichem, gutem Tone." Auszeichnungen bei der allgemeinen deutschen Industrie-Ausstellung zu München, 1854, p. 55

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1840; (**1856)

KLEMS J. B. (xx1851)

KLEMS J. P. (xx1867)

KLEMS Wittwe (***1873)

End : ca. 1940


(continuation)

PARIS - "1. (S. 8.) Klems, J. B., Hof-Pianoforte-Fabrikant, Düsseldorf, Bahnstr. 43. Ehrenv. Erw. London 1851. Repräs.: Jean Schwander & Соmр., 14, Rue d'Aubervilliers la Chapelle.  1 Concertflügel; — 1 Pianino. Es werden seit 1840 Flügel in fünf und Pianinos in vier Nummern gebaut. 60 Arbeiter-, Absatz ausser Europa nach Amerika und Asien." Amtlicher Special-Catalog der Ausstellung Preussens und der Norddeutschen ..., 1867, p. 40

PARIS - "J. B. Klems in Düsseldorf für Verfertigung eines vortrefflich ausgeführten flügeiförmigen Pianos von ganz gleichem, gutem Tone." Geschichte des Claviers vom Ursprunge bis zu den modernsten Formen dieses Instruments nebst einer Uebersicht über die musikalische Abtheilung der Pariser Weltausstellung im Jahre 1867, Oscar Paul, p. 163 (archive.org)

PARIS - "Pianoforti a coda. - [...] La firma Klems di Düsseldorf aveva un gran pianoforte a coda di buona e grandiosa voce; buon lavoro, un poco negletto per la parte artistica della tastiera." Il Pianoforte, guida pratica per costruttori, accordatori, etc., Sievers, 1868, p. 217

VIENNA - "2. Klemms, Wwe. Klems, Düsseldorf. Concertflügel, Salonflügel und Pianino. Gegründet 1840. Pianoforte-Fabrication. Spez. geschmiedete Eisenrahmen, seine Tastaturen, verleimte Rippen etc. Es werden jährlich 120 bis 140 Instrumente gefertigt. Hauptabsatz in Deutschland. 108 Arb. [Arbeiters]" Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Weltausstellung 1873, Wien, p. 519-520

VIENNA - "12. Aus Düsseldorf: J. B. Klems (Wittwe), ebenfalls eine alte, berühmte Firma, deren frühere Leistungen besonders ins Gewicht fallen. Dieselbe hatte zwei kreuzsaitige Concertflügel mit Erard'scher Mechanik und ein hohes kreuzsaitiges Pianino ausgestellt, ohne jedoch durch die Qualität des Tones die eminent hohen Preise zu rechtfertigen. Dagegen war die Arbeit an sich sehr lobenswerth." Amtlicher Bericht uber die Wiener Weltausstellung im Jahre 1873, p. 616

VIENNA - "Aehnlich verhält es sich mit J. B. Klems in Düsseldorf, von dem uns zwei übersaitige Concertflügel mit Erard'scher Mechanik und ein kreuzsaitiges Pianino im hohen Format vorgeführt sind. Auch dieser Firma geht ein grosser, wohlverdienter Ruf in der musikalischen Welt voran, namentlich hatte Franz Schumann eine Vorliebe für die Instrumente aus dieser Fabrik. Bei den beiden Flügeln ist die Abdämpfung nichts weniger als tadellos und der Anschlag hart; unter den Claves fehlen etwa fünf Tuchdichten, um den gehörigen Druck zu erzeugen. Aus gezeichnet an den Instrumenten ist die Tischlerarbeit. Den günstigsten Eindruck machte noch das Pianino. Die beiden Flügel kosten, der eine mit dem Corpus aus Nussbaumholz, 2500 Thaler, der andere aus Palissander, 1200 Thaler, das Pianino, ebenfalls aus Palissander, 400 Thaler." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 39-40

 Honorable mention London, 1851 | Exhibitors list Düsseldorf, 1852 | Honorary coin München, 1854 | Silver medal Paris, 1867 | Merit Medal Vienna, 1873 | Exhibitors list Philadelphia, 1876

 

43, Bahnstrasse (**1867)(**1870)(*1893)(*1896)(*1897)(*1899)(*1903), Düsseldorf
KLENANDI Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19?? Augsburg
KLENG Max  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19?? Dresden
 

KLETTE

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1855-57 16, Markenstrasse (**1855), 14, Am Kruzberge (*1857), Berlin
KLIEM  

BIO

"Kliem, guter deutscher Clavierbauer, der um 1800 zu Brüheim bei Gotha lebte, wohin er aus dem Hessen'schen gezogen war. Seine Flügel besonders erfreuten sich damals eines trefflichen Rufes in ganz Deutschland." Musikalisches Conversations-Lexikon: Eine Encyklopädie der ..., 1876, p. 97

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1800 Brüheim bei Gotha
KLIER Karl  

'Klaviermacher' ca. 1868

1868 - "Getraute Paare. [...] In der Hl. Geist-Pfarrei. [...] Kerl Klier, Klaviermacher, Ins. dah., mit Franziska Baab, Privatierstochter v. h." Münchener Bote, 15/05/1868, p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de)

 

München
KLIMES & Co 'Pianoforte-Fabrikanten' since 1904 77, Palisadenstrasse N.O. (x1913)(**1914)(**1916)(**1919)(**1921)(**1924)(**1926)(**1930)(**1933), Berlin
KLING, SCHRÖDER & Co
| SCHRŒDER
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1896-97 8, Annenstrasse S. (*1896)(*1897), Berlin
KLINGER E. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1928 21, Schützenstrasse (x1928), Leipzig
 

KLINGMANN & Co

 

 

Advertisement in Berliner Adreßbuch, Ausgabe 1914, p. 363 (digital.nls.de)

 

BERLIN - "2229. G. Klingmann & Co., Berlin SO., Köpenickerstr. 175. Fernspr.-Amt IV, 768. Piano-Fabrik. Pianos." Offizieller Haupt-Katalog der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896, p. 123 (digital.zlb.de)

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1869

KLINGMANN & Co (**1884)(*1889)

KLINGMANN G. & Co (*1893)

KLINGMANN J. & Co (*1896)

"Jahresproduktion : ca. 2000 Instrumente" (x1913)(**1914)

KLINGMANN G. & Co (xx1896)(x1899)(x1913)(**1914)(**1921)(**1924)(**1926)(**1933), "Hoflieferanten Sr. Majestät des Königs von Spanien"

Succeeded (?) by EISENBERGER PIANOFORTE-FABRIK since 1930

End : ca. 1941

 Silver Medal Amsterdam, 1882 | Exhibitors list Berlin, 1896

 

175, Koepnickerstrasse S. O. (**1883)(**1884)(*1889)(*1893)(*1896)(xx1896)(*1897)(*1899)(x1899)(**1901), 11, Bülowstrasse W. (x1913), 46, Wienerstrasse S.O. (*1909)(x1913)(**1914)(**1921)(**1924)(**1926), 5, Glogauer Strasse (**1933), Berlin
KLINKERFUß Bernhard  

Grand pianoforte ca. 1835, Musikhistorische Sammlung Jehle, Schloß Lautlingen, Albstadt, Baden-Württemberg, Germany
Small upright pianoforte ca. 1835, Musikhistorische Sammlung Jehle, Schloß Lautlingen, Albstadt, Baden-Württemberg, Germany
Upright/portable pianoforte ca. 1840, Württembergisches Landesgewerbemuseum, Stuttgart, Germany
Pianoforte ca. 1840, Württembergisches Landesgewerbemuseum, Stuttgart, Germany

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1835-1909; (xx1867)(*1909)

 

15, Canzleistrasse (x1855), Stuttgart, Baden-Württemberg
KLINKERFUß Karl Apollo Otto Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 18??

Husband of Mrs. Schulz (7)

Stuttgart
KLOPPE H.  

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1882

End : after 1893

32, Windmuhlenstrasse (*1893), Leipzig
KLOPPE Johanna Pianoforte-maker and/or pianoforte ca. 1928 4, Gottschodstrasse (x1928), Leipzig
 

KLOSE

 

'Instrumentenmacher' ca. 1848-73

KLOSE H. (x1870)

23, Stallschreiberstrasse S. (**1848), 4, Belle Alliance Platz (x1870)(xx1873), Berlin
 

KLOSE P.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1891 38a, Krautrstrasse O. (**1891), Berlin
KLOSE & SCHUTZE 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1889-97; (**1891) 39, Krautstrasse (*1889), 49, Krautstrasse O. (*1896)(*1897), Berlin
KLUCK H. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921-24 106, Lange Strasse O. (**1921)(**1924), Berlin
KLUG & SPERL  

BRAND

SOLTON

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1???

Kronach, Pockin
KLUGE Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1873-86 2, Hamburger Communication (xx1873), 16, Bergstrasse (**1886), Berlin
KLUGE Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1920 Eisenberg
KLUGE E. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921-26 4, Krüllstrasse S.O. (**1921)(**1924)(**1926), Berlin
KLÜH Johann B.

(ca. 1787 - 1845)

 

Grand pianoforte ca. 1840, Deutsches Museum, München, Germany

BERLIN - "2178. J. B. Klüh, Königl. Hof-Klaviermacher daselbst. Ein Flügel und ein Piano von Nußbaumholz, mit englischer Stoßmechanik und beweglichen Fängern." Amtliches Verzeichniss der aus den Staaten des Deutschen Bundes, dem ..., 1844, p. 194

BERLIN - "25. J. B. Kluh, in München, war mit einem anerkennungswerthen Instrumente [grand pianos] aufgetreten, dessen besondere Nüance indessen ihr Für und Widerfand. [...] 48. Das Piano [upright] von J. B. Klüh, in München, zu 139 Rthlrn. ist bequem, klangreichund preiswürdig." Amtlicher Bericht über die allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung ..., 1845, p. 207-209

BERLIN - "No. 2178. I. B. Klüh, Hof-Claviermacher in München. - Ein Flügel und ein Piano in Nussholz, engl. Mechanik. Pr. 220 und 139. Thlr. – An diesen Instrumenten finden wir Weiter nichts zu bemerken, als dass sie mit einem bescheidenen Preise, ein bescheidenes Aeussere zu einem bescheidenen Erfolge verbinden, und dass sie aus München kommen." Berliner musikalische Zeitung, 19/10/1844, p. 38

 MÜNCHEN - "Klüh, Joh. Bapt., königl. bayer. Hof-Klaviermacher. Ein Flügel mit englischer Stoßzungen-Mechanit ohne äußerliche Verzierung. Ein Fortepiano mit gleicher Mechanik, beide Instrumente sind von Nußbaumholz." Kunst- und Gewerbeblatt des Polytechnischen Vereins für das ..., 10/1844, p. 661 - and - Catalog der Lokal-Industrie-Ausstellung in München, 1844, p. 22

"Der unterzeichnete macht hiermit bekannt, daß er seine bisherige Wohnung in der Kauflinger-Strasse verlassen, und das Logis zu ebener Erde in der Brienner-Strasse No. 338 bezogen hat, wobei er sich dem hohen Adel und dem verehrlichen Publikum ferners empfiehlt. Joh. Klüh, Klaviermacher." Königlich Bayerischer Polizey-Anzeiger von München, 1829, p. 551

"Bei Hofinstrumentenmacher Klüh, in München kann ein geschickter Klaviermachers-Gehülfe, der auch im Klavierstimmen bewandert ist, sogleich in dauerhafte Condition treten." Der Bayerische Landbote, 30/03/1840, p. 3 (digipress.digitale-sammlungen.de)

"Bei Hofklaviermacher Klüh, in München kann sogleich ein geschickter Klaviermacher als zusammensetzer in dauernde Stelle finden." Der Bayerischer Landbote, 28/05/1845, p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de)

 

'Hof-Pianoforte-Fabrikant' ca. 1827-44; (xxx1841)

1827 - "Getraute Paare in München. [...] Joh. Klüh, b. Klaviermacher, Wittwer, mit M. Klara Pinzinger, Schullehrerstochter von Mauern." Der Bayerische Volksfreund, 07/06/1827, p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de)

1829 - "Se Maj. der König haben Sich unterm 9. Okt. d. J. allergunstigst bewogen gefunden, dem Klaviermacher Klüh in München den Titel eines Hof-Klaviermachers zu verleihen." Bayerische Volksfreund, 26/11/1829, p. 2 (digipress.digitale-sammlungen.de) - "Der Klaviermacher Klüh hat die allerhöchste Erlaubnitz erhalten, sich Hof-Klaviermacher, [...]" Das Inland, 24/11/1829, p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de)

1830 - "Da ich die gnädigste Erlaubntz erhielt, ein Privat-Mädchen-Institut errichten zu dürfen, so gebe ich mir die Ehre, dieses einem hohen Adel und verehrlichen Publikum ergebenst anzuzeigen. Schon seit vielen Jahren ertheilte ich als geprüfte Lehrerin Unterricht in den Elementar-Gegenständen und in der Musik bei anseynlichen Familien und mit gutem Erfolge, und schmeichle mir daher, des Vertrauens der verehrlichen Eltern um so weniger unwürdig zu seyn, da mich zu diesem Unternehmen reine Liebe zu Berufe und vieljährige Erfahrung hierin ermuthigen. Klara Klüh, geborne Pinzinger, Hof - Klaviermachers Gattin und Privat - Lehrerin in der Briennerstraße Nr. 358 zu ebner Erde." Flora, ein Unterhaltungs-Blatt, 17/01/1830, p. 6 (digipress.digitale-sammlungen.de)

1842 - Peter Karl NELSON, associé of KLÜH

1845 - "Gestorbene in München. [...] J. B. Klüh, Hof-Klaviermacher 58 J. a." Münchener Tagblatt, 09/12/1845, p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de)

1845 - "Danksagung und Empfehlung. Mit gerührtem Herzen danke ich allen Freunden, Gönnern und Bekannten für die grosse Theilnahme, welche Sie mir bei dem hinscheiden meines geliebten Ehegatten bewiesen haben, was für mich eben so tröstlich als ergreifend war. Hiemit verbinde ich zugleich die ergebenste Anzeige, dass ich mein Geschäft wie bisher fortführe, wozu ich bereits einen jungen und geschickten Fortepianobauer, der schon das vollste Vertrauen meines sel. Mannes genossen, als Geschäftsführer aufgenommen habe. Ich empfehle mich daher ganz ergebenst einem hohen Adel und verehrten Publikum mit der besondern Bitte, mir das bisher geschenkte Vertrauen auch fernerhin zu bewahren, indem ich mich gewiss eisrigst bemühen werde, solches im höchsten Grade zu verdienen, und den aus meiner Fabrik hervorgehenden Piano's jenen guten Ruf zu sichern, dessen sie sich bisher allgemein zu erfreuen hatten. M. Klara Kluh, München den 11. Dezember 1845. Hof-Klaviermachers-Wittwe." Münchener Tagblatt, 14/12/1845, p. 3 (digipress.digitale-sammlungen.de)

1847 - "Getraute Paare in München. In der Metropolitan- und Pfarrkirche zu U. L. Frau. Hrn Ignaz Joseph Jäger, bgl. Klaviermacher dahier, mit Klara Klüh, geborne Pinzinger, Claviermacherswittwe." Münchener Tagblatt, 29/04/1847, p. 6 (digipress.digitale-sammlungen.de)

Succeeded by JÄGER Ignaz Joseph

Exhibitors list Berlin, 1844 | Exhibitors list München, 1844

 

385, Briennerstrasse (xxx1830), 40, Briennerstrasse (y1835)(**1842), München (Munich)
KLUSSMANN Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1909 7, Langelaube (*1909), Hannover
KLUSSMANN & WENZEL  

