home Pianoforte-makers in England


 

BROADWOOD
in London

1836

Ankündigung für die Verehrer Beethoven's.

"Als Beethoven in der Blüthe seines nun unsterblich gewordenen Ruhmes stand, erhielt er bekanntlich von den grössten Tonkünstlern Englands ein Fortepiano aus der weltberühmten Fabrik des Herrn Broadwood in London als eine Anerkennung und Huldigung zum Geschenk.

Dieses Fortepiano, mit den Inschriften aller dieser Tonkünstler versehen, welches durch die 20 letzten Jahre von Beethoven zum Spiel und zur Composition benutzt worden ist, und dessen Aechtheit legal nachgewiesen werden kann, wird nun von seinem gegenwärtigen Besitzer (welcher es nach B.'s Tode in der Auction käuflich erstand) allen Liebhabern wahrhafter Denkwürdigkeiten und allen Verehrern des Beethoven'schen Genius zum Kaufe ausgeboten.

Es ist von massivem Mahagoniholze, hat den Umfang von 6 Octaven (von dem Contra-C bis zu dem viergestrichenen C), ist gut conservirt und hat alle Eigenschaften der soliden englischen Mechanik und Bauart. Nähere Nachweisung ist auf portofreie Briefe zu erlangen in der Musikalienhandlung von Friedr. Kistner in Leipzig." Allgemeine musikalische Zeitung, 06/1836, p. 48

1853

MAHOGANY & ROSEWOOD

"Mahogany. —  This is the wood of a tree growing in the West Indies and Central America. There are two other species of Swietena found in the East Indies, but they are not much known in this country.

The mahogany is one of the most majestic and beautiful of trees; its trunk is often forty feet in length and six feet in diameter; and it divides into so many massy arnu, and throws the shade of its shining green leaves over so vast an extent of surface, that few more magnificent objects are to be met with in the vegetable world.

It is abundant in Cuba and Hayti, and it used to be plentiful in Jamaica; but in the latter island, most of the larger trees, at least in accessible situations, have been cut down.

The principal importations into Great Britain are made from Honduras and Campeachy. That which is imported from the islands is called Spanish mahogany; it is not so large as that from Honduras, being generally in logs from twenty to twenty-six inches square, and ten feet long; while the latter is usually from two to four feet square, and twelve or fourteen feet long, but some logs are much larger.

Mahogany is a very beautiful and valuable species of wood; its color is red brown, of different shades and various degrees of brightness, sometimes yellowish brown; often very much veined and mottled, with darker shades of the same color.

The texture is uniform, and the annual rings not very distinct. It has no large septa, but the smaller sepia are often very visible, with pores between them, which in the Honduras wood are generally empty, but in the Spanish wood, are mostly filled with a whitish substance.

It has neither taste nor smell, shrinks very little., and warps or twists less than any other species of timber. It is very durable when kept dry, but does not last long when exposed to the weather.

It is not attacked by worms. Like the pine tribe, the timber is best on rocky soils, or in exposed situations.

That which is most accessible at Honduras, grows upon moist, lov land, and is, generally speaking, decidedly inferior tc that brought from Cuba ind Hayti, being soft, coarse and spongy; while the other is coarse-grained ind nard, of a darker color, and sometimes strongly figured.

Honduras mahogany, has, however, the advantage of holding glue admirably well; and is, for this reason, frequently used as a ground on which to lay veneers of the finer sorts.

The best qualities of mahogany bring a very high price. Not long since, Messrs. Broadwood, the distinguished piano-forte manufacturers of London, gave the enormous sum of £3000, for three logs of mahogany.

These were the produce of a single tree, each about fifteen feet long, and thirty-eight inches square; they were cut into veneers of eight to an inch. The wood was particularly beautiful, capable of receiving the highest polish; and when polished, reflecting the light in the most varied manner, like the surface of a crystal; and from the wavy form of the pores offering a different figure in whatever direction it was viewed.

Dealers in mahogany generally introduce an auger before buying a log; but notwithstanding, they are seldom able to decide with much precision as to the quality of the wood, so that there is a good deal of lottery in the trade. Mahogany was used in repairing some of Sir Walter Raleigh's ships at Trinidad, in 1597; but it was not introduced into use in England, till 1734.

