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Pianoforte-makers in Poland

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Brand Image Info Addresses
       
TARCZYNSKI Kazimierz (Casimir)

 

Grand pianoforte n° 58 ca. 1845, Muzeum Narodowe, Warsaw, Poland

 

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer since 1835 (1)

BIO

“Tarczynski (Kasimir), facteur de pianos, s'établit à Lenczyca en Mazovie vers 1835 (Courrier de Warsovie)." Les musiciens polonais et slaves, anciens et modernes: dictionnaire, Albert Sowiński, 1857, p. 541 - or - Słownik muzyków polskich : dawnych i nowoczesnych kompozytorów, wyrtuozów ..., Albert Sowiński, 1874, p. 382

 

Lenczina / Plock
THEDEN E. Pianoforte-maker (*1895) and piano - harmonium dealer (*1896)(*1897)(*1903)(*1905)  

5-6, Landhofmeierstrasse (*1893)(*1895)(*1896)(*1897)(*1903)(*1905)(*1907)(*1909), Królewiec  (later Königsberg, formerly Prussia, now Russian, as Kalinigrad)

 

 

THEIDEL

 

 

BIO

"Theidel, ein geschickter Instrumentenmacher in Breslau zu Ende des vorigen Jahrhunderts. Seine Klaviere verbanden leichte Spielart und schönen Gesang mit einer über Erwartung großen Starke und eine Stimmung noch über den Kammerton hinauf. Außer dem hatten sie eine schöne Form und waren nicht so groß, als die damals sehr beliebten Göttingschen, und hatten genau das Maaß der Friederici'schen und Hörn'schen. Ueber Theidel's Geschicklichkeit äussert sich J. Th. Hermes in seinem Aufsatze: Noch etwas übers Klavier, wie folgt : «Er hat ein Klavier vom Kontra F bis G gebaut, zu dessen Beschreibung ich absichtlich nur das sage, daß es mit einer Art von Mahagonyholz so schon belegt ist, und auf einem pié d'estal stehend dem Auge so schmeichelt, daß es in einem Prunkzimmer auch eines nicht sonderlich musikalischen Hauses die beste Stelle verdient. Diese äußere Schönheit hat es durch Zufall, der Künstler ließ es darauf ankommen, ob es innere Güte haben werde, welches erst, wenn es einigermaßen ausgespielt werde, gewiß wissen zu können, er nicht ohne Grund glaubte. Ich habe also das Klavier zu mir genommen, und bitte zunächst die Kenner, und dann die Kauflustigen, es bei mir zu besehen.»" Die Tonkünstler Schlesiens: ein Beitrag zur Kunstgeschichte Schlesiens vom ..., Carl Julius Adolf Hoffmann, 1830, p. 432-433

 

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1786

1786 - "Und jezt muß ich den Mann nennen! er heißt Theidel, und wohnt zu Breslau in der Junkerngasse zum Goldnen Apfel. Er hat seit der Zeit Drei Claviere gebaut, deren Wesentliches von den Geraschen und Dresdenschen genommen, aber, auf eine eines theils neue Art, so glucklich cereiniget ist, dass ich nicht wüste, was man noch mehrsordern sollte ? Ich habe dasjenige dieser drei Claviere, welches des Ausspielens am meisten bedurfste, ausspielen lassen. Und wenn ich nun sage, dass es eine sehr gute Figur macht, fliegenbleicht sich spielt, den schönsten gesang, eine über Ewartung grosse Stärke hat, und eine Stimmung noch über Cammerton hinauf, verträgt : so habe ich gesagt, dass der Mann alles geleistet hat, was ein verständiger Künstler zu leisten vermag, wenn er Unermüdlichkeit mit der so seten Gelehrigkeit verbindet, und was in Schlesien vorzüglich geleistet werden kan, da es das schönste holz, den stärksten leim und Saiten hat, die sich sehr viel bieten lassen. Ich habe dies Clavier einem Dresdenschen (hornschen) gegenübergestellt; und habe ich je etwas mit Ungeduld erwartet, so ists, den Menschen zu sehn, der mir sagen könne, (nur sagen, nicht einmal beweisen) das hornsche sei besser, vielleicht muss ich auch das nicht verschweigen das der Preiss schon jetzt um ein bedeutendes geringer ist, als der, durch die Kosten der Einfuhr so sehr auslaufende Preis auch der nächsten ausländscher Claviere. Auf die Gefahr also noch ainmal unter einem falschen Augpunct gesehn zu werden, trete ich hier auf, und bitte zunächst kennerische Landsleute des hrn. Theidel, dies Clavier bey mir zu besehn. [...]" Ruebezahlider Schlesische Provinzialblaetter, 1786, p. 561-562

 

Junkerngasse zum Goldnen Apfel (*1786), Wrocław (Breslau, formerly Germany)
THOMS C. P.

 

Upright pyramid pianoforte ca. 1830, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Germany

 

Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer ca. 1830 Stettin (Scczecin, formerly in Prussia)
TOLINSKI Feliks M. Pianoforte-maker and/or pianoforte dealer (date ?) Warsaw (Warszawa)
TRAUGOTT BERNDT Johann Carl  

Grand pianoforte ca. 1845, Händel-Haus, Halle an der Saale, Germany
Grand pianoforte ca. 1850, signature, Museum für Musikinstrumente der Universität, Leipzig, Germany
Grand pianoforte ca. 1850, Deutsches Museum, München, Germany
Grand pianoforte ca. 1850?, Zamek Ksiaz, woj. Walbrzych, Poland