'Pianoforte-Fabrikanten' ca. 1882-93

 Silver Medal Amsterdam, 1882

 

40, Schoeppenstedterstrasse (*1893), Braunschweig
KNABE Wm. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. ?? Braunschweig
KNABE & Söhne  

1911 - "Die Pianofortefabrik Knabe und Söhne, in Berlin stellte, durch Zusammenbruch der Pianofortefirma Hintze in Mitleidenschaft gezogen, die Zahlungen ein und meldete als zehnte Firma nach der Hintzekatastrophe den Konkurs an." Neue Zürcher Nachrichten, 06/10/1911, p. 3 (e-newspaperarchives.ch)

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1911 Berlin
KNABE & THAL 'Pianoforte-Fabrikanten' ca. 1899-1909 36, Dieffenbacherstrasse S. (*1899)(x1899)(**1901)(*1903)(*1909), Berlin
KNAKE J. Bernard
| KNÆCKE | KNAKE | KNÄCKE

 

 

Advertisement in Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 1301

 

LONDON - "1458 KNACKE [sic], BROS. Münster. — Grand piano; pianino." Official Catalogue: Industrial department, 1862, p. 273

LONDON - "1458. Knacke [sic], Brothers, pianoforte-makers, Miinster. Agts. Lion M. Cohn, Phaland & Dietrich, represented by Ch. Trübner, 20 St. Dunstans Hill, City, an A at the Exhib. Building. A grand pianoforte for concerts 600 Th. (90 £); a pianino 350 Th. (52 £)." Special Catalogue of the Zollverein-Department, 1862, p. 83

LONDON - "1458. Knacke [sic], Gebrüder Pianoforte-Fabrikanten, Münster. London 1862 Med. Agt. s. No. 1439. - 1 Konzert-Flügel 600 Th. (90 £); 1 Salon-Pianino 350 Th. (52 ½ £)." Special-Catalog der gewerblichen Ausstellung des Zollvereins, hrsg. von den ..., London, 1862, p. 86

LONDON - "Gebrüder Knacke [sic] (1458) in Münster, eine wohlbekannte ältere Firma (1818 gegründet) hatten einen Konzertflügel und ein Salon-Pianino geschickt. Beide Instrumente zeichnen sich durch einen höchst präzisen leichten Anschlag und einen vollen gesangreichen, poetischen Ton aus, der der verschiedensten Modifikationen fähig und besonders dem Vortrag feiner Musik günstig ist. Ist der Bechsteinsche Flügel günstig der Schule Liszts, so würden wir Knacke's Instrument für die Wiedergabe Mozart oder Chopinscher Kompositionen als besonders geeignet halten. Die Arbeit der Knackeschen Instrumente ist eine außerordentlich, ja musterhaft solide." Amtlicher Bericht Uber Die Industrie Und Kunst-Ausstellung Zu London Im 1862, p. 80

PARIS - "28. (S. 10.) Knacke [sic], В., Pianoforte-Fabrikant(Gebrüder Knacke [sic]), Münster. Med. London 1862. Repräs.- Verein deutscher Ingenieure. 2 Concertflügel und 1 Concertpianino. Das Geschäft besteht seit 1800 und liefert Instrumente, Flügel sowohl als Pianinos nach allen Weltgegenden." Amtlicher Special-Catalog der Ausstellung Preussens und der Norddeutschen ..., 1867, p. 42

PARIS - "Pianoforti a coda. - [...] La firma Knake fratelli di Münster aveva esposto i suoi grandi a coda; essi sono di gran voce; ogni nota era nutrita e maschia ; mancavano un poco di eleganza e di flessibilità nella tastiera. Anche questa firma ebbe una medaglia d'argento. [...] Pianoforti verticali. - [...] Prestel, Knake, Bresler, Irmler, Prouw-Aubert, avevano dei pianoforti verticali di merito; il pianoforte di quest'ultimo si distinse anche pel mobile che era nero con arabeschi e fiori incisi a piccoli puntini." Il Pianoforte, guida pratica per costruttori, accordatori, etc., Sievers, 1868, p. 216

MELBOURNE - "Knake Gebr., Münster. – Piano." Official record, Melbourne internat. exhib. 1880, p. 557

MELBOURNE - "COTTAGE PIANOS. [...] KNAKE, Münster, shows an ordinary piano. The case is fine, but the action and touch are not equal to other instruments that have gained this firm their reputation. Third award." Official Record: Containing Introduction, History of Exhibition, Description ..., 1882, p. 51

ANTWERP - "L'un des succès les plus sérieux est celui remporté par la maison Knake frères, de Munster, dont le piano a été acquis pour la loterie de l'Exposition. Cette maison est l'une des plus anciennes de l'Allemagne. Elle a obtenu aux Expositions de Londres en 1862 et de Paris en 1867, les plus hautes récompenses ; elle est en possession des moyens de fabrication les plus perfectionnés et apporte les plus grands soins à la construction de ses instruments." Anvers et l'Exposition Universelle, 1885, p. 361 (Archive.org)

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1808

KNAKE Gebrüder (***1855)(**1856)(**1862)(xx1867)(***1875)(*1897)

1864 - "Westfalen. Münster. Die 3 hiesigen Pianoforte-Fabriken beschäftigen eine jährlich steigende Zahl von Arbeitern, die
jenige der Gebr. Knacke baut auch Salon- und Concertflügel, welche in Concurrenz mit Instrumenten der ersten Fabriken Wiens, Paris und Londons mannigfach den Sieg davon trugen. Der Absatz nahm auch jenseit des Oceans seinen ungestörten Fortgang." Preussische Statistik, 1864, p. 111

1864 - "Westfalen. Münster. Die hiesigen Pianoforte-Fabriken nahmen guten Fortgang; namentlich die Fabrik der Gebr. Knack war vollauf beschäftigt und sandte ihre Salon- und Concertflügel nach allen Zollvereins - Staaten, nach Holland, Belgien, England und Nordamerika." Preussische Statistik, 1864, p. 138

KNAKE B. Junior (***1875)

1917 - factory liquidated

1926 - Succeeded by STOLLMANN Walter

End : ca. 1930

BIO

"Gebrüder Knake, Pianofortefabrik. Gegründet zu Anfang dieses Jahrhunderts von Bernard Knake sen. zu Heiden und 1852 nach Münster verlegt. Jetziger Geschäft-inhaber : B. Knake jun." Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen, 1875, p. 138

"Gebrüder Knake in Münster. Ueber einen nach Rom gelieferten Flugel wurde den Herren Jinale von einem dortigen Musiker besondere Anerkennung zu Theil." Neu eröffnetes Magazin musikalischer Tonwerkzeuge, dargestellt in ..., 1855, p. 436

Exhibitors list London, 1862 | Exhibitors list Paris, 1867 | Bronze medal Melbourne, 1880 | Exhibitors list Antwerp, 1885

 

Heiden (1808-52)

Bispinghof (*1893)(*1896)(*1897)(*1899)(*1903)(*1907)(*1909), Münster (1851-1930)

KNAPE W. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1930 21, Dresdener Strasse S. (**1930), Berlin
KNAPPE A. 'Tischler und Instrumentenmacher' ca. 1870 6, Enkeplatz (x1870), Berlin
KNAUER  

Cabinet pianoforte ca. 1794, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Germany

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1794

 

Naumburg
KNAUER Alois & Co  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1907

Production partially by Gebrüder NIENDORF

End : ca. 1931

 

Offenbach, Main
KNAUFT J. C. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1912 7, Nagelsweg (*1912), Hamburg
KNAUSS Heinrich

 

 

Advertisement ca. 1900

 

 

Advertisement in Adressbuch für Berlin und seine Vororte, 1901, p. 222 (digital.zlb.de)

 

 

 

KNAUSS Heinrich

Square pianoforte ca. 1820, Collection Hansjosten, Germany

PHILIPPS-KNAUSS

Pianola Philipps-Ducanola ca. 1908-20, Museum für Musikinstrumente der Universität, Leipzig, Germany

 

"Welligt kwetsen wij hier iemands teeder gevoel; maar de kunst, dit heilige erfgoed der aarde, legt ons pligten op, en het ware zonde, het oor de kunstwereld te verzwijgen, waar iets groots, tot nog toe onbereikt, in haar midden aan den dag gebragt werd. llare scheppende vernuften moet zij kennen, en als een zoodanig mogen wij, zonder vrees van ooit van leugen overtuigd te worden, haar den Hofpíanofortefabríkant, den heer Knaus te Coblenz, voorstellen. Wie erkent niet, en wie heeft niet lang de onvolledigheid erkend, welke aan onze pianofortes, in weerwil harer voortreffelijkheid‚ diehaar den uitgestrektsten werkingskring verzekert, in vergelijking met zoo vele andere instrumenten, nog aankleeft ? Wie heeft niet reeds de tooverkracht van de violoncel en de viool bewonderd; en wanneer hare smeltende, in het hart grijpende toonen, welke de speler van het krachtigste fortissimo tot aan het teederste pianissimo geheel in zijne magt heeft, in onze ziel waren gedrongen, niet reeds, ten minste in zijn hart, den wensch uitgesproken: O! Ware de pianoforte voor zulk eene tooverkracht, zulk eene behcersching en behandeling vatbaar ! Met onwederstaanbaar geweld greep deze wensch den evengenoemden kunstenaar, den heer Knaus, aan, wiens uitstekende fabriek reeds vele honderde huisgezinnen met deugdzame pianofortes voprzien heeft en die het al lang bewezen heeft, dat hij het versmaadde, bij het alledaagsche te blijven staan. Met geestdrift vervulde hem de gedachte, aan dit op den ganschen aardbol verbreide instrument eene nieuwe volmaking en eene nieuwe tot dusverre onbereikte volkomenheid te geven, en zijn geest, zich zijner scheppende kracht bewust, verdiepte zich in de studie van de mechaniek der pianoforte en zweefde dag en nacht over de wateren, om het mogelijke er uit te vormen. Hoe onderscheiden bevond hij de toonen van een Duitschen van de toonen van een Erardschen vleugel! Zou het dan niet mogelijk zijn een vleugel daar te stellen, die ten minsten in dezelfde verhouding beter dan de Erardsche vleugel ware? Dit vroeg zich de kunstenaar af, en erkende, dat reeds veel gedaan ware, wanneer hij het daarheen vermogt te brengen, dat men, met name in de teedere diskanttoonen, bij den toon niet meer het aanslaan des hamers tegen de snaar vernam, en eene vruchtbare gedachte steeg uit zijne ziel op. Het mechanisme van alle tot dusverre gemaakte píanofortes is te gecompliceerd, slechts de grootst mogelijke eenvoudigheid kan de grootst onogelijke volkomenheid doen ontstaan! Zoo klonk het in hem, en vast hield hij aan het woord’: want waarheen hij ook blikte, overal vond hij eene verblijdende getuigenis voor de juistheid der gedachte. Hij wierp een blik in het staatsleven, en honderd wijze stemmen riepen hem te gemoet, het eenvoudigste bestuur is het beste, het volkomenste; de voorwaarde van het ware welzijn en van den bloei des staats. Hij wierp een blik in het huisgezin, in het maatschappelijke leven en verder, en overal vond hij bevestiging der gedachte, dat de grootste volkomenheid slechts door de grootst mogelijke eenvondigheid te bereiken is. Maar vooral was het James Watt, de beroemde Verbeteraar der stoommachine, die hem in die gedachte, in dien grondregel versterkte. Diens heerlijke resultaten vervulden hem met niet weinig geestdrift, en zij zweefden als een lichtende ster voor zijne ziel. Met onverdroten moed sloeg de heer Knaus de hand aan het werk, en wat onmogelijk geschenen had, het is hem gelukt, en met volle regt kon hij zich, toen hij de vrucht van zijn peinzen en trachten in zijne ooren hoorde weergalmen, zeggen: het is goed wat ik gemaakt heb. De Heer Knaus heeft het eenvoudigste mechanisme gevormd, en zijne pianoforte is zonder twijfel de volkomenste, die thans op de aarde bestaat, volkomener ook dan de uitmuntendste Erardsche pianoforte ! hebben het onderscheid van toon gehoord en stonden als betooverd. Ja, wij twijfelen niet, of de heer Knaus, toen hij voor de eerste maal zijne voltooide pianoforte hoorde, heeft zijne eigene verwachting overtroffen gevonden. Gelijk de vioolspeler zijne viool, zoo heeft de heer Knaus zijne pianoforte in zijne magt, en wat den vioolspeler zijn strijkstok is, dat is den heer Knaus zijn klavier. De toonen van den bas tot aan den diskant lokt hij, zoowel in het krachtigste fortissimo, als in het teederste pianissimo door hetzelfde klavier uit, en noch bij het eene noch bij het andere hoort men het aanslaan des hamers tegen de snaar. Zonder de minste wrijving, zonder het minste geruisch ontstroomen aan zijn vleugel de krachtigste en teederste toonen in eene volheid en met eene tooverkracht, die aan zijne pianofortes alleen eigen zijn, en bij elke andere ontbreken, Op gelijke wijze wordt het zwellen en afnemen van den toon op dit instrument met verrassende gemakkelijkheid uitgevoerd. Ja zelfs bij het aanslaan en nederdrukken der toetsen kan een voortwerkende, steeds vernieuwde aanslag voortgebragt worden ! En bij al deze voordeelen, die zich met de pen slechts laten aanduiden, wordt dit instrument opvallend gemakkelijk en precies bespeeld. Er bestaat wel geene uitvinding in den nieuweren tijd, welke de gansohe erkentelijkheid der muzikale wereld zoozeer verdient, als die van den heer Knaus. Want met zijne uitvinding breekt zonder twijfel een nieuw tijdvak voor het klavierspel aan, dat op eene in het oog vallende wijze, voor het vervolg, aan uitdrukking eene verre weg hoogere volkomenheid bereikt, en wat de wijze van uitdrukking betreft, niet meer in dezelfde mate behoeft te vreezen, zich met de violonoel en de viool in een wedstrijd in te laten, want het nabootsen, de toenadering van haar toon tot de menschelijke stem, die haar tot dus verre de overwinning verzekerde, heeft de heer Knaus in zijne pianoforte op eene wijze weten voort te brengen, dat het niet twijfelachtig zijn kan, waar deze nabootsing, deze toenadering tot de eigendommelijke volheid en ronding van de stem des zangers grooter is.

 

 

'Pianoforte-Fabrikanten' since 1832

1864 - "Koblenz. Die hiesigen Pianoforte-Fabriken haben fortwährend guten Absatz. Der k. Hof-Instrumentenmacher Knauss erhielt nach Vollendung seines 1000 sten Piano obüque die grosse goldene Medaille für gewerbliche Leistungen." Preussische Statistik, 1864, p. 111

KNAUSS Heinrich Söhne (since 1872), or Rudolph & Emil KNAUSS; (***1873)(**1886)

KNAUSS H. Fils (*1899)(*1903)(*1909)

1907 - succeeded by RHEINISCHE PIANOFORTE-FABRIK with managing board KAPPLER Paul

End : ca. 1931

BIO

"Heinr. Knauss, Pianofortefabrik. Von Heinr. Knauss 1832 gegründet und seit 1872 im Besitze von Rudolph und Emil Knauss. Dieselben liefern Pianinos, Pianos oblique etc. und beschäftigen 25 [?] Gehülfen." Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen, 1875, p. 124

MAINZ - "[...] Ein Flügel von H. Knauß in Coblenz und [...]" Pamphlets, Industries, 1842, p. 57

MAINZ - "Heinr. Knauß, Fortepiano - Fabrikant in Koblenz. (Königreich Preußen.) Ein Flügel von Palisanderholz und mit deutscher Mechanik (612 fl.). Hr. Knauß fertigt außer Flügeln noch zwei- und dreichorige schrägseitige Pianinos. Sein Geschäft erstreckt sich, außer der Rheingegend, nach Westphalen und besonders nach Holland; auch macht derselbe jedes Jahr einige Versendungen Nach Amerika. Hr. Knauß verwendet große Sorgfalt auf die Festigkeit im Bau seiner Instrumente, welche aus Eichenholz, und mit durchgehenden eisernen Schrauben versehen, den Einwirkungen der Hitze und der Feuchtigkeit widerstehen. Im Uebrigen stehen diese Instrumente wegen kräftigen, vollklingenden und gesangreichen, durch alle Oetaven gleich starken Tons im besten Rufe." Ausführlicher bericht über die von dem Gewerbverein für das grossherzogthum ..., 1843, p. 121

DÜSSELDORF - "125. H. Knauß, Königl. Hof-Pianoforte-Fabrikant in Coblenz. X. Ein Flügel, ein Piano oblique, ein Pianino." Katalog der Provinzial-Gewerbe-Ausstellung für Rheinland und Westphalen in Düsseldorf, 1852, p. 24

VIENNA - "15. H. Knauss Söhne, Coblenz. - Concertflügel, Pianino, Stutzflügel. Errichtet 1832. Bau von Flügeln und Pianinos. Hauptabsatz in Deutschland. 40 Arb. [Arbeiters], ausserdem noch 10 ausserhalb." Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Weltausstellung 1873, Wien, p. 520

VIENNA - "Heinrich Knauss & Sohn, Coblenz: 1. Grosser Concertflügel, aus schwarzem Holz mit geradsaitigem Bezug, Preis 600 bis 500 Thaler. 2. Boudoirflügel von Paissander mit geradsaitigem Bezug, Preis 400 bis 350 Thaler. 3. Pianino von Palisander, mittelhoch, geradsaitig, 350 bis 300 Thaler." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 41

MELBOURNE - "352 Knauss, Heinr., Sohne, Coblenz - Upright pianos." Official Record of the Centennial International Exhibition Melbourne: 1888-1889, p. 412


(continuation)

 De pianoforte van den heer Knaus heeft intussen, wat gedaante en omvang betreft, geene merkbare verandering ondergaan en onderscheidt zich, gelijk al de instrumenten zijner fabriek, door sierlijkheid en doelmatigheid op eene voordeelige wijze. De geheele volkomenheid van het instrument ligt eenig en alleen in het, om zijne eenvoudigheid werkelijk bewonderenswaardige mechanisme, dat in geenen deele eene nabootsing kan genoemd worden, maar in allen deele waarlijk oorspronkelijk daar staat, en voornamelijk door een dubbelen stamper (Stöszer) zulke geweldige werkingen voortbrengt, terwijl het in het oog valt, dat het uit zijn aard van grootere duurzaamheid moet zijn, dan gecompliceerde mechanismen, waar de wrijvingen, kan men zeggen, menigvuldiger zijn moeten. Bij het mechanisme van den heer Knaus is geene wrijving mogelijk en ieder speler in de gelegenheid, zonder moeite het klavier er uit te nemen en zelf zijn instrument te bewaken. Met vreugde heeft het ons daarom vervuld, dat den wakkeren kunstenaar voor de Pruissische Staten een patent voor zijne pianoforte is toegestaan, en openlijk spreken wij den wensch uit,- dat de andere Staten, om de werkelijk groote verdiensten van den heer Knaus eenigermate waardig te beloonen, hem op gelijke wijze een patent voor zijne uitvinding mogen toezenden. Terwijl wij het voor een pligt achten de muzikale wereld op deze hoogstgewigtige uitvinding opmerkzaam te maken, kunnen wij ieder, die zich van de waarheid van onze, welligt maar al te bescheiden; schildering van de uitvinding overtuigen wil, de vriendelijkste ontvangst van de zijde van den heer Knaus verzekeren, wien wij van ganscher harte toewenschen‚ dat zijne verdienste niet miskend, noch uit blinde voorliefde voor het een of ander instrument achteruitgezet zullen worden, maar zijn scheppend, waarlijk oorspronkelijk vernuft, dat het schoone bloeijende Coblenz waarlijk tot sieraad verstrekt, ten minste in de muzikale wereld den verdienden lauwer en rijke vergoeding voor zijne offers vinden moge." Algemeen letterlievend maandschrift, 1847, p. 295-298

 Exhibitors list Mainz, 1842 | Exhibitors list Düsseldorf, 1852 | Exhibitors list Vienna, 1873 | Exhibitors list Melbourne, 1888

Coblenz

102, Friedrichstrasse N.W., (**1901), Berlin

KNÖBEL
| KNŒBEL
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1861-68 6b, Kleine Packhoffstrasse (x1861), 38, Blasewitzerstrasse (*1868), Dresden
KNOBLOCH Willy  

PUB

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1892; (***1927)

Successor of FRITZSCHE (°1879)

Succeeded by Ewald FRITZSCHE in 1919

End : ca. 1929

 

Factory : 87, Hildastrasse (?), Shop : 21, Steinstrasse (1929), Offenburg (Baden)
KNÖCHEL Adolf
| KNŒCHEL
 

PUB

 

 

'Flügel- und Pianino-Fabrikant' since 1876

Student of BECHSTEIN

End : ca. 1937

"Ad. Knöchel, Flügel- u. Pianofabrik. Grösstes Verleihgeschäft. Orden, Staats-Medaillen etc. Berlin N., Friedrichstr. 130." Musikpädagogische Blatter ...: Zentralblatt fur das gesamte ..., 1894, p. 26

Gold Medal Amsterdam, 1882

 

17, Auguststrasse (*1877)(***1878)(**1879)(**1880), 130, Friedrichstrasse N. (**1881)(**1883)(**1884)(*1889)(*1893)(**1894)(*1896)(*1897)(*1899)(x1899)(**1901), 2b, Chausseestrasse N. (*1907)(*1909), 5, Chausseestrasse N. (x1913)(**1914)(**1916)(**1919)(**1921)(**1924)(**1926)(**1930)(**1933), Berlin
KNÖCHEL Georg Friedrich
| KNŒCHEL
 

'Klavier-Instrumentenmacher' ca. 1843

"Die unterm 15ten l. Mts. in hiesiger Zeitung gegen mich widerrufene Anonce (Entgegennahme von Aufträgen betreffend) war nach genommener Rücksprache blos der einfache Grund darinen zu suchen, einem Herrn Collegen nicht nahe treten zu wollen. - Ich erlaube mir taher, einem hochverehrten Publikum hiemit ergebenst anzuzeigen, daß alle einschlagente Vorkommnisse sowohl in neuen Instrumenten als auch Stimmen und Repariren zu den billigsten Preisen von mir gefertigt und geliefert werden. Auf frankirte Briefe ist gerne bereit nähere Auskunft zu geben: Georg Friedrich Knöchel, Klavier-Instrumentenmacher zu St. Johannis bei Bayreuth." Bayreuther Zeitung, 22/11/1843, p. 1120

 

St. Johannis by Bayreuth
 

KNOCHENHAUER F. A.
| KNECHENBAUER | KNOCHENBAUER

 

'Musikalischer Holz-Blase_Instrumentenmacher und akademischer Künstler' ca. 1836-70

KNOCHENHAUER F. A. (*1836)

KNOCHENHAUER A. F. A. (x1870)

 

6, Zimmerstrasse (*1836), 5-6, Zimmerstrasse (*1838), 4, Charlottenstrasse S.W. (*1844), 16, Charlottenstrasse S.W. (*1845)(**1848)(**1849)(**1850)(**1851)(**1852)(**1855), 34, Zimmerstrasse (*1857)(*1858)(**1859)(**1860), 67, Alste Jakobstrasse (x1870), Berlin

 

KNOCKE
| KNOKE
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848-58

KNOCKE Wiitwe (*1858)

37, Niederwallstrasse (**1848), 15, Sparwaldsstrasse (**1849)(**1850)(**1851)(**1852), 18, Leipzigerstrasse W. (**1855), 153, Linienstrasse (*1857), 7, Karlsstrasse (*1858), Berlin
KNÖLL Wilhelm Friedrich
| KNŒLL

 ULM - "N° 372. Knöll, W., Pianofortefabrik, Stuttgart. 1 Tafelklavier, 1 Pianino." Wegweiser durch die Schwäbische Industrie-Ausstellung in Ulm, zugleich ..., 1871, p. 64

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1864

Husband of Mrs. Beltz (7)

BIO

"W. knöll, Pianofortefabrik. Im Jahre 1864 von Wilh. Knöll gegrundet." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 88

 Exhibitors list Ulm, 1871

 

117-119, Hauptstättersstrasse (***1871), 33, Urbansstrasse (xx1875), 9 ½, Augustenstrasse (**1876), Stuttgart
KNOPF 'Steich-Instrumentenmacher' ca. 1850-73

KNOPF H. (x1870)

67, Französischestrasse (**1850)(**1851), 59, Alexandrinenstrasse (x1870), 14, Spittelmarkt (xx1873), Berlin
KNOPFENSTEIN 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 19?? Berlin
KNOPP J. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921 6, Graubergerstrasse (**1921), Berlin
KNOSP Johannes Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1877  

20, Judenstrasse (**1877), Stuttgart

 

KNUDSEN Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1873 105, Dresdenerstrasse (xx1873), Berlin
KOBER Sebastian  

BAMBERG - "84) Ein Flügel, ein Fortepiano und ein Toilette klavier, von Instrumentenmacher Kober dahier."
Ein Blatt in König Ludwigs Lorbeer-Kranz: Denkschrift auf die Festfeier bei ..., 1830, p. 51

"(Bamberg. Beschl.) Eben so besitzen wir seit einiger Zeit einen vortrefflichen Instrumentenmacher, Kober mit Namen, ein geborner Lemberger, welcher in Wien und andern großen Städten sein Talent für Verfertigung von musikalischen Instrumenten, und vorzüglich horizontalen Flügeln dergestalt vervollkommnete, daß er jetzt Instrumente verfertigt, welche an Metallton, an Stärke, Haltbarkeit, und auch gefäliger äusserer Form dem besten Wiener-Flugel nichts nachgeben. Wir müssen offenherzig bekennen, daß wir bei einem von diesem Künstler erst jủngst verfertigten Flügel jenen kostspieligen und vortreflichen Londner einer ausgezeichneten Klavierspielerin, deren Talent Sie jüngst in München zu bewundern Gelegenheit hatten, gar nicht mehr vermißen. Dieser Mann hat aber auch Bestellungen bis nach Amsterdam ; und wird, wenn er (was wir von Herzen wunden), in seiner Anspruchslosigkeit und seinem Fleitze verhartt, in kurzer Zeit berúhmt werden. Der gewohnliche Preis für ein solches Instrument son rothgebeiztem Nußbaumholz, mit 7 Octaven, weißen Tasten und schwarzen halbtönen, nebst 4 Zügen, ist 56 Louisd'or, oder dreihundert recht und neunzig Gulden. Man kann jedem, der sich Eines anschaffen will, Peine bessere Empfehlung geben, als diefen angehenden Kúnster, Sebastian Kober mit Namen, der bereits nur allein für die Stadt Bamberg 4 klassische Beweise seines vollendeten mechanischen Talentes lieferte. Auch unser Kunstverein greift in seinem Wirkungsfreis immer weiter in sich.

 

'Instrumentenmacher' ca. 1829-30


(continuation)

Es wurde júngst in demselben ein Vorschlag zur Errichtung eines Monuments für den Hochtseligen König geprüft, kritisch beleuchtet, und das Gutachten an den Magistrat abgegeben, daß zwar im Allgemeinen ein Monument zu diesem Zwede sehr wünschenswerth wäre, jedoch zur Ausführung desselben nach der vorliegenden Zeich: nung aus wohl geprüften und ausgeführten Motiven abges rathen. Es ist bei eben diesem Institute auch die Errichtung einer jährlichen Verlootung von Kunstgegenstanden, woran selbst Nichtmitglieder des Kunstvereins Antheil nehmen sollen, beantragt, und der Zwecke hievon, die vielen garstigen Bilder, in deren Besit sich vorzüglich auf dein Lande verfdiedene Freunde von Sammlungen befinden, zu vertilgen, und ihnen durch das Loos bessere, geschmackvollere zu verschaffen. Sobald dieser gewiß volle Theilnahme verdienende Vorschlag zur Ausführung kommt, werden wir Ihnen das nähere Detail hierüber mittheilen." Flora: ein Unterhaltungs-Blatt, 21/06/1829, p. 502

 Exhibitors list Bamberg, 1830

Bamberg
KOCH 'Musik-Instrumentenmacher' ca. ??; (**1789) ??
KOCH 'Klaviermacher' ca. 1841; (xx1841) Rottweil
KOCH Benjamin  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1841

1841 - "Auch Benjamin Koch verfertigt seit 1830 viele Pianoforte." Heilbronner Chronic von 1841. Stadtarchiv Heilbronn, p. 34

 

Heilbronn
KOCH C. 'Instrumentenmacher' ca. 1880 93, Markgrafenstrasse S.W. (**1880), Berlin
KOCH Ernst
| BOCH

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1899-1921

Successor of Emil LÄMMERHIRT since 1913

KOCH Ernst & Co (x1899)(**1901)

  KOCH Ernst & ENGEL (*1909)(x1913)(**1914)(**1916)(**1919)(**1921)(**1924)(**1933), successors - see also ENGEL

End : ca. 1930

 

 92b, Plau-Ufer (x1899)(**1901), 155, Greifswalderstrasse (*1909), 93, Urbanstrasse S. (x1913)(**1914)(**1916)(**1921)(**1924)(**1933), Berlin
KOCH Friedrich 'Pianoforte-Fabrikant' ca. ?? Berlin
KOCH R. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1878-81

KOCH R. (**1880)

126, Oranienstrasse S.W. (***1878)(**1879)(**1880), 22, Wartenburgstrasse (**1881), Berlin
KOCH W. Pianoforte-maker and/or pianoforte ca. 1924-26 5a, Luisenlatz, Charlottenburg (**1924)(**1926), Berlin
KOCH W. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856; (**1856) Köln
KOCH W. 'Instrumentenmacher' ca. 1880 22, Veteranenstrasse N. (**1880), Berlin
KOCH Wilhelm  

BERLIN - "47. Wilhelm Koch, in Leipzig, lieferte ein Piano von Polysanderholz mit Deutscher Mechanik." Amtlicher Bericht über die allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung ..., 1845, p. 209

DRESDEN - "Das tafelförmige Pianoforte mit deutscher Mechanik von Wilhelm Koch in Leipzig (Nr. 417.) war recht gut gearbeitet, hatte viel klang, ein gute Spielart, und es kommte deshalb der Einsender zum Empfang eines Belobungsdecretes vorgeschlagen werden." Bericht über die Ausstellung sächsischer Gewerb-Erzeugnisse in Dresden im Jahre 1845, 1846, p. 152

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1844-45


(continuation)

DRESDEN - "417 Wilhelm Koch, Pianoforte fabrik in Leipzig.  E - Ein tafelförmiges Pianoforte mit deutscher Mechanik. (150 Thlr.)" Katalog der Sächsischen Gewerbe-Ausstellung zu Dresden 1845, p. 78

Exhibitors list Berlin, 1844 | Exhibitors list Dresden, 1845

Leipzig
KOCH Wilhelm Pianoforte-maker and/or pianoforte ca. 1928 15, Ferdinand-Rhode-Strasse (x1928), Leipzig
KOHL C. Pianoforte-maker and/or pianoforte ca. 1928 11, Mendelssohnstrasse (x1928), Leipzig
KÖHL Georg
| KŒHL
 

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 18??

 

Eschwege
KÖHL Heinrich
| KŒHL
 

 
 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1857

KOHL Marie, THEODOR John, HELLMUND Ahrena und HEINRICH Peter Blanck (**1911)

End : ca. 1926

BIO

"H. Kohl, Pianofortefabrik, Dammthorstr. 34. Gründer (1857) und Inhaber : Heinr. Kohl. Derselbe beschäftigt 60 Arbeiter." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 51

 

34, Dammthorstrasse (**1874)(xxx1878), 3, Büschstrasse (xxx1878)(*1893)(*1896)(*1903)(*1909)(*1912), Factory : 6-7, Ebraeergang (xxx1878)(*1893)(*1896)(*1897), 3, Buchstrasse (*1899)(*1907), Hamburg
KÖHLER C. F. Herrmann Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1861-76 18, Grosse Frauengasse (x1861), 14, Dohnaplatz (**1871), 4, Schlossstrasse (*1873)(***1874)(**1875)(x1876), 28, Oranienstrasse S. (*1874), Dresden
KÖHLER Carl Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899-1901 168, Köpenickerstrasse (x1899), 111, Chausseestrasse N. (**1901), Berlin
 

KÖHLER Oscar

 

 

Advertisement in Offizieller Haupt-Katalog der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896, p. 72 (digital.zlb.de)

 

 

BERLIN - "2230. Oscar Köhler, Berlin NO. 43, Greifswalderstr. 33. Femspr.-Amt VII, 5715. Piano-Mechaniken-Fabrik. Bestandtheillager. Engros. Produktion: 15000 Mechaniken per Jahr. Export nach allen Weltgegenden. Filiale in London NW., 175 Leighton Road Camden Town. Prämiirt. Piano-Mechaniken. (s. Inserat S. 72)" Offizieller Haupt-Katalog der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896, p. 123 (digital.zlb.de)

 
'Piano-Mechaniken-Fabrik' ca. 1896

 Exhibitors list Berlin, 1896

 

33, Greifswalderstrasse N.O. (xx1896), Berlin
 

KÖHNCKE Johann Heinrich Christian

 

  'Instrumentenmacher-Gehülfe' ca. 1836  754, kleine Altefähre (***1836), Lübeck
KOLBE Carl  

Square pianoforte ca. 1810, National Music Centre, Calgary, Alberta, Canada

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1810

 

Gotha, Thuringia
KÖLLER P. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921 13, Kotbusser Damm (**1921), Berlin
KOLSKI Gebrüder  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1913

"KOLSKI-Pianos" (**1919)

End : ca. 1929

 

176, Treptow-Baumschulenweg, Kiesholzstrasse (x1913), 176, Baumschulenweg, Kielholzstrasse (**1914), 3, Zeughofstrasse (**1919), Berlin
KOLWES Carl Heinrich  

Lyraflügel ca. 1830, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1830-58

KOLWES Wittwe (*1857)(*1858)

BERLIN - "34. C. H. Kolwes, in Berlin, Preis 220 Rthlr." Amtlicher Bericht über die allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung ..., 1845, p. 208

Exhibitors list Berlin, 1844

 

22, Kurstrasse (*1836)(*1838), 29, Kronenstrasse (*1842)(*1844)(*1845)(**1848)(**1849)(**1850)(**1852)(**1855), 45, Unter den Linden (*1857)(*1858), Berlin
 

KONETZNY Joseph

 

Advertisement in Berliner Adreßbuch, 1924, p. 457 (digital.zlb.de)

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-33 37, Alexanderstrasse C. (x1913)(**1916)(**1919), Factory : 20, Schlesische Strasse S.O. (**1921), Showroom : 48, Bülowstrasse W. (**1921)(**1924)(**1926)(**1930)(**1933), Berlin
KÖNIG  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921-26

KÖNIG & Co (**1921)

KÖNIG P. (**1924)(**1926)

 

12, Weberstrasse N.O. (**1921)(**1924)(**1926), Berlin
KÖNIG H.  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926

 

27, Bochumerstrasse N.W. (**1926), Berlin
KÖNIG Ottomar
| KŒNIG
 

BIO

"Ottomar König, Pianofortefabrik. Im Jahre 1850 vom Inhaber Ottomar König gegründet. Derselbe beschäftigt 10 Arbeiter." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 30

 
'Pianoforte-Fabrikant' since 1850 Saalfeld
KÖNIG P.  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926-30

 

6, Kopenhagenerstrasse N. (**1926), 12, Weberstrasse N.O. (**1930), Berlin
KÖNNECKE M. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921  

86, Berliner Strasse (**1921), Charlottenburg, Berlin

 

KOOPMANN Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848-52 81b, [Neue] Friedrichstrasse N.W. (**1848)(**1849)(**1852), Berlin
KÖPPE
| KÖPPEN | KOPPE
'Instrumentenmacher' ca. 1845-77

KÖPPE W. (x1870)(xx1877), 'Pianoforte-Fabrikant, Steich-Blase-Instrumenten- und Saitenhändler'

 

17, Stallschreibergasse (*1845), 22, Kommandantenstrasse (**1849)(**1850)(**1851)(**1852)(**1855), 27, Kommandantenstrasse (*1857)(*1858)(**1859)(**1860)(x1870)(*1874)(*1875)(*1876)(xx1877), 29, Kommandantenstrasse (xx1873), Factory : 13, Kürasierstrasse (x1870)(xx1873), Berlin

 

KÖPPEN
| KÖPPEN | KOPPEN
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1873-86 15, Bergstrasse (xx1873), 23, Alvenslebenstrasse (**1886), Berlin
KÖPPEN Paul
| KOEPPEN | KOPPEN
 

"Grösste Harmonium-, Flügel- und Pianoforte-Magazin in Berlin. Paul Kopppen, Friedrichstr. 235 (Chamisso-Haus)  Vertreter der Weltfirmen: Schiedmayer & Soehne, Stuttgart und Mason & Hamlin, Boston U. 8. A." Officielle Ausstellungs-Nachrichten, 1896, p. 15 (digital.zlb.de)

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer since 1889 235, Friedrichstrasse S.W. (xx1896)(x1899)(**1901), 55, Potsdamer Strasse (x1913), Berlin
KOPPRASCH C. G.
| KOPRASCH
 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer before 1870

KOPRASCH M., born BERTIN, "vw. Musik-Director, Pianino's zu Kauf und Miethe." (x1870)

Succeeded by BURCHARDT Otto (*1874)

 

 21, Niederwallstrasse (x1870), Berlin
KOPSCH A. Pianoforte-maker and/or pianoforte ca. 1928 8, Markgrafenstrasse (x1928), Leipzig
KORBACH Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19?? Berlin ?
KORBICH Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1859-60 22, Königstrasse (**1859)(**1860), Berlin
KORLA E. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913 26, Koppenstrasse O. (x1913), Berlin
KORNAD W. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1919 42, Romentenerstrasse (**1919), Berlin
KÖRNER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1855  

18, Mulacksgasse (**1855), Berlin

 

KÖRNER A. 'Instrumentenmacher' ca. 1870-73 70, Linienstrasse (x1870)(xx1873), Berlin
KÖRNER Ernst & Co
| KŒRNER
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19?? Berlin
KÖRNER H. 'Instrumentenmacher' ca. 1870 32, Linienstrasse (x1870), Berlin
KÖRNER M. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921-26  

159, Berliner Strasse (**1921)(**1924)(**1926), Charlottenburg, Berlin

 

KORNFELD Karl Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1940 ?  

Hildesheim

 

KORNTUMPF R. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-19 88, Oranienstrasse S.W. (x1913), 62, Kommandantenstrasse (**1916)(**1919), Berlin
KORTA Ernst Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19?? Berlin
KORTE W. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19?? Berlin
KORTUM F. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921-30 88, Lausitzerstrasse (**1921), 44, Wiener Strasse S.O. (**1930), Berlin
KÖSSLING J. G.
| KŒSSLING

 

DRESDEN - "Johann Gottlob Kössling, Instrumentmacher in Leipzig.
294 Ein Pianoforte in liegender harfenform, mit Anschlag von oben." Verzeichniss der zu der diessjährigen Ausstellung eingesendeten ..., Dresden, 1840, p. 48

DRESDEN - "[...], das aufrecht stehende Pianoforte von J. G. Kössling in Leipzig (Nr. 422.) mit neuer von dem Einsender erfundener Mechanik, die Physharmonika desselben Einsenders, [...]" Bericht über die Ausstellung sächsischer Gewerb-Erzeugnisse in Dresden im Jahre 1845, 1846, p. 151

DRESDEN - "422 J. G. Kößling, Instrumentmacher in Leipzig. C A - a) Ein aufrechtstehendes Piano forte von 6 Octaven mit neu erfundenem Mechanismus. (200 Thlr.) b) Eine Physharmonika mit zwei Veränderungen. (75 Thlr.)" Katalog der Sächsischen Gewerbe-Ausstellung zu Dresden 1845, p. 79

LEIPZIG - "Wenden wir uns zu dem Innern des Saales, das von zwei Reihen – die eine aus Flügelinstrumenten, die andere aus verschiedenen Möbeln bestehend – [...] ein Stutzflügel von Kößling in Leipzig, [...]" Die deutsche Industrie-Ausstellung in der Central-Halle zu Leipzig, 1850, p. 16

 
'Pianoforte-Fabrikant' and 'accordionmaker' ca. 1840-67; (**1856)(xx1867)

KÖSSLING F. G. (xx1867)

"Pianofortes in Flügel-, Tafels und aufrechtstehender Form, von starkem und angenehmem Tone und solidem Bau, so wie Phisharmonicas, 1- und 2chörig, auch ein Positiv mit 2 Registern und Pianoforte, auch gebrauchte Pianofortes stehen fortwährend zu måßigen Preisen zum Verkauf und zu vermiethen durch die Pianoforte-Fabrik von J. G. Kößling,
Grimmaische Strasse Nr. 5/8." Leipziger Zeitung: Amtsblatt des Königlichen Landgerichts und des ..., 18/09/1846, p. 4843

Exhibitors list Dresden, 1840 | EExhibitors list Dresden, 1845 | Exhibitors list Leipzig, 1850

5/8, Grimmaische Strasse (x1846), Leipzig
KOWALSKY H. 'Instrumentenmacher' ca. 1857-70

KOWALSKY H. (x1870)

20, Puttkammerstrasse (*1857)(*1858)(**1859)(**1860), 92, Invalidenstrasse (x1870)(xx1873), Berlin
KRACHT H.

 

BERLIN - "2231. H. Kracht, Berlin C., Rosenthalerstrasse 50. Pianino-Fabrik. Pianino." Offizieller Haupt-Katalog der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896, p. 123 (digital.zlb.de)

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1877-1901

 Exhibitors list Berlin, 1896

 

20, Rosenthalerstrasse C. (*1877), 38, Rosenthalerstrasse C. (**1881), 56, Rosenthalerstrasse C. (**1880)(**1883)(**1884)(*1889)(*1893)(*1896)(*1897), 50, Rosenthalerstrasse C. (xx1896)(*1899)(x1899), 4, Rosenthalerstrasse C. (**1901), Berlin

 

KRAFFT Jean Friedrich  

BIO

"Jean Krafft, Pianoforielabrik. Gründer und Inhaber: Jean Friedrich Kraft." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 450 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1873; (**1873) Cassel
KRAFFT Wolfgang André

 

"Tafel-Pianoforte-Empfehlung. Da die Unterzeichneten stets ein wohlassortirtes Lager von Tafelpianos vorräthig haben, auch deren Preise in der neuesten Zeit um ca. 25 Prozent ermätzigten und eine dauernde Garantie für deren solide Construktion bieten, so beehren sich dieselben, solche einem hochverehrten Publikum Nürnbergs bestens zu empfehlen und bemerken dabei, daß zur eneigten Ansicht und Prüfung eines ihrer Instrumente bei Herrn Wolfg. Andr. Krafft S. Nr. 1071 der untern Thalgasse dortselbst aufgestellt ist, welcher auch gerne bereit sein wird, schätzenswerthe Aufträge entgegenzunehmen und deren Effektuirung zu besorgen. Die äußersten Preise der Instrumente franco Nürnberg sind:
1 Tafelpiano von Nußbaumholz 175 fl.
1 dergl. von Mahagoniholz 185 fl.
1 dergl. von Palisnderholz 190 fl.
 Stuttgart, den 12. Juli 1853. J. M. KAELBERER & Cie." Fränkischer Kurier: Nürnberg-Fürther neueste ..., 26/07/1853, p. 19 - see also
KÄLBERER J. M., here above

 
 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1853-65


(continuation)

"PIANOFORTE-HANDLUNG, Ich beehre mich hiermit achtungsvoll und ergebenst anzuzeigen, dass die seit einigen Jahren von dem in weiteren Kreisen bekannten Pianisten und Pianohändler Herrn Eduard Hetz in den Handel gebrachten Instrumente, namentlich die preiswerthen Pianino's, welche von allen Kennern (wie Dr. Franz Liszt in Rom, Prof. Töpfer in Weimar u. v. A.) und bei vielen Versammlungen den ersten Preis erhielten, bei mir in reicher Anzahl auf Lager sind, und dass ich im Stande bin, die betreffenden Instrumente zu den annehmbarsten Preisen zu liefern. Nürnberg, im Juni 1865. W. A. Krafft." Neue Zeitschrift für Musik: das Magazin für neue Töne, 24/11/1865, p. 428

 

1071, der untern Thalgasse (**1853), Nürnberg
KRAFFT W. A.  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1871

KRAFFT W. A. Bes. Hauser J. L. Wwe. (*1871)

 

5, unt. Thal (*1871), Nürnberg
KRAFT August 'Pianoforte-Fabrikant' since 1886

End : ca. 1930

Mainz
KRAKE
| KRACKE
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1858-60 3, Werdersche Rosenstrasse (*1858), 14, Sporwaldsbrücke (**1859)(**1860), Berlin
KRÄMER
| KRÆMER
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1860 24, Schiffbauerdamm (**1860), Berlin
KRÄMER
| KRÆMER
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1845 48, Stallschreiberrstrasse (*1845), Berlin
KRÄMER
| KRÆMER
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1873 11, Pionierstrasse (xx1873), Berlin
KRÄMER C.
| KRÆMER
'Instrumentenmacher' ca. 1870-73 12, Wilhelmsstrasse (x1870), 4, Wilhelmsstrasse (xx1873), Berlin
KRÄMER Ed.
| KRÆMER
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1897-1909 102, Ehrenstrasse (*1897)(*1899)(*1903)(*1907)(*1909), Köln
 

KRAMER F.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1838-51  

8, Junkerstrasse (*1838), 78, Lindenstrasse (*1842), 87, Lindenstrasse S.W. (*1844), 53, Sebastianstrasse (**1848)(**1849), 73, Dresdenerstrasse S.O. (**1850)(**1851), Berlin

 

KRÄMER Georg Adam
| KRÆMER

(1770 - 1826)

& Johann Christian-Friedrich
| KRÆMER

(1775 - ?)

 

KRÄMER Georg Adam

Grand pianoforte ca. 1820, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

BIO

"KRAEMER (JEAN-CHRÉTIEN-FRÉDÉRIC), né à Juchsen, le 10 février 1770, et KRAEMER (GEORGES-ADAM), né à Gœttingue le 26 décembre 1775, tous deux fils du précédent [KRAEMER Jean-Paul], ont fondé en 1806 une fabrique de pianos sous la raison sociale les frères Kræmer. D'après l'opinion de l'auteur d'un article qui les concerne, dans le Lexique universel de musique publié par Schilling, leurs instruments égalent ou surpassent même ceux des meilleures fabriques de Paris et de Londres. J'ignore ce qu'il peut y avoir d'exact dans cette assertion; toutefois, il est permis d'en apprécier la valeur, lorsque cet auteur ajoute que Streicher, Graff et Schiedmann sont pour l'Allemagne méridionale, ce que les frères Kraemer ont été longtemps pour le nord de ce pays. Georges-Adam ayant cessé de vivre le 20 mars 1826, son frère est resté seul chargé de la direction de la fabrique. Ce dernier, élève du célèbre historien de la musique Forkel, passe à bon droit pour musicien instruit." Biographie universelle des musiciens et bibliographie générale de ..., 1863, p. 92

 

 

'Pianoforte-Fabrikanten' since 1806

Sons and successors of Johann Paul KRÄMER, here below

1828 - "Es existiren in Göttingen zwey Fabriken, worin Pianofortes verfertigt werden, die ältere bey Hrn. Krämer und eine neuere bey Hrn. Rittmüller und Sohn. Die Instrumente des erstern zeichnen sich durch einen metallreichen Ton, besonders durch eine sehr kräftige Tiefe aus, und die Rittmüller'schen Flügel verbinden mit einem schönen Tone eine höchst seine Mechanik oder Spielart." Allgemeine musikalische Zeitung, 04/1828, p. 279

HANNOVER - "Fr. Krämer, Instrumentenmacher in Göttingen. 802 Ein Flügel-Pianoforte von 6 Fuß5 Zoll kalenb. Länge, Tasten von Mahagoniholz auf 3 Säulenfüßen ruhend. Umfang der Töne 6 Oktaven von Contra F bis f""; Saitenbezug zweichörig von F bis incl. a' dreichörig für den Diskant von b' bis incl. f"". Als Veränderungen durch Pedale sind angebracht: Abhub der Dämpfung und Pianozug. 180 Rthlr. Gold." Verzeichnis der bei der von dem Gewerbeverein für das Königreich ..., 1835, p. 59

 HANNOVER - "Herrn Kramers in Göttingen Flügel-Pianoforte (N° 802, 180 Rthlr. Gold) schien nicht sorgfältig genug gearbeitet, und hat namentlich einen spitzen Ton. Eine im Vergleich mit den zu überwindenden Schwierigkeiten nicht dankbare Arbeit ist die Verfertigung aufrecht stehender Instrumente; weshalb auch diese Form nur selten noch gewählt wird." Mittheilungen des Gewerbevereins für das Königreich Hannover, 1835, p. 453

Exhibitors list Hannover, 1834

 

Göttingen
KRÄMER Georg Ludwig
| KRÆMER

(1731 - ?)

 

Grand pianoforte ca. 1774, Mainfränkisches Museum Würzburg, Würzburg, Germany
Square pianoforte n° 205 ca. 1788, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

BIO

"KRAEMER (GEORGES-LOUIS), né à HofenNeuhaus, dans le Wurtemberg, en 1731, était un habile facteur d'orgues, qui vivait à Bamberg, en 1783. Il a perfectionné quelques détails de son art." Biographie universelle des musiciens et bibliographie générale de ..., 1863, p. 92

"Krämer, geschickter deutscher Orgelbauer, geboren 1731 zu Hafner-Neuhaus im Würtemberg'schen, lernte seine Kunst in Stuttgart und Ludwigsburg. Nach mehreren Ausbildungsreisen liess er sich in Bamberg nieder, wo er auch zwischen 1790 und 1800 starb. Der Orgel- und der Clavierbau verdanken ihm einige nicht unwichtige Erfindungen, z. B. die Ventile auf die Windlade zu legen, wodurch der Abgang an Wind unmöglich und ein leichtes Ansprechen und Spielen der Orgel ermöglicht wurde. Auch baute er eine neue Art von Fortepiano-Ciavieren, welche, nicht grösser als die bisherigen Ciaviere, dennoch die Tonstärke eines Flügels hatten." Musikalisches Conversations-Lexikon: Eine Encyklopädie der ..., 1876, p. 136

 

 

'Orgelbauer und Instrumentmacher' ca. 1774-88

1780 - "Hr. Georg Ludwig Krämer, ein berühmter Orgelbauer und Instrumentmacher zu Bamberg, der 1731 zu Hafner-Neuhaus in Würtenbergischen gebohren worden, hat sich durch verschiedene Erstidungen bekannt gemacht.
1) Hat er zuerst die Ventile auf die Windlade gelegt, die sonst unter derselben lagen, dadurch können die ledernen Stückchen erspart werden, es kann nichts aufs Ventil fallen, man hat ein leichtes Spielen und Ansprechen, und hat keinen Abgang am Winde.
2) Hat er eine neue Art von Forte-Piano-Clavieren erfunden, die nicht größer als eingewöhnliches Clavier, und doch so stark als ein großer Flügel sind." Magazin des Buch- und Kunsthandels, welches zum Besten der Wissenschaften ..., 1780, p. 415

 

 

Bamberg
KRÄMER Johann Paul & Söhne
| KRÆMER

(1743 - 1819)

 

Square pianoforte n° 205 ca. 1789, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Square pianoforte ca. 1808, Národní muzeum (National Museum, Museum of Czech Music), Prague, Czech Republic

BIO

 "Historische Notiz über die Krämer'schen Claviere und Fortepianos. Den zahlreichen Besitzern Krämer'scher Instrumente ist es vielleicht nicht unangenehm, eine kurze istorische Nachricht von der Fabrik zu lesen, aus welcher ihre Claviere und Fortepianos hervorgegangen sind. Ohnzweifel ist sie in dem nördlichen Deutschland die älteste und hat vielen spätern Meistern - zum Muster gedientDer Gründer derselben war Johann Paul Krämer aus Jüchsen bei Meiningen, welcher sich 1772 in Göttingen niederliess und zuerst bloss Claviere (Clavichorde) baute. Diese Instrumente theilten in ihrer Art den Ruf der cremoneser Geigen: sie wurden sehr gesucht und in der unscheinbarsten Form vom gewöhnlichen Holze theuer gekauft. Paul Krämer verfertigte binnen 15 Jahren 200 Stück. Seit 1787 bis 1806 existirte diese Fabrik unter der Firma: J. P. Krämer und Söhne, in welcher Periode 408 Claviere und 131 Flügelfortepianos aus derselben hervorgingen. Im Jahr 1806 trennten sich die Söhne von dem Vater, welcher 1819 starb, und seit jener Zeit bis 1826 lesen wir auf den Etiquetten dieser Instrumente: Gebrüder Georg und Friederich Hrämer. Von 1826 aber, in welchem Jahre Georg Krämer mit Tode abging, dauert bis jetzt noch die Fabrik unter der Firma: Friederich Hrämer fort. Seit 64 Jahren sind aus ihr hervorgegangen 1078 Instrumente. Vorzüglich Dreierlei ist es, was den guten Ruf dieser Instrumente begründete und ihnen den Weg in entferntere Länder ausser Deutschland, z. B. nach Holland und Russland, bahnte: a) Haltbare Stimmung, b) feiner und doch dauerhafter Mechanismus, c) unwandelbare Tonfarbe. Viele Nachrichten, welche ich über sie eingezogen habe, bestätigen es, dass bei sorgfältiger Behandlung dieser Instrumente ihre Stimmung nur selten wiederholt zu werden braucht. Mein eigenes Fortepiano in Flügelform, welches ich seit 1819 besitze und auf welchem täglich mindestens 6 Stunden gespielt wird, pflegt gewöhnlich nur halbjährig gestimmt zu werden. Vom anhaltenden Gebrauche desselben ist das Elfenbein auf den Tasten abgenutzt, ohne dass der Mechanismus der Hämmer auch nur eine einigermassen bedeutende Nachhilfe bedürfte. Der ausgezeichnetste Vorzug Krämer'scher Instrumente aber ist die unwandelbare Tonfarbe. Mein Flügel klingt jetzt noch so wie er 1819 klang: rein wie Glocken, klar und metallreich; während Instrumente aus manchen Fabriken, denen der Stempel echter Meisterschaft fehlte, mindestens nach zwei Jahren wieder beledert werden mussten, um die erste Tonfarbe hervorzurufen. Es ist wirklich zu bewundern, dass diesen wesentlichen Vorzug manche Kunstverständige und manche Kunstrichter nicht gehörig würdigen, und sich durch den anfänglich süsslichen Ton vieler Instrumente anlocken und bestechen lassen, der, Rach zwei Jahren in ein gewisses Hreischen ausartet und nur durch neue Belederung wieder beseitigt werden kann.   (see on the right)

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1808-36

BIO
(continuation)

 Was wäre das für eine elende Flöte, welche nach einigen Jahren wie eine Clarinette klänge ! Grün, welches in kurzer Zeit in Blau ausartet, macht dem Färber keine Ehre. Gesetzt auch, dass der Verfertiger solcher mangelhaften Instrumente für die wiederholte Belederung keine Bezahlung nähme, so ist doch der oft weite Transport zu berücksichtigen, welchen wenigstens der Eigenthümer tragen muss. Freilich einen Mangel tragen die jetzigen Krämer'schen Instrumente an sich: Sie sind äusserlich nicht ganz modern! Dieser Fehler lässt sich aber gar bald beseitigen, wenn man einige Thaler noch daran wendet, und sie mit Flittergolde behängen und anputzen lässt. Mit den meisten neuen Fortepianos geht es wie mit den meisten neuen Opern: „Wenn nur das Auge befriedigt ist und etwa eine süssliche Melodie das Ohr gekitzelt hat; wunderschön! himmlisch!
Göttingen im Februar 1836. - Director Dr. Heinroth." Cäcilia, 1837, p. 262-263

"KRAEMIER (JEAN-PAUL), facteur de clavecins et de pianos, naquit en 1745 à Juchsen, village du duché de Saxe-Meinungen. Après avoir fait son apprentissage dans la fabrication des instruments à Gross-Breitenbach, en Thuringe, il alla s'établir à Gœttingue, et l'excellence de ses clavecins lui fit bientôt une brillante réputation dans toute la Saxe et le Hanovre. Ses instruments étaient recherchés comme ceux de Stradivari ou de Guarneri le sont par les violonistes. Sans être musicien, il avait un sentiment délicat de ce qui constitue la beauté du son et l'accord le plus pur. En 1786, aidé de son fils aîné, il fit ses premiers grands pianos, précisément à l'époque où Stein se livrait aussi à Augsbourg à la fabrication de ce genre d'instruments ; bientôt Kraemer vit ses pianos recherchés comme l'avaient été autrefois ses clavecins. En 1806, ses fils se séparèrent de lui et fondèrent une fabrique en leur nom. Seul, il continua encore de produire quelques instruments, mais avec moins d'activité. Il cessa de vivre le 9 mars 1819." Biographie universelle des musiciens et bibliographie générale de ..., 1863, p. 92

"Krämer, Johann Paul, vorzüglicher deutscher Clavierbauer, geboren 1743 zu Jüchsen, einem Dorfe in Thüringen, lernte seine Kunst in Gross-Breitenbach und kehrte dann nach Jüchsen zurück. Der Theuerung des Jahres 1772 halber zog er nach Göttingen, wo er sein Geschäft mehr ausdehnen konnte, sodass es in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Norddeutschland kaum noch Ciaviere gab, die geschätzter als die seinigen waren. Seit 1786 baute er auch Fortepianos in Flügelform, die ebenfalls grosse Anerkennung und Verbreitung fanden. K. starb 1819 in Göttingen. — Seine Söhne, Johann Christian Friedrich K., geboren am 10. Febr. 1770 zu Jüchsen, und Georg Adam K., geboren am 26. Decbr. 1775 zu Göttingen, von denen der erste seit 1790, der andere seit 1795 Thailhaber des blühenden Geschäfts waren, trennten sich 1806 von ihm und begründeten eine neue Fabrik, die ebenfalls grossen Buf erlangte und die, als Georg Adam am 20. März 182G starb, von dem Bruder allein weitergeführt wurde." Musikalisches Conversations-Lexikon: Eine Encyklopädie der ..., 1876, p. 136

 

Göttingen
KRÄMER O.
| KRÆMER
'Instrumentenmacher' ca. 1870-73 114a, Brunnenstrasse (x1870), 4, Wilhelmsstrasse (xx1873), Berlin
 

KRAMER Ph. W.

 

 

BERLIN - "36. P. W. Kramer, daselbst [in Berlin], Preis 200 Rthlr." Amtlicher Bericht über die allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung ..., 1845, p. 208

BERLIN - "433. P. W. Kramer, musikalischer Instrumentenmacher Markgrafenstr. Nr. 34. Ein Piano-Droit." Amtliches Verzeichniss der aus den Staaten des Deutschen Bundes, dem ..., 1844, p. 48

 
'Pianoforte-Fabrikant und Leih-Institut' ca. 1835-81

KRAMER Ww. (*1874)(*1875) (*1876)(*1877)(xx1877)(**1881)

Exhibitors list Berlin, 1844

56, Friedrichstrasse S.W. (xxx1835)(*1836)(*1837)(*1838)(*1842)(*1844), 34, Markgrafenstrasse S.W. (**1844)(*1845), 58, Schützenstrasse (x1870)(*1874)(*1875), 37, Neuenburgerstrasse (*1876)(*1877)(xx1877), 11, Barutherstrasse (**1881), Berlin
KRÄTKE
| KRAETKE
'Instrumentenmacher und Stimmer' ca. 1845-89

KRÄTKE C. W. (x1870)(**1880), Inhaber eines Piano-Magazin

 

96, Alte Jakobstrasse (*1845),  51, Stralauerstrasse (**1848), 78, Blumenstrasse O. (**1849)(**1850)(**1851)(**1852), 29, Alexanderstrasse (**1855), 2, Grüner Weg O. (*1857)(*1858)(**1859)(**1860), 33, Kaiserstrasse (x1870), 69, Andreasstrasse (xx1873), 69, Köpenickerstrasse S.O. (*1876)(*1877)(xx1877), 75, Köpenickerstrasse S.O. (***1878)(**1879)(**1880)(**1881)(**1883)(**1884)(*1889), Berlin

 

KRAU P. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921-26 70, Sebastianstrasse (**1921), 6, Luckauerstrasse S. (**1926), Berlin
KRAUS 'Musikalischer Instrumentenmacher' ca. 1845 6, Kurzerstrasse (*1845), Berlin
KRAUS Emil 'Harmoniumfabrik' ca. 1877-97 9 ½, Augustenstrasse (**1877)(*1893)(*1896)(*1897), Stuttgart
KRAUS L. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1893 30, Alexanderstrasse C. (*1893), Stuttgart
KRAUSE  

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1879-93

'Hoflieferant' (**1879)

KRAUSE C. (**1879)(**1881)

 

50, Königstrasse C. (**1879)(**1881)(*1893), Berlin
KRAUSE 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1893 18, Admiralstrasse S. (*1893), Berlin
KRAUSE Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1873 166, Alte Jacobstrasse (xx1873), Berlin
KRAUSE A. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 19?? Dresden
KRAUSE C. 'Instrumentenmacher' ca. 1870 39, Hollmannstrasse (x1870), Berlin
KRAUSE C. 'Klavierstimmer und Instrumentenmacher' ca. 1880 72, Alexandrinenstrasse S. (**1880), Berlin
KRAUSE C.  

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1852-84

KRAUSE C. (*1874)(*1876)(*1877)(**1879)

KRAUSE H. (**1883)(**1884)

 

 

15, Linksstrasse (**1852), 96, Leipzigerstrasse (*1857)(*1858),  54, Wilhelmsstrasse S.W. (**1859)(**1860), 56, Wilhelmsstrasse S.W. (x1870)(*1874)(*1875)(*1876)(*1877)(***1877)(xx1877)(***1878)(**1879)(**1883)(**1884), Berlin

 

 

KRAUSE Conrad

 

 

Image of the 'Kaiserin-Augusta-Piano' of Conrad Krause, Illustriertes Patent-Blatt, Berlin, 05/01/1878, p. 21

 

 

Advertisement in Berliner Adreßbuch, 1924, p. 457 (digital.zlb.de)

 

 

KRAUSE Conrad
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EXPOSITIONS

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"Unter den deutschen Piano-Fabriken nimmt gegenwärtig die Hof-Piano-Fabrik von Conrad Krause in Berlin (Königstr. 59) mit den ersten Rang ein. Was auf dem Gebiete des Flügelbaues Firmen wie Bechstein, Blüthner u. A. leisten, wird jetzt – allerdings ausschliesslich Piano's — von Krause geliefert, nämlich von Krause geliefert, nämlich thatsächlich Vorzügliches ! Eine besonders kunstvoll ausgestattete französische Façon, schwarz Ebenholz-Pianino, prima Qualität, wird in den Krause'schen Katalogen jetzt mit ausdrücklicher Bewilligung S. K. Hoheit des Prinzen Georg v. Preussen als Prinz Georg - Façon aufgeführt, wovon das beste Exemplar allerdings weit über 1000 Thaler kostet, und als ein Meisterwerk deutscher Holzschnitzkunst nach zweieinhalbjähriger Arbeit aus dem Krause'schen Atelier hervorgegangen ist. Bei der grossen Ausdehnung des Conrad Krause’schen Geschäfts sind sämmtliche Qualitäten von Pianino's nicht theurer als in anderen Fabriken stets vorräthig. Alle Instrumente der Firma besitzen aber den Vorzug solider Arbeit und feiner Stimmung bei sehr leichter Luckhardtsche Verlagshandlung Spielart, Eigenschaften, die sonst nicht überall vorkommen." Allgemeine deutsche Musikzeitung, Wochenschrift für die Reform des Musiklebens der Gegenwart, 15/10/1875, p. 348

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1830

'Hoflieferant' (*1876)(*1877)(***1878)(**1884)(*1889)(xx1896)

Inhaber : Eugen JAPCKE (xx1896)

KRAUSE Conrad Nachfolger (x1913)(**1919)(**1921)(**1924)

"Ich habe Gelegenheit gehabt, die neuesten Pianino's des Herrn Pianoforte-Fabrikanten Conrad Krause in seinem Magazin, Königstr. No. 50, kennen zu lernen, und bescheinige, dass ich durch die ausgezeichnet präcise Spielart der von mir probirten Instrumente, sowie durch ihren klangvollen, gleichmässigen Ton sehr befriedigt werden bin. (gez.) Professor Dr. Theodor Kullak, (L. S) Königlicher Hofpianist u. Hofpianist Seiner Kaiserlichen u. Königl. Hobeit d. Kronprinzen v. Preussen. Nach meiner vollen Ueberzeugung und nach gewissenhafter Prüfung bescheinige ich gern, dass die Pianino's des Herrn Pianoforte-Fabrikanten Conrad Krause, hier, in ihrer gesammten Bauart und Construction zu den besten gehören, die ich kenne, in Bezug auf Fülle und Klangschönheit des Tous alle mir bekannten übertreffen. Dr. August Reissmann, Componist und Musik-Schriftsteller. Mit Bezug auf obige ehrende Anerkennungen empfehle ich dem hochgeschätzten Publikum meine Salon u. Concert-Pianinos von den einfachsten bis zu den hochelegantesten, in grösster Auswahl zu soliden Preisen unter mehrjähriger Garantie. Conrad Krause, Hof-Piano-Fabrikant - Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Friedrich Carl von Preussen und Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Georg von Preussen, in Berlin C., Königstrasse No. 50, vis-à-vis dem Rathhause."  Musikpädagogische Blatter, Zentralblatt fur das gesamte musikalische Unterrichtswesen, 15/01/1878, p. 28

"200 Pianinos unter Garantie edler Tonfülle und solider Bauart von 160-300 Thlr. Stehen fertig zum Verkauf in der königl. preuz. Hof-Piano-Fabrik von Conrad Krause, Berlin, Königstrasse 50. Cat.-Photographien grat. u. frco." Beiblatt zum Kladderadatsch, 03/02/1878, p. 21

Exhibitors list Berlin, 1878 | Exhibitors list Berlin, 1879 | Exhibitors list Berlin, 1896

 

10, Stallschreibenstrasse (x1870), 39, Leipzigerstrasse W. (*1874)(*1876)(xx1877), 59, Königstrasse (y1875), 50, Königstrasse (*1875)(*1876)(*1877)(xx1877)(***1878)(***1879)(**1880)(**1881)(**1883)(**1884)(*1889), 88, Markgrafenstrasse S.W. (xx1896)(*1899)(x1899), 14, Kleiststrasse (**1901), 139, Köpenickerstrasse S.O. (*1909)(x1913)(**1914)(**1916), 11, Romintenerstrasse O. (**1924)(**1926), 50, Ansbacher Strasse W. (x1913)(**1914), 1, Ansbacher Strasse W. (**1919)(**1921)(**1926)(**1930), Berlin
KRAUSE & DRESS  

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1904

Succeeded by KRAUSE Felix, here below

End : ca. 1939

 

77, Palisadenstrasse N.O. (x1913)(**1914), Berlin
KRAUSE Ernst  

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' or 'Instrumentenmacher' since 1868

KRAUSE E. (**1880)

BERLIN - "2233. Ernst Krause, Berlin SO., Reichenbergerstr. 57. Pianofortefabrik. Gegr. 1869. Pianinos." Offizieller Haupt-Katalog der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896, p. 124 (digital.zlb.de)

 Exhibitors list Berlin, 1896

 

 

8, Fürstenstrasse (*1874), 15, Alexandrinenstrasse (*1875), 18, Admiralstrasse S.O. (**1880)(**1881)(**1883)(**1884)(*1889), 57, Reichenbergerstrasse S.O. (xx1896)(*1899)(x1899)(**1901)(*1909)(**1914), 75, Reichenbergerstrasse S.O. (x1913), 57, Reichenberger Strasse S.O. (**1924), 63, Urbanstrasse S. (**1926), 5, Pfarrstrasse, Lichtenberg (**1930),  Berlin

 

KRAUSE F. 'Musik-Instrumentenhandlung' ca. 1880-86 5, Weinmeisterstrasse C. (**1880)(**1886), Berlin
KRAUSE Felix & Co

 

Upright pianoforte ca. 1890, Helsinki City Museum, Helsinki, Finland

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1914

Successors of KRAUSE & DRESS (°1904), here above

End : ca. 1939

 

Rehfelde

Berlin

 

KRAUSE H.

 

'Pianoforte-Fabrikant und Stimmer, Inhaber eines Piano-Leih-Institut' ca. 1880-81 56, Wilhelmsstrasse W. (**1880)(**1881), Berlin
 

KRAUSE Hermann

 

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1860

End : ca. 1913

 21, Schiffbauerdamm (*1889), 17, Karlstrasse (x1899)(**1901)(*1909), Berlin
KRAUSE L. 'Instrumentenmacher' ca. 1874 10, Tempelherrenstrasse (*1874), Berlin
KRAUSE Max 'Pianoforte-Fabrikant' since 1920

End : ca. 1939

Eisenberg
KRAUSE M. A.  

Pianoforte-maker ca. 1823

Square pianoforte of 1823

"(345). Tafelklavier mit einschiebbarer Claviatur, von M. A. Krause in Querfurth 1823. Primitive Kapselmechanik ohne Auslösung und selbstthätiger Dämpfung. Zur Dämpfung dient eine filzbeschlagene Leiste, die durch Zug am Resonanzboden regirt wird. Umfang 5 Oktaven + Halbton (F-8)." Führer durch die Sammlung alter Musik-Instrumente, 1892, p. 122

 

Querfurth ?
KRAUSE P.  

BERLIN - "Es mangelt der Raum, um über alle ausgestellten Instrumente ausführlich zu berichten, ich mache noch einige namhaft, deren Eigenschaften mich besonders erfreuten, muss aber hervorheben, dass fast bei allen, auch hier nicht genannten, auf Ton, Bauart und geschmackvolle Form grosse Sorgfalt verwendet worden ist. [...], das von Krause & Schmidt entwickelt von den tiefsten bis zu den höchsten Lagen einen gleichmässig schönen Metallklang. [...]" Musikpädagogische Blatter ...: Zentralblatt fur das gesamte ..., Berlin, 01/08/1879, p. 174

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1879-1921

KRAUSE P. & SCHMIDT F. (***1879)(**1880)

KRAUSE P. & Co (**1881)(*1889)(*1893)


(continuation)

BERLIN - "Krause & Schmidt, Adalbertstr. 95. [1329] Pianino." Officieller Katalog zur Berliner Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1879, p. 1314-1320 (digishelf.de)

 Exhibitors list Berlin, 1878 | Exhibitors list Berlin, 1879

 

 

 95, Adalbertstrasse S.O. (***1879)(**1880)(**1881)(**1883)(*1889)(*1893), 57, Reichenbergerstrasse S.O. (*1896)(*1897), 11, Romintenerstrasse (**1919)(**1921), Berlin

 

KRAUSE Robert 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1906 26, Altonaerstrasse (xx1906), Dresden
KRAUSS Ernst  

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1870

Succeeded by SAUTER Carl in 1958

 

70-76, Schwabstrasse (***1927), Stuttgart (Württemberg)
KREBS A.  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1926-30

 

74, Kaiser Friedrichstrasse, Pankow (**1926), 35, Greifenhagenerstrasse N. (**1930), Berlin
 

KREBS W.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899 2, Reichenbergerstrasse S.O. (x1899), Berlin
 

KREIER

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1848 81, Klosterstrasse (**1848), Berlin
KREISEL Georg  

BIO

"G. Kreisel & Co, pianofortefabrik. Gründer und Inhaber : Georg Kreisel." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, 1874, p. 77

 
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1874 Nürnberg
KREMER G.  

BIO

"G. Kremer, Pianofortefabrik. Gründer und Inhaber: G. Kremer." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 432 (opacplus.bsb-muenchen.de)

 
'Organ-maker' ca. 1873 Crefeld
KRENGEL H. & Co  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1906

End : ca. 1913

 

Berlin
KRETSCHMAR Ludwig Joseph 1799 - "Getaufte in Frankfurt. [...] Dienstag, den 22 dieses. [...] Ludwig Joseph Kretschmar, Musikalischer Instrumentenmacher, ein Tochter, Anna Barbara Josepa." Intelligenz-Blatt der freien Stadt Frankfurt, 29/01/1799, p. 83 'Musikalischer Instrumentenmacher' ca. 1799 ??
KRETSCHMER Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1855-60 2, Kronenstrasse (**1855), 3, Thierarzneischulplatz (*1857), 17, Louisenstrasse (*1858)(**1859), 17a, Gipostrasse (**1860), Berlin
KREUTZBACH Julius

(1845 – 1913)

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1874

KREUTZBACH & Co (*1896)

KREUTZBACH Julius (**1929)

End : ca. 1936

 

 

12, Mendelssohnstrasse (*1893), 22, Thomassinsstrasse (*1896)(*1897)(*1899)(*1903)(*1907)(*1909)(x1928)(**1929), Leipzig

135, Friedrichstrasse N. (**1916), 4, Tauentzienstrasse, Steinplatz (by NEUBERT 1916-21)(**1919)(**1921), Berlin

 

KREUTZEL Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1876 9, Tucherstrasse (***1876), Nürnberg
KREUTZER  

'Pianoforte-Fabrikant' since 1949

 

Stuttgart
KREYSSIG Max A.  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1900

 

Thalheim, Erzgebirge
 

KRIEBEL H.

(1863 – 1934)

 

 

Advertisement in Berliner Adreßbuch, 1924, p. 457 (digital.zlb.de)

 

 

Berliner Adreßbuch Ausgabe, 1930, p. 584 (digital.zlb.de)

 

 

BERLIN - "H. Kriebel, Oranienstr. 23. [1330] Pianino, kreuzsaitig, Gehäuse von mattem Nussholz." Officieller Katalog zur Berliner Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1879, p. 1314-1320 (digishelf.de)

MELBOURNE - "354 Kriebel, H., Berlin - Upright pianos." Official Record of the Centennial International Exhibition Melbourne: 1888-1889, p. 412 

BERLIN - "2234. H. Kriebel, Berlin N., Rheinsberger strasse 59, a. d. Brunnmstr. Fernspr.- Amt III, 8659. Pianoforte-Fabrik, gegr. 1863. Pianinos in fünf verschiedenen Grössen neuester eigener Modelle D. R. G. M. 16228, gebaut für jedes Klima." Offizieller Haupt-Katalog der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896, p. 124 (digital.zlb.de)

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1863

1929 - prod. by Wilhelm & Karl PEPPER

BIO

"H. Kriebel, Pianofortefabrik, Kochstr. 9. 1m Jahre 1863 vom Inhaber II. Kriebel gegründet; derselbe liefert nus seiner Fabrik hauptsächlich kreuzsaitige, schräg- und sehrägund halbschrägsaitige Pianinos und bescchäftigt 15 Arbeiter." Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Œsterreichs Elsass-Lothringens und der Schweiz, Leipzig, 1873, p. 392 (opacplus.bsb-muenchen.de)

Exhibitors list Berlin, 1879 | Exhibitors list Melbourne, 1888 | Exhibitors list Berlin, 1896

 

9, Kochstrasse S.W. (x1870)(**1873), 23, Oranienstrasse S.O. (*1874)(*1875)(*1876)(xx1877)(***1878)(**1879)(***1879)(**1880)(**1881)(**1883)(**1884)(*1893), 189, Oraniensrasse S.O. (*1889)(*1896)(*1897), 59, Rheinbergerstrasse N. (xx1896)(*1899)(x1899)(**1901)(*1909), 9, Brunnenstrasse N. (x1913), 33, Harzerstrasse S.O. (**1914)(**1916)(**1919)(**1921)(**1924)(**1926)(**1930)(**1933), Berlin
 

KRIEDTE A. P. C.

 

'Pianoforte-Fabrik' ca. 1867; (xx1867) Hamburg
KRIETZSCH Hermann
 | KRIETSCH
 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1874

End : ca. 1957

 4a, Gartenstrasse (*1893), 4b, Gartenstrasse (*1897)(*1903)(*1909), Zeitz
KRINER 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1871-77 20, Holzstrasse (***1871), 1, Thorstrasse (xx1875)(**1876), 3, Charlottenplatz (**1877), Stuttgart
KRIPSCHINSKY J.  

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913-33

KRIPSCHINSKY J. (x1913)(**1914)(**1916)(**1919)(**1921)

KRIPSCHINSKY F. (**1926)(**1930)

 

74, Kopenhager Strasse N. (x1913)(**1914)(**1916), 5, Kopenhagener Strasse N. (**1919)(**1921)(**1926), 74, Kopenhagener Strasse N. (**1924)(**1930)(**1933), Berlin
KRÖGER J. P. H.
 | KRŒGER
 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1890

End : ca. 1929

 

Elmsholm
KROGMANN Johann Christoph  

Square pianoforte ca. 1784, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, Germany
Square pianoforte ca. 1787, N. R. G. Barker Collection, Twickenham, Middlesex, England, U.K.
Square pianoforte ca. 1789, Städtisches Museum, Flensburg, Germany

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1784-89

 

Hamburg
KRONIG & Co Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1921 14, Sebastianstrasse (**1921), Berlin
KRÖNING C. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899-1916 76, Linienstrasse (x1899)(**1901)(x1913)(**1914)(**1916), Berlin
KRÖNING M. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1916-26 73, Prinzenstrasse S. (**1916)(**1919)(**1921)(**1924)(**1926), Berlin
KROSCHEL F. 'Instrumentenmacher' ca. 1870 67, Wasserthorstrasse (x1870), Berlin
KRUG Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1873-86 57, Waldemarstrasse (xx1873), 23a, Tempelhofer Ufer (**1886), Berlin
KRÜG 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1861 3, am See (x1861), Dresden
KRUG Johann Gottfried

(1736 - 1811)

'Orgelbauer und Instrumentenmacher' ca. 1760-1810  

Merseburg

 

KRÜGER
| KRUEGER
Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1857-74  

10, Wassmannstrasse (*1857), 43, Dresdenerstrasse (*1874), Berlin

 

KRÜGER
| KRUEGER
 In Leipziger Zeitung, 04/11/1830, p. 3066 there is a mention in an announcement of a certain Carl Ernst Heinrich, Auctioner, about the sale of a collection of pianos made by Pianomakers in Dresden,  including HÖRSCHEL. 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1830 Dresden
KRÜGER
| KRUEGER
'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1858-73 18, Weinstrasse (*1858)(**1859), 5, Ritterstrasse (x1861), 17, Landwehrstrasse (**1860), 23, Mittelstrasse (*1868), 28, Mittelstrasse (*1873), Dresden
KRÜGER Fritz
| KRUEGER
 

BERLIN - "2235. Fritz Krüger, Berlin 0., Blumenstr. 70. Fernspr.-Amt VH, 1017. Pianomechanik-und Notenschrank-Fabrik. Pianomechaniken und Notenschränke „Excelsior“. " Offizieller Haupt-Katalog der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896, p. 124 (digital.zlb.de)

 
 

Pianoforte-mechanic-maker ca. 1896

 Exhibitors list Berlin, 1896

 

 

70, Blumenstrasse O. (xx1896), Berlin

 

KRÜGER Jakob

 

Image of an pianoforte used in an advertisement, Landshuter Zeitung, 19/11/1867, p. 3 (digipress.digtale-sammlungen.de)

 

"Erlaube mir dem geehrten Klavier spielenden Publikum höflichst anzuzeigen, dass herr C. Then, Pianoforte-Fabrikant in München mich mit dem stimmen sowie Repariren der von ihm verfertigten Instrumente betrant hat. Bemerke zugleich, dass ich von heute an ein Abonnement eröffnet haben, dessen honorar billigst gestellt ist und verplichtet mich, die Instrumente alle Monate zu Stimmen. Hochachtungsvollst J. Krüger, Klaviermacher. Ludwigstrasse D. 211/3." Augsburger Anzeigblatt, 20/12/1867 p. 4 (digipress.digitale-sammlungen.de)

"Erlaube mir dem geehrten Klavier spielenden Publikum höflichst anzuzeigen, dass herr C. Then, Pianoforte-Fabrikant in München mich mit dem stimmen sowie Repariren der von ihm verfertigten Instrumente betrant hat. Bemerke zugleich, dass das honorar billigst gestellt ist und ersuche daher um gefällige Aufträge. Hochachtungsvollst J. Krüger, Klaviermacher." Schwäbische Eilpost, 03/03/1868, p. 8 (digipress.digitale-sammlungen.de)

"Pianoforte-Lager von J. Krüger, Mittlerer Lech C.363 Empfehle dem musikalischen Publik in meine reiche Auswahl in Pianos und Pianinos aus der kol. bayer. Hof-Pianoforte-Fabrik von Ch. Then, sowie aus den ersten Fabriken Stuttgarts. Hochachtungsvoll : J. Krüger, Instrumentenmacher. N.B. Stimmungen sowie Reparaturen werden billig ausgeführt." Augsburger Abendzeitung: politischen, historischen u. gemeinnützlichen ..., 14/12/1868, p. 4145 - and - Augsburger neueste Nachrichten: Schwäbischer Kurier, 15/04/1869, p. 1110

"Pianoforte-Magazin von J. Krüger, G F. 221 oberes Krenz in Augsburg. Erlaube mir einem hochgeehrten klavierspielenden Publikum meine reiche Auswahl von Piano's und Pianino's auch der königl. Bayer. Hof-Pianoforte-Fabrik, sowie aus den ersten Fabriken Stuttgarts bestens zu empfehlen, zu Fabrikspreisen unter 5jährigen Garantie. Hochachtungsvollst, J. Krüger, Instrumentenmacher. N.B. Aeltere Instrumente nehme ich in Taush, Stimmungen sowie Reparaturen werden prompt und billig ausgeführt." Augsburger neueste Nachrichten: Schwäbischer Kurier, 15/05/1869, p. 1444

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1867-73

1873 - "Gantedict. Gant des Pianofortefabrikanten Jakob Krüger betr. Das Kgl. Bezirksgericht Augsburg in öffentlicher Sitzung am 7. Oktober 1873, Vormittags 10 Uhr, über das Vermögen des Pianoforte-Fabrikanten Jakob Krüger in Augsburg, dessen Antrage entsprechend die Gant eröffnet, den Unterzeichneten als Commissär zur Leitung der Verhandlungen und den k. Advokaten Striebel hier als provisorischen Massaverwalter sufgestellt. [...][...]" Bayerische Handelszeitung: Wochenschrift für die Interessen des ..., 1873, p. 1404

VIENNA - "58. Krüger, J., Augsburg, Bayern. - 2 Pianinos (halbschräg- und kreuzsaitig). Pianofortefabrik." Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Weltausstellung 1873, Wien, p. 522

 Exhibitors list Vienna, 1873

 

D. 211, Ludwigstrasse (xxx1867)(x1868), C.363 Mittlerer Lech (***1868)(*1869),  F. 221, oberes Krenz (**1869), F. 213, Klinkerthorstrasse (x1872), Augsburg, Bayern
KRÜGER P. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1924-30  

86, Adalbertstrasse S.O. (**1924), 15, Adalbertstrasse S.O. (**1926), 80-71, Skalitzer Strasse S.O. (**1930), Berlin

 

KRÜGER R. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1919  

31, Neue Königstrasse (**1919), Berlin

 

KRÜGER W. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1919-30  

1, Weichselplatz (**1919)(**1930), Neukölln, Berlin

 

KRUMM Jacob

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1927

47a-b, Ludwigstrasse (***1927), Stuttgart (Württemberg)
KRUMM Karl 'Pianoforte-Fabrikant' since 1924 2, Reuterplatz, Neukölln (**1926)(**1930), Berlin
KRUMWIEDE A. 'Instrumentenmacher' ca. 1870-73 55, Naunynstrasse (x1870)(xx1873), Berlin
KRUSCH P. J. 'Pianoforte-Fabrik' ca. 1867; (xx1867) Düsseldorf
KRUSCHE Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1873 66, Wrangelstrasse (xx1873), Berlin
KRUSE Eduard Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1912 55, Eilbeckersweg (*1912), Hamburg
KRUSE Johann  

KRUSE Johann

Square pianoforte ca. 1820, Musikinstrumentenmuseum im Münchner Stadtmuseum, München, Germany
Square pianoforte ca. 1812-34, Grotrian-Steinweg, Braunschweig, Germany

KRUSE Johann & Co

Square pianoforte ca. 1817, Collection Hansjosten, Germany
Square pianoforte ca. 1818,
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Square pianoforte ca. 1820-26, John A. Kilpatrick, Sheffield, South Yorkshire, England
, U.K.

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1812-34; (**1815)

 

Braunschweig (Brunswick)
KRUSE L. E. 'Pianoforte-Fabrikanten' ca. 1899-1912 36, Steindamm (*1899)(*1903)(*1907)(*1909)(*1912), Hamburg
KUBE Carl Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1899-1902 1, Lützowplatz W. (x1899)(**1901), Berlin
KUFLEWSKI Hermann 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1921  

Berlin

32, Englische Strasse (**1921), 116, Steinplatz (**1921), Charlottenburg

 

KÜHL 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1909 15, Rietschelstrasse (*1909), Dresden
KÜHL Christian August 'Instrumentenmacher-Gehülfe' ca. 1836 857, Dom-Kirchhof (***1836), Lübbeck
KÜHL & KLATT

 

 

Berliner Adreßbuch Ausgabe, 1930, p. 584 (digital.zlb.de)

 

PUB

 

'Pianoforte-Fabrikanten' since 1899 17, Wusterhausenerstrasse S.O. (*1909)(x1913)(**1914), 27-27a, Friedrichstrasse N.W. (**1916)(**1919)(**1921)(**1924)(**1926)(**1930)(**1933), Lichtenberg, Berlin
KUHLA Fritz

 

 

Berliner Adreßbuch Ausgabe, 1930, p. 584 (digital.zlb.de)

 

 

BERLIN - "Es mangelt der Raum, um über alle ausgestellten Instrumente ausführlich zu berichten, ich mache noch einige namhaft, deren Eigenschaften mich besonders erfreuten, muss aber hervorheben, dass fast bei allen, auch hier nicht genannten, auf Ton, Bauart und geschmackvolle Form grosse Sorgfalt verwendet worden ist.[...] eines in Nussbaum mit Amarandenholz Fritz Kuhla,  [...]" Musikpädagogische Blatter ...: Zentralblatt fur das gesamte ..., Berlin, 01/08/1879, p. 174

BERLIN - "Fr. Kuhla, Köpnickerstr. 127. [1331] Pianinos." Officieller Katalog zur Berliner Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1879, p. 1314-1320 (digishelf.de)

BERLIN - "Fr. Kuhla, ein strebsamer Fabrikant, der sich im Laufe der letzten Jabre recht vervollkommnet hat, hat Pianinos ausgestellt. Es sind ganz brav gebaute Instrumente." Die Orgelbau-Zeitung, 21/05/1879, p. 46

MELBOURNE - "Kuhla, F., Berlin. - Piano." Official record, Melbourne internat. exhib. 1880, p. 557

 

 

'Piano- und Flügelfabrik' since 1872

KUHLA Friedrich (*1874)

KUHLA Fritz (x1899)(**1901)(x1913)(**1919)(**1921)(**1926)(**1930)(**1933)

1950 - prod. by EUTERPE, Langlau


(continuation)

MELBOURNE - "COTTAGE PIANOS. [...] KUHLA, Berlin. - Well-made iron instrument. Third award." Official Record: Containing Introduction, History of Exhibition, Description ..., 1882, p. 51

BERLIN - "2236. Fritz Kuhla, Berlin 0., Koppenstr. 79. Fernspr.-Amt VII, 1636. Pianoforte-Fabrik. Die Fabrik fertigt seit 1872 Pianos in Ober in Unterdämpfung in allen Grössen, Modellen u. Stilarten. Jährl. Produktion ca. 900 Stück. Engros, En detail. Versand nach allen Welttheilen. 3 Pianos." Offizieller Haupt-Katalog der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896, p. 124 (digital.zlb.de)

 Exhibitors list Berlin, 1878 | Exhibitors list Berlin, 1879 | Third award Melbourne, 1880 | Exhibitors list Berlin, 1896

 

26, Adalbertstrasse (*1874), Factory : 127, Köpenickerstrasse S.O. (*1874)(*1875)(*1876)(*1877)(xx1877)(***1878)(**1879)(***1879)(**1880)(**1881), 72, Koppenstrasse O. (**1883)(**1884)(*1889)(*1893)(*1896)(*1897), 79, Koppenstrasse O. (*1899)(x1899)(*1903), 79, Koppenstrasse (xx1896), 17, Wattstrasse N. (**1901)(**1919), 17-18, Wattstrasse N. (x1913)(**1914)(**1916)(**1921)(**1924)(**1926)(**1930)(**1933), Berlin

Langlau

 

KUHLA H. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1913 7, Demminerstrasse N. (x1913), Berlin
KÜHLE G. 'Pianoforte-Fabrik' ca. 1867; (xx1867) Duderstadt
KÜHLEWIND Johann Gottfried
 | KÜHLEWEIN
 

Claviorganum ca. 1791, Musikinstrumenten-Museum, Staatliches Institut für Musikforschung, Berlin, Germany
Square pianoforte ca. ??, Schloß Pillnitz, Dresden, Germany

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1???

 

Dresden
KÜHLEWIND Johann Samuel
 | KÜHLEWEIN
 

Square pianoforte-organ ca. 1791, Staatliches Institut für Musikforschung, Preussischer Kulturbesitz, Berlin, Germany
Square pianoforte-bottle organ ca. 1798, Liverpool Museum, Liverpool, England, U.K.
Square pianoforte-organ ca. 1800, Württembergisches Landesgewerbemuseum, Stuttgart, Germany
Square pianoforte ca. 1800-05, Händel-Haus, Halle an der Saale, Germany

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1791-1805

 

Eisleben

Volkstedt, Saxony-Anhalt

 

KÜHLICH E.

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1924 4, Cottbuffer Strasse S.O. (**1924), Berlin
KÜHLING Christian 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1856 (**1856), Münster
KÜHLING F. H.  

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1893

End : ca. 1931

Bonn
KÜHNE Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1873 97, Ritterstrasse (xx1873), Berlin
KÜHNEL A.  

"Die musicalische Welt hat die Vortreff lichkeit der Fortepianos der Künstler: Stein, Schanz, Jakesch, Brodmann gehörig ge: würdiger. In unserm Instrumentenmagazin sind nebst andern musicalischen Instrumenten diese Fortepiano's in verschiedenen Formen und Ä echt zu haben. Zur Ehre der genannt ten Künstler müssen wir einem geehrten Publi cum anzeigen, daß an manchen Orten Fortepiano's unter den obigen Namen verkauft werden, welche in Ton, Mechanismus und in der Dauerhaftigkeit unsern echten Fortepianos ganz unähnlich sind. Leipzig, den 1 März 1802. Bureau de Musique, Hoffmeister une Kühnel." Kaiserlich privilegirter Reichs-Anzeiger, 13/05/1802, p. 1607

"Wiener Fortepianos. Schon beym Anfang meiner Musikhandlung bestrebte ich mich, die von gefühlvollen Kennern eschätzten Fortepianos deutscher wiener Meister im nördlichen Deutschland zu verbreiten, wo man sonst nur die englischen und französischen kannte: Es scheint, daß nunmehr Deutsche deutschen Fleiß und Kunst zu beachten wissen, und ich werde - wie bisher – gewissenhaft und nach genauer Prüfung und Erfahrung jeden Musikfreund befriedigen, der mich mit Aufträgen beehrt. Fortepianos in verschiedener Form und Gattung von allen guten wiener Meistern, auch Doppelfortepianos, verkürzte Fortepianos, Pedale x. sind zu haben im Bureu de Musique von A. Kühnel in Leipzich." Allgemeiner anzeiger und nationalzeitung der Deutschen, 22/04/1807, p. 1096

"Die neuesten Fortepiano's. Wenn die Vervollkommnung der Instrumente eine Folge und ein Zeichen der fortschreitenden Musik ist, und die Verdreitung der einen auf die Verbreitung der andern sicher schließen läßt, so muß die Kunst seit 20 Jahren in Deutschland außerordentlich fortgerückt seyn. Fast alle Instrumente sind seitdem verbessert, doch keins so sehr als das Fortepiano. Jn meiner Jugend gab es nur Klaviere und Flügel; wie stutzte ich, als ich das erste Flugelfortepiano hörte, das damals noch eine Seltenheit war ! Wien hat sich in dieser Rücksicht große Verdienste erworben. Ton, leichtes Traktement, ein simpler und dauerhafter Mechanismus und ein geschmackvolles Aeußere sind die Vorzüge, womit die Wiener Meister ihre Instrumente ausstatten. So groß die Zahl der Meister ist, so unterscheiden sich doch die Instrumente derselben genau im Ton und Traktement (Touchement) von einander, Indeß ist es nicht zu läugnen, daß nur wenige Meister als echte Künstler vollkommene Instrumente zu liefern fähig sind, ferner, daß wohl zuweilen sogenannte Fabrikinstrumente in Wien vor: handen sind. Wie wichtig ist es daher dem Musikfreund, das Pianoforte, wovon er Genuß und Freude hofft, aus einer Handlung zu beziehen, welche Zutrauen verdient und besitzt, und wo er sich auf die Erfahrung und eigene Kunstkenntnis des Verkäufers verlassen kann. Leipzich hat seit mehreren Jahren das nördliche Deutschland mit Instrumenten dieser Art versorgt, und es ist in der That eine große Bequemlichkeit für diese von Wien so entfernt liegenden Gegenden, daß in dem Bureau de Musique des Hrn. A. Kühnel, der diese Instrumente zuerst hier bekannt machte, immer eine gewisse Anzahl derselben zur Auswahl vorhanden ist. Ich sahe in der oben erwähnten Handlung kürzlich mehreres Bemerkungswerthe in dieser Art.

 

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1802-09

'Bureau de Musique' (1802-09)

HOFFMEISTER & KÜHNEL (**1802)

KÜHNEL A. (**1807)(**1809)


(continuation)

 Erstlich Flïgelfortepiano's eines noch unbekannten Meisters aus Süddeutschland, die sich durch ihrem starken Ton und ihr Aeuberes, worin sie den Londner gleich kommen, und durch ihren einfachern Mechajus nach Wiener Art, worin sie jene übertreffen do großen Spiel ganz qualifiziren. Nächstdem zogen zwei mit noch unbekannte Erfindungen meine Aufmerksamkeit auf sich. Die erste besteht darin, daß man durch den zunehmenden Druck des Kniees nicht nur ein Piano, sondern sogar ein Pianissimo erhält.  Diese Instrumente heißen Fortepiano's mit Pianissimo. Die zweite ist noch interessanter: Hier wird durch eine verdeckte Vorrichtung hinter der gewöhnlichen Dämpfung ohne den Anschlag der Hämmer ein äußerst zarter, schwacher Ton, wie ein Säuseln aus höhern Regionen hervorgebracht. Dieser Ton heißt jeu d'ange und die Instrumente zum Unterschiede – Fortepiano's mit jeu d'ange. Auch erhält man durch gedachte Handlung große Doppelfortepiano's, in Gestalt eines länglichten Vierecks, desgleichem Fortepiano's mit Pedalen, d. i. mit einer Fußklaviatur zu einem tiefern Baß - wie bei den Orgeln. Die Preise dieser Instrumente sind nach ihrer Holzart und nach ihren Verzierungen verschieden. Die geringste Gattung der Tafelförmigen möchte nur 6o Thr. und der Flügelförmigen 120 Thlr. betragen. Die bessern, Gattungen steigen, die ersten bis 130 Thr., die andern bis 300 Thlr. Hr. Kühnel, selbst zu gleich Tonkünstler, der Ton und Traktement wohl zu beurtheien im Stande ist, gewährt den Auswärtigen, die sich an ihn wenden wollen, die Bequemlichkeit, nach ihren ihm bekannt gemachten Wünschen für sie gewissenhaft auszuwählen. Ich fand in dieser Handlung außerdem noch Fortepiano's von Frères Erard in Paris, Pedalharfen von denselben, die, wie bekannt, zu den schönsten Instrumenten dieser Zeit gehören." Zeitung für die elegante Welt Berlin: Mode, Unterhaltung, Kunst ..., 28/07/1808, p. 983

"Fortepiano's von den vorzüglichsten Wiener Meistern, in Klavier- und Flügelform, dergl. mit jeu d'ange, Münchner Fortepiano's, Pedale zu Fortepiano, Pedalharfen und Piano's v. Erard in Paris, Guitarren, Romanensaiten u. s. w., sind zu den billigsten Preisen bei mir zu erhalten. Preis-Courante bekommt man unentgeldlich. Leipzich. Bureau de Musique. A. Kühnel." Zeitung für die elegante Welt Berlin: Mode, Unterhaltung, Kunst ..., 27/01/1809, p. 151

"Im Bureau de Musique von A. Kühnel ist erschienen : [...][...] Auch sind zu haben : Fortepiano's in verschiedener Form und gattung von den besten Wiener Meistern, zu den billigsten Preisen. Giraf-Fortep., Fortepiano's mit türk. Musik u. s. w., Grenersche Flöten und Clarinetten, Flöten von Krystall. Romaner Saiten von bester Qualität. Guitarren in verschiedener Form von trefflichem Tone. Leipzig, d. 27sten Febr. 1812. A. Kühnel." Intelligenzblatt zur Allgemeinen Musikalischen Zeitung, 03/1812, p. 2 (digipress.digitale-sammlungen.de)

 

Leipzig
KUHNKE 'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1893-97 10, Brunoswarte (*1893)(*1897), Halle am der Saale
KÜHNST Ed. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1896-1903

Successor de Gottlieb KÜHNST ?

58, Promenadestrasse (*1896)(*1897)(*1899)(*1903), Darmstadt
KÜHNST Gottlieb
 | KUEHNST
 

Square pianoforte n° 1662 ca. 1850-55, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, Germany

DARMSTADT - "Sr. Gottlieb Kühnt, Instrumentenmacher in Großgerau (nunmehr in Darmstadt wohnend) (131). Bei dem von Hrn. Kühnst ausgestellten Tafelpiano, welches in Bezug auf außere Ausstattung vollkommen befriedigte, wurde von Sachverständigen die mit sehr großem Fleiß gearbeitete zwemäßig und solid construirre Mechanik, sowie der runde volle Ton des Instruments gelobt. Hr. Kühnst hat bei dem Bau seines Instruments eine eigenthümliche, für zweckmäßig erkannte, Einrichtung angewendet, worüber derselbe Folgendes mittheilt: „Bei der jegt beinahe allgemein gebräuchlichen Wiener Mechanik habe ich einen wesentlichen Mangel entdeckt, welcher darin besteht, daß bei schon eingespielten Fortes pianos die Hämmer nicht leicht genug anschlagen und oft ganz versagen, was in der Art der Construction der Auslöser seinen Grund hat. Außerdem schlagen die Hämmer häusig falsch an, sie schlagen zuweilen vor oder zurück, und streifen die nebenliegenden Saitenchöre. Dieses hat seinen Grund darin, daß oie Kapseln, worin die Hämmer hängen, auf den Tasten befestigt sind. Diesem Mangel habe ich durch eine neue von mir erfundene Einrichtung der Mechanik abzubelfen gesucht und ich schmeichele mir meinen Zweck erreicht zu haben. An meinem Instrumente habe ich nemlich die Kapseln an einem besondern auf dem Klaviaturrahmen befestigten Balken (von mir Hammerbalken genannt) angebracht. Dieser Balken ist so angebracht, daß er sich weder schwingen noch werfen kann. Die Hämmer, mit den Tasten nicht zusammenhängend, können daher weder vor noch rückwärts schlagen und treffen immer nur den rechten Saitenchor. Diese Einrichtung des Hammerwerks bietet auch noch den Vortheil dar, daß die Saiten, unbeschadet des richtigen Hammeranschlags, näher zusammengerückt werden können und daher an Raum erspart wird. Während nach der Wiener Mechanik die Auslöser hinter den Tasten auf einer besonderen Leiste angebracht sind und sich zum Nachtheil des richtigen Anschlags leicht verstellen, stehen diesetben nach meiner Mechanik auf den Tasten unter den Hammerstielen, und haben eine etwas veränderte Construction, so daß der Anschlag leichter wird und das gänzliche Verlagen desselben nicht leicht vorkommen kann. Außerdem können die Auslöser durch angebrachte Stellschrauben so gestellt werden, daß man dem Hammerschlag eine beliebige Tragböhe geben kann. Ferner hat diese Einrichtung und Stellung der Auslöser nod den großen Vortheil, daß dieselben immer ihre richtige Stellung behalten müssen und daber die Spielart fich immer gleich bleibt und der Spieler dieselbe ganz in seiner Gewalt hat." Verhandlungen des Gewerb-Vereins für das Großherzogthum Hessen, 1837, p. 81

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1837-67; (xx1867)

KÜHNST G. (xx1851)(xx1867)


(continuation)

LONDON - "20 G. KUEHNST, Pianoforte Maker, Darmstadt. - CI. X.-G.s.
A mahogany grand piano, of 6½ octaves, 9 feet long and 5 feet 4 inches broad." Official Catalogue of the Great Exhibition of the Industry of All Nations, 1851, p. 143

Exhibitors list Darmstadt, 1837 |Exhibitors list London, 1851

Darmstadt
KUHRT Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1889 47, Rüdersdorferstrasse (*1889), Berlin
KUHSE Johann
 | KUHN John | KUHSE

(1845 – 1917)

 

ANTWERP - "Les pianos de F. Adam de Crefeld, et G. Adam de Wesel, se distinguent par la douceur de leur son; ceux de John Kuhn [sic] par leur bon marché." Anvers et l'Exposition Universelle, 1885, p. 361 (Archive.org)

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1874

1922 - collaboration with KAPS Ernst

1925 - KAPS-KUHSE

End : ca. 1931

 Silver Medal Amsterdam, 1882 | Silver Medal Antwerp, 1885

 

24, grosse Brüdergasse (*1878), 21, Nordstrasse (*1893), 30, Grengstrasse (*1896)(*1897), 4, Grenzstrasse (*1899), 38, Schandauerstrasse (*1903)(xx1906)(*1907)(*1909), Dresden
 

KULB Josef

 

 

Image of an upright pianoforte in an advertisement

 

 

DRESDEN - "Von Kulb u. Kuhle in Dresden, Katalog-Nr. 1159, sehen wir ein geradsaitiges Pianino in Palisander, während Mannsfeldt u. Notni in Dresden, Katalog-Nr. 1157, zwei geradsaitige Pianinos in Nussbaum und Palisander brachten. Die Arbeit, der Ton die Spielart beider Firman sind so, dass sie einen Vergleich aushalten; doch dürfte wohl der Preis des ersten Instrumentes im Vergleich zum dritten etwas zu hoch sein." Officieller Bericht über die sächsische Gewerbe- und Industrieausstellung zu Dresden, 1875, p. 219

AUSSIG - "Auf der Gewerbe- und Industrie-Ausstellung in Aussig ist dem Pianofortefabrikanten Jos. Kulb in Dresden auf seine ausgestellten Flügel und Pianinos nicht, wie früher mitgetheilt, die silberne — sondern die goldene Medaille vom Preisgericht zuerkannt worden." Musikpädagogische Blatter, 1894, p. 8

 

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1873

KULB & KUHLE F. (xxx1875)(x1876)

End : ca. 1927

Exhibitors list  Dresden, 1875 | Exhibitors list Aussig, 1894

 

 

20, Palmstrasse (x1876), 21, Loebtauerstrasse (*1893)(*1896)(*1897), 29, Wetinerstrasse (*1899), 38, Löbstauerstrasse (*1903), 42, Löbtauerstrasse (xx1906), 15, Rietschelstrasse (1904)(*1907), Dresden

 

KULMBACH Friedrich August  

Square pianoforte ca. 1835, Gemeentemuseum, Den Haag, Netherlands

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1828 (?)

KULMBACH Wilh. & Comp (**1838), son and successor, see below

1841 - "Die Gebr. Ludwig Kulmbach (seit 1820) und August Kulmbach (seit 1828) haben bedeutende Fabriken, in welchen sie jährlich über 200 tafelförmige Pianoforte und Flügel machen, die z.T. nach Holland, Nordamerika und Brasilien versendet werden. Schon im vorigen Jahrhundert wurden hier Klaviere gemacht." Heilbronner Chronic von 1841. Stadtarchiv Heilbronn, p. 34

KULMBACH August & Louis (1841), for Louis or Ludwig, see here below

 

Heilbronn
KULMBACH J.

Square pianoforte ca. 18??, Organeum in Weener, district of Leer, East Frisia, Germany

 

'Pianoforte-Fabrikant' since 1828

Succeeded by BERDUX & LECHLEITER in 1871; (**1874)

Succeeded by UEBEL & NAGEL since 1872; (***1873)

Succeeded by NAGEL G. L. (1873)

 

Heilbronn
KULMBACH Louis  

"Heilbronn. (Arbeits-Empfehlung.) Endesbenannter, welcher sowohl im In, als Auslande, sonderheitlich in Wien, Gelegenheit gehabt hat, sich in Fertigung manckerley Gattungen von Clavier-Instrumenten, namentlich Flügel- Tafel- und Lischförmigen Forte-Pianos, Giraffen, Orphikas u. f. w. nach der neuesten Art, wodurch nicht nur vorzüglich schöner und voller Ton, sondern auch Daurbaftigkeit und Eleganz bezweckt wird, auf das möglichste zu vervollkommnen, erbietet in diesem Fache jedem Freunde der Musik seine Dienste und verspricht die billigsten Preise. Besonders billige Bedingungen wird er bey denjenigen Liebhaber« emgehen, welche Bestellung auf mehr, als Ein, dergleichen Instrumente bey ihm machen. Den 9. Merz 1819. Louis Kulmbach, Klavier-Instrumentenmacher." Zürcherische Freitagszeitung, 02/04/1819, p. 2 (e-newspaperarchives.ch)

 

'Klavier-Instrumentmacher' ca. 1819 Heilbronn
KULMBACH Martin Friedrich Ludwig  

Giraffe pianoforte ca. 1819, Gesellschaft der Musikfreunde, Vienna, Austria
Square pianoforte ca. 1830, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany
Square pianoforte ca. 1830, Musée communal des Beaux-Arts d'Ixelles, Brussels, Belgium
Grand pianoforte ca. 1840, Musikhistorische Sammlung Jehle, Schloß Lautlingen, Albstadt, Baden-Württemberg, Germany

 

'Pianoforte-Fabrikant' ca. 1819-40

KULMBACH August & Louis (1841), for August, see here above

Heilbronn
KULMBACH & MONATH  

"Nro. 96. Kulmbach u. Monath, Pianofortefabrikanten in Heilbronn. - Ausgedehnter Betrieb in der Fabrikation sehr guter Pianoforte's und Pianino's. " Gewerbeblatt aus Württemberg, 1870, p. 68

 

 

'Pianoforte-Fabrikanten' ca. 1870

HEILBRONN - "Nro. 96 - Kulmbach u. Monath, Pianofortefabrikanten in Heilbronn. – Ausgedehnter Betrieb in der Fabrikation sehr guter Pianoforte's und Pianino's." Gewerbeblatt aus Württemberg, 13/02/1870, p. 68

'Belobungsdiplome' Heilbronn, 1870

 

Heilbronn