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SILBERMANN Gottfried
in
Freiberg, Saxony

 

1768

"Herr Gottfried Silbermann aus Frauenstein in Meißen, 2 Mellen von Freyberg, geburtig, welcher die Orgelbauerkunst von seinem Bruder, einem berühmten Orgelbauer in Strasburg erlernet hatte, hat dieses Werk erbauet.

Weil er aber, wegen seines Alters sein heraunahendes Ende voraus sahe, so hat er gleich vom Anfange des Baues an, seinen besten Schüler, den Hrn. Zacharias Hildebrand, dessen eigene große Werke, in Naumburg und in Dresden, in der Folge vorkommen werden, zum Gehülfen angenommen; welcher Hr. Z. Hildebrand auch, das ist beschriebene Werk, nach Hrn. Gottfried Silbermanns darüber wirklich erfolgtem Tode, glucklich geendiget hat.

Hr. Gottfried Silbermann ist sonst noch wegen seiner schonen Flugel und Claviere, wegen der Erfindung des Cembal d'Amour, und wegen der Verbesserung des Piano forte berühmt. Von diesem Piano forte ist zwar der erste Versuch in Italien ersonnen und ausgefähret worden: Hr. Silbermann aber hat so viele Verbesserung daran gemacht, daß er nicht viel weniger als auch hiervon der Erfinder selbst ist.

An seinen Orgeln, finden achte Orgelkenner weiter nichts zu tadeln, als: die allzueinförmige Disposition, welche blos aus einer übertriebenen Behutsamkeit, nichts von Stimmen zu wagen, wo von er nicht ganz gewiß versichert war, daß ihm nichts daran mißrathen wurde, herrührte; ferner die allzueigensinnige Temperatur, und endlich die allzuschwachen Mixturen und Cimbeln, wegen welcher seine Werke, zumal für große Kirchen, nicht Scharfe und durchschneidendes Wesen genug haben.

Drey Dinge, welche er alle sehr leicht hätte ändern kdunen. Dagegen bewundern Kenner: die vortrefliche Sauberkeit, Gute und Dauerhaftigkeit, der Materialien sowok als der Arbeit; die große Simplicitat der innern Anlage; die ungemein prachtige und volle Intonation; und die überaus leicht und bequem zu spielenden Claviere. [...][...]" Musica Mechanica Organoedi. Das ist: Gründlicher Unterricht von der Struktur ..., Jakob Adlung, 1768, p. 212-213

1786

"Vervolgens ging het nieuw, gansch onbeschrijflijk fraai, Paleis bezichtigen (149). Zelfs in de Vertrekken der Princes Amalia en des Princen van Pruissen vond ik eige Musiekkamers, met Boeken, Lessenaaren, Staartstukken en andere Instrumenten. In het Concertvertrek des Konings hangen Spiegels van gansch uitneemende Grootte; al 't Gereedschap en alle Cieraaden zijn hier naar den allerfijnfsten Smaak. Men ziet aldaar een Forte-piano van den Neuburgschen Silberman, zeer fraai bewerkt en gevernist." Rijk gestoffeerd verhaal van de eigenlijke gesteldheid der hedendaagsche ..., Charles Burney, 1786, p. 352

"His majesty's concert room is ornamented with glasses of an immense size, and with sculpture, partly gilt, and partly of the most beautiful green varnish, by Martin of Paris: the whole furniture and ornaments of this room, are in a most refined and exquisite taste. There is a piano forte made by Silbermann of Neuberg, beautifully varnished and embellished; [...]" The Present State of Music in Germany, the Netherlands, and United ..., Charles Burney, 1786, p. 145

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