BERLIN - "No. 874. Berndt in Breslau. Ein gusseiserner Flügel mit Mahagony, bekleidet, engl. Mechanik, eigener Erfindung und ein gewöhnlicher Flügel. Preis 710 und 225 Thlr. – Die engl. Mechanik ist die bekannte sogenannte Streichersche-Patent-Mechanik. Obgleich die Construction der Saitenhalter von Gusseisen in sofern der Beachtung wert ist, als dadurch ein neues Material zu einem Zweck verwendet wird, wozu es bis jetzt weniger allgemein angewandt wurde, so scheint es doch hierbei weniger mit der erforderlichen Umsicht verfahren zu sein, da es auf den Ton wie auf den Preis sehr nachtheilig eingewirkt hat. So viel aber kann man wohl verlangen, dass das durch eine Neuerung Erstrebte, dem bisher Bekannten sich wenigstens einigermaassen gleich stellen lässt, und nicht, wie es hier der Fall ist, den Preis geradezu verdoppelt." Berliner musikalische Zeitung, 19/10/1844, p. 2

 

 

Pianoforte-maker since 1836 (1)

BERNDT T. (1843)(4)


(continuation)

BERLIN - "13. Traugott Berndt, in Breslau, hat zwei Flügel gestellt, von denen der eine, zum Preise von 40 Fr d'or, mit Deutscher Mechanik ausgear« beitet war. Der andere mit gußeisernem Körper, zum Preise von 123 Friedrichs d'or, verspricht eine dauerhafte Stimmung und ist klangreicher, als es die große Anhäufung von Eisen, die der Schönheit des Tons sonst nicht allzugünstig zu sein pflegt, erwarten läßt." Amtlicher Bericht über die Allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung ..., Volume 3, 1845, p. 206

BERLIN - "874. Traugott Berndt, Instrumentenbauer daselbst. - Ein gußeisernes Flügel-Instru ment mit Mahagonibekleidung und englischer Mechanik, eigener Erfindung." Amtliches Verzeichniss der aus den Staaten des Deutschen Bundes, dem Ko ..., 1844, p. 82

BERLIN - "Berndt in Breslau lieferte zwei Flügel, deren einer ganz gußeisernen Körper zeigte, und in Berücksichtigung dessen mehr Klang entwickelte, als man wohl hotte glauben sollen." Allgemeine Wiener Musik-Zeitung, Volume 4, 1844, p. 547

Exhibitors list Berlin, 1844

 

 

43? Altbusserstrasse (1843)(4), 8, Ring (*1893)(*1896)(*1897)(*1899)(*1903)(*1905)(*1906)(*1907)(*1929), 90a, Worwerkstrasse (*1909), Wrocław (Breslau, formerly Germany)

 

TROSCHEL Wilhelm

Grand pianoforte ca. 1837-40, Andrzej Szwalbe Collection, Bydgoszcz (formerly Bromberg), Poland

 

Pianoforte-maker ca. 1837 (1)

BIO

“TROSCHEL ou TROSZEL, facteur de pianos à Warsovie, faisait de bons instruments et avait son magasin en 1837 au faubourg de Cracovie en face la rue de Sainte-Croix (Courrier de [Varsovie de 1837).” Les musiciens polonais et slaves, anciens et modernes: dictionnaire, Albert Sowiński, 1857, p. 545

 

faubourg de Cracovie (1837), Warsaw (Warszawa)
TRÜBISCH G.
| TRUBISCH
 

PUB

"G. TRUBISCH - Piano - Forte - Fabrik - L I E G N I T Z - liefert Flügel und Pianinos der neuesten Construction. Preis-Courant:
Concertflügel Thlr. 6 — 700
Salon-Flügel (englisch) Thlr. 3 — 500
Deutsche Flügel Thlr. 160 — 240
Pianinos Thlr. 150 — 200."
Advertisement in Adressbuch aller Länder der Erde der Kaufleute, Fabrikanten, Gewerbtreibenden, Gutsbesitzer etc., 1866, p. 30 (Archive.Org)

 

'Pianoforte-maker' ca. 1866-99  

7, Marienplatz (*1893)(*1895)(*1896)(*1897)(*1899), Legnica (Liegnitz, formerly Germany)

 

 

(*1786): 'Ruebezahlider Schlesische Provinzialblaetter', 1786, p. 561-562

(**1866): 'Adressbuch aller Länder der Erde der Kaufleute, Fabrikanten, Gewerbtreibenden, Gutsbesitzer etc.', 1866, p. 30 (Archive.Org)

(*1893): 'Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1893, (Gallica), Warsaw p. 741, Breslau p. 621, Danzig p. 624, Liegnitz p. 637, Königsberg p. 633

(*1895): 'Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1895, (Gallica), Warsaw p. 840, Breslau p. 693, Liegnitz p. 706, Königsberg p. 703

(*1896): ‘Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1896, (Gallica), Warsaw p. 837 , Breslau p. 685, Danzig p. 688, Königsberg p. 695, Liegnitz p. 698

(*1897): 'Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1897, (Gallica), Warsaw p. 973, Breslau p. 811, Königsberg p. 821, Liegnitz p. 824

(*1899): 'Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1899, Liegnitz p. 988 (Gallica)

 

 

 

(*1903): 'Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1903, (Gallica), Warsaw p. 1254, Breslau p. 1066, Danzig p. 1068, Königsberg p. 1075

(*1905): ‘Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical’, 1905, (Gallica), Warsaw p. 1255, Breslau p. 1071, Königsberg p. 1079

(*1907): ‘Annuaire des artistes et de l'enseignement dramatique et musical’, 1907, (Gallica), Warsaw p. 1255, Breslau p. 1061, Liegnitz p. 1072, Königsberg p. 1069

(1): 'Histoire de piano de 1700 à 1950', Mario Pizzi, 1983

(4): 'Historic Addressbooks in Germany'


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