Rosewood is one of the most beautiful and costly of the fancy woods; it is produced in Brazil, the Canary Isles, Siam, &c. The logs often are twenty-two inches in thickness. Considerable quantities are imported into this country, and 300 tons are annually sent to Great Britain." Enterprise, Industry and Art of Man, 1845, p. 304

1853

Die Broadwood'sche Pianofortefabrik in London.

"Die Broadwood’sche Pianofortefabrik in London. Mitgetheilt von J. B. Streicher in einer Versammlung des niederösterr. Gewerbevereins.

Streicher bemerkt in der Einleitung, daß er das Nachstehende aus Notizen ausgezogen habe, welche er bei dem wiederholten Besuche der Broadwoodschen Fabrik theils nach eigener Anschauung aufzeichnete, iheils Hrn. Broadwood selbst verdankt Rücksichtlich der Güte der Erzeugnisse räumt Streicher der ausländischen Pianofortefabrication durchaus keinen Vorrang ein; in quantitativer Beziehung ist dagegen den Engländern der Vorrang nicht zu bestreiten.

Die Pianofortefabrik des Hrn. Broadwood u. Söhne ist die älteste bestehende in England und unstreitig die größte der Welt. Die Fabrik selbst wurde durch Hrn. Tshudi im Jahr 1732 zu London ge gründet.

John Broadwood kam als Arbeiter zu hrn. Tshudi und heirathete dessen Tochter. Im J. 1808 änderte sich die Firma in John Broadwood und Söhne.

– Gegenwärtig wird die Fabri cation der Pianofortes in zwei Fabriken betrieben, deren kleinere sich in Great Pultney Street, Golden Square und die andere bei Westminster, in der Horse Ferry-Street befindet; letztere Fabrik ist die bei Weitem bedeutendere und nimmt einen Flächenraum von mehr als einer halben Meile im Umfange ein; sie besteht aus 4 parallel laufenden Reihen von Gebäuden, welche drei große Höfe bilden und begrenzen.

Die Gebäude, durchgehends Doppeltracte, sind 300 Fuß lang und enthalten durch drei Stockwerke eine doppelte Reihe von Werkstätten, deren Fenster nach den Höfen führen. In diesen vier Reihen von Gebäuden sind 3–400 Menschen beschäftigt, alle jene Arbeiten auszuführen, welche nöthig sind, um vom ersten Sägeschnitt des rohen Baumstamms, bis zu den feinsten Arbeiten, das vollendetste Pianoforte herzustellen.

An den Enden der Höfe befinden sich vier bis fünf Wohnhäuser für die Oberaufseher und Factoren.

Merkwürdig sind die Massen der hier aufgehäuften Werk- und anderen Hölzer, welche allmählig zur größten Austrocknung gebracht werden und theils in öffenen Schuppen, theils unter Wetterdächern vor übler Witterung geschützt sind.

Jeder Stamm und Pfosten trägt das Datum seiner Einlagerung, um zu wissen, wie lange er der Trocknung unterzogen worden ist.

Eigene Sägegruben und circa 12 Holzsägen dienen zum Zertheilen der ganzen Stämme und Blöcke in Pfosten und Breter. Einige der Gebäude sind mit flachen, blechbedeckten Dächern versehen, um auch diese luftigen Höhen zum Aufschichten der Hölzer behufs Trocknung bestens zu benutzen. Sämmtliche Holzvor räthe sind stets für zwei Jahre im Voraus vorhanden und auf 5000 Claviere berechnet.

An der Nordseite der Fabrik befindet sich ein eigenes Dampfmaschinenhaus. Dasselbe liefert unter andern die Wasserdämpfe für eine durch selbe gebeizte Trockenkammer, in welcher das bereits luftrockene Holz vor dem Gebrauche noch durch längere Zeit einer Temperatur von 30 Graden Hitze ausgesetzt wird.

Eben so speist diese Dampfmaschine einen großen Kasten, in welchem die Hohlwände der Instrumente durch Wasserdämpfe erweicht und gebogen zu werden pflegen. Neben dem Osttracte sind die großen Fournierräume mit den werthvollsten Fournieren angefüllt.

Wie sehr auch in diesem Artikel, wie in ällen andern, Liebhabe rei die Preise, wegen selten vorkommender Eigenschaften, steigert, mag man daraus sehen, daß der Verf. daselbst Fourniere von 15 Fuß Länge und 38 Zoll Breite vorfand, welche von einem einzigen Baum, Honduras Mahagony, stammten, den die Herren Broadwood u. Söhne in drei Blöcken um 2000 Pfund Sterl. gekauft hatten und wovon sich der Cubik fuß auf 5 Guineen stellte. Die Werkstätten und die darin verfertigten Arbeiten einzeln aufzuführen, würde ermüden.

Es genügt zu wissen, daß deren eine Unzahl und darunter viele mit 120 Fuß Länge sind, in denen Corpus, Resonanzböden, Claviaturen, Pulte, Leiern, Füße, Metallgegenstände, kurz alle zu einem Claviere von Anfang bis zur Vollendung nöthigen Arbeiten gemacht werden.

Die Zahl der in diesen Werkstätten, außer den vielen Tischen, vorhandenen Hobelbänke beläuft sich auf 300.

– In jedem Stockwerke befindet sich ein Stim mer, welcher für Alles verantwortlich ist; die Fabrik benöthigt 36 – 40 Stimmer.

Der Stimmlohn beträgt in der Fabrik 4 Schilling oder 2 Fl. C. M. für ein Tafelformpiano und 5 Schilling oder 2. Fl. C. M. für einen Flügel, – außer der Fabrik natürlich mehr. Wegen Feuersgefahr wird nicht mit Gas beleuch tet und aus demselben Grunde die Fabrik mit Wasser dämpfen geheizt. Wenn die Leute die Werkstätte verlassen, sind sie verpflichtet, alle Vorsichten gegen Feuersgesahr zu gebrauchen.

Nach einer halben Stunde macht der Werkführer die Runde und zwischen 10 und 12 Uhr Nachts gehen die Hauptwerkführer durch alle Localitäten, wofür sie besonders bezahlt werden. In den verschiedenen Abtheilungen der Fabrik sind eiserne Thüren zum Schieben, um bei Feuersgefahr absperren zu können.

In jedem Hofe der Fabrik sind vier Krah nen, welche mit den in London allenthalben befindli chen Hauptwasserleitungsröhren in Verbindung stehen. An diese Krahnen können augenblicklich Schläuche an geschraubt werden, vermittelst welcher man bis über die Dachungen zu spritzen vermag. Der Arbeitsstunden sind 12 pro Tag.

Jeder Arbeiter hat sein Buch, welches Freitag Abend abge schlossen wird. Gewöhnlich werden die Arbeiten von 12 Arbeitern in ein Verrechnungsbuch gebracht, welche Verrechnungsbücher dann wieder in jedem Fabrikgebäude zusammengezogen und an das Comptoir angewiesen werden. Die Cassa sendet hierauf die Beträge nach 10*Ueber die Refraction des Schalles von C. Sondhauß. den Fabriken, wo dann die Auszahlung gegen Bestä tigung der Arbeiter stattfindet. – Die Arbeiter bilden einen eigenen Penny- Club, wo sie wöchentlich einen Penny geben, so lange einer von ihnen krank ist.

– Besonders bemerkenswerth ist noch das Magazin des ersten foreman oder Factors. Es bildet ein wahres Arsenal von Werkzeugen, Schlosserarbeiten, fertigen Bestandtheilen und Materialien aller Art. Außer dieser großen Fabrik haben die Herren Broadwood, wie schon erwähnt, eine zweite kleinere in Great-Pultney-Street, von noch immer sehr respectabler Größe.

Dorthin werden aus der größeren Fabrik die fertigen Arbeiten abgeliefert. Dort befin den sich die Comptoirs in 4 Zimmern mit 13 Comptoristen; die Verkaufs- und andere Localitäten für fertige und Miethpianofortes, Reparaturwerkstätten u. s. w.

Die Zahl der Arbeiter, inbegriffen des Comptoir personals, beläuft sich in beiden Fabriken zusammen auf 500 Personen. Der an dieselben bezahlte wöchentliche Arbeitslohn beträgt circa 1000 Pfd. Sterlinge oder 10,000 Fl. Silbermünze, excl. Comptoir, welches vierteljährlich bezahlt wird.

– Die Zahl der laufenden Rechnungen steigt auf durchschnittlich 4000. Welche Bedeutung das Pianofortemiethgeschäft allein habe, möge man daraus entnehmen, daß die Zahl der vermietheten Pianos gewöhnlich 600 beträgt, welche Zahl aber im Jahr 1844, als der Verf. zum letzten Male in London gewesen, auf 900 stieg und die Hrn. Broadwood nöthigte, ein neues Local zur Aufnahme von 300 auf 400 Pianos zu bauen.

Die Pianofortemiethe wechselt von 12–52 Schilling oder 6–26 Fl. C. - M. per Monat.

Der Transport der vielen neuen und Miethinstrumente kann sich natürlicherweise bei solchem Umfange nicht mit so bescheidenen Mitteln begnügen, wie wir sie hier gewohnt sind und hinreichend finden. Bei den Hrn. Broadwood stehen denselben 8 Pferde, dann 8 elegante geschlossene Transportwagen, so wie noch 2, nur für den Transport verpackter Pianofortes nach den Werften bestimmte Wagen, welche sämmtlich auf Federn ruhen, zu Gebote. An neuen Clavieren befindet sich beständig ein Vorrath von 600–800 Stück in der Fabrik.

- Da ein solches riesiges Geschäft natürlich nicht alle, oder im Verhältniß selbst nur wenige Claviere direct und gegenbaar verkaufen kann, so muß es viel in Commission und auf Credit geben, wobei nicht selten unvorherzusehende und große Verluste eintreten, und man will wissen, daß die Hrn. Broadwood u. Söhne in dieser Beziehung jährlich 10,000 Pfund Sterl. auf ihren Verlustconto zu bringen haben.

In wenigen Hauptrubriken zusammengefaßt, stellen sich die jährlichen Ausgaben bei den Hrn. Broadwood in runden Summen also: pf. eter. S. s-M. Für Hölzer aller Gattung 11,000 oder 110.000 „ Materialien . . . . . 18,000 , 180,000 „ Arbeitslöhne . . . 52,000 „ 520,000 ,, diverse Ausgaben 19 000 ,, 190,000 In Summa 100,000 Pfd. Sterl. od. eine Million Fl. in Silbermünze. Bis zum Jahr 1844 hatte die Broadwood'sche Fabrik schon 90 000 Claviere in die Welt geschickt.

Die Zahl der um diese Zeit jährlich von der Fabrik gelieferten Instrumente betrug circa 2300 Stück und um diese Zahl würdigen zu können (nicht um die Be deutung unserer inländischen Pianofortefabriken dadurch zu beeinträchtigen), möge man erfahren, daß unsere, im Jahr 1845 in Wien befindlich gewesenen 108 In strumentenmacher zusammen, nach verläßlichen Angaben, ungefähr jährlich 2600 Pianofortes verfertigten.

Da man aber gewiß annehmen darf, daß es einer Fabrik, wie der Broadwood'schen, ein Leichtes sein mußte, nöthigenfalls die von ihr fabricirte Zahl Pianofortes von 2300 auf 2600 zu erhöhen, so darf man wohl sagen: die Broadwood'sche Fabrik allein kann so viel liefern, als sämmtliche 108 Pianofortemacher in Wien.

Wie es aber möglich sei, einen Industriezweig, welcher bei uns als Kunstgewerbe rein von der mehr oder mindern Geschicklichkeit dessen Besitzers abhängt und den Herrn zu seinem eigenen ersten Arbeiter macht; wie es möglich sei, einen dergleichen Industriezweig unter einem Chef in so unglaublicher Ausdehnung bei ausgezeichneten Leistungen zu betreiben, dafür läßt sich nur in dem, den Engländern eigenthümlichen Speculationsgeiste, in richtiger kaufmännischer Führung, größter Theilung der Arbeit, Leichtigkeit des Absatzes und der Ausfuhr nach allen Welttheilen und so manchen andern eigenthümlichen Umständen die Erklärung finden. (Zeitschrift des niederöstr. Gewerbevereins. 1851. S. 242. – Polyt. Centralbl. Jahrg. 1851. Lief. 24.)" Zeitschrift für Orgel-, Clavier- und Flügelbau: sowie für d ..., 1853, p. 143-144

1854

MAHOGANY from the BAY ISLANDS

"The annual exportation for many years has ranged from five to simillion feet. The tree is of immense size, and has a magnificent appearance, from the spread of the branches ; it is said to require 200 years to arrive at full growth, and be fit for catting.

The trunk is most valuable on account of its dimensions, but the branches or limbs are preferred for ornamental purposes, the grain being closer, and the veins more variegated.

The trunk is sawn into logs, which are subsequently roughly squared, for the convenience of ship stowage. The largest log known to have been cut in Honduras was 17 feet long, 5 feet 4 inches deep, and measured 5,168 cubic feet = 15 tons weight.

The wholesale prices vary, at Liverpool, from bd. to 9d. per foot. Messrs. Broadwood, the pianoforte-makers, are stated to have given ₤ 3,000 for three logs of mahogany, the produce of a single tree : they were each about 15 feet long by 38 inches square ; and were cut into veneers of eight to an inch. The grain of this tree was particularly beautiful. When highly polished, it reflected the liglit like the surface of a crystal ; and, from the wavy form of the pores, presented a different figure, in whatever direction it was viewed." The British colonies : their history, extent, condition and resources, 1854, p. 169 (archive.org)

1863

BROADWOOD AND SONS' PIANOFORTES

 "The Grand Pianoforte may be said to have been born in England; for although its inventor, Americus Backers, was a Dutchman, it was in Jennyn-street, about the year 1767, that the instrument was originally planned. Backers was a manufacturer of harpsichords.

Instead of clothing the strings (when first "applying hammers"), he merely caused them to be struck by soft wood or cork, with a view to obtain the harpsicord tone so much admired at that period. Subsequently, however, he adopted a thin covering, of leather.

His mechanism, which possessed, the double merit of effectiveness and simplicity, competed successfully with that of the most noted and ingenious of his contemporaries, and was gradually adopted by the principal makers, not only in this country, but on the continent, where it was specially recognised as the "Mecanique Anglaise," or "Die Englische. Mecanik."

Upon his decease (somewhere near 1781), Backers, proud of his discovery, confided it to the future keeping of his friend, John Broadwood, who, while in the employ of Burkhard Shudi, used to go every evening, accompanied by his own apprentice, Robert Stoaart,t to assist in bringing it to perfection. Broadwood, nevertheless—subsequently engaged in other projects—bestowed little thought on the new instrument, until several years later.

He had, in 1778, succeeded to Tschudi's business (Great Pulteney-street); and his increased responsibilities absorbed the whole of his time and attention, Meanwhile Robert Stodart, who, at the expiration of the term of his apprenticeship with Broadwood, commenced "making" on his own account (in Golden-square), had applied himself with eminent success to the manufacture of Grand Pianofortes, on the model of Backers, his opportunities of acquiring familiarity with which have been described.

Besides materially improving the mechanism in several essential particulars, he increased the power and enriched the quality of tone. The vogue and extensive publicity which the new instrument deservedly obtained, under Stodart's name, at length awakened John Broadwood to a sense of its importance.

For some years Broadwood emulated his contemporary with but indifferent success, till Muzio Clementi (as influential a friend to him as Handel had previously been to Tschudi), through continually pointing out the detects of his instrument, and urging him to profit by the experience and counsel of eminent musicians and men of scientific acquirement, not only roused the pride of one to whom the art was already in some degree indebted, and who had succeeded to an inventor and manulacturer of the highest eminence, but particularly excited his interest in the progress and improvement of the Grand Pianoforte.

Among the rest he solicited and obtained the advice of Cavallo, the author of A Treatise on Acoustics, and other works, which at that period were in high repute. Cavallo, having deduced from the Monochord a theory concerning the length and proper tension of the strings of the pianoforte, drew up a paper on that very interesting and important subject, which he subsequently read, with great success, at one of the meetings of the Royal Society.

Dr. Gray, too, formerly of the British Museum — who, after certain valuable experiments, had fixed the absolute proportions of gravity and vibration, respectively belonging to strings of brass and strings of steel (which first led to a division of the bridges on the sounding board of the Grand Pianoforte) — was also one of Broadwood's advisers.

With the aid of these dist inguished men, he advanced so rapidly, that his reputation as a manufacturer of Grand Pianofortes was in a brief space established; and as a proof of the worth of those modifications and improvements which the suggestions of Cavallo and Dr. Gray had emboldened him to carry out, they were speedily adopted by every maker of note, both in England and abroad." The Musical World, march 1863, p. 163

1865

"L'INDUSTRIE DES PIANOS. — La plus grande manufacture de pianos est celle de Broadwood et fils, de Londres. Elle existe depuis 1780, et a été fondée par le grand père des propriétaires actuels. Il résulte des registres que 132 000 pianos sont sortis de ses ateliers." La Science pittoresque : journal hebdomadaire, 1865, p. 132 (Galica)

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EXPOSITIONS
A DAY AT THE PIANOFACTORY, 1842
PIANO CONTROVERSY, 1851
FIRE